Beiträge von Grumpy

    Wie oben erwähnt, bei statischen Disziplinen sind passive in Ordnung und dämpfen deutlich besser als aktive.

    Bin ich aber darauf angewiesen spezielle akkustische Signale hören zu müssen oder gesprochene Kommandos der Aufsicht bzw. des RO, kommt man um einen aktiven Gehörschutz nicht herum.

    Allzuoft erlebe ich bei den dynamischen Disziplinen oder bei statischen Disziplinen wo ein akkustisches Signal (CED Timer) den Start und das Ende eine Serie mitteilt, dass die Schützen mit passiven Gehörschützern genau diese Signale nicht hören können und sich dann nach den Schützen richten, die einen aktiven tragen, was bei schnelleren Serien zu einem Zeitverzug führen kann.

    Ich denke wir sind uns einig, dass ein passiver Gehörschutz wie der x5, habe ich auch zu Hause liegen, glaube ich, besser sind. Aber wenn ein Aktiver es sein soll, dann sollte es ein hochwertiger sein.

    Am Ende ist es auch die Frage, welche Disziplinen geschossen werden.

    Beim statischen Schießen sind passive Kapselgehörschützer in Ordnung.

    Beim dynamischen Schießen, wo die Kommandos der ROs oder Signale der Timer gehörtwerden müssen, kommt man um einen aktiven nicht herum.

    Viele fahren auch doppelt, also passive Stöpsen und aktiver Kapselgehörschutz

    Ich habe den Sordin Supreme X Pro, den Peltor Sportac wie auch diverse passive Kapselgehörschützer, Stöpsel passiv wie aktiv.

    Mein Favorit ist der Sordin (nicht mehr MSA). Bester Tragekomfort (für mich) sehr gute Verständigung, gute Regelung der Lautstärke, Gel Kissen optional dabei.

    An zweiter Stelle der Sportac.

    Das war klar, dass der Latrinenkontrolleur den Shitstorm lostritt. Grumpy lass dich nicht triggern!

    Nö, ich warte bis und ob verwertbare Beiträge kommen oder nicht.

    HI Grumpy,

    diese eine Wahrheit kann und wird es nicht geben aus vielerlei Gründen…….

    no.limits

    Naja, normalerweise müsste es mindestens zwei Lager geben……die die das häufige Putzen befürworten und die die sagen dass es nicht nötig ist.

    Dann kommt die dritte Gruppe dazu, die irgendwo on der Mitte sind und die Schnittmenge aus allen Meinungen müsste in etwa die Wahrheit sein…..🤷🏻‍♂️

    Wenn keine nennenswerten Meinungen zu dem Thema kommen, gehe ich davon aus, dass entweder keiner sich auf die Diskussion einlassen will, weil sie ggf. aus dem Ruder läuft oder keiner eine wirkliche Meinung zu dem Thema hat und nur das macht, was ihm/ihr gesagt wird, von wem auch immer.

    Schade wäre es, wenn hier a) ein Shitstorm ausgelöst werden würde und b) das Thema derart ausufert, dass es in persönlichen Angriffen übergeht.

    Mir geht es auch nicht darum Methoden in Frage zu stellen, oder ähnliches, sondern Informationen zu sammeln, mehr nicht.

    Für mich hat das Thema im Moment zwei Aspekte.

    1. Break-In Prozess des Laufes
    Wenn man den diverse Videos und Kommentaren folgt und auch die Vorgaben der Hersteller einbezieht, dann haben wir auf der einen Seite den Prozess eine neue Büchse/einen neuen Lauf vorsichtig einzuschießen. Andere wiederum sagen, lass das sein und geh einfach schießen

    2. Putzen der Waffe

    Die einen sagen, nach jedem Schießen putzen, die anderen sagen nach 100 Schuss und wieder andere, putzen, wenn man denkt die Präzision lässt nach

    Unteraspekte, aber das Thema lasse ich tatsächlich eher außen vor, da es in meinen Augen eine wirkliche Glaubensfrage ist, sind die Mittelchen, die verwendet werden.

