Beiträge von schmidtchen

    Hab mal wieder von einem Urteil Kenntnis bekommen, da stehen einem ob der "Rechtssetzungskompetenz" von Richtern mal wieder die Haare zu Berge. :angry:

    Waffenbesitzbedürfnisnachweis eines Sportschützen

    Auch wenn das Verfahren noch nach altem Waffenrecht begann, hat der VGH in seinem Beschluss von 2021 das neue WaffG mit berücksichtig, wenn auch mit sehr eigenwilligen Interpretationen.

    Besonders interessant finde ich u.a Ziffer 39 und 55 ff.

    Bei Ziffer 39 erdreisten die sich zu schreiben "Ziel dieser Regelung ist es, langjährigen Sportschützen, die beispielsweise aufgrund fortgeschrittenen Alters den Schießsport nicht mehr so intensiv ausüben können wie zuvor, weiterhin eine aktive Teilnahme am Vereinsleben zu ermöglichen (BT-Drucks. 19/13839 S. 72). Sie findet auf den vorliegenden Fall jedoch keine Anwendung."

    Wer aber des Lesens mächtig ist, liest in der betreffenden BT-Drucksache auf S. 72 noch die entscheidenden Buchstaben "z.B." in Bezug auf obige Regelung. Denn sie soll ja nicht nur für alte Rentner sondern für alle mit über 10 Jahren Verbandszugehörigkeit gelten. Und das sollen hoch qualifizierte Juristen sein, die an diesen Gerichten sitzen? Armes Deutschland!

    Das wird uns mal mit Sicherheit in der nächsten Zeit von einigen "willigen Behörden" um die Ohren gehauen werden.

    Carcano

    Da das ja aus deiner Ecke kommt: Weisst du, ob da Nichtzulassungsbeschwerde erhoben wurde oder noch andere Wege "am Laufen" sind?

    "Zu meiner Zeit" gab es noch gar keine Lehrgänge Standaufsicht.

    Kannst du das zeitlich ein wenig präzisieren?

    Bei meiner ersten (schießsportbezogenen) Ausbildung 1982, sogenannter "Fachübungsleiter Breitensport" in NRW, habe ich bereits eine Ausbildung "Erwerb der Sachkunde, Befähigung zur Schieß- und Standaufsicht" gemacht, in der auch Aspekte der heutigen Ausbildung vA enthalten waren. Und reingekommen ist die Aufsicht doch eh erst 1972 ins WaffG, wenn ich es richtig nachgelesen habe.

    In dem hier vorliegenden Fall finde ich allerdings, dass die Schieß- und Standaufsicht durchaus als Synonym für die verantwortliche Aufsicht oder verantwortliche Aufsichtsperson durchgehen kann, weil damit im Zweifel womöglich sogar besser vermittelt werden kann, was damit überhaupt gemeint ist

    und selbst der DSB das in seinen Publikationen so verwendet.*


    https://www.dsb.de/fileadmin/DSB.…an_DSB_2021.pdf

    https://www.dsb.de/fileadmin/DSB.…i-Plan_2021.pdf

    Zur Wahrheit gehört dann aber auch, dass der DSB BEIDE Begriffe (zumindest in dem Dokument, S 18)) parallel verwendet und nicht alleine als Synonym ("...die Ausbildung für verantwortliche Aufsichtspersonen (Schieß- und Standaufsicht)...")

    Nein, aber auch nicht, wie die entstanden sind. Informiere dich!

    WIE die entstanden sind? Du weisst da näheres? Ich habe wonirgends lesen können, dass sie manipuliert oder an anderem Ort aufgenommen wurden? Weisst du da näheres? Dieses "...wie sie entstanden sind..." ist da schon sehr geheimnisvoll.

    Ich biete dir noch diesen Artikel an, um vielleicht noch näheres aus Bergamo zu erfahren. Aber vielleicht wirklich alles nicht so schlimm. Kommt ja immer auf die Relation an. 8) X(

    https://www.euractiv.de/section/eu-aus…-mueden-helden/

    Die aus der Hüfte geschossenen Impfstoffe schützen leider nicht vor Ansteckungen und haben selbst das Potenzial mit den registrierten Nebenwirkungen tödlich zu wirken.

