Beiträge von schmidtchen
-
-
in welchen denn? In Ostpreußen?
Was soll der hämische Unterton ? Schießstände sind eindeutig als Sportstätten definiert und die sind wohl in den allermeisten Gebieten unserer Republik (zwangs)geschlossen. Du kannst ja in deinem Verein mal GK-Schießen gehen und ausprobieren, wie lange es dauert, bis jemand kommt und ein Ordnungsgeld verhängt wird. Und wenn du dann viel Zeit hast, kannst du dagegen klagen, dass der Stand als Sportstätte definiert ist. Der Amtsrichter wird's dir dann sicher noch mal erläutern. Mann, Mann.

Ansonsten bleibt halt Trockentraining, was aber meist nur bis zu einem gewissen Punkt was bringt.
-
Da er aber den übergeordneten Verbänden angehört, kann er sich nicht heraus reden wir nehmen die Verbände nicht in Anspruch also weigern wir uns höhere Beiträge mit zu tragen. Denn wie erwähnt er nimmt sie ja in Anspruch, wenn er KK oder GK schießt. Also ist er auch verpflichtet wenn der Kreis, Bezirk oder Landesverband die Beiträge erhöht dieses mit zu tragen. Das ist meine Meinung dazu.
Na ja, aber dazu gehört sicher auch, dass die vorgesehenen Ausgaben NOTWENDIG sind und andere Einnahmeerhöhungen zur Deckung nicht möglich sind. Und da "liegt der Hase im Pfeffer", wie man bei uns sagt.
Auch du trägst doch eine Steuererhöhung nicht blind mit und sagst "klar doch, die Oberen brauchen mehr Geld, ich wohne hier, also zahle ich's". Auch du hinterfragst dann, wofür das tatsächlich benötigt wird und wenn's dir einer plausibel erklären kann, wird's gut sein, wenn aber nicht wetterst du auch dagegen (weil wehren kannst DU dich dagegen ja meist nicht), da bin ich sicher. Nichts anderes machen die Kollegen, von denen du sprachst. Die sagen: So ein LLZ ist hier nicht nötig, viel zu teuer für den "kleinen Verband", sollen sie sich doch mit den Niedersachsen zusammen tun.
Ob du oder die Verbandsoberen das anders sehen, ist erst einmal zweitrangig. Es ist deren Meinung und jemand müsste ihnen erklären, warum man das Zentrum doch vor Ort braucht. An solchen Stellen hapert es aber oft mit der Kommunikation, weil a) die Oberen nur über Mittelsmänner (Bezirksfürsten oder Vereinsvorsitzende) diese Erklärungen an die Basis bringen lassen und dabei einige Inhalte verloren gehen oder verändert werden und b) manche es auch nicht verstehen können oder vielleicht auch wollen.
-
Konkret bezogen auf Sportverbände und Meisterschaften:
In der Tat ist es voraussichtlich wohl so, dass jedenfalls in den nächsten ein bis zwei Monaten noch nicht von einem derartigen Abflauen der Epidemie ausgegangen werden darf, dass die Meisterschaften dann schon sicher abgehalten werden könnten. Zurzeit ist eher das Gegenteil wahrscheinlich.
Das bedeutet trotzdem nicht, dass man jetzt in typisch deutschem, devotem präemptiven Gehorsam vorprescht, alles im voraus bis ins nächste Jahrtausend absagt und sich in den Staub wirft. Ganz zu Recht pflegen englischsprachige Sportverbände weltweit in diesen (vielen) Fällen ja auch zumeist die Begriffe „postponed" und "suspended" zu verwenden und eben nicht "cancelled". Kann man mal in Übersicht in http://www.insidethegames.biz gut verfolgen.
Heißt angewandt:
Es ist gut und richtig, wenn die Verbände zunächst einmal die jetzt bald anstehenden Meisterschaften verschieben ("neuer Termin wird ggf. rechtzeitig bekanntgegeben") und etwa schon bestehende Verträge oder Buchungen aufgrund höherer Gewalt kündigen. Endgültige und als solche bezeichnete Maßnahmen treffen verantwortungsvolle Menschen, die keine Wichtigtuer sind, aber erst später.Du hast gut reden, du hast die "Meute" ja nicht im Nacken.
