Posts by frank17

    Quote from le_petit_Dibow

    Was mich da ja interessiert, wie kann ich mich darauf vorbereiten? Gibt es spezielle Lektüre, die Ihr mir empfehlen würdet?


    Ich vermute mal, es geht Dir um den DSB-"Trainer C Leistungssport" für Gewehr? In diesem Fall bist Du mit "Wege des Gewehrs" (leider vergriffen und wohl nur noch gebraucht erhältlich) und "Luftgewehrschießen" sicher gut aufgestellt. Darüber hinaus wäre es wohl sinnvoll, etwas über überfachliche Trainingslehre heranzuziehen, dazu habe ich aber keine Empfehlung.

    Quote from GroMar

    In der Anleitung meines Anschütz 8002 steht dazu: "Wir empfehlen zur Schonung von Gehäuse, Ventil, Dichtungen, Federn und zur Sicherheit die Kartusche immer zu lösen, wenn Sie das Pressluftgewehr nicht benutzen."


    Steht da nicht noch mehr? Falls ja, verstehst Du, warum Anschütz das empfiehlt? Ich verstehe es nicht wirklich. Die Gewindegänge hatte ich irgendwann doch gezählt - nach meiner Erinnerung sind es 14.

    Herzlichen Glückwunsch! Ich wünsche Dir viel Spaß sowie erhellende und insbesondere leistungsfördernde Erkenntnisse aus der Nutzung!

    Hallo HaJo,


    danke für die Dokumentation von Testaufbau und Testreihen, das halte ich für schlüssiger als reine Theorien. Bezüglich der Stabilität eines solchen Aufbaus hätte ich nur aufgrund eines theortischen Ansatzes sicher Zweifel gehabt; Deine Schussgruppen deuten dagegen auf eine sehr große Stabilität hin.



    Folgende Aspekte möchte ich zusätzlich einbringen:

    • Die Art der Visierung bzw. ein exaktes Ausrichten/Weiterschieben des Scheibenstreifens ist für die Bewertung des Trefferbildes nicht relevant. Entscheidend für den Vergleich ist nicht die absolute Lage der Treffer, sondern die Abweichung der Treffer voneinander.
    • Der Einschätzung dass "zu billig" einer hohen Qualität entgegensteht, mag ich mich tendenziell gerade noch anschließen. Der Umkehrschluss, dass teuer automatisch mit hoher Qualität gleichzusetzen ist, wird m.E. in vielen Lebenssituationen immer wieder widerlegt.
    • Ein wichtiger Parameter sind auch die Erlebnisse einer Dose Diabolos auf ihrem Lebensweg bis zum Einführen in den Laufkonus. Bereits ein Werfen des Pakets auf dem Transportweg kann das seitens des Herstellers erreichte Qualitätsniveau reduzieren. Richtig zerschrotten im Sinne unserer Betrachtungen kann man Diabolos in teilgefüllter Dose - schon mal Kinder bei gedankenlosen/gelangweilten Schütteln von Dosen beobachtet? Wer ganz sicher gehen will, mus handselektierte und in Schaumstoffmatten separierte Diabolos kaufen (die gab es schon vor mehr als 30 Jahren), womit wir aber schon wieder in eine andere Preiskategorie kommen.
    • Beim Ausrollen halte ich auch den Kurvenverlauf der Rollbahn für äußerst relevant. Neben den von Dir identifizierten brutalen Ausreißern, die erst gar nicht loslaufen, habe ich aus der gleichen Dose immer wieder unterschiedliche Rollbahnen festgestellt. Dies lässt m.E. auf unterschiedliche Kegeldurchmesser schließen, jene wiederum auf mutmaßlich unterschiedliche Geschossgeschwindigkeiten. Die Rollbahn lässt sich gut bewerten, wenn man die Diabolos immer in der gleichen Ecke des Rahmens loslaufen lässt - der Auftreffpunkt auf der gegenüberliegenden Seite ist dann der Vergleichswert. Diabolos mit gleicher Rollbahn sehe ich als gleich "gut" an (ohne dass damit ein absolutes Qualitätsniveau verbunden wäre). Aus Diabolos mit jeweils gleicher Rollbahn würde ich bei hohem Anspruch dann eigene Lose zusammenstellen. Für mich ist die Umsetzung angesichts meines Leistungsniveaus allerdings irrelevant.
    Quote from sniper110

    Das letzte in Egun (Auslaufdatum letzte Woche) war nach Ende der Auktion bei 112 !!!!! EUR.


