wenn erstmal der Schiesstand geschlossen wird wegen
Verstösse und Vernachlässigkeiten , dann weiss du worum es geht ..selber Schuld und sehr schwer wieder zu bekommen ..
zum Sportschiessen gehört Disziplin , Veranwortung , Loyalität und gesunden Menschenverstand ...
ohne dem Verein was zu geben gibt kein nehmen ...notfalls wird es die Mitgliedschaft aufgekündigt ... mit Gemeinschaftgefühl und Gegenseitigkeit hat man auch viel Spass.

Ich glaube Du interpretierst etwas in die Beiträge hinein, was so gar nicht steht.
Ich bin selber "Schießleiter", "Standaufsicht", und "Range Officer" in unterschiedlichen Disziplinen und leiste mehr als genug Schießleiter- und RO-Dienste im Wettkampf wie auch im Training und ich bin immer vorne mit dabei, wenn einer der anderen SL ausfällt,
Ich mache das, weil ich weiß, dass es ohne die Schießleiter, RO´s und Aufsichten keinen Wettkampf und kein Training gibt.
Dagegen sagt hier keiner etwas, was Du aber scheinbar hinein interpretierst.
Das bedeutet aber nicht, dass ich mit den Regeln und Verordnungen einverstanden sein muss und sie nicht kritisch hinterfragen darf, oder?
Richtig, zum Sportschießen gehören die von Dir genannten Wesenszüge, Loyalität, Verantwortung und gesunder Menschenverstand.
Aber nicht nur bei den Schützen selber, sondern auch bei den Vereinsvorstanden und den Verbandsvorstanden und da gehört nicht immer das Motto:
"Einschränken was geht!", sondern auch anders herum.
Es gibt viele Themen im Schießsport und insbesondere in den Vereinen, die Kritikwürdig sind. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht.
Wenn ich also sehe, dass über der gesetzlichen Vorgabe hinaus, besonders qualifiziertes Personal gefordert wird, nur um alles strenger auszulegen als es erforderlich ist, dann fehlt mir tatsächlich der gesunde Menschenverstand, bei den Verbänden und Vereinen. Ein Wesenszug, den man von den Mitgliedern aber erwartet.
Wenn ich sehe, dass Vereinsvorstände die Vereinsinternen Regeln für Bedürfnisanträge nicht nur schärfer als das WaffG auslegen, sondern schärfer als der Verband das WaffG auslegt, dann fehlt es in meinen Augen an Loyalität gegenüber den Mitgliedern. denn die Vereinsvorstände sind es meist, die volle Schränke haben, das ihren Mitgliedern aber nicht gönnen.
Wenn der eigene Verein oder Verband die eigenen Mitglieder bevormundet, nimmt er einem den Spaß und die Lust im Verein weiterzumachen und im Verband die Wettkämpfe mitzuschießen oder sich für Aufsichtsdienste anzubieten.
Ja, es ist ein Geben und ein Nehmen, aber eben nicht nur in eine Richtung, sondern in beide.