    Tja, Problem ist nur, dass die Wahrscheinlichkeit, ohne Impfstoff dem Virus zu erliegen, DEUTLICH höher ist. Und leider ist eine weitere "Nebenwirkung", dass gerade die Nichtgeimpften die Intensivstationen "verstopfen" und das Personal an seine Belastungsgrenzen gebracht haben. Das ging und geht dann zu Lasten der anderweitig Kranken, die nicht mehr vernünftig versorgt werden können.

    Wir wissen aus der Vergangenheit, dass es natürlich keine absolute "Lebensgarantie" gibt, aber man darf das Risiko für ALLE Beteiligten gerne so gering wie möglich halten.

    Wegen mir mögen die Ungeimpften weiter ungeimpft bleiben, wenn sie eine Erklärung abgeben, dass sie im Infektionsfall auf jeden Fall zu Hause bleiben und sich bei einem schweren Verlauf nicht ins Krankenhaus begeben und ihren Arzt insofern von seinen "Pflichten" (Einweisung zwecks Lebensrettung) entbinden. DAS ist dann auch Selbstbestimmung!

    Darüber hinaus solltest du dich mal mit der Impfstoffentwicklung etwas genauer beschäftigen. Da gibt es eine Reihe Faktoren, die eine deutliche Beschleunigung des Verfahrens erklären können. Mag sein, nicht alles, aber doch einiges.

    Manch einer, der auch schon vor Corona nach Asien in Urlaub geflogen ist und sich dazu allen möglichen Impf"dreck" spritzen lassen musste, dem fällt nun nauf einmal auf, dass er ein hohes Risiko mit den Coronaimpfstoffen eingeht. Über den Lebensmittel"dreck", den wir teilweise mit gespritzten Lebensmitteln zu uns nehmen, will ich mal noch gar nicht reden. Genauso wie ungesunde, aber "verkaufsfördernde Beimischungen".

    Aber über irgend etwas müssen wir ja unsere "Unzufriedenheit" mit dem Staat deutlich machen, leider ohne zu erkennen, dass es vielen Teilen der Welt DEUTLICH schlechter geht als uns.

    Eignung, lieber Karl, ist das ohne Ärmchen. Gut, ohne Hirnchen ist auch doof, aber das sieht man ja nicht immer sofort.

    "

    "b) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 1a eingefügt:
    „(1a) Die zuständige Behörde holt die Stellungnahme des für den Wohnsitz der

    betroffenen Person zuständigen Gesundheitsamtes ein, ob dort Tatsachen be-

    kannt sind, die Bedenken gegen die persönliche Eignung nach Absatz 1 begrün-

    den. Teilt das Gesundheitsamt mit, dass entsprechende Tatsachen bekannt sind,

    holt die zuständige Behörde von der betroffenen Person eine Erklärung ein, mit

    der diese das Gesundheitsamt von der ärztlichen Schweigepflicht befreit, soweit

    Tatsachen im Sinne von Absatz 1 betroffen sind. Eine Übermittlung von Erkennt-

    nissen des Gesundheitsamts an die zuständige Behörde darf erst nach Einholung

    der Befreiung nach Satz 2 erfolgen. § 5 Absatz 5 Satz 1 Nummer 4 gilt entspre-

    chend.“

    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/ges…icationFile&v=1

    Na ja, aber für "ohne Ärmchen" brauche ich keine Erkenntnisse des Gesundheitsamtes. Das kann ich als SB auch so erkennen. Aber psychische "Probleme", die dem GA bekannt sind, warum auch immer (vielleicht damals mal im Rahmen der schulärztlichen Untersuchung bei der Einschulung bekannt geworden ;) ) , würden dann natürlich automatisch weitere Aufarbeitungen (Gutachten?) nach sich ziehen. Wo das anfängt und wo das aufhört, wissen wir noch nicht.

    Bei der Trainingsstättenförderung (TSF) ragt NRW mit 46 Mio. besonders hervor. Sind das Gelder, die nach Dortmund gehen?

