Jau jau...
Ohne weiteren Kommentar, lest mal das hier:
http://www.joachim-schuett.de/jos_wett7/wett…=imp_mdv&logo=1
Die David21-Website ist auf dem Stand von 2014 eingefroren. Auch ein Indiz. Für irgendwas.
Jau jau...
Ohne weiteren Kommentar, lest mal das hier:
http://www.joachim-schuett.de/jos_wett7/wett…=imp_mdv&logo=1
Die David21-Website ist auf dem Stand von 2014 eingefroren. Auch ein Indiz. Für irgendwas.
Hier verwechselt ersichtlich jemand die Funktionen von Vorzug und Triggerstop (also Abzugsdurchfallen). Der Triggerstop wird üblicherweise kurz eingestellt, aus gutem Grunde.
Der Vorzug dagegen kann lang sein und ein gewisses Gewicht haben (typischer Druckpunktabzug), und das ist fürs gezielte Einzelfeuer auch wunderbar. Also für LuPi, SpoPi, und erst recht für SpoPi Duell. Für Standardpistole und erst recht für OSP ist ein längerer Vorweg dagegen verheerend.
Carcano
Ich habe eher das Gefühl, dass du zuwenig Vorzugsweg hast, also der Weg bis zum Druckpunkt.
Nein.
Zuviel.
Da gebe ich Dir gerne recht, dass BDS, BDMP und DSU zwar irgendwo im Sporthandbuch jeweils mehr oder weniger ausführliche oder knappe Bestimmungen gegen Doping haben, dass es aber - anders als beim DSB auf dessen DM - meines Wissens keine Dopingