Die Frage kann man schon stellen, aber real ist das ja kaum.
Das kann ich nicht beurteilen, dafür fehlt mir die spezifische tiefe Sachkenntnis und Erfahrung.
Irgendwer (DSB TK) macht die Risikoabschätzung und stellt dafür die Regeln/Empfehlungen auf. Für die eigenen Veranstaltungen (DM) sind sie Pflicht (da ist er selbst Ausrichter und in der Verantwortung), für die untergeordneten Landesverbände eine Empfehlung (damit sind die LV als Ausrichter in der Verantwortung). Wie Carcano schon schrieb darf sich dann wenn doch was passiert der eine oder andere dann erklären warum er die Regeln oder Empfehlungen ignoriert hat. Dann beginnt das Blame & Cover Your A Game. Und wenn der Verursacher dann mit seiner eigenen persönlichen Risikoabschätzung argumentiert die er für sich anwendet und deshalb was passiert, dann hält er auch für das Ergebnis (den Vorfall) persönlich den Kopf hin. Viel Spaß...
Ein schlapper Schuss der so schlapp ist das die Murmel hängen bleibt, den sollte man bemerken am ganzen Verhalten der Waffe, erstens.
Bei hochkompensierten Match-LuPi durch nicht sonderlich erfahrene Schützen? Traue ich mir als solcher nicht sicher zu.
Zweitens kann er nicht auf der Scheibe sein.
Nicht jeder hat elektronische Anlage und sieht direkt das Ergebnis jedes Schusses.
Drittens darf die Waffe in dem Zustand nicht abgelegt werden, mit einer Störung ?!
Dafür muß die Störung erkannt werden. Wie gesagt, ich kann mir vorstellen daß man das nicht sicher erkennt. Der Überlieferung nach ist das alles schon passiert, was dann auch der Anlaß für die Schnurgeschichte gewesen sein soll.