    Das kommt darauf an, was du mit "Dortmund" meinst. Wenn du den Sitz des WSB meinst, dann sicher ein Großteil, wenn du den Stand meinst, eher nein. Der Dortmunder Stand ist nach meinem Kenntnisstand kein Bundesstützpunkt mehr, daher fließen da keine Bundesgelkder mehr hin. Die sind vor ein paar Jahren deutlich runter gefahren worden.

    Aber die Westfalen haben einen Bundesstützpunkt Flinte (Schale, beim DSB unter Hopsten geführt). Und der wird auch seit ein paar Jahren ziemlich kräftig saniert. Daher wohl auch die größeren Summen.

    https://www.dsb.de/der-verband/ueber-uns/bundesstuetzpunkte

    https://www.dsb.de/der-verband/ue…kte/bsp-hopsten

    https://ssc-schale.de/der-schiessstand/umbaumassnahmen/

    Häufig läuft es doch so ab: 70jähriger Vorstand, der 30 Jahre lang eine one-man-show abgeliefert hat gibt bekannt, dass er aufhört und hat sich selbst null um einen Nachfolger gekümmert und auch keinem aufgebaut. Er wundert sich dann natürlich, dass keiner aufspringt in der Versammlung und sein Amt übernehmen will, weil er den alten Amtsinhaber als eine Art Halbgott des Ehrenamts sieht, der riesige Fussstapfen hinterlässt, da er gefühlt 40 Stunden pro Woche ehrenamtlich für den Verein gearbeitet hat.

    Vielleicht machen da viele Leute irgendwo was falsch oder bei euch sind die Leute anders, aber ich habe anhand mehrerer Beispiele erlebt, dass die Mitgliedschaft (egal ob im Verein oder einer Sportorganisation) trotz intensivster Bemühungen nicht bereit war, sich HERANFÜHREN zu lassen. Da wurden neben frühzeitigen Informationen über ein beabsichtigtes "Karriereende" der Älteren und Angeboten über Einarbeitungen auch Workshops über mögliche (neue) Arbeitsteilungen u.ä. angeboten, nur Interessenten gab es keine. Ich rede bei "jungen Leuten" auch nicht nur von 20-jährigen sondern auch von 40ern und 50ern, die durchaus oft schon Erfahrungen in dem einen oder anderen relevanten Bereich haben. Die sind im Verhältnis zu dem 70jährigen ja immer noch "jung".

    ..., aber das behebt nicht das Problem das Perfekte10 schreibt, nämlich das die eingesessenen Vorstände egal welcher Ebene einfach zu bräsig sind.

    Interessant. Ich erlebe derzeit eher das Problem, dass sich keine (jüngeren) Leute finden, die bereit sind, die "bräsigen" Vorstände auf ihren Positionen abzulösen, wenn diese denn verdientermaßen aufhören möchten. Aber so unterscheiden sich halt die Sichtweisen. ;)

    Das wäre aber vielleicht mal Voraussetzung, um mal "neuen Wind in die Bude" zu bekommen. Also, auf, auf, Arbeit ist genug da!

    Andere Verbände sehen das als Kernverantwortlichkeit eines Verbands und machen das kostenfrei. Nicht so bei unserer Luftpumpentruppe...

    Ich gehe davon aus, dass deren Beiträge und sonstigen Leistungen dann ebenso vergleichbar denen der "Luftpumpentruppe" sind. Wenn ja, würde mich natürlich interessieren, wo sie das Geld hernehmen. Wenn nein, muss man halt überlegen, was man will. Leistung kostet meistens Geld. Wer was als wichtig ansieht, ist natürlich immer eine Frage der individuellen Beurteilung.

    Hallo Patriot,

    ist das ein "Hammer" oder doch nur ein "Hämmerchen" oder auch nur der viel zitierte Sturm im Wasserglas?

    Die werten Leser dieses Forums scheint dein Eintrag ja nicht besonders zu interessieren - oder hat es ihnen allen die Sprache verschlagen?.

    Was ich zugegebener Maßen allerdings nicht verstehen kann, denn in deiner Aufschlüsselung steckt sehr viel Brisanz.

