Posts by frank17

    Quote from Wilhelm

    Andererseits ist , wenn es zutrifft, dass Rechnungsprüfer in der Vergangenheit an der Aufstellung der Jahresabschlüsse mitgewirkt haben, auch an dieser Stelle nicht viel an Objektivität und Informationsgehalt zu erwarten.


    Aus eigenem Erleben weiß ich, dass ein Kassen-/Rechnungsprüfer eine ordnungsgemäße Geschäftsführung attestieren und die Entlastung vorschlagen kann, auch wenn die Buchführung bis zu Beginn der Prüfung nicht nach den Regeln der Kunst erfolgt ist. Wichtig ist, dass sich alles aufklären und bis zum Abschluss der Prüfung nachvollziehbar dokumentieren lässt. Im Prüfbericht kann dann durchaus stehen, dass die Jahresaufstellung durch Kassierer und Prüfer gemeinsam erstellt wurde. Wenn der Prüfer seiner Aufgabe ordnungsgemäß nachkommt und die Informationslage es hergibt, dann existiert hinterher eine nachprüfbare und transparente Dokumentation. Das ist zwar nicht schön für den Prüfer (vulgo 'Scheißarbeit'), aber im Interesse des Vereins eine gute Lösung.
    Lassen sich sich Kassenführung und/oder Ausgaben dagegen nicht in ausreichendem Maße nachvollziehen, ist der Prüfer gut beraten, das entsprechend festzuhalten. In Anschluss ist ein Vorschlag zur Entlastung mit Auflagen oder zur Nichtentlastung denkbar. An Hand eines solchen Kassenberichts ist im Übrigen der vorübergehende Verlust der Gemeinnützigkeit möglich.
    Wie gesagt, eigenes Erleben - hat mit dem NWDSB nicht das Geringste zu tun. Mir geht es nur darum, dass nicht jedes Mitwirken eines Prüfers Misstrauen nach sich ziehen muss.

    Quote from Urtica

    ABER: lt SpO darf nur mit 4,5mm (.177) geschossen werden und das gilt nicht erst seit der neusten Ausgabe.
    wenn du unbedingt 4,49 mm schiessen willst, füll die Muni um, es sind doch vereinzelt schon mal Kontrollen gemacht worden.
    Was dann fatal wäre, wenn mit 4,51mm geschossen wird. Das würde dann nämlich als Vorteilsnahme ausgelegt werden können.


    FATAL ist für mich, dass ich zwischenzeitlich nicht mehr für ausgeschlossen halte, dass so was wirklich vorkommen kann. X(
    Oder war das nur ein Testlauf für den nächsten 1. April?

    Ich liebe ja auch technische Hintergründe und Knobeleien. Hier würde ich mich aber fragen, ob es nicht quick'n'dirty geht:

    • auf dem regulären Stand im Anschlag die Mündungshöhe ausmessen
    • auf dem simulierten Stand (hier 10m oder auch im Wohnzimmer 5m?) im gleichen Anschlag Mündungshöhe reproduzieren, einen scharfen Schuss auslösen und die Innenzehn des verkleinerten Spiegels deckungsgleich mit dem Loch in der Wand positionieren :D ... na ja, vielleicht doch lieber ein Trockenanschlag und ein/e Helfer/in positioniert den Spiegel
    Quote from wegi82

    Trainiert ihr z.B. Stehend mit dem KK-Gewehr am Luftgewehrstand ...

    Du meinst hoffentlich den munitionssparenden und materialschonenden Trockenschuss ;)
    Ich würde gerne eine Frage anhängen, da ich noch keine Erfahrung mit Scatt-KK-Training habe. Liefert KK-Trockentraining mit dem Scatt überhaupt repräsentative Erkenntnisse? Der Waffensprung fällt doch weg ...

    Interessante Impressionen zum IPSC-Schießen!