    Ein Indiz dafür, dass auch andere Interessenten keine günstigere Beschaffungsmöglichkeit gefunden haben?

    • Augenmuskulatur entspannen: Blick woanders hin richten, am Besten dahin, wo es "nichts" zu sehen gibt, zumindest nichts, worauf sich das Fokussieren lohnt (ggf. schräg afu den Boden)
    • große Helligkeitsschwankungen möglichst vermeiden: Blickrichtung mit zumindest ähnlicher Helligkeit wie auf der Scheibe suchen
    Quote from kruemelgirl

    Es ist ein Ein Anschütz SuperAir 2002 .


    Mein Vorgängermodell. Da lässt sich ein Keil einbauen! Die Gewindehülsen zur Befestigung der Schaftkappe sind im Schaft doch in drehbaren Kunststoffhülsen eingesetzt. Die auf den Bildern am 8002 zu sehende Stopper-Schaftkappe hatte ich vorher am 2002er (seinerzeit noch ungekürzt). Die originale Schaftkappe ist doch eh unterirdisch - da steht doch das untere Ende sogar weiter nach hinten ab als das obere?! Auch die Rundung der Schaftkappe schien mir eher für Conan als für meine Konfirmandenärmchen gemacht. Die Schaftkappe saß praktisch nur mit dem verlängerten unteren Ende auf, das Gewehr hatte damit eine wunderbare und leichtgängige Drehlagerung. Wenn Dir die Schaftkappe wirklich passt (sei ehrlich!), behalte sie. Ansonsten mache eine verstellbare drauf, in beiden Fällen empfehle ich aber den Keil (z.B. aus massivem Buchenholz).

    Zur Vorsicht noch einige Ausführungen, weil Verkanten immer noch ab und an als 'böse' bezeichnet wird: Verkanten selbst ist nicht das Problem. Eine dadurch veränderte Trefferlage lässt sich im Rahmen der Verstellmöglichkeiten des Diopters kompensieren. Verkanten hilft - auch in Verbindung mit Visierlinienerhöhungen - gerade Langhälsen zu einer erträglichen / möglichst aufrechten Kopfhaltung und trägt dazu bei, Verspannungen und Gleichgewichtsprobleme zu vermeiden.


    Mit Verkanten verändert sich der Abschusswinkel und die Flugbahn. Die vorher zum Ausgleich der Einflüsse des Kraftvektors der Erdanziehungskraft vorgenommene Einstellung passt bei veränderter Verkantung nicht mehr, daraus resultiert eine andere Trefferlage. (In den angegebenen Quellen ist das mathematisch dargelegt und in Form von Grafiken visualisiert.)


    Es ist unschädlich, einen einmal ausgewählten Verkantungswinkel irgend wann mal kontrolliert zu verändern. Man muss dann halt die Visierung wieder anpassen. Günstig für das Schießen mit Verkantung ist jedenfalls ein drehbarer Diopter, den man zur jeweiligen Verkantung so einstellt, dass er im Anschlag senkrecht steht. Dann können Höhen- oder Seitenkorrekturen jeweils intuitiv mit den H/T- bzw. L/R-Einstellern vorgenommen werden. Hat man keinen drehbaren Diopter oder steht ein drehbarer Dioper im Anschlag nicht senkrecht, muss selbst bei einer reinen Höhen- oder einer reinen Seitenkorrektur jeweils an beiden Stellern gearbeitet werden. Intuitiv ist anders - ein großes Gefährdungspotential für falsches Drehen gerade im Wettkampfstress!


    Schädlich im Sinne sich verändernder Trefferbilder ist unbewusst / schlamperhaft betriebenes wechselndes Verkanten, (nur) hierbei spricht man vom Verkantungsfehler.


    Zum Exkurs FT: mit zunehmender Entfernung vergrößert sich das Problem von Verkantungsfehlern und eigentlich müsste man auch schneller an die Grenze des Einstellbereichs des Diopters kommen. Das liegt vornehmlich daran, dass die Antriebsenergie von Luftgewehren doch sehr endlich ist und Ballistik sowie Erdanziehung jenseits von 10m schon eine erhebliche Rolle spielen. Moderne Pressluft-FT-LG mit 27...30 Joule (WBK-pflichtig!) sind da Seitenspannern meist etwas überlegen ...