Ich habe bei uns erlebt, wie die ersten bei dem ersten Ansatz des Denkens an ein Aussetzen oder die Absage der BM schon am diskutieren waren, wie sie denn jetzt zur LM und dann zur DM kommen sollten. Da gab es böse Worte. Und noch schlimmer wäre das bei der LM eworden, die bei uns mit den ersten Disziplinen Ende April angefangen hätte. Auch da gab es schon Diskussionen auf Schützenebene, die einerseits durchaus zielorientiert waren und in deine Richtung gingen, dann aber auch direkt die Gegenrede hervorriefen, dass das alles Ungerecht zugehen würde, man zu anderen Zeitpunkten keine Zeit habe (Ferien, Urlaub etc.) usw, usw. . Mit der Absage der DM kam da direkt Ruhe rein, keiner musste mehr was erreichen (was realistisch eh nur schwer zu erreichen gewesen wäre). Insofern ist eine vorausschauende Entscheidung manchmal vielleicht auch die bessere Entscheidung. Siehe auch die Olympischen Spiele, wo sicher deutlich mehr dran hängt als an unserer DM. Auch da hat Herr Bach gezögert und sich von den Sportverbänden bzw. NOK's der Länder mit ihren eigenen Entscheidungen vor sich hertreiben lassen, obwohl schon viele gesagt hatten, dass bei den derzeitigen Trainingsbedingungen seriöse Olympische Spiele (auch wenn ich mich mit dem "seriös" etwas schwer tue) nicht mehr zum vorgesehenen Zeitpunkt zu realisieren sind.
-
Überleben wird den Ausfall wohl jeder erst einmal, aber das kann vielleicht den notwendigen - ich würde sagen: überfälligen - Kick und die Einsicht dafür geben, dass Verbandsbeiträge endlich angemessen erhöht werden, was insbesondere im DSB-Bereich ein Riesenproblem ist. Der DSB-Bundesbeitrag ist so lächerlich niedrig pro Kopf, dass jeder einzelne Schütze sich nachhaltig dafür schämen muss.
Das Problem des DSB im Gegensatz zu vielen der anderen Sportschützenverbände ist, dass er zwar viele Mitglieder hat, aber diese noch lange nicht alle auch aktiv schießen. Das ist meines Wissens nur beim BhDS noch ähnlich und der hat noch geringere Beiträge (aber natürlich auch andere Aufgaben). Der Rest dürfte einen deutlich höheren Anteil an Aktiven haben. Und wenn man "nur" als Passiver für was zahlen soll, dann wird es immer schwieriger, je weiter der Vereinnahmende von dem Zahler weg ist . Soll heißen, beim Verein selbst wird es akzeptiert, weil man entscheided sich ja aktiv für diesen Verein. Erhöht der LV, sieht es schon schwieriger aus und geht es noch eine Ebene höher, wird's ganz duster.
Für den aktiven Schützen stellt eine Erhöhung um meinetwegen 1,-/Monat kaum ein Problem dar. Diese Erfahrung habe ich im eigenen Verein gemacht. Wenn's vernünftig begründet wird, geht das auch durch. Bei GK-Schützen, aber selbst bei KK-Schützen sind das doch keine Beträge. Das Gesamtkonzept muss stimmen ! Und da wird es bei den LV und dem DSB gegenüber dem passiven Schützen im Verein dann schon schwieriger, das ordentlich zu "verkaufen".
-
Aber mal ganz einfach gefragt:
was soll es irgend Jemanden interessieren wenn ich im Keller einen 10m Luftdruck Stand habe, egal ob mit Zuganlage, elektronischer Anzeige oder nur einem Kugelfang, fest montiert oder "mobil" ?