    Ich denke, sie sprechen am ehesten Menschen an, die eine Affinität zum oder bereits Erfahrung im Schießsport besitzen. Die 'Bild im Bild'- bzw. 'Bild neben Bild'-Sequenzen wie auch reguläre Perspektiven zeigen doch an etlichen Stellen die Zusammenhänge zwischen actio und reactio. Für mich ist das auch keine Darstellung eines Wettkampfs für am Ergebnis Interessierte, sondern ein Werbefilm. Jener legt eben den Schwerpunkt auf die Aktion der Schützen - aus meiner Sicht gut gemacht.
    Auf jeden Fall lässt der Film deutlich erleben, wie die Schützen gefordert sind und gegen die Uhr agieren. Die Dynamik noch so vieler sich bewegender Ziele würde die Darstellung für mich nicht interessanter machen. Die Gewichtung muss ja nicht jedem gefallen. Mir erscheint sie passend.

    Dass die ausgesuchte Munition in beiden Waffen gleich gut läuft, wäre ein glücklicher Zufall. Solltest Du für die Gewehrmunition etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, wäre die aus meiner Sicht zu schade für die Pistole. Evtl. läuft sie in der Pistole nicht besser oder sogar schlechter als eine billige Variante.
    Konsequenter wäre es, beide Waffen zum Einschießen mitzunehmen und eine Munition zu wählen, die in beiden gut läuft. Das könnte den Testaufwand allerdings exponentiell in die Höhe treiben und doch in einem Kompromiß enden.

    Ich habe mich mit der Navigation noch nicht recht anfreunden können. Wenn ich mich beim Forum anmelde, möchte ich zunächst die neuen Beiträge erkennen und ggf. lesen. Der Zugriff ist jedoch nicht einheitlich:


    In der Hauptnavigation gibt es die Funktion 'Zum ersten neuen Beitrag springen' - das ist fein und ermöglicht eine chronologische Sichtung ausgehend vom ersten noch nicht gelesenen Beitrag.
    In den Unterforen gibt es statt dessen die Funktion 'Zum letzten Beitrag springen' - hier lande ich wirklich beim letzten/neuesten Beitrag und muss dann zurückscrollen und ggf. sogar blättern, um den Diskussionsverlauf ab der Stelle zu verfolgen, die ich noch nicht kenne.


    Lässt sich die Navigation so parametrieren, dass in beiden Fällen die Funktion 'Zum ersten neuen Beitrag springen' gegeben ist?

    Quote from HaJoxyz

    ..., während der Winkel, der sich aus dem Standort des Schützen, der Zielmitte und der Ablage ergibt, stets gleich bleibt.
    Also verändert sich die Ablage linear, d.h. bei doppelter Entfernung ist die Ablage mit zwei zu multiplizieren.


    Spielt da nicht die Ballistik mit, so dass sich eine Nichtlinearität der Ablage in Relation zur Entfernung ergibt? Wie groß der Einfluss bei einer Veränderung von 50 auf 100m ist und ob er ggf. im Sinne dieser Betrachtung vernachlässigbar ist, kann ich allerdings nicht einschätzen.

    Quote from le_petit_Dibow

    Was mich da ja interessiert, wie kann ich mich darauf vorbereiten? Gibt es spezielle Lektüre, die Ihr mir empfehlen würdet?


    Ich vermute mal, es geht Dir um den DSB-"Trainer C Leistungssport" für Gewehr? In diesem Fall bist Du mit "Wege des Gewehrs" (leider vergriffen und wohl nur noch gebraucht erhältlich) und "Luftgewehrschießen" sicher gut aufgestellt. Darüber hinaus wäre es wohl sinnvoll, etwas über überfachliche Trainingslehre heranzuziehen, dazu habe ich aber keine Empfehlung.

    Quote from GroMar

    In der Anleitung meines Anschütz 8002 steht dazu: "Wir empfehlen zur Schonung von Gehäuse, Ventil, Dichtungen, Federn und zur Sicherheit die Kartusche immer zu lösen, wenn Sie das Pressluftgewehr nicht benutzen."