    Quote from wegi82

    werd mal einen Fernsehtechniker ran lassen. mal schauen was der so sagt.


    Gab es da zwischenzeitlich Erkenntnisse?

    Wir haben im Anschlag ja keine Wahrnehmungen oder gar verlässlichen Anhaltspunkte über die aktuelle Lage der Laufseelenachse bzw. wohin die Mündung gerade wirklich zeigt. Wir sind darauf gebürstet, mit aller Gewalt den Spiegel im Rinkorn zu zentrieren - der Drehpunkt ist daher die Zielachse. Ein Verkantungsfehler entsteht ja niemals mutwillig, sondern weil wir den Rest der Welt machmal zu weit ausblenden.


    Eine sich sofort deutlich in der Trefferlage bemerkbar machende Verkantungsänderung fällt m.E. nicht vom Himmel. Große Veränderungen entstehen

    • entweder auf einen Schlag bei Umstellung des äußeren Anschlag und/oder Umbau des Gewehrs - also nach einer bewussten Handlung und sicher regelmäßig mit einer zu erwartenden Veränderung der Trefferlage; hier wird in Folge sicher eh an der Visierung gedreht
    • oder schleichend unbemerkt durch unbewusste Veränderungen im Anschlag - hier besteht die Gefahr, dass der Schütze die ungünstige Veränderung wegen Geringfügigkeit nicht wahrnimmt oder nicht richtig interpretiert und Gefahr läuft, statt Ursachenbeseitung zu betreiben die Situation noch zu verschlimmbessern (z.B. Schaftbacke verstellen, Kopfneigung ändern, ...)


    Ich selbst wollte daher ohne Hilfsmittel zur Verkantungskontrolle nicht schießen. Mit einem Glasringkorn ohne zusätzliche Querstifte würde ich mir bestimmt keinen Gefallen tun. Ob ich das Hilfsmittel immer hinreichend beachte, steht dummerweise auf einem anderen Blatt. Aber immerhin sind die in den o.a. Quellen für LG genannten 8 Grad schon recht viel, die merke ich schon. Bei mir sind andere Baustellen größer.

    Quote from scherge

    Die Höhe einer Visierlinienerhöhung würde ich eher für mehr oder weniger ausgeprägte Verkanntungsfehler ... beschuldigen.


    Die Visierlinienerhöhung wird häufig unschuldig beschuldigt. Hier wurde in komprimierter Form die Beschuldigung widerlegt, über den dortigen Link sind ausführlichere Informationen erreichbar.
    Danke an den Autor, er fehlt mir hier.

    Mehr als 1,2 hatte mir im Trainerseminar fast einen körperlichen Verweis eingebracht - "Willst Du da einen Elefanten durchtreiben?". Nun ja, recht dominanter Vortrag, aber ohne weitere Hintergrundinformation auf der Sachebene wenig überzeugend.


    Richtig ist, dass ein Öffnen der Blende zwar Helligkeit bringt, aber unweigerlich mit einem Verlust der Tiefenschärfe einhergeht. Diesen Preis sollte man kennen und bewusst zahlen wollen. Gerade bei ermüdeten Augen kann ein Verzicht auf Schärfe das Problem evtl. noch vergrößern. Allerdings - auch mir ist das Zielbild recht häufig zu dunkel und der Bereich zwischen Korntunnel und äußerem - durch die Blende begrenzten - Sehfeldrand zu diffus. Also lebe ich ständig im Kompromiss zwischen als ausreichend empfundener Helligkeit und optimaler Schärfe. Größere Öffnung als 1,2 versuche ich zu vermeiden.
    Wesentliche Ursache dürfte bei mir der brillenbedingte Abstand zwischen Auge und Diopter sein, welcher bei mir die Einhaltung der oben von Wegi erwähnten Drittel-Regelung nicht erlaubt (und das bei einem 18mm-Tunnel - daher käme ein 22er bei mir schon gar nicht in Frage).

    Quote from Benmaster

    und was heißt das jetzt, wenn die Auflösung des SSV-RLP abgelehnt wurde?

    Vielleicht war das im Hinblick auf ein etwa vorhandenes Vereinsvermögen nicht die schlechteste Entscheidung. § 21 Abs. 2 und 3 der Satzung des SSV-RLP regeln die Verwendung des Vermögens nach Auflösung des Vereins. Kommt Absatz 3 statt Absatz 2 zur Anwendung, ist die Chance auf einen Rückfluss in Richtung der bisherigen Beitragszahler wohl deutlich größer.