Solange ich da keinen Publikumsverkehr habe ist das doch das gleiche wie eine Dartscheibe, eine Hantelbank, ein Heimkino oder eine Kellerbar....
Ich glaube das die Texte die hier bereits gepostet wurden alle auf öffentliche Anlagen zutreffen.
...
Das mag deine Sicht sein, aber das scheint ja nicht überall so gesehen zu werden. UNd dann hat man zumindest erst einmal den Aufwand. Und falls es dann doch (natürlich völlig wider erwarten und völlig unberechtigt) vor Gericht geht, danbn gibt's den Spruch
"Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand"
Da ich sowohl Fälle ..., als auch Fälle von Verfahren wegen unerlaubten Betriebes einer solchen Schießanlage im eigenen Gebäude (Owi-Vorwurf, keine Straftat), sehe ich die Unterscheidungen natürlich nicht nur rechtlich-theoretisch, sondern auch ganz praktisch anschaulich im Fall.
Aber trotzdem gilt natürlich 2 x Owi aus dem WaffR = 1 x Waffen weg.

Wie schon gesagt, jeder darf da seine Sichtweise haben, muss aber hinterher nicht sagen, dass er das nicht gewusst hätte.
-
Deine Beiträge werden durch die zusätzliche Kopie der Links nicht übersichtlicher.
Die Termine liegen doch hier so spät dass man eine spätere Entscheidung doch noch abwarten kann.
Na ja, aber zu glauben, am 19.04. oder 30.04. sei alles vorbei ist ja wohl blauäugig. Ziel der jetzigen Aktionen ist doch, den Infektionsverlauf zu VERLANGSAMEN. Niemand glaubt, dass er gestoppt wird. Wenn wir dann Schlag 01.05. uns wieder, wie zuvor, in ordentlich großen Gruppen treffen, weil es uns ja niemand mehr verbietet, wird sich die Infektion wieder beschleunigen.
Ich finde es daher gut, wenn einige Verbände (aus verschiedenen Sportarten) konsequent für dieses Jahr mal die Veranstaltungen weitestgehend absagen. Wie sagte man an anderer Stelle schon mal so schön: Wir sollten uns nicht so wichtig nehmen.
Es wird schon ausreichend schwierig, die Wirtschaft wieder ans laufen zu bringen, wenn wir dann nochmal ein ansteigen in den Infiziertenzahlen bekommen und dicht machen müssen, weil einige den Ernst immer noch nicht verstanden haben, dann "Nacht Matthes".
Wahrscheinlich sitzt den potenziellen Entscheidungsträgern wieder die Angst im Nacken, den Landesdelegiertentag abzusagen und damit die seit drei Jahren notwendige Beitragserhöhung zu verschieben. Die Absage der LM würde ebenfalls per Saldo die Finanzsituation des NWDSB verschlechtern.
Na, aber das wäre doch die ideale Begründung für ne Beitragserhöhung. Besser könnte es doch gar nicht laufen.

Alles ne Frage der Sichtweise.

-
Ich habe allerdings den Eindruck, Du interpretierst immer noch etwas in meinen Hinweis und wenn man so will, auch Einwand hinein, wozu ich überhaupt keine Stellung oder gar Wertung bezogen habe.
Mein Reden. Nur dann soll man es aber auch nicht tun. Hast me jetzt?
Es gab hier die Aussage "25000 Tote durch die normale Grippewelle 2017/18".
Ich habe daraufhin geschrieben, dass diese Aussage so nicht stimmt, daher auch weitere Hochrechnungen anhand dieser Zahl nicht seriös sind und gleichzeitig aufgrund der starken Divergenz der veröffentlichten Zahlen, immerhin Faktor 15, etwas kritisch hinterfragt, warum das RKI trotzdem mit solchen Zahlen operiert und wie seriös das wirklich ist.
