Beiträge von Strindberg

    So wie ich das sehe, wurde da (wahrscheinlich per selbst gedrehtem Adapter) eine Quick Change Kapselhalterung angebracht, die eigentlich für paintball-Markierer gedacht ist. Die Halterung gibt es z.B. für ca. 16 Euro dort: https://www.kotte-zeller.de/quick-change-k…fuer-12g-kapsel

    Die Suche bei co2air.de brachte dann folgenden thread, in dem genau das besprochen wird https://www.co2air.de/thema/86085-fe…g-wie-geht-das/

    Und dort stellt z.B. auch ein Forenteilnehmer seinen Selbstbauadapter für 12g Kapseln vor - sehr ansprechend gelöst.

    Die Wiederholungsprüfung ist meines Wissens bei den Walther-Stahlkartuschen einmalig möglich, es werden aber auf das ursprüngliche Ablaufdatum einfach 10 Jahre hinzuaddiert. Das dürfte Dir bei DSB-Wettbewerben aber kaum helfen, da selbst die noch vielleicht irgendwo auffindbaren, unbenutzten Kartuschen wahrscheinlich schon vor über 10 Jahren abgelaufen sind.

    Eventuell lässt sich auch eine Lösung mit 12g Co2-Kapseln bauen?

    Mir fallen zwei nicht zu lange Adapter-Kartuschen von Hämmerli und von Walther ein, in die zwei 12g Kapseln eingelegt werden und die dann beide angestochen werden und den Behälter des Adapters fluten.

    Diese Adapter haben soweit ich weiss kein Ablaufdatum, da dort vorrangig die Haltbarkeit der eingelegten Kapseln bewertet wird. Und die brauchen so etwas nicht, da sie naturgemäß nicht erneut befüllt werden können (natürlich gibt es auch da begnadete Handwerker, aber die Ausnahme bestätigt die Regel).

    Ob die Adapter-Kartuschen beim DSB akzeptiert werden weiss ich nicht, aber es spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Immerhin kann man ja auch z.B. mit den Kapselbetriebenen Hämmerli-Co2-Matchpistolen der 60er antreten oder den tschechoslowakischen Modellen wie der Drulov (Aeron) DU 10.

    Die eingangs genannten Adapter-Kartuschen kann man auch mit vollen Kapseln von der Waffe abnehmen, da sie ein Ventil besitzen.

    Ob die Kartuschen im Umfang zu groß für die CP2 sind bzw. sich einschrauben lassen oder man dafür noch ein Adapterstück drehen muss, weiss ich nicht. Die Durchmesser würden Dir aber bestimmt die unten genannten Händler nennen können oder Du fragst bei Interesse mal auf co2air.de

    Bei muzzle.de wird in der Mitte des im folgenden genannten Artikels der Hämmerli-Adapter vorgestellt.

    http://www.muzzle.de/N6/CO2/UMAREX_…air_magnum.html

    Angeboten wird der Hämmerli-Adapter für ca. 60 Euro (laut website „Adapter für zwei 12 Gramm Co2-Kapseln für 850 AirMagnum Umarex / Hämmerli“) z.B. hier

    https://www.4komma5.de/850-AirMagnum-…amm-Co2-Kapseln

    und der Walther-Adapter für ca. 43 Euro (laut website „Passend für alle CO2-, Paintball- und Softair-Waffen, wie z.B. Nightstalker und 850 Air Magnum, Lever Action, die mittels 88 g CO2 Kartuschen betrieben werden“) z.B. hier

    https://www.versandhaus-schneider.de/product_info.php/products_id/20887

    Vielleicht betrachtet man sich ersteinmal die 88g „Kapseln“ die durch die Adapter-Kartuschen eigentlich ersetzt werden sollen und entscheidet dann ob so etwas überhaupt für eine CP2 in Frage kommt.

    wenn die Definition beim BSSB so ist, wie sie ist, dann nimmt man diese erfreut zur Kenntnis und nölt daran nicht auch wieder ohne Not dran rum und noch weniger versucht man dann da auch noch wieder ein Schüppchen draufzulegen.

