Beiträge von Califax

    Es gibt schon richtig gute Matten die auch jenseits der 100 Euro kosten, lohnen sich aber auf Dauer jedenfalls.

    Ich habe Airex, das, was der Physiotherapeut auch nimmt.

    Ich weiß jetzt nicht, ob DSB-zugelassen, aber im BDS erfüllts die Normen.

    Und es ist ein unendlich tolles Liegen! Weich, aber fest und durch gummiartige Oberfläche extrem rutschemmend.

    Hatte ich mir zugelegt, als ich eine Verletzung am Ellenbogen hatte.

    Sind aber sauschwer.

    Soviel zum Thema: BINDEND

    Dann soll sich dieser "Rechtsstaat" einmotten lassen und ist keinen Deut besser als das Unrechtsregime der DDR. Rosinenpickerei auf höchstem Niveau.

    Was sollen wir Lehrer den jugendlichen von Normenklarheit erzählen, wenn die Juristen das alles mit Füßen treten?

    Friedrich Wilhelm I von Preußen hatte schon sehr recht mit seiner Kabinettsorder:

    Zitat

    "Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwarze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennt."

    Und sich dann wundern, dass es Spinner namens "Reichbürger" gibt, die dieses Tollhaus nicht anerkennen. Ich wundere mich über gar nichts mehr.

    Califax

    grundsätzlich gebe ich dir Recht, nur hat die Sache einen Haken: Die WaffVwV ist keine Rechtsvorschrift, auf deren Einhaltung ich mich als LWB berufen kann. Sie gilt lediglich verwaltungsintern und gibt allen Beteiligten Hinweise zur Auslegung bestimmter Probleme bzw. Formulierungen, die im Zweifelsfall hinzugezogen werden können. wie z.B. das VG Köln dieses gemacht hat.

    Es ist eine Vorschrift, die für die Verwaltung BINDEND ist (eine Vorschrift, keine Empfehlung!). Im Falle z.B. der Gebühren für anlaßlose Kontrollen schlampig (Vorsatz?) formuliert. Aber absolut bindend, wo sie klar ist. Wenn sich Gerichte nicht daran halten, ist das in meinen nichtjuristischen Augen Rechtsbeugung gem. §339 StGB und der direkte Weg weg vom Rechtsstaat.

    Das Gericht geht hier von einer Bescheinigung des Vereins aus. angelehnt an Ziffer 4.4 der WaffVwV.

    Für die Bedürfnisüberprüfung nach Satz 3 gelten nicht die
    Voraussetzungen bei der Ersterteilung. Für Mitglieder eines
    Vereins, die einem anerkannten Schießsportverband angehö-
    ren, genügt es bei der Überprüfung des Fortbestehens des Bedürfnisses
    nach § 4 Absatz 4, dass die fortbestehende schieß-
    sportliche Aktivität und die Mitgliedschaft im Verband durch
    geeignete Nachweise, z. B. durch eine Bescheinigung des Vereins
    oder durch Vorlage eines Schießbuchs bestätigt wird, dass
    der Sportschütze weiterhin schießsportlich aktiv und dem anerkannten
    Verband als Mitglied gemeldet ist. Bei Jägern kann
    das Fortbestehen des Bedürfnisses grundsätzlich bei einem gelösten
    Jagdschein unterstellt werden.
    Die schießsportliche Aktivität orientiert sich für diejenigen,
    die das Waffenkontingent überschreiten an § 14 Absatz 3.
    Anknüpfungspunkt für die Feststellung eines fortbestehenden
    Bedürfnisses ist damit eine gewisse Teilnahmehäufigkeit, die
    den Schluss zulässt, dass sich der Sportschütze aktiv am
    Schießsport beteiligt. Die unterschiedlichen Verbandsregeln
    und Wettkampforganisationsformen lassen es nicht zu, eine
    konkrete Mindestzahl festzulegen.

    Diesen Passus sollte jeder Legalwaffenbesitzer wenn schon nicht auswendig kennen, doch wissen, wo man ihn im Fall der Fälle finden kann.

    Es muss mir jetzt nicht gefallen, aber es ändert nichts an der Tatsache dass die Mehrzahl der Schützen mittlerweile nicht WBK Besitzer ist.

    Das mag bundesweit so sein - wahrscheinlich besitzen / fassen an die wenigsten der "Schützen" überhaupt eine Waffe an außer einem Holzgewehr mit Rose im "Lauf" ... oder einem Handböller ... - in meiner kleinen Welt sieht das aber absolut konträr aus:


    Die Mehrzahl unsere erwachsenen Neumitglieder wollen definitiv keine Luft, sondern GK schießen.

    Es gibt natürlich auch die, die Druckluft und KK vorrangig betreiben, aber in der Minderzahl. Ca. 6% in meinem Verein.

    Der sportlich-olympische Gedanke wird nur von wenigen aktiv verfolgt, inclusive Jugend etwas weniger als 10% bei einem Jugendanteil von ziemlich genau 25%.

    Dann gibt es aber auch die Traditionalisten, die im Vollwichs ihre Doppelflinte meist nur zum Salutschießen nutzen.

    Wir sind eine bunte Truppe.

    Kann von Euch eigentlich jemand auf der Basis dass die Zukunft innerhalb des DSB/ISSF, denn darum scheint es Wilhelm zu gehen, nicht mehr bei den Feuerwaffen liegt, arbeiten?

    Karl, da sprichst du einen wichtigen Punkt an.

    Wenn Ersatzdisziplinen das Wesentliche verdrängen und nicht nur ergänzen bzw. unterstützen, dann ist das absolut nicht das, wofür ich und meine Arbeit stehen.

    Nur verstehe ich unter dem "Wesentlichen" wohl etwas anderes als andere. Ich persönlich - und da kann ich nur für mich sprechen - sehe als das Wesentliche das Schießen mit heißen Gasen.

    Ich sehe auch die Einführung der "neuen Disziplinen" (LP5 Mehrkampf, LP5 Standard) deshalb mit gemischten Gefühlen. Als Einführungsdisziplinen ok, für preiswertes Training ok - aber mit "richtigen Waffen" ist es doch was anderes. Vergleiche aus dem echten Leben neben dem Schießsport verkneife ich mir.

    Außerdem hab ich noch nicht rausgefunden, wie man einen Druckpunkt unter 100 Gr. bekommt. Das geht bei meiner und einer zweiten (Testwaffe) definitv nicht.

    Früher war ich auch der Meinung, dass es günstig wäre, einen sehr geringen Druckpunkt zu haben. Lieber ein paar mehr Gramm Vorzugsgewicht.

    Dann wurde ich vom Leuten, die wesentlich mehr Ahnung als ich haben, eines Besseren belehrt: Ein Abzug muß auch "beherrschbar" sein - wie viel Gramm das sind, ist natürlich individuell verschieden. Aber ein Druckpunkt sollte noch wirklich fühlbar stehen.

    Und unterscheiden sich darin wie von 0,5J Airsoft? Also, außer in den Anschaffungskosten?

    Nenne mir nur eine < 0,5 Joule Airsoft-Kurzwaffe, die was taugt - und die kaufe ich. Ich habe in den Schei** inzwischen weit mehr als 100, eher 500 Euros versenkt und bekam nur China- oder noch Schlimmerschrott, der a - nicht trifft (Anforderung: Auf 5 Meter auf eine LP-Scheibe die 9), b - einen Abzug wie vom Bauernhof / Schweinestall hat (Spielzeug halt!!) und c - nach spätestens 1/2 Jahr komplett kaputt ist.

    Dieses billige Zeugs macht einfach keinen Spaß. Dagegen sind die gasbetriebenen SA von z.B. Tokyo Marui - die kosten auch was, sind aber jeden Cent wert - einfach unvergleichbar. Z.B. für Airsoft-IPSC (wie das jetzt auch immer heißt).

    ein unschönes Verschleißteil, oder?

    Die dp Carleton selbst hatte ich noch nicht in der Hand, aber bei den Unterhammerpistolen, die ich kenne, und bei denen der Abzugsbügel als Feder diente, sah ich bislang diesen nicht als "Verschleißteil".

    Jedoch ist zu beachten, dass es sich hier in der Regel nicht um Pistolen mit Stecherabzug handelt - man also bauartbedingt mit einem anderen als dem für Match-SP-Pistolen üblichen Abzugssystem zurechtkommen muss. Sollte man vorher SELBST ausprobieren, bevor man Geld in die Hand nimmt.

    Ich persönlich habe mich für eine Waffe mit französischem Stecher im klassischen Design entschieden: dp LePage .44 Perkussion und auch als Steinschloßwaffe dp Le Page .44, ca. 20-30 Jahre alt, gebraucht gekauft.

    aber auch bei den Spitzenleuten ist der Abzug im richtigen Moment das Tüpfelchen auf dem I...

    Das kommt drauf an, wie man es formuliert.

    Die Kunst ist, den Druck dynamisch so zu verstärken, dass der Schuss relativ flott nach Erreichen des Halteraumes bricht, aber ohne zu verreißen (= bewusstes Abziehen). Zu predigen, dass man genau dann abziehen muss, "wenn die Scheibe vorbei kommt", ist schlichtweg falsch.

    Was mich im Moment am meisten nervt, ist, dass ich mein nicht zielendes Auge zukneifen muss und dabei merke wie mein Gesicht verkrampft.

    Nimm halbtransparente dickere Plastefolie, so wie von Klemmheftern (wie Milchglas).

    Schneide einen 3 cm breiten Streifen ab, ca. 10 - 15 cm lang.

    Nimm ein Stirnband oder ähnliches und klemm den Streifen über das nicht zielende Auge.

    Schiebe den Streifen so, dass du kein Doppelbild der Scheibe hast, wenn dein Kopf gerade (!!!) zur Scheibe ausgerichtet ist --> Rückmeldung für falsch stehenden Kopf = Doppelbild.

    Für Brillenträger gibt es Aufsteckklappen, es gibt auch Stirnbänder mit Halterung und Augenklappe ... - aber obige Lösung ist die billigste und am schnellsten zu realisierende.

    Wo steht das in dem Gesetzt?

    Ist kein Gesetz, ist eine Verordnung.

    Aber wer viel fragt ...

    Darum mein "eigentlich".

    hochwertigen Pistole (6-Zoll-Lauf, ...

    Die Lauflänge ist bei Verwendung einer optischen Visierung uninteressant, ja sogar ist mehr Lauflänge eher schädlich.

    Die Präzision hängt jedenfalls nicht davon ab, sonst würden weder Pardinis noch GSPs überhaupt was treffen bei ihren Stummelläufen.

    5 Zoll reichen voll und ganz, auch für 1010. Für schnelle Disziplinen - Fallscheibe, Speed, ... - hat´s bei 6" zu viel Vorderlastigkeit nach meinem Geschmack.