Interssant, dass "das diese Aussage so nicht stimmt" keine Wertung ist, obwohl es ja im Bericht des RKI dargelegt wird, wie man zu dieser Berechnung kommt. Und woher WEIßT du, dass diese berechnete Zahl nicht stimmt ?
es wurden exakt 1665 Todesfälle gemeldet und es wurden auch nicht 25000 sondern 25100 vom RKI geschätzte Tote angegeben, was nochmal eine größere Genauigkeit suggeriert. Selbst wenn wir hier jetzt eine Fehlerquote von 100 % ansetzen, kommen wir auf 3330 echte Todesfälle.
Also, für mich besteht da immer noch ein ziemlich krasser Unterschied zu den aufgrund der Übersterblichkeitsrechnung geschätzten 25100 Toten. Und so eine doch offensichtlich im nach hinein falsche Schätzung dann auch noch für weitere Hochrechnungen zu nehmen, halte ich schlicht nicht für seriös.
Hast du einen Beleg dafür, dass die RKI-Berechnung "so eine doch offensichtlich im Nachhinein falsche Schätzung" war und deine Annahme da genauer ist ?
-
Für gewisse Notfälle sind Krankenhäuser durchaus gut vorbereitet, die meisten können problemlos ihre Bettenanzahl vervielfachen, aber Intensivbetten mit Beatmungsgerät sind dabei offenbar nicht vorgesehen, da sprechen wir eher von einfachen Pritschen.
Ich will euren Diskurs ins persönliche nicht stören, aber gewisse Dinge stimmen so nihct ganz. Klar wird man für eine ausgewachsene Pandemie nie genug Intensivbetten haben, ABER wir haben schon länger in Deutschland ein Problem in der Intensivmedizin, was weniger an der Technik sondern am Personal liegt: Intensivmedizin: Intensivpflegemangel führt zu drohender Unterversorgung
Und das ist in den letzten 2 Jahren eher schlimmer geworden, wie man aus den KH hört.
So, und nun könnt ihr euch gerne weiter beharken. Draußen ist ja sonst nix los.

-
Hi Folks,
es wurden exakt 1665 Todesfälle gemeldet und es wurden auch nicht 25000 sondern 25100 vom RKI geschätzte Tote angegeben, was nochmal eine größere Genauigkeit suggeriert. Selbst wenn wir hier jetzt eine Fehlerquote von 100 % ansetzen, kommen wir auf 3330 echte Todesfälle.
Also, für mich besteht da immer noch ein ziemlich krasser Unterschied zu den aufgrund der Übersterblichkeitsrechnung geschätzten 25100 Toten. Und so eine doch offensichtlich im nach hinein falsche Schätzung dann auch noch für weitere Hochrechnungen zu nehmen, halte ich schlicht nicht für seriös.
Nur mal so zum VERSUCH für dein Verständnis: Man operiert hier auf unbekanntem Terrain. Erfahrungen mit diesem Virus gibt es nicht. Man versucht, Ähnlichkeiten herauszufinden und dann Prognosen aufzustellen. Für Erbsenzählereien ala 25000 oder 25100 gibt‘s eher keinen Raum. Italien hat derzeit eine Mortalität von 7%. In den Krankenhäusern sieht‘s aus wie in Kriegszeiten. Wenn du dann unsere Intensivkapazitäten anschaust, gilt es DRINGEND, die Infektionen auf niedrigem Niveau hinauszuzögern. Vermeiden werden wir sie bekanntermaßen nicht können.
Aber lassen wir das, ist eh kein guter Zeitpunkt für solche Diskussionen. Ihr könnt und dürft das selbstverständlich auch ganz anders sehen.
Das tue ich, wie oben erläutert.