    Zugegeben, beim BSSB würde ich es ohne weitere Schippen aufzulegen (z.B. Verweis auf sportliche Erfolge) probieren. Aber erst einmal fragen ohne gleich Gebühren für einen Antrag zu bezahlen schadet sicher nicht.

    In anderen Verbänden blitzt man bei der Beantragung kalibergleicher Waffen leider schneller ab als man piep sagen kann. Da wird es als zumutbar erachtet, die Pistole (Griff etc.) zwischen den Disziplinen umzubauen oder auch mit einer Sportpistole Schnellfeuerpistole zu schießen. Teilweise bekommen dort, wenn überhaupt, nur Kaderschützen und/oder Teilnehmer der DM ein Bedürfnis für eine zusätzliche, kalibergleiche Waffe ausgestellt. Ich finde das nicht vorteilhaft und lehne solche zusätzlichen Hürden, die keinerlei Sicherheitsgewinn bringen, ab.

    ich habe diesen hier von Negrini für meine Hämmerli 160. Der tut es für mich, ist aber sicher nicht der hochwertigste.
    Schätze allerdings das er für nen Rucksack doch noch nen ticken zu voluminös ist.

    Ich habe mir den von Dir genannten Negrini "Base 2002 ISY" aus deren ESSENTIAL LINE gekauft, und das Teil ist im Verhältnis zu meinen anderen Pistolenkoffern ein Trumm.

    Die Hämmerli 150 würde da bequem zwei mal hineinpassen.

    Insgesamt entspricht sie wohl der bereits genannten https://meisterschuetzen.org/gallery/album/…rink-formgriff/ aber der Preis von derzeit 20 Euro für den Negrini-Koffer war heißer ;)

    Der Preis relativiert sich aber wieder, wenn man wie ich feststellt, dass die Freie im Negrini-Koffer nicht dauerhaft an ihrem Platz bleibt und der Lauf im Koffer dann doch verrutschen kann und man erstaunt feststellt, dass er dann beim Auspacken nicht mehr geschützt in der Koffermitte liegt sondern an der Hülle anliegt. Na, ich werde mal weitersuchen.

    probier es doch mal mit einem Geigenkasten, das war schon immer der knaller:)

    Hehe, meine Basstasche für die Gewehre reicht mir eigentlich. Mit einem Geigenkasten würde ich dann endgültig den Eindruck eines ambitionierten Musikers vermitteln. Mal sehn, vielleicht wird es ja wirklich einer ...

    Und nun bin ich im Internet mal wieder bei meinem Lieblingsladen (https://www.thomann.de/de/cases_racks_gigbags.html) für Instrumentenkoffer etc. hängengeblieben :)

    Wichtig aber wäre, dass der Threadstarter und Fragesteller klarstellte, ob es ihm um die Erstbedürfnisbescheinigung geht (vielleicht noch gar für die erste Waffe?), oder um eine Bedürfnisfortbestehensbescheinigung?

    Hi, meine Frage bezieht sich auf eine Bedürfnisbescheinigung für die erste Feuerwaffe. Angedacht ist der Erwerb einer gelben WBK für KK-Gewehr und Freie Pistole.

    Wer braucht im Ausland eine deutsche Erlaubnis?

    Kann jemand der nur im Ausland Schießen kann überhaupt eine deutsche Erlaubnis erwerben? Grenznaher Wohnsitz oder Auslandsaufenthalt.

    Kann ich in anderen Bereichen z.B. Führerschein, Jagdschein, Beruf grundsätzlich fürs Inland gültige "Scheine" erwerben?