    Ist das ein "Vorweihnachtsgeschenk" oder eher ein "Silvesterknaller" für die "Leichlinger Obgrigkeit"?

    Ja, eine unheimliche Brisanz. Vor allem neben der Tatsache, dass dieser Punkt ja gerade mit der neuen Beitragsreform beim RSB abgeschafft wurde, und zwar ganz ohne Beteiligung besagter Herren "Vereinsvorstände". Das das Thema schon länger auf der Agenda auch des aktuellen Präsidiums ist, ist auch den "Oberpostern" hier bekannt, nur leider hat die Entkoppelung der Mitgliederbeiträge zwischen "durchlaufenden Beitragsbestandteilen" und dem eigentlichen "Verbandsbeitrag" (der dem Verband selbst zur Verfügung steht) bei der vorletzten Satzungsänderung nicht geklappt, auch weil man sich da auch sehr stark mit anderen "ganz bisanten" Dingen beschäftigen musste, die einige der beteiligten Herren hier immer mal wieder "einwerfen". Es ist immer schön, wenn man nur Sand ins Getriebe streuen muss und dann zusehen kann, wie sich andere abstrampeln müssen.

    Aber diese Summen und ihre Aufschlüsselung sind natürlich echt der Hammer. Ich verstehe auch nicht, warum hier nicht eine Welle der Empörung ausbricht. Die könnte aber auch von den NRW-Vereinen kommen, dazu gleich mehr.

    Zunächst zu den Zahlen von @patriot . Darauf hinzuweisen ist, dass hier leider von ihm ein kleiner Denk(Lese-)fehler vorliegt. Er nimmt nämlich die jährlichen Zahlen des DSB aus dessen Mitgliederstastik hier: Mitgliederbewegung LV 1952-2020. Diese hat aber die unangenehme Eigenschaft, dass sie nicht die Mitgliederzahl zu Beginn eines Jahres (Stand 01.01.) wiedergibt, sondern die zum Ende eines Jahres (also Stand 31.12. ), wie sie der DSB auch bei den Verbänden abrechnet, siehe auch hier: Mitgliederstand 2019-2020.

    Die Bestandszahlen zumindest des LSB NRW haben aber jeweils den Stand 01.01. Dazwischen liegt also ein ganzes Jahr. Insofern ist die ganze Übersicht "für die Tonne", weil die ganzen Jahresbewegungen nicht berücksichtigt sind. Aber das wissen die Schlauköpfe ganz bestimmt auch.

    Des weiteren reden wir hier natürlich über ungeheuerliche Summen: Die 60.000 € geteilt durch 11 Jahre macht eine jährliche Summe von rd. 5.500 €/Jahr, das geteilt durch rd. 200 Vereine aus dem Gebiet Süd, die davon betroffen sind (lassen wir mal außen vor, dass bis 2013 die Zahl der Vereine höher war, da ja einige damals abgewandert sind) dann macht das sage und schreibe 27,50 € (in Worten: Siebenundzwanzigeuroundfünfzigcent!) pro Verein und Jahr. Das ist wahrlich ein Skandal sondergleichen! 8)

    Mal ganz ehrlich, ob sich da an anderer Stelle nicht zahlreiche andere Beispiele, auch im Gebiet Süd und im SBR Rheinland oder auch im Fachverband Sportschießen Rheinland finden lassen, wo man sich auch fragen könnte, ob das alles so notwendig war, lasse ich mal dahingestellt.

    Als vorletztes noch die Anmerkung, dass sich auch die Vereine aus NRW benachteiligt fühlen könnten, da es dort kein Sonderprogramm des Landessportbundes bzw. der Landesregierung zur Finanzierung von elektronischen Auswerteanlagen gab, wie es dieses in RLP gab. Da konnten sich die Vereine nicht "preiswert" moderne Anlagen beschaffen. Ich will hier gar nicht neidisch auf diese Möglichkeiten blicken aber sehr wohl darauf aufmerksam machen, dass auch MIT Berücksichtigung dieser 0,25 € nicht immer und überall gleiche "Lebensverhältnisse" herrschen.

    Und dann als allerletztes zu der Bemerkung, dass den Differenzen zwischen den LSB-Zahlen und den Verbandszahlen nicht nachgegangen worden sei. Wie den Protagonisten sehr wohl bekannt ist, hat sich der neue RSB-Schatzmeister Mitte letzten Jahres (als er gerade kommissarisch ins Amt berufen worden ist, aufgrund der präkären Finanzlage genau um diese Differenzen gekümmert und wie ebenfalls öffentlich bekannt ist, zahlreiche Nachmeldungen veranlassen können (aber auch Abmeldungen von Vereinen waren aufgrund dessen leider zu verzeichnen). Man kann natürlich sagen "aber 11 Jahre wurde nichts getan" und das mag auch teilweise stimmen, aber zum jetzigen Zeitpunkt der jetzt handelnden Personen stimmt es eben nicht mehr! Aber DAS will ja in Wirklichkeit keiner hören bzw. passt nicht in "Horrorszenario".

    So, nun hat jeder, den es interessiert auch noch ein wenig zusätzliche Aufbereitung erhalten und kann sich ein Bild machen.

    Mein Verdacht aus den vergangenen Monaten ist aber weiterhin, wie oben schon mal vermutet: Nicht alle sehen das Ganze so dramatisch, wie es einige hier gerne hätten. Da kann aber das aktuelle Präsidium nun wirklich nichts für. :saint:

    Ich wünsche nun allen friedvolle Feiertage, einen guten Übergang ins neue Jahr und viel Gesundheit. Wir können es gebrauchen. Auf das das neue Jahr am Ende doch besser wird als es derzeit leider aussieht.

    Das sind doch alles Nazisymphatisanten die sich nicht impfen lassen. Und solche gibt es nun mal nur in Deutschland.

    Falls du das tatsächlich meinst, kann ich dir versichern, dass ich reichlich Beispiele für andere Leute (Gruppen) habe, die weit entfernt von der von dir genannten Gruppe sind, z.B.

    https://www.spiegel.de/kultur/waldorf…6d-a22ccab54013

    https://www.msn.com/de-de/finanzen…Fen/ar-BB1g8ofE

    https://www.rundschau-online.de/region/oberber…aerger-38356158

    und das sind nur einige weitere Beispiele von nicht unbedeutend großen Gruppen, wo sich zahlreiche Impfgegner finden. Und wer in die Schweiz und nach Österreich schaut, sieht eben auch dort die Impfgegner und sicher auch dort nicht nur Nazisymphatisanten. Insofern nützt polemisieren nichts!

    Der PCR Test ist bis zu 78% falsch (Leider): https://www.uni-due.de/apps/rss.php?id=1213&db=medizin_fak

    Mal wieder so eine schnell dahin geschriebene missverständliche Information.

    Der PCR-Test ist NICHT bis zu 78% falsch, weil er sehr wohl RICHTIG eine Infektion anzeigt. Was gemäß der Aussage aber sein soll, ist, dass z.B. bis zu 78% der mittels PCR-Test positiv Getesteten nicht mehr infektiös (ansteckend) sind. Insofern ist nicht der Test falsch, sondern allenfalls, wie die Forscher sagen, die daraus abgeleitete Interpretation. Das ist ein Unterschied.

    Falsch. Äpfel und Birnen werden hier verglichen. Mit jeder (erfolgreichen) Mutation wird Corona (wie jedes Virus) zwar infektiöser, aber bezogen auf den Verlauf harmloser. Denn genau das ist Fortschritt in der Evolution eines Keimes.

    Diese Aussage mag generell zutreffen, ist aber keine Garantie dafür ist, dass nicht auch mal aggressivere/patogenere Mutanten auftreten. Und WENN man dann mal eine infektiösere UND gefährlichere Mutante hat, dann ist "Holland in Not", wie man hier so schön sagt. Da hilft dein Verweis auf den "Normalfall" leider wenig.

    "Das Infektionsrisiko reduziert sich für Geimpfte nur um 50 bis 70 Prozent, weil die verfügbaren Impfstoffe nicht zuverlässig gegen die Delta-Variante schützen." Virologe Alexander Kekulé 11.11.2021 t-Online

    "Da ist es sogar so, dass schon nach vier Monaten die
    AstraZeneca-Geimpften keinen Impfschutz,
    sondern statistisch gesehen minus 19 % haben." MDR Aktuell – Kekulés Corona-Kompass 02. November 2021#238


    "2G+ Die gefühlte Sicherheit ist möglicherweise trügerisch, sagt der Virologe Christian Drosten: "Der Antigen-Schnelltest könnte bei Geimpften in der frühen Phase einer Infektion etwas weniger empfindlich reagieren" – er könnte bei ihnen also zu diesem Zeitpunkt noch negativ ausfallen, während er bei Ungeimpften in dieser Phase schon ein positives Ergebnis zeigt." Drosten Zeit Online 24.11.

    "Ein Generalmajor leitet nun den Corona-Krisenstab in Deutschland"

    :grumpy:

    Herr Kekule hat es immer noch nicht verwunden, dass nicht er derjenige ist, auf den "man" hört. Daher streut er ähnlich unserer Politiker immer mal wieder Bemerkungen ein, die in die Irre führen, wenn man nicht aufpasst.

    Noch mal zum Mitschreiben: Es geht nicht primär darum sich NICHT zu infizieren, sondern darum, dass bei einer Infektion kein schwerer Verlauf eintritt, der in der Folge dann zu anderen Problemen führt.

    Und dagegen helfen alle 4 bei uns verimpften Impfstoffe im ersten Schritt. Im übrigen ist die Wahrscheinlichkeit, als Ungeimpfter einen schweren Verlauf zu erleiden und ins Krankenhaus zu müssen, 8 mal höher als als Geimpfter.

    Und zu 2G+: Im Prinzip ist alles außer dem PCR-Test mit gewissen Unsicherheiten behaftet. Die Frage ist immer, wieviel Sicherheit braucht man in bestimmten Situationen. Je entspannter die Infektionslage, desto lockerer kann ich das sehen, je höher die Fallzahlen, desto mehr Zuverlässigkeit/Sicherheit brauche ich. ABER: Es muss ja alles noch handelbar sein. Ein PCR-Test ist um ein vielfaches teurer und komplizierter auszuwerten. Dazu bedarf es spezialisierter Labore, die nicht in ausreichender Kapazität für PCR-Tests für alle zur Verfügung steht. Aber ein ein Schnelltest gibt immer noch eine größere Sicherheit als gar kein Test. Und wie schon gesagt, 2G bedeutet eben nicht, nicht infizierbar. Insofern ist eben auch weiterhin, auch bei 2G Vorsicht im Umgang miteinander angebracht. Nicht umsonst müssen auch bei 2G die Leute noch Masken tragen.

    Und ja, man weiß inzwischen, dass der Impfschutz nachlässt, je mehr Zeit vergangen ist seit der Impfung. Das ist aber kein Phänomen der Coronaimpfung. Das kennen wir doch von anderen Impfungen auch. und ja, die Kommunikation der Politiker und teilweise auch einiger fachleute diesbezüglich war da sicherlich nicht glücklich, aber die Menschen wollen nun mal Hoffnung hören und keinen Alptraum.

    Übrigens, wer sich die Mühe macht, Herrn Kekules Podscaht nachzuhören wegen der merkwürdigen "statistisch -19% Impfschutz", der hört was gar nicht mehr so erstaunliches: "Das ist natürlich deshalb, weil jemand, der geimpft ist, sich statistisch gesehen unvorsichtiger verhält. Der ändert sein Verhalten. Und wenn Sie das vergleichen mit jemandem, der ungeimpft ist, der dann vielleicht noch Maske hat und immer regelmässig Tests macht (Stichwort 3G) der hat eben dann tatsächlich seltener Covid am Schluss als ein Geimpfter, der glaubt, er wäre geschützt. Und das ist bei den AstraZeneca-Leuten wohl der Fall gewesen.“ Ist doch ziemlich logisch und keine Hexerei!

    Insofern werden da aber mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Aber auch das ist ja nicht neu.