-
Na Ja Bei uns Finden gerade Gaumeisterschaften Statt bei 5 Schützen Und Höchsten noch 5 die Warten bis sie Starten Können Ach ja Noch 2 zur Aufsicht und Zum Auswerten bei so wenigen Leuten Ist ja die Gefahr der Ansteckung in jedem Geschäft Größer
Und Eine LM und Eine DM abzusagen die ja beide Erst Im Hochsommer BZW im Herbst Stattfinden Ist Meiner Meinung nach etwas Voreilig Wen dan hätten man Schon Nach den Fasching,s Ferien Die Schulen Schließen Müssen nicht Erst mit den Kindern nach Tirol fahren und dann Diesen 2 Wochen zeit lassen alle anzustecken
Genau um solche Leute wie dich geht es den Leuten: Da wird noch rumdiskutiert, warum denn gerade jetzt und nicht 2 Wochen später („dann ist wenigstens die BM rum“), oder warum nicht schon vor 3 Wochen beim Fasching ( da hatten wir halt HIER noch nicht die Entwicklung, wie sie jetzt ist) etc etc. Bei uns gab‘s schon Diskussionen wegen der Quali vom Bezirk zum Land, wenn man als gefährdete Person nicht an der BM teilnehmen wollte, oder diese punktuell abgesagt wurde (Gefährdungsgebiet). Das wäre Bonner LM zur DM nicht besser geworden. Bei uns hätten die ersten LM übrigens in 5 Wochen begonnen. Da ist eine frühzeitige konsequente Vorgehensweise allemal besser. So kann ich mein Hotel frühzeitig kostenfrei stornieren und gut ist. Wer will, kann dann im Spätsommer Freundschaftskämpfe machen, wenn die Situation wieder entsprechend ist, was aus meiner Sicht kein Selbstläufer wird.
-
Murmelchen: Wenn du schon jetzt weisst, was gefährlicher oder eben nicht so gefährlich ist, lasse doch bitte den entsprechenden Leuten eine Mitteilung zukommen, wohin das geht. Dann sparen wir uns einen ganzen Teil an Aufregung. Ansonsten muss ich sagen, in Anbetracht dessen, was um uns rum bis jetzt schon los ist und der Tatsache, dass man eben immer noch keine Mittel hat, um sich impfen zu lassen, möchte ich definitiv keine Situation erleben, in der 60-70% der gesamten Bevölkerung infiziert werden, auch wenn ich selbst für MICH nur bedingte Sorge habe (war bisher bei Grippe immer gut gewappnet, auch ohne Impfung), aber ich kenne ne Reihe älterer Menschen, wo ich Bedenken hätte.
Insofern lassen wir doch bitte demütig sein und unsere eigenen Interessen AUSNAHMSWEISE mal hinten an stellen. Wir sollten uns nicht immer so wichtig nehmen.
Das bei den Argumentationen auch schon mal Vergleiche genommen werden, die zweifelhaft sind, mag sein, aber es gibt halt noch nichts vergleichbares bzw. es fehlen belastbare Infos. Insofern taugt auch der Vergleich mit der PKS nicht, denn DA liegen Zahlen vor bzw. man könnte sie erheben. Das ist hier bisher genau noch nicht der Fall !
-
Moing Zusammen,
lasst doch mal die Kirche im Dorf. Weltweit gibt es aktuell ca 100.000 erkrankte, wie viele haben die Grippe? (Interessiert zur Zeit keinen) Die ist aber genauso tödlich. Solange ich nicht zur Risikogruppe gehöre, mache ich mir da echt keinen Kopf. Die Gefahr ist im Supermarkt deutlich höher, dass ich mich anstecke, wie bei einer LM, da treffe ich auf ein paar Schützen, die zu 99,9% Gesund sind. Wenn die Maßnahmen jedes mal greifen würden, wenn mehr als 100.000 Menschen weltweit davon betroffen sind, würde alles zusammenbrechen. Ich halte mich wie immer an gewisse Regeln. Ich schieße nicht krank (da treffe ich eh nichts), ich wasche regelmäßig Hände.
In dem Sinne, bleibt gesund und lasst Euch nicht verrückt machen.
Mein Bester, du solltest dich mal mit dem mathematischen Begriff des exponentiellen Wachstums vertraut machen. Sehr schön kann man das mit der alten Parabel über das Schachbrett und das Reiskorn Schachbrett Reiskorn Geschichte erklären.