    Gewünscht ist die WBK für Deutschland. Mit eigenen Feuerwaffen wäre die Ausübung des Sports kein Problem, da der Schütze dann auch kurzfristig, wenn er gerade Zeit hat, trainieren gehen kann. Ohne eigene Feuerwaffe muss er sich derzeit jedesmal vorher mit einem Schützenkameraden verabreden, was kurzfristig nur selten klappt. Jedenfalls selten genug um nicht die 18 Termine erbringen zu können. Mit einigen zusätzlichen Terminen, die er im Ausland erbringt, wäre es eventuell zu leisten. Ohne bislang und auf absehbare Zeit leider nicht.

    Der Bedürfnisnachweis erfolgt über den Verband (beim Anfangsbedürfnis) oder den Verein (beim fortbestehenden Bedürfnis).

    Der im thread wiederholte Hinweis, mit dem Verband die erforderlichen bzw. gewünschten Bedürfnisnachweise abklären zu müssen und dies am besten vorab zu tun, ist nachvollziehbar und sinnvoll. Danke.

    Und wer nicht total blöd ist, der legt der Behörde sein Schießbuch auch nicht vor.

    Leider gibt es Verbände, die Richtlinien festschreiben, die so unsäglich sind, dass man sich wünscht, den Waffenerwerb lieber ohne den Verband und nur mit der Waffenbehörde abzuklären, da dort die weniger lebensfernen Sachbearbeiter wirken.

    Aber ja, das verbietet sich, da man mit der Vorlage des Schießbuches bei der Behörde auf lange Sicht der gesamten Schützengemeinde einen Bärendienst erweisen würde, weil es oft genug Behörden gibt, die dem Schützenwesen, im Gegensatz zu noch so verbohrten Verbandsfunktionären, vollkommen fern sind und jede noch so "kreative" Lücke ausleben, um privaten Waffenbesitz zu verhindern.

    Begleiterklärbärzettel:


    "Ein Bedürfnis nach § 14 Abs. 3WaffG (…mehr als zwei mehrschüssigen Kurzwaffen für Patronenmunition) kann erst dann befürwortet werden, wenn sich der Antragsteller mit seinen vorhandenen Sportgeräten regelmäßig an Meisterschaften der den Vereinsmeisterschaften übergeordneten, Kreis- oder Bezirksmeisterschaften oder Ligawettkämpfen beteiligt hat. Die Beteiligung ist durch Vorlage der Kopie der Ergebnislisten des RSB/DSBnachzuweisen."

    Warum? Keine Ahnung, mußt Du RSB-Funktionäre fragen.

    Ich weiss es auch nicht. Vielleicht weil es Funktionäre gibt, die nebenbei auch noch in einem Dienstverhältnis mit der Waffenbehörde stehen? Oder weil wissentlich verhindert werden soll, dass Verbände in den Ruf geraten der Waffenbeschaffung zu dienen (was sie ja eigentlich sinnvollerweise tun sollten - und ob jemand nun eine oder 5 Pistolen besitzt, ist bei der Gesetzeslage auch egal, da der/die Waffenbesitzer/in sowieso dauerhaft überprüft wird)?

    Hallo, hat eine/r von Euch Erfahrung damit, ob auch Schießbucheinträge von im Ausland absolvierten Trainings und/oder Wettkämpfen uneingeschränkt von deutschen Waffenbehörden für den Bedürfnisnachweis anerkannt werden?

    Der Rahmen wären Trainings für die Disziplinen der anerkannten deutschen Schießsportverbände bzw. insbesondere des eigenen Verbandes. Das einzuhalten obliegt selbstverständlich wie auch im Inland vorrangig der Verantwortung des Schützen.

    Dass diese Trainings im Ausland grundsätzlich nicht anerkannt werden, kann ich mir kaum vorstellen. Auch dort wird bekanntermaßen sehr oft nach den Regeln der ISSF geschossen.

    Hallo Mitschützen,

    wo könnte man im Bodenseeraum als Gastschütze ohne eigene WBK aber mit nachgewiesener Sachkunde mit Feuerwaffen trainieren ohne in einen der dort ansässigen Vereine eintreten zu müssen?