    Quote from malume69

    bei dem SSV-RLP handelt es sich gegenwärtig um einen gemeinnützigen, eingetragenen Verein

    hast PN

    Beim Holzgriff ist die Bezeichnung auf der Unterseite eingestanzt. Ob die PRO-Grip-Griffe auch gekennzeichnet sind, weiß ich nicht. Die hier nachschlagbaren Abmessungen könnten das Rätsel bei Holz und bei PRO-Grip lösen; die Angaben für Precise PRO-Grip sind natürlich köstlich ...

    Nun mal keine Zweifel an der Weisheit und Güte unserer Vertretung, bitte. Das ist doch zumindest mittelbar der Verordnung gewordene Wählerwille(tm)?! Das mit den Glühlampen war ja ebenfalls alternativlos und hat sich zweifelsfrei bewährt.
    Außerdem - betrifft uns das als richtige Freizeitsauger überhaupt? Und falls ja, wird das doch bestimmt nicht so schlimm, oder? Wir können ja anbieten, eine weniger starke Drosselung freiwillig vorzunehmen, dann trifft es nur die anderen. Vielleicht wird Freizeitsaugen ja noch olympisch.



    [Satire]


    Die Evaluierung ergab, dass mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen den überbordenden Übergriffen auf das Gemeinwohl nur unzureichend begegnet werden kann. Der vorhandene Regulierungskorridor muss daher nochmals und vor allem enger konturiert werden.
    Nach Erwägung aller auf der Hand liegenden Gründe sowie der möglichen Handlungsoptionen wird das nachstehend beschriebene Regelungsvorhaben in den Maßnahmenplan aufgenommen und wegen der besonderen Priorität alsbald und dringlich behandelt.


    Mit dem Regelungsvorhaben ist sicher zu stellen, dass ab dem 01. September 2018 nur noch 'Smart Hoovers' von Inhabern einer SBK nach vorherigem Ablegen einer Staubsauger-Sachkundeprüfung genutzt werden. Auf Grund des Gefährdungspotentials sind die Sauger in einem dazu einzurichtenden NSR zu registrieren, auf welches [geschwärzt], [geschwärzt], ..., sowie [geschwärzt] ohne Richtervorbehalt jederzeit über definierte Schnittstellen zugreifen können. Die Betroffenen sind über erfolgte Datenabfragen nicht zu informieren, jedoch sind die gesamten Personal- und Sachkosten des Verfahrens auf sie umzulegen.
    Die Sauger sind im Übrigen jederzeit gegen unbefugte Nutzung zu sichern. Um dies zu gewährleisten, sind die Sauger mit biometrischen Sicherungen auszustatten sowie bei Nichtbenutzung mit geeigneten Sicherungssystemen im Saugrohr zu versehen und in Behältnissen des Grades 4 oder höher gem. EN 1143-1 zu verwahren.
    Die Einhaltung der Bestimmungen zur Aufbewahrung wird mittels anlassfreier unangekündigter kostenpflichtiger Kontrollen überprüft, die betroffenen Grundrechte und Grundfreiheiten werden insoweit eingeschränkt. Angesichts der Bedrohungslage ist eine sehr hohe Prüfdichte vorzusehen.
    Straffreie Übergangsfristen, Erbenprivilegien und Sammler-SBK können nicht gewährt werden. Das Führen von Saugern außerhalb von Wohnung, Geschäftsräumen, befriedetem Besitztum oder Saugstätte ist unter Strafe zu stellen; Anscheinssauger sind diesbezüglich Saugern gleichzustellen.


    Über die vorstehenden Maßnahmen hinaus erscheint zur noch wirksameren Reduzierung der Schallleistungspegel eine progressive Besteuerung angezeigt. Der Staubsauger-Ausschuss wird sich dieses Themas alsbald annehmen und diesbezüglich einen zur Übernahme in die nationalen Normengefüge vorzusehenden Rechtsrahmen vorschlagen.


    Ob Handstaubsauger mit einer Saugrohrlänge von weniger als 25 cm zukünftige als verbotene Sauger zu klassifizieren sind, ist nach Auswertung der Ergebnisse einer noch zu initiierenden Studie zu bewerten.


    [/Satire]



    Ja, auch hier wieder mal absurd getextet. Ich habe aber Angst, die Realität irgendwann nicht mehr überbieten zu können.



    SCNR & sorry für OT