Es gilt, so lange als möglich auf einem vorderen Schachbrettfeld zu bleiben.
Wenn wir mal genauso viel Corona-Erkrankte wie Grippekranke haben, wirste sehen, dass deine Zahl der Grippetoten bei weitem nicht ausreicht.
Außerdem geht es auch um den Schutz der Gefährdeten. Bei Grippe kann jeder dieser Gruppe auch eigenverantwortlich versuchen, mittels Schutzimpfung einen gewissen Schutz zu erlangen. Gelingt nicht immer, aber immer öfter.

Bei Corona hat der Gefährdete Null Chance, selbst was zu unternehmen, außer sich zu Hause einzuschließen.
Im Fussballstadion geht es weniger um die Gefahr, dass sich die Sportler anstecken können (bezogen auf Deine Eingangsfrage...), sondern die Enge auf den Rängen zwischen den Zuschauern und die Weitergabe des Virus im Publikum. J
...
Bezogen auf unseren Sport und eine Landesmeisterschaft ist das ganz sicher eine vollkommen andere Dimension.
Es geht um Ansteckungsgefahr im allgemeinen. Wenn sich bei Sportarten die Sportler sehr nah am Publikum oder sogar darin bewegen, sind die Sportler genauso betroffen wie die Zuschauer. Nicht umsonst untersagen mittlerweile die Vereine den Sportlern die Selfie's und das Abklatschen vor und nach dem Spiel mit den Zuschauern. Da soll natürlich auch kein Sportler infiziert werden.
Streng nach Sportordnung muss jede Klasse für sich am selben Tag am selben Ort ihren Wettkampf austragen, somit könnte man das tatsächlich etwas verteilen. Bei der LM oder DM wüsste ich aber nicht, wie man das praktisch umsetzten sollte, ohne dass die Meisterschaften um mehrere Tage verlängert werden.
Seit dem letzten Jahr sind die Qualiregeln doch "aufgeweicht. Da gibt es nicht mehr nur "den einen Weg" zur Deutschen, sondern man kann sich alternativ über mehrere Wege dorthin qualifizieren. Man muss nur einen der entsprechenden alternativen Wettkämpfe absolvieren. Aber auch da können andere Bedingungen herrschen als bei der eigenen LM. Warum kann man dann nicht ausnahmsweise auch weitere Regelungen zur Qualifikation festlegen. Es ist halt ein Ausnahmezustand.
Nur: ich befürchte, das Ganze könnte eh hinfällig werden, wenn das kleine Vieh nicht so agiert, wie man es derzeit noch annimmt, aufgrund der Erfahrungen mit anderen SARS-Arten, nämlich dass es bei Wärme weniger aktiv ist. Wenn es nämlich nicht jetzt im Frühjahr weniger wird, werden sich einige Maßnahmen sicherlich bis zum Sommer hinziehen, und da könnten auch große Sportveranstaltungen wie die DM drunter fallen. Und ehrlich gesagt: Ich könnte damit auch leben. SO wichtig ist mir das Ganze auch nicht.
-
Ich hatte das Problem mit der ersten Patrone auch schon mal, allerdings nicht nur bei der ersten Tagesserie, sondern öfters, aber immer nur beim ersten Schuss keine Patronenzuführung. Geholfen hat damals die schwächere Feder und ein Tropfen Öl auf die erste Patrone. Das war aber auch nur bei schwächerer Munition (zB. RWS Pistol Match) nötig.
Das das nur der erste Schuss nach längerem Nichtgebrauch ist, irritiert etwas. Beim Schmiermittel im Abzug als Ursache sollte dies öfters auftreten, da der ja kaum warm (und damit das Schmiermittel mehr gleitfähig) wird.
Probier mal den Tip von kulzer daniel oder gib nach längerem Nichtgebrauch einen Tropfen Öl auf die oberste Patrone und schau, ob's dann funktioniert.
-
Wie ist eigentlich die Regelung bei einer abgesagten LM ? Werden die Ergebnisse der Bezirksmeisterschaft als Qualifikation zur DM herangezogen ?