    Der Pistolenschütze für den ich frage ist für einige Wochen oder ein paar Monate in Südwestdeutschland und bleibt weiterhin Mitglied in seinem angestammten DSB-Landesverband wo er bislang regelmäßig Luft- und insbesondere Sportpistole (auch in Vereins- und Kreismeisterschaften) geschossen hat.

    Ich freue mich auf Eure Tips.

    Hi, vielleicht kann mir eine/r von Euch einen Tip für einen passenden ich nenne es mal Hartschalenkoffer für eine Freie Pistole (FP) geben.

    Der Koffer sollte aber nicht erheblich größer als die Pistole selbst sein, also eher ein gestreckter Koffer wie die Modelle von Negrini, die ja gerne für Luftpistolen verwendet werden.

    Bei den Negrini-Koffern ist das Problem, dass sie für den sehr voluminösen Griff einer FP nicht hoch genug sind.

    Ein paar Koffer von Euch habe ich ja bereits entdeckt.

    https://meisterschuetzen.org/gallery/image/…li-150-auflage/ (Spannplatten-mehr-Alufolie-als-Blech-Kanten-aus-Aluprofil-Koffer, oder ist sowas doch stabiler als gedacht?)

    https://meisterschuetzen.org/gallery/album/…rink-formgriff/ (das wär was, aber viel zu voluminös)

    https://meisterschuetzen.org/gallery/album/…r-sportpistole/ „Chicago-Style“

    Aber kompakter wäre mir lieber, da ich gerne mit Fahrrad oder Motorrad zum Schießen fahre und ich den Rucksack nicht zu voll stopfen möchte.

    Meine aktuelle, weiche Instrumententasche würde, wenn ich z.B. irgendwo anstoße, nicht ausreichend vor Beschädigungen schützen - ein Stativ und eine andere kleinere Kurzwaffentasche zusammen im Rucksack hat einer anderen Pistole schon die LPA-Kimme gekostet (gerissen).

    Dann fehlt nur noch dass wir wieder die Vorteile des Revolvers erkennen.

    Ach ja, für Revolver ist der Crimp sicherlich auch essentiell wichtig, damit die Schussentwicklung gleichmäßig bleibt.

    Würde das Geschoss nur einen geringen Auszugswiderstand besitzen könnte das Geschoss schon kurz nach der Schussauslösung am Trommelspalt vorbeiflutschen können und die gleichmäßige Verbrennung des Pulvers wäre wahrscheinlich endgültig unbestimmbar, da, selbst wenn der Trommelspalt für alle Kammern identisch wäre, die Verbrennung erheblich vom stark steigenden und noch nicht vollständig aufgebauten Gasdruck abhängt.

    Das ist zugegeben blanke Theorie ;)

    Die Menge der Zündmasse bei verschiedenen Sorten/Herstellern kann stark variieren und hat damit sicherlich auch unterschiedlich großen Einfluss auf die Präzision aber auch auf die Zuverlässigkeit.

    Wie ist das zu betrachten?

    Ich erinnere mich an einen Test aus den 80ern mit Fiocchi und RWS Munition bei dem das Pulver entfernt wurde und nur das wieder in die Hülse gesteckte Geschoss verschossen wurde. Beim Schuss plumste sozusagen das RWS-Geschoss vorne aus dem Lauf während mit der Fiocchi auf 50m, wenn ordentlich über die Scheibe gehalten wurde, Treffer zu erzielen waren.

    Wenn ich das richtig verfolge, werden die Auswirkungen hauptsächlich auf die Gewehrdisziplinen bewertet. Sind Abschätzungen auch zu den Auswirkungen bei Sportpistole vorhanden?

    Dazu fällt mir ein, dass der besonders starke Crimp bei KK-Munition und der hohe Auszugswiderstand, aus dem das hohe Beharrungsvermögen resultiert, wohl eher für Waffen interessant sein wird, die wohl schon während der Schussentwicklung das Geschoss und die Hülse kaum zusammenhalten können. Das sind dann wohl eher (halb)automatische Waffen und Repetierer in denen der Verschluss beweglich ist bzw. das Geschoss nicht an den Feldern anliegt. Tendenziell dürften Selbstladepistolen also unpräziser sein.

