Beiträge von Murmelchen

    Ja, immer um das gleiche in der Höhe und auch seitlich.

    Wenn man die Visierung vorne und hinten um den gleichen Betrag verschiebt, ergibt sich auf der Scheibe auch eine Trefferverlagerung um genau den gleichen Betrag, nur in die entgegengesetzte Richtung.

    Das ist in der Regel nicht das, was man will, wenn man hinten die Visierung auslagert.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen sind gerade die Lehrgänge zum Schießsportleiter trotz des Qualifikationsplans des DSB immer noch ein bisschen Freistiel je nach Landesverband. Da kommt es immer auch darauf an, wer den Lehrgang konzipiert und hält. Der RSB nannte den Lehrgang sogar bis vor einiger Zeit Lehrgang zum Schießleiter, obwohl sich das ja schon gehörig mit der Sportordnung des DSB beißt. Und da wundert man sich dann über die babylonische Sprachverwirrung.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Wenn ich mich an den Wirbel erinnere den es vor längerer Zeit bei einer Olympia Teilnehmerin wegen disqualifikationswürdiger "unsicherer Waffenhandhabung" in den anderen Foren gab, brauchen wir sicher Leute die uns erklären wann wir bei Duell den Finger an den Abzug bringen dürfen.

    Habe ich nicht mitgekriegt. Halte mich aber auch nicht so oft in diesen Sphären auf. ;)

    Kannst Du mal einen Verweis einstellen? Zur Erbauung, versteht sich. 8)


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen :saint:

    du musst zwischen Schießleiter (eigentlich exakt §§27.4.1. WaffVwV: qualifiziertes Aufsichtspersonal) und dem mehrtageskurs Schießsportleiter unterscheiden.

    Der Schießleiter nach DSB SpO Regel 0.6.1.1 ist der Leiter einer Meisterschaft, nicht zu verwechseln mit der Aufsicht nach Regel 0.6.1.2 und der verantwortlichen Aufsicht nach WaffG, wobei letzteres oft in Personalunion einhergeht. Streng genommen muss der Schießleiter DSB noch nicht mal zur Aufsichtsführung nach WaffG qualifiziert sein, ist es aber in der Regel.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo BigTom ,

    wie von Califaxschon beschrieben, im regulären Wettkampf, teils auch Vorkampf genannt, gibt es eine fest vorgeschriebene Wettkampfzeit. In dieser Zeit musst Du die vorgeschriebenen Wettkampfschüsse absolvieren. Wie Du Dir dabei die Zeit einteilst, bleibt Dir überlassen. Dabei ist es sicher ganz sinnvoll, wenn Du Dir einen Zeitplan erstellst, auch für eventuelle Pausen und auch eine Reserve für Störungen.

    Im Finale sieht es übrigens wieder anders aus. Da gibt es für jeden oder für eine bestimmte Anzahl von Finalschüssen jeweils feste Zeitvorgaben mit jeweiliger Startansage.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Moin Califax,

    keine Frage, die ganze Sache ist natürlich nicht nur schwarz-weiß zu sehen, da gibt es wie immer auch viele Graustufen und auch eine geschichtliche Entwicklung.

    Und auch das Wort 'kuschen' ist in dem Zusammenhang auch etwas unglücklich gewählt. Es sollte klar sein, die Behörde - und auch der Kampfrichter - sitzt letztlich immer am längeren Hebel. Und da hat man es dann auch noch mit recht unterschiedlichen Charakteren zu tun.

    Aber es kann auch Vorteile haben, wenn man sich nicht nur auf die Aussagen des jeweiligen Sacharbeiters verlässt oder verlassen muss, sondern im Zweifel auch weiß, was im Gesetz steht und wie der Wille des Gesetzgebers lautet. Und das gleiche gilt auch im Hinblick auf unsere schöne Sportordnung.


    Mit bestem Schützengruß

    Muremelchen

    Moin Freunde,

    was der gute Califax da beschreibt, ist ein weiteres großes Problem, bei weitem nicht nur im Waffenrecht oder beim Sportschießen.

    Man verlässt sich lieber auf Hörensagen, Töpfchenparolen oder dritt- bis viertklassige Instanzen, kuscht vor Behörden, statt besser mal selber in den Gesetzestext oder das Regelwerk zu schauen und wenigstens zu versuchen, auch zu verstehen, was da steht.

    Leider entsteht so ein immer größeres Chaos und Dickicht von Halbwahrheiten und Falschaussagen. Wozu das führt, sehen wir hier ja nicht nur mit schöner Regelmäßigkeit im Waffenrecht, sondern auch jetzt wieder ganz akut an unserer Sportordnung und unserem Regelwerk.

    Zugegeben, es ist etwas Arbeit und nicht jedem liegen auch diese Texte. Aber wenn man nicht am Text arbeiten möchte, dann sollte man sich besser auch mit wilden Behauptungen und Thesen etwas zurückhalten. Wie schon gesagt, das Dickicht und Gestrüpp ist ist auch so schon ziemlich dicht und undurchsichtig.


    Mein ja nur und mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Ich befürchte, Du hast nicht verstanden, was ich geschrieben habe in Bezug auf holgär.


    Ich gehe davon aus, holgär meint 1.4.6 gilt (noch) nicht für LG und LG-Auflage.

    Das kann man auch so sehen und das sehe ich auch so.

    Nur wird man sicher nicht disqualifiziert, wenn man sein LG für Auflage - oder auch für Frei - auch jetzt schon nach Regel 1.4.6 auf die geforderten 25 mm einstellt.


    "die 1.4.6. zählt für alles, was nicht explizit ausgeschlossen wurde" (der gleichen Meinung bin ich auch)

    Und das stimmt eben so nicht. Es stimmt definitiv nicht für LG-Frei. Man vergleiche dazu einfach die ISSF-Regeln.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Und er hat’s wieder getan …….


    Gerd setzt den 1.4.6 für LG an und bringt das 25mm- Maß ins Spiel. Finger weg von dieser Übersicht, Disqualifikation vorprogrammiert.

    Nur mal eine ganz kurze Anmerkung:

    Auch wenn in unserem schönen Sport ja bekanntlich nichts unmöglich ist, eine Disqualifikation dürfte einem wohl nicht passieren, wenn man auch jetzt schon und ungeachtet, ob die überhaupt Gültigkeit für LG-Auflage bekommt, die Regel 1.4.6 auf das LG anwendet. Man verstößt ja damit gegen keine weitere Regel, wofür man disqualifiziert werden könnte.


    Mein ja nur mit bestem Schützengruß und auch schönen Sonntag

    Murmelchen