Das wird davon abhängen, WER sie absagt. Sagst du, wie oben Airgun-Madness, von dir aus ab, kann ich mir nicht vorstellen, dass du da über den n.z.Q. Weg weiterkommst.
Wird sie aber vom Landesverband, ggf. auf Anweisung der örtlichen Gesundheitsbehörde, abgesagt, könnte ich mir so einen Weg vorstellen, WENN denn nicht auch sogar die DM abgesagt würde, wenn sich das Ganze bis dahin zieht.
Mal ein paar Wochen abwarten, dann wird man weitersehen.
-
Die Traditionsschützen abweichend zu behandeln war schon vor Jahren in diesem Thread kein Thema.
Was nicht verwundert, da sich hier überwiegend Sportschützen aufhalten, die natürlich von dieser Vorgehensweise profitieren.
Wie du vielleicht weißt, beschäftigt sich selbst der DSB mit der Frage, wie man ggf. die Beitragsstruktur verändern kann. Nur eine Lösung zugunsten der unzufriedenen Traditionsleute ist halt kaum möglich, ohne die Sportschützen exorbitant höher zu belasten.Auch wenn es hier von den Verbänden überhaupt nicht zur Diskussion gestellt würde kann man sicher darüber reden.
Wie wäre es mit verbandsübergreifenden Zentren, München, Wiesbaden und Hannover als vorhandene Anlagen würden sich da anbieten?
Bei Polemik bin ich aus der Diskussion raus. Da darfst du gerne alleine weiter vor dich hin "denken".
Das wird aber dann ein Problem wenn die Sportler die Anschaffung von Blasinstrumenten bewerten müssen oder die Musiker sich für den Schießstand den sie auch nicht brauchen einsetzen sollen.
Ich hoffe, dass wenigstens du weißt, was du damit beantwortet hast, meine zitierte Anmerkung auf jeden Fall nicht. Aber damit auch du verstehst, was gemeint war: Wenn man von einer Gruppe mehr Geld haben möchte, muss man begründen, warum man das benötigt. Im vorliegenden Fall will man von der Gruppe der Sportschützen mehr Geld, also muss man denen, ggf. in IHRER Delegiertenversammlung, begründen, warum das vonnöten ist. Wo du nun deine Blasmusiker herholst, weiß ich nicht. Vielleicht dürfen in Bayern die Kapellen, die die Versammlung mit Musik begleiten, mit abstimmen ? Hier in NRW muss man auf jeden Fall Verbandsmitglied im SCHÜTZENBUND sein.
-
Da B.F. auch Vorsitzender des Fachverbandes Sportschießen Rheinland ist .... kann man diese Aktion nur dahin gehend deuten, dass sie B. F. als Person in der Öffentlichkeit schaden und fertig machen will.Dazu fällt mir spontan ein: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen (oder werfen lassen). Wer den Vorgang des LLZ BK und in der Folge die Auseinandersetzungen über die Eingangsfrage verfolgt hat, weiß, das das Ganze leider ein regelmäßiges Ping-Pong-Spiel ist und niemand mehr zu sagen vermag, wer dabei Huhn und wer Ei ist. Leider hat in dieser Auseinandersetzung der Parteien inzwischen die persönliche Ebene überhand gegenüber der sachlichen Ebene gewonnen, weshalb eine sachliche Kommunikation direkt miteinander meist schon im Ansatz scheitert. Sehr schade!
-
Wenn ihr keinen Nutzen darin seht tretet ausdem Landesverband aus. So einfach ist das. Ich finde es schade, dass ein Sportverein scheinbar so wenig Interesse an seiner sportlichen Entwicklung hat,dass er so kategorisch sagen kann, dass ihm das LLZ keinen Nutzen bringt und auch nie bringen wird.