    Im Foto links oben ein präzisionsgeminderter CCI-Geschossboden.

    Für kalibergroße Streukreise sorgt so etwas sicher nicht, aber wenn dem Schützen/in mit Ausreissern 40/50mm reichen (Training, Duell?), dann kann er so etwas durchaus erwerben.

    Von welchem Hersteller/Produkt ist denn der Geschossboden auf dem Bild oben rechts?

    Vielleicht ist das aber auch die Ware, die zu 17mm Streukreisen führt?

    Das kann wahrscheinlich sogar recht häufig passieren, aber darauf verlassen kann man sich anscheinend nicht, selbst wenn man die CCI ausgeschossen hätte.

    das Ausschießen wäre verfeinerte Auswahl perfekt abgestimmter Qualitätsware auf die eigene Waffe.

    Das denke ich sollte für Sportmunition auch mehr oder weniger so sein, oder?

    Und eine Vorauswahl bzw. Einordnung findet meines Wissens bei z.B. RWS durchaus statt. Je nachdem ob die Maschine/n gerade angelaufen, schon eingelaufen (warm) und/oder frisch justiert etc. ist/sind, wird die darin produzierte Munition zu einer Club, Target Rifle, Rifle Match etc.

    Bei einer R50 oder R100 wird dann über zusätzliche Tests eine noch bessere Gleichmäßigkeit sichergestellt, oder?

    Mit z.B. ähnlicher Behandlung der Geschosse wie bei CCI wären z.B. eine RWS, Eley oder SK wohl kaum präziser als das Massenprodukt von CCI.

    es gibt glaub ich kein blamableres outing als die Frage ,, welche Munition schiesst Ihr ,, ......

    Diese Frage wird sicherlich nicht erschöpfend die Auswahl der idealen Munition beantworten, aber die Info, was bei anderen, die die gleiche Zielrichtung ;) haben, passabel trifft und zuverlässig funktioniert ist durchaus hilfreich und vereinfacht sicherlich den Einstieg in eine unbekannte Waffe. Z.B. Ladung, Zündmasse, Geschossdurchmesser sollten die großen Hersteller, bei denen solche Paramter unterschiedlich sind, durchaus im Griff haben und sind für die Zuverlässigkeit schon mal relevant. Dann kann ich ja noch weitergehen und ausprobieren, was sich für mich am angenehmsten schießt. Je nach eigener Entwicklung, Anspruch und Hinweisen eines vielleicht vorhandenen und mehr oder weniger begabten Trainers kann die Reise dann noch weitergehen. Am langen Ende ist es aber auch bei mir so wie Du sagst, dass ich keine Zweifel an meiner Munition haben darf und mich unbelastet ganz der Weiterentwicklung bzw. zumindest der Aufrechterhaltung meiner Fertigkeiten widmen kann.

    Ich staune ja, wenn mir ein Schütze der Ordonnanzgewehr mit Kimme und Korn ohne Lochblende vor dem Auge schießt, erzählt, dass er Visierung und Ziel auf 100m gleichzeitig scharf sieht.

    Wie geht das? Einbildung?

    Ich schaffe es mit Lochblende nur das Korn scharf zu sehen. Das Ziel ist dank Lochblende mehr als nur eine beige Fläche und ich kann immerhin einen unscharfen Spiegel erkennen.

    Hallo, helfen kann Dir eventuell jemand anderes, aber gib diesen doch noch ein paar Infos.

    Pistole, Gewehr, Armbrust etc.?

    Was für eine Visierung? Zielfernrohr, Lochkimme, Diopter, Kimme und Korn, Leuchtpunkt oder?

    Dein Alter ca. (über 40 wird die Linse im Auge naturgemäß immer unflexibler).

    Schussentfernung und Disziplin (Größe des Spiegels)?

    Draussen, drinnen, Beleuchtung (wechselnde bzw. ausreichende Helligkeit)?