    Steht da nicht noch mehr? Falls ja, verstehst Du, warum Anschütz das empfiehlt? Ich verstehe es nicht wirklich. Die Gewindegänge hatte ich irgendwann doch gezählt - nach meiner Erinnerung sind es 14.

    Herzlichen Glückwunsch! Ich wünsche Dir viel Spaß sowie erhellende und insbesondere leistungsfördernde Erkenntnisse aus der Nutzung!

    Hallo HaJo,


    danke für die Dokumentation von Testaufbau und Testreihen, das halte ich für schlüssiger als reine Theorien. Bezüglich der Stabilität eines solchen Aufbaus hätte ich nur aufgrund eines theortischen Ansatzes sicher Zweifel gehabt; Deine Schussgruppen deuten dagegen auf eine sehr große Stabilität hin.



    Folgende Aspekte möchte ich zusätzlich einbringen:

    • Die Art der Visierung bzw. ein exaktes Ausrichten/Weiterschieben des Scheibenstreifens ist für die Bewertung des Trefferbildes nicht relevant. Entscheidend für den Vergleich ist nicht die absolute Lage der Treffer, sondern die Abweichung der Treffer voneinander.
    • Der Einschätzung dass "zu billig" einer hohen Qualität entgegensteht, mag ich mich tendenziell gerade noch anschließen. Der Umkehrschluss, dass teuer automatisch mit hoher Qualität gleichzusetzen ist, wird m.E. in vielen Lebenssituationen immer wieder widerlegt.
    • Ein wichtiger Parameter sind auch die Erlebnisse einer Dose Diabolos auf ihrem Lebensweg bis zum Einführen in den Laufkonus. Bereits ein Werfen des Pakets auf dem Transportweg kann das seitens des Herstellers erreichte Qualitätsniveau reduzieren. Richtig zerschrotten im Sinne unserer Betrachtungen kann man Diabolos in teilgefüllter Dose - schon mal Kinder bei gedankenlosen/gelangweilten Schütteln von Dosen beobachtet? Wer ganz sicher gehen will, mus handselektierte und in Schaumstoffmatten separierte Diabolos kaufen (die gab es schon vor mehr als 30 Jahren), womit wir aber schon wieder in eine andere Preiskategorie kommen.
    • Beim Ausrollen halte ich auch den Kurvenverlauf der Rollbahn für äußerst relevant. Neben den von Dir identifizierten brutalen Ausreißern, die erst gar nicht loslaufen, habe ich aus der gleichen Dose immer wieder unterschiedliche Rollbahnen festgestellt. Dies lässt m.E. auf unterschiedliche Kegeldurchmesser schließen, jene wiederum auf mutmaßlich unterschiedliche Geschossgeschwindigkeiten. Die Rollbahn lässt sich gut bewerten, wenn man die Diabolos immer in der gleichen Ecke des Rahmens loslaufen lässt - der Auftreffpunkt auf der gegenüberliegenden Seite ist dann der Vergleichswert. Diabolos mit gleicher Rollbahn sehe ich als gleich "gut" an (ohne dass damit ein absolutes Qualitätsniveau verbunden wäre). Aus Diabolos mit jeweils gleicher Rollbahn würde ich bei hohem Anspruch dann eigene Lose zusammenstellen. Für mich ist die Umsetzung angesichts meines Leistungsniveaus allerdings irrelevant.
    Quote from sniper110

    Das letzte in Egun (Auslaufdatum letzte Woche) war nach Ende der Auktion bei 112 !!!!! EUR.


    Ein Indiz dafür, dass auch andere Interessenten keine günstigere Beschaffungsmöglichkeit gefunden haben?

    • Augenmuskulatur entspannen: Blick woanders hin richten, am Besten dahin, wo es "nichts" zu sehen gibt, zumindest nichts, worauf sich das Fokussieren lohnt (ggf. schräg afu den Boden)
    • große Helligkeitsschwankungen möglichst vermeiden: Blickrichtung mit zumindest ähnlicher Helligkeit wie auf der Scheibe suchen