Wer lesen kann und auch bereit ist, auf die Argumente des anderen einzugehen, ist klar im Vorteil! Neben der Tatsache, dass es sich eben nicht um ausschließlich Sportvereine handelt (TRADITIONSSCHÜTZEN) war auch das Argument, dass ein LLZ pro BL reichen KÖNNTE. Bevor man auf biegen und brechen etwas umsetzt, was man haben möchte, muss man neben der Finanzierung auch den Bedarf prüfen. Und wenn ich mich richtig erinnere, war das auch schon damals ein Thema und wurde eher unzureichend erläutert. Solche Zentren werden immer teurer, nicht nur in der Erstellung, sondern auch im Unterhalt. Und leider sind die getroffenen Annahmen im Vorfeld, um die Finanzierung glaubhaft zu machen, im Nachhinein bei weitem nicht immer realistisch. Wenn dann noch irgendwelche Unterhaltszuschüsse wegen knapper öffentlicher Kassen (die auch wieder kommen werden) wegfallen, ist das Zentrum platt und das Geld verbrannt. Insofern sollten Nachfragen nicht einfach mit "wenn's dir nicht passt, geh doch" sondern konstruktiv beantwortet werden. Wenn man das nicht kann, weil einem die Daten fehlen, dann hält man die Füße still. Irgend jemand sollte es ja können. Nur ob der das WILL, ist dann immer ne andere Frage. Manchmal sagt Schweigen mehr als tausend Worte.

-
Vereine die mit den Argumenten kommen wir machen nur Tradition oder schießen nur die Keismeisterschaft sind nun mal im LLZ und haben auch die Möglichkeiten alles zu nutzen und sind so mit auch verpflichtet ihren Beitrag zu leisten.
Hast du dich da vertan, oder meinst du tatsächlich, dass kleine Traditionsvereine oder Vereine, die nur die KM mitschießen, nicht mehr ihren eigenen Stand nutzen (oder gar keinen, weil sie NUR Tradition machen) und statt dessen ins LLZ gehen ? Und wenn ja, müssen sie dann nicht dort noch Miete bezahlen (obwohl sie es ja mit dem höheren Beitrag mitfinanziert haben) ? Irgendwie verwirrend.

-
Bei uns häre ich schon manchmal, dass selbst 40 km manchen Schützen zuviel sind. Das muss letztlich jeder selbst entscheiden. Fakt ist, dass sich eine flächendeckende Infrastruktur auf halbprofessioneller Basis (elektronische Stände in größerer Anzahl, ggf mit Aufenthalts-/Übernachtungsräumen) nicht in größerem Maße finanzieren lässt. Wer dann nicht bereit ist, ein paar Kilometer weiter zu einer LM oder DM zu fahren oder da nicht mehrmals hin will, verzichtet halt drauf. So ist das im Leben: Man muss Entscheidungen treffen.
Selbst der Fuß, der deutlich besser finanziert ist als wir, wird auf unterer Ebene in ein paar Jahren sein Fiasko erleben, wenn seine aus Konjunkturmitteln so schön finanzierten Kunstrasenplätze (teil-)erneuert werden müssen und keine Gelder vom Staat/der Kommune mehr dazu kommen. Das wird für einige Vereine den Abschied von dem geliebten grünen Teil bedeuten.
Und der laufende Betrieb eines großen Standes mit höheren Standkapazitäten und ein bisschen Zusatzausstattung ist für einen Verein eine Riesenherausforderung, aber selbst für einen Verband noch ganz schön kostenintensiv. Da muss man sich schon beschränken, sonst laufen einem die Kosten weg bzw. fehlen die Einnahmen (z.B. für Fremdvermietungen).
Ich fahre zu einer LM oft auch 220 km einfache Strecke und Kollegen noch weiter nördlich auch 350 km eine Strecke und das schon seit vielen Jahren. Und wenn mir die 3 Wochenenden zuviel sind, dann wird eines gestrichen und gut ist. Zentraler ist nun mal kein Stand mit solchen Kapazitäten vorhanden und ich würde auch nicht verlangen, so einen nur für ein oder zwei Veranstaltungen im Jahr vorzuhalten.