    Abdeckung des nicht-schießenden Auges?

    Zeit bis zur Schussabgabe ca. (laaang oder kurz)?

    Bildschirm-, Fern- oder Lesebrille?

    Kurz- oder weitsichtig?

    Ich denke man muss das was mir alles gerade eingefallen ist und keine vollständige Aufzählung darstellt, nicht sofort beantworten.

    Vielleicht fängt man ersteinmal mit der Frage was Du überhaupt schießt an und baut auf der/den Antworten die weiteren Fragen auf usw.

    diese winzigen, primitiven Patrönchen

    Stimmt wohl, auf die Komponenten gesehen, weniger Komplex als eine 9mm, aber die Patrone verzeiht nehme ich an auch weniger Fehler bei z.B. Toleranzabweichungen bzw. die schlagen sich schneller in der Präzision nieder.

    Ein bischen mehr z.B. Zündmasse hat, nehme ich an, bei 9x19 erheblich weniger Auswirkungen auf das Trefferbild.

    Bei KK-Munition, wo etwas mehr oder weniger Zündmasse möglicherweise dazu führt, das ein Geschoss mit 150 oder 190 Joule vorangetrieben wird, liegt der Unterschied vielleicht bei einem fünftel der Geschossenergie, während es bei einer 9x19 ein zehntel wäre?

    Dann hat die .22lfB weniger Hülsenvolumen, ein leichteres Geschoss und einen crimp der immer gleich ausgeführt werden muss.

    Die fortwährenden Einstell- und Wartungsarbeiten an den Maschinen dürften insgesamt auf das ganze Produkt kaum weniger Personaleinsatz fordern als die größeren Kaliber, da dieToleranzen dabei annahmsweise geringer sein müssen.

    Den Rest vom Preisunterschied macht dann das Material.

    sind die Kosten für das Verbrauchsmaterial bei Sportpistole mindestens gleich bis deutlich höher als bei Großkaliber?

    Nö, das war bislang nicht mein Erleben.

    „handgeschöpfte“ Fiocchi in 9x19 ist soweit ich mich erinnere erheblich teurer als es Eley wäre.

    Und 9x19 für 9 Euro ist annehmbare Schüttware. Da ist passable KK-Schüttware mit umgerechnet ca. 3 Euro pro 50 Schuss doch erheblich günstiger.

    Schau mal bei https://sportschuetzenbedarf-weiss.net der für mich Referenzpreise setzt.

    Vielleicht liefern die auf https://meisterschuetzen.org/frilans/index.html (den link muss man kopieren, die Foren-software ändert den link leider so ab, dass er unbrauchbar wird) einsehbaren KK-Munitionstests Hinweise was:

    1. möglich ist

    2. wie sich (eingeschränkt) vergleichbare Waffen mit welcher Munition verhalten (die Feinwerkbau AW93 besitzt ebenfalls eine Lauflänge von 152mm).

    Laut Fachliteratur (ich glaube eine Kopie die mir vorliegt ist aus: Bruno Brukner, Faustfeuerwaffen - Technik und Schiesslehre, Neumann-Neudamm (Motorbuch-Verlag), Melsungen 1983) wird die Entfernung der Löcher einer 10-Schuss-Gruppe bei einer Lauflänge von 152mm kaum/selten weniger als geschätzt 17mm auseinanderliegen können.

    [...] bei ungefetteter [...] CCI und RWS Club [...]

    Räusper, die sind meiner Erfahrung nach sehr wohl gefettet oder gewachst oder was auch immer.

    Und ich war neugierig und habe die Pistol Match und Club mal nebeneinandergehalten - in der Fettung oder Geschossform etc. kann ich da keinen Unterschied erkennen.

    Ich nehme mal an, dass Deine MG2 wohl einfach mit der - eventuell dank offensiverem Pulver - minimal knackigeren Schussentwicklung einer RWS oder SK Pistol Match zuverlässiger arbeitet.

    Das geht auch anderen Pistolen so ;)