Beiträge von Königstiger

    Gestern ist nach exakt 10 Wochen Lieferzeit meine neue maßgerfertgte Sauer Schießbekleidung angekommen. Im Vergleich zu meiner vorherigen Bekleidung (siehe Post #7) fühlt es sich an als hätte ich vorher fast Nackt geschossen.

    Da ich vorher noch keine maßgefertigte hatte war ich erstmal verwundert wie eng sowas sitzt. Besonders die Hose, als hätte man ein Brett im Kreuz. Klar, das passt sich alles nach und nach der Körperform an.

    Jetzt heißt es erstmal schießen, schießen, schießen...

    ... Letzt endlich musst du sehen, was am besten zu dir passt. Lass dich nicht in Positionen zwängen, die dir Unbehagen beim Schießen bereiten.

    Nimm jeden Ratschlag an und probiere ihn für dich aus. Und denke immer daran, nach einem Hoch kommt immer ein Tief. Also,nie resignieren, sondern immer und stetig am Ball bleiben und Augen und Ohren aufhalten.

    ...

    Und wie stellst du fest was dir am besten passt ?

    „Was ich nicht will, mache ich nicht“. Mit dieser Grundsatzhaltung steht man sich aber selbst im Wege. Um einen Level zu erreichen der über den des Durchschnittsschützen hinausgeht muß man aus der Komfortzone herausgehen bzw. auch mal Wege bestreiten die einem Unbehagen bereiten können.

    Ein gutes Beispiel ist das liegendschießen. Ich beobachte immer wieder Schützen mit zwar für sie bequemen aber dem Treffen ungünstigen Anschlägen/Schafteinstellungen die sich dann wundern warum das Ergebnis nicht so ausfällt wie vorgestellt.

    Hinterfragt man dieses hört man dann Antworten wie zB. „so ist das aber bequem für mich“oder „ dies oder jenes tut dann nicht weh“. Wer erfolgreich Liegend schießen will muß akzeptieren daß leider Schmerzen entstehen.


    Da ist es dann erforderlich einen bestmöglichen Kompromiss zu finden.

    Das gilt für alle Sportarten.

    ...
    weil sich so Fehler durch Verkantung, bzw. nicht absolut lotrechte Haltung des Gewehrs minimieren lassen.

    Wird jedoch eine Erhöhung des Abstandes Sichtlinie/Schulteranlage gewünscht,

    sollte das vorrangig durch Verlagerung der Schaftbacke erfolgen!

    Eine Verkantnung ist überhaupt kein Problem. Auch trägt eine VLE zum gleichmäßigeren verkanten bei.

    Aber was soll die Schaftbacke mit der Linie der Visierung zu tun haben ?

    Ja, 1000 Euro sind schon `ne Hausnummer ! Gute BM`s lassen sich solche Arbeiten fürstlich bezahlen.

    Aber wenn das Ergebnis stimmt ist der Preis fast nebensächlich,

    Konntest Du die Laufkontur d.h. den Durchmesser und Länge frei wählen oder wird der Lauf nach Menkes Erfahrungswerten gefertigt ?

    Und wie gestaltest Du die Befestigung des Korntunnels ? Ich glaube nicht daß ein Prisma in den Lauf gefräst wird, oder ?

    Ich hatte auch das Problem an meinem KK Anatomic Schaft. Ich habe mir dann den Ausleger auf eine starre Verbindung umgebaut.

    Die Schrauben (A2-70 ?) kannst Du übrigens mit 4Nm anziehen. Und auch Loctite könntest Du verwenden, es kommt darauf an welches man verwendet. Lösen kann man es immer.

    Super, vielen Dank für die Info :)

    Manchmal ist die Lösung doch so naheliegend.

    Kannst du mir auch noch erklären, was die beiden schwarzen runden Teile oben und unten auf dem Bild für eine Funktion haben?

    Danke

    Wie der Ritter schon sagte lässt sich damit die Schaftkappe seitlich verschieben. Die gehören aber zum Ausleger, d.h. sind nicht an den MEC Kappen dran.

    Wichtig für jemanden der keine Waffe in .45 sucht.

    Ja, da hast Du natürlich vollkommen Recht. Augen auf hilft beim lesen.

    Anscheinend schon, nicht in jedem Verband ist "habenwollen" schon ein Bedürfnisgrund.

    "Habenwollen" ist nirgends ein Bedürfnisgrund. Aber du bekommst in jedem Verband soviele Waffen welche du zu den Disziplinen brauchst die du schießen möchstest bewilligt.

    Die Glocks funktionieren aber auch nur bedingt nach dem Baukastenprinzip, will heißen, die Griffstücke sind teilweise verschieden.

    Eine Glock 17 (9mm Para) hat beispielsweise ein anderes als eine Glock 21 in 45 ACP. Für jede gibt es zB. ein separates Uhl Wechselsystem in .22

    Aber eigentlich spielt es auch keine Rolle da man ja nicht auf die 2"Kurzwaffenslots" beschränkt ist.

    Schwierig zu beurteilen ober dein Lauf einfach nur schlecht ist oder defekt.

    Zu 1) Ja, wahrscheinlich gingen schon viele tausend Schuß durch den Lauf.

    Zu2) Ja, das kann schon normal sein, auch mit Premium Munition.

    Zu3) Das könnte normal sein. Am Anfang muss das Geschoß welches ja ein klein wenig Übermaß gegenüber dem Lauf hat in die Züge gepresst werden, klar das es dann sehr schwer geht. Im mittleren Bereich hat sich das

    Geschoß dann angepasst und es geht etwas leichter. Da die Läufe „gechoked“ sein sollen wäre es logisch das es zur Mündung hin
    wieder etwas schwerer geht. Oder, … der Lauf ist durch falsches Reinigen vielleicht kaputt geputzt worden.

    @TomRR

    ... bei solchen Ergebnissen kannst Du nicht allzuviel falsch machen.

    Den Schwerpunkt ermitteln ist ganz einfach. EinBesenstiel zB. auf die Tischkante legen. Dann legt man das Gewhr im 90° Winkel auf diesen. Wenn das Gewehr in der Schwebe ist, also an keiner Stelle den Untergrund berührt ist der Schwerpunkt genau an der Stelle des Besenstiels.

    Der Schwerpunkt muss aber keine feste Größe sein im Sinne einmal ermittelt und gut ist. Je nach Tagesform kann dieser variieren.