    Der eine sagt Etwas Ammoniakhaltiges, der nächste sagt, bloß nichts mit Ammoniak. Wieder ein anderer sagt Mix Dir ein Ed`s Red zusammen, gibt nix bessres, der nächste sagt Mein Großvater hat schon Balistol verwendet, mehr braucht es nicht.

    Es ist in meinen Augen durchaus ein spannendes Thema, worüber man herrlich kontrovers diskutieren kann.

    Ich hoffe ja auch unterschiedliche Sichtweisen, um am Ende irgendwo aus der Mitte dann etwas wie die Wahrheit zu finden.

    Moin in die Gemeinde,

    ich will mal eine schöne kleine Voodoo-Diskussion lostreten, aus der ich hoffe etwas kontroverse Meinungen zu bekommen, um am Ende irgendwo in der Mitte der den Funken Wahrheit zu finden.

    Szenario:
    Ihr erwerbt eine neue Präzisionsrepetierbüchse, Kaliber egal, Hauptsache Zentralfeuer, Marke egal, Modell egal.
    Relevant ist, es ist eine Repetierbüchse für Entfernungen >100m.

    • Wie ist Euer Vorgehen in Punkto Break-In des Laufes?
    • Wie ist Eure Philosophie zum Thema Putzen der Präzisionsbüchse?
    • Welche Putzutensilien verwendet Ihr?
    • Welche Putzutensilien meidet Ihr?

    Da in meinen Augen das Thema "Putzmittel" meist eine arr Glaubensfrage ist, persönliche Präferenz also, lassen wir die Fette und Flüssigkeiten mal außen vor.


    Alleine nur beim durchgehen unterschiedlichster youtube Videos aus den USA zu dem Thema scheiden sich sichtbar die Geister bei dem Thema Break-In, Putzen und Putzgerät.

    Am Ende kann es natürlich passieren, dass aus dem Sammelsurium an Antworten auch ein Video entstehen wird.

    Also ich bin auf Eure Antworten gespannt.

    Das ist wohl wahr. Der DSB hat extrem viele Mitglieder mit Trainerschein, viele gute und sehr gute Trainer - aber eben nicht jeder mit dem Schein "reißt was". Um bei der DM in München mitschießen zu dürfen, muss man zu den ca. 50-80 besten Schützen seiner Altersklasse (ich nehme hier die Zahlen für die Luftpistole) gehören. Wir als kleiner Verein mit 2 ehrenamtlichen Trainern schaffen es, fast alle unsere trainingsfleißigen Nachwuchsschützen zur DM zu bringen.

    Korrekt


    Das Argument gilt aber für alle Verbände. Die allermeisten SLGs treffen sich auch nur zum Schwatzen, zwanglos ein bisschen Schießen usw. Wenn - nur mal angenommen - nur 10% der jeweiligen Verbandsmitglieder wirklich stark leistungssportlich orientiert sind, dann ist die Chance im DSB Verein auf Gleichgesinnte zu treffen immer noch deutlich höher.

    Ohne Breitensport kein Leistungssport, das gilt für alle Sportarten. In den allermeisten Sportvereinen geht nur eine Minderheit der Mitglieder auf Leistung. Den anderen der genügt Sport an sich.

    Besonders krass ist dieses Verhältnis im DFB. :evil:

    Naja, wenn ich so durch die Ergebnisliste oder Ranglisten des BDMP gehe, dann sehe ich da. Sehr viele leistungsorientierte Schützen. Die Strukturen bei uns im BDMP sind halt etwas anders.

    Ob die SLGn sich mehr zum geselligen Treffen, kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur für meine SLG sprechen und wir treffen uns um zu trainieren. Aktuell etwas gebremst wegen der hohen Munitonspreise, das tut schon echt weh, aber wir trainieren unsere Kerndisziplinen und gehen auch auf Fehler ein.

    Standard bei uns sind PP1, PP3, PP4, NPA, NPA-C und NPA-D. Zwischendrin, wenn die LMs anstehen noch DP.

    Da sind zusätzliche Trainings für Langwaffe noch nicht berücksichtigt.

    Wir sind aber auch ein reiner Breitensportverein, ohne hohe Ambitionen vorne mitzuschießen. Für uns liegt der Spaß im Vordergrund. Bei manchen Disziplinen liegt man etwas weiter vorne, bis hin zum Treppchen, bei anderne meisten im gesunden Mittelfeld, und da fühlen wir uns wohl.

    Grumpy hat schon recht das es auch stark vom Verein abhängt. Das worauf ich jedoch hinaus wollte ist die generelle Trainerstruktur im DSB mit seinen DOSB konformen Lizenzen.

    Wie ich bereits meinte ist es von den Disziplinen abhängig. Bei z.B. den olympischen Gewehr Disziplinen gibt es keine Nennenswerten alternativen. Im Pistolenbereich sieht es schon etwas anders, jedoch ist die Leistung in den Disziplinen die ich mir genauer angeschaut habe (9mm und Revolver .357 Magnum) im DSB höher... wobei der vergleich etwas schwieriger ist da BDS und BDMP weniger Schüsse machen.

    Alleine das Vorhandensein irgendwelcher Lizenzen sagt ebenfalls nicht viel über die Qualität und Quantität der Ausbilder und und Trainings aus.

    Auch der DFB hat ein breites und vielfältiges Linzenzangebot, wenn die Traininer aber weder fachlich, trotz Lizenz, noch menschlich etwas drauf haben, hilft das keinem. Da kenn jemand ohne Lizenz genausogut sein oder sogar besser.

    Der DSB hat nunmal gemessen an der Anzahl der Teilnehmer und schierer Anzahl der Wettkämpfe über Pokale, Ligen und Meisterschaften den größten Sportbetrieb. Das ist schon richtig. Sowas wie eine offene deutsche Meisterschaft ohne vorherige Qualifizierungswettkämpfe oder Limitzahlen wird eher von den kleineren Verbänden angeboten.

    Was natürlich überhaupt nichts über deren Disziplinen aussagt Was da an Vielfalt angeboten wird ist schon ziemlich beeindruckend und interessant. Von daher ist es gut, dass es die verschiedenen Verbände gibt.

    Naja, der BDMP hat Vergleichsschießen, Polkalschießen, Landesmeisterschaften, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften anzubieten.

    Die DSU bietet das genauso an und der BDS ebenfalls.

    Wie oben gesagt, das sagt alles aber nichts über die Qualität von Trainings oder ähnliches aus.

    Einzig und alleine die Größe vom DSB wäre da ausschlaggebend, nur wie viele der DSB angegliederten Vereine sind wirklich in der Lage, personell wie auch fachlich gute und strukturierte Trainings anzubieten, oder ist es doch viel eher so, dass die Schützen in den Verein kommen und ihr eigenes Programm abspulen, also ein paar Durchgänge SpoPi, GK Gebrauchswaffe, LuPi oder was auch immer?

    Ich will das nicht schlecht reden, aber mein Erleben in den meisten Vereinen wo ich mal schießen gehe, ist eben genau was ich geschrieben habe. Da findet meist kaum ein Schießen unter fachlicher Anleitung statt. Ausnahme sind da die Leistungszentren, aber dass ein wirklcih fachkundiger Trainer bei den Schützen steht und ihnen ihre Fehler aufzeigt, neue Trainingsmethoden näher zu bringen versucht, oder vergleichbares, das wird überall eher die absolute Seltenheit sein. Außer bei der Jugend.

    Vor allem wenn es um vernünftiges Training und größere Konkurrenz bei Wettkämpfen geht, führt eigentlich kein weg am DSB vorbei. Wobei es wie Omega24v schon meinte von der Disziplin abhängt.

    Tradition gehört halt bei den meisten Vereinen dazu, die meisten werden aber verstehen wenn du nicht daran interessiert bist.

    Also sorry, aber das ist quatsch.

    Ob ein vernünftiges Training und interessante Wettkämpfe in ausreichender Konkurrenz vorhanden sind, hat nichts mit dem Verband an sich zu tun, sondern mit dem Verein und wie weit dieser bereit ist ein vernünftiges Training unter fachkundiger Anleitung anzubieten.

    Auch bei uns im BDMP wird vernünftiges und strukturiertes Training angeboten, genauso wie eine große Vielzahl von Wettkämpfen, wo es an Konkurrenz nicht mangelt.

    Auch das Thema Tradition, naja wenn jemand mit den Uniformen und den Königsmärschen nichts anfangen kann, ist das in Ordnung

    wenn erstmal der Schiesstand geschlossen wird wegen

    Verstösse und Vernachlässigkeiten , dann weiss du worum es geht ..selber Schuld und sehr schwer wieder zu bekommen ..

    zum Sportschiessen gehört Disziplin , Veranwortung , Loyalität und gesunden Menschenverstand ...

    ohne dem Verein was zu geben gibt kein nehmen ...notfalls wird es die Mitgliedschaft aufgekündigt ... mit Gemeinschaftgefühl und Gegenseitigkeit hat man auch viel Spass.

    :peaceful: :peaceful:

    Ich glaube Du interpretierst etwas in die Beiträge hinein, was so gar nicht steht.

    Ich bin selber "Schießleiter", "Standaufsicht", und "Range Officer" in unterschiedlichen Disziplinen und leiste mehr als genug Schießleiter- und RO-Dienste im Wettkampf wie auch im Training und ich bin immer vorne mit dabei, wenn einer der anderen SL ausfällt,

    Ich mache das, weil ich weiß, dass es ohne die Schießleiter, RO´s und Aufsichten keinen Wettkampf und kein Training gibt.

    Dagegen sagt hier keiner etwas, was Du aber scheinbar hinein interpretierst.

    Das bedeutet aber nicht, dass ich mit den Regeln und Verordnungen einverstanden sein muss und sie nicht kritisch hinterfragen darf, oder?

    Richtig, zum Sportschießen gehören die von Dir genannten Wesenszüge, Loyalität, Verantwortung und gesunder Menschenverstand.

    Aber nicht nur bei den Schützen selber, sondern auch bei den Vereinsvorstanden und den Verbandsvorstanden und da gehört nicht immer das Motto:

    "Einschränken was geht!", sondern auch anders herum.

    Es gibt viele Themen im Schießsport und insbesondere in den Vereinen, die Kritikwürdig sind. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht.

    Wenn ich also sehe, dass über der gesetzlichen Vorgabe hinaus, besonders qualifiziertes Personal gefordert wird, nur um alles strenger auszulegen als es erforderlich ist, dann fehlt mir tatsächlich der gesunde Menschenverstand, bei den Verbänden und Vereinen. Ein Wesenszug, den man von den Mitgliedern aber erwartet.

    Wenn ich sehe, dass Vereinsvorstände die Vereinsinternen Regeln für Bedürfnisanträge nicht nur schärfer als das WaffG auslegen, sondern schärfer als der Verband das WaffG auslegt, dann fehlt es in meinen Augen an Loyalität gegenüber den Mitgliedern. denn die Vereinsvorstände sind es meist, die volle Schränke haben, das ihren Mitgliedern aber nicht gönnen.

    Wenn der eigene Verein oder Verband die eigenen Mitglieder bevormundet, nimmt er einem den Spaß und die Lust im Verein weiterzumachen und im Verband die Wettkämpfe mitzuschießen oder sich für Aufsichtsdienste anzubieten.

    Ja, es ist ein Geben und ein Nehmen, aber eben nicht nur in eine Richtung, sondern in beide.

    Das ist wiederum ein anderes Thema, wie die Vereine mit dem Thema Diensteinteilung umgehen.

    Stabil kann das nur funktionieren, wenn die eingeteilten Personen das auch wollen und nicht über gebühr eingeteilt werden.

    Es gibt natürlich auch diejenigen, die Geil auf den Dienst sind, aber das ist vermutlich eher die Ausnahme.

    Man sieht ja in vielen, wenn nicht sogar den meisten, Vereinen, dass es ja nicht mal mit den regulären Arbeitseinsätzen funktioniert und dann auch viele Vereine die meist in der Satzung oder Gebührenordnung verankerte Gebühr je nicht geleistete Arbeitsstunde nicht einfordern.

    Aber das ist alles ein anderes Thema.

    Weißt du was ich heute gemacht habe, während du dich hier echauffiertest? Ich bin zur Aufsicht auf den Stand gefahren und als nix mehr los war, habe ich mich selbst beaufsichtigt. :) Geh' schießen und akzeptiere Dinge, die du 1. nicht ändern wirst und 2. es nicht wert sind sich darüber aufzuregen.

    Wenn's nur der Standaufsichtslehrgang wäre, der Schützen das Hobby schwer macht... :)

    tja, dafür war ich gestern und heute im Garten Bogenschießen.

    Nein, es ist nicht nur der Standaufsichtlehrgang. Das ist nur ein Nagel von vielen

    Die einzelnen Verbände wären hier lediglich der richtige Ansprechpartner, wenn man die Umsetzung dieser gesetzlichen Regelung kritisieren und verbessern möchte, aber deine Kritik richtet sich ja generell gegen die Verordnung. Hier müsste man, ggf. über die Verbände, auf den Gesetzgeber einwirken. Aber da sehe ich wenig bis keine Chancen.

    Sehen wir es doch einfach mal nüchtern. Das WaffG und die dazugehörenden Verordnungen sind bis auf sehr wenige Punkte, nur in ein Richtung gegangen, restriktiver.

    Es ist richtig, dass eine vernünftige Einwirkung der Verbände mittlerweile keinen Sinn macht und null Aussicht auf einen Erfolg hat.

    Das Problem ist dabei aber, dass die Verbände nicht wirklich dazu lernen. Warum auch, jede Regelung, die das Mitglied tiefer in eine Abhängigkeit von Verein und Verband rückt, kommt den Verbänden gelegen.

    Ich finde manche Vergleiche, wie mit demAutofahren oben, zeigen durchaus auf, wie diese Abhängigkeit Schule gemacht hat.

    Immerhin spielen die Vereine (nicht alle, aber einige viele) das Spiel ja schonungslos mit, in dem sie selber das WaffG und die Verordnungen schärfer auslegen, als das WaffG es vorsieht.

    Somit hat der Gesetzgeber und auch die Verbände durchaus leichtes Spiel damit weitere Maßnahmen zu erlassen, die eher negativ für die Mitglieder ausfallen.

    Die Diskussion darüber muss aber erlaubt sein, auch in Foren, denn wenn nicht darüber diskutiert wird, bekommen viele diese Problematik nicht wirklich mit.

    Vorschlag: Wende dich mit deiner Grundsatzfrage doch bitte die Verbände, die Standaufsichtslehrgänge anbieten. Ob du das für notwendig hältst oder nicht spielt keine Rolle, das Forum wird dir da nicht weiterhelfen können. Falscher Adressatenkreis.

    Die Rechtslage und praktische Handhabe der Standaufsicht wurde dir ja hier schon mehrfach erläutert.

    Achso, und deswegen darf es hier nicht angesprochen oder diskutiert werden?

    Das wir das nicht mehr geändert bekommen, wissen wir, da ist jede Rückfrage oder Kommentierung bei Verbänden sinnlos.

    Die Mitglieder und die Vereine hinterfragen soetwas auch grundsätzlich nicht. Sie meckern, JA, ich kann mich noch gut erinnern wie der Aufschrei in den Vereinen war, als sie die Aufsichten separat ausbilden mussten. Aber mal aktiv dem Verband die Meinung gesagt hat da keiner.

    Die Verbände akzeptieren auch alles, was der Verband und deren diversen Kommissionen festlegen und beschließen. Es wird nicht kritisch hinterfragt.

    Ja, es ist wie es ist, das bedeutet aber nicht, dass man es nicht ansprechen darf, oder?

    Das dieses kleine Forum da nichts bewirken kann, ist auch klar, dafür gibt es viel zu viele hier, die solche überzogenen Regeln einfach schlucken und toll finden, es schön reden und sogar verteidigen.

    Das vieles aus der Feder der Verbände vollkommen überzogen ist, interessiert da meist nicht.

    Hm, wenn jemand einen Führerschein besitzt, mag er zwar verstehen, wie man sicher über eine Kreuzung kommt, aber er weiß noch lange nicht, wie er den Verkehr regelt, wenn die Ampelanlage ausfällt. Du hättest auch drauf geachtet, „dass ein Wettkampf auch nach den Regeln verläuft und keiner schummelt“, obwohl eine Schießaufsicht dafür nicht zuständig ist. ;)

    Wie immer machst Du es einem nicht gerade leicht.

    Also, der Thread geht um das alleine Schießen und die Standaufsicht. Wettkampf ist nur wegen zusätzlicher Qualifikationen erwähnt bzw., ins Spiel gebracht worden.

    Wenn ich mit 18 Jahren meine Fahrerlaubnis erlange, darf ich alleine Autofahren, ob ich es kann, oder nicht (plump ausgedrückt).

    Wenn ich mit 50 Jahren meine Waffensachkunde bestehe, vor dem Verband und der Behörde alle Anforderungen für eine waffenrechtliche Erlaubnis erfülle, eine WBK ausgestellt bekomme und meine erste Waffe legal erwerbe, darf ich aber nicht alleine auf dem Stand Schießen.

    Ohne vorher eine zusätzliche Qualifikation zu erwerben, darf ich mit 21 Jahren, sofern behördlich auch benannt, meinen 17 Jährigen Bruder beim begleitenden Autofahren beiwohnen und beaufsichtigen.

    Wenn ich mit 50 Jahren meine Waffensachkunde bestehe, vor dem Verband und der Behörde alle Anforderungen für eine waffenrechtliche Erlaubnis erfülle, eine WBK ausgestellt bekomme und meine erste Waffe legal erwerbe, darf ich ohne zusätzliche Qualifikation andere Schützen nicht beaufsichtigen.

    Und ich spreche nicht vom Wettkampf, ich spreche nur vom regulären Schießbetrieb.

    Die Ausbildung zur Schießaufsicht ist üblicherweise ein Bestandteil der Waffensachkunde. Zumindest beim DSB ist das so vorgesehen (Richtlinie zur Qualifizierung von Standaufsichten). Bei den anderen Verbänden habe ich jetzt nicht geschaut. Aber da dürfte das ähnlich sein.

    Schießaufsichten interessiert das eigentlich eher weniger. :|

    Es schaut einfach jemand, der selbst nicht teilnimmt, dass der Schießbetrieb rund läuft. Was genau daran findest du grandios oversized und unnötig verkompliziert? Auch die Ausbildung sind einfach nur vier Unterrichtseinheiten (ggf. im Rahmen der Waffensachkunde).

    der gesamte Ausbildungszwang, ganz einfach.

    Ja, in vielen Sachkundeschulungen wird das mit angeboten, nicht allen, aber vielen.

    Nur sollte die Waffensachkunde an sich ausreichend sein, ohne Zusatzqualifikation.

    Ich darf schießen, aber nicht Aufsicht machen……….

    Kurz: Man braucht halt irgendetwas, das einen zur Schießaufsicht qualifiziert,

    wie wäre die Waffensachkunde, die immerhin ein Bestandteil zur Erlangung einer waffenrechtlichen Erlaubnis ist.

    Ich kann ganz entfernt noch etwas Verständnis aufbringen, wenn es um das Thema Wettkampf geht. Hier bedarf es teils tatsächlich Aufsichten oder leitendes Personal,qualifiziertes Personal, wie man es auch immer nennen will, um sicherzustellen dass ein Wettkampf auch nach den Regeln verläuft und keiner schummelt.

    Bei uns im BDMP sind das im Regelfall die Range Officer, die es für bestimmte Disziplinen gibt, aber wenn es um den regulären Schießbetrieb im eigenen Verein geht, ist das alles grandios oversized und unnötig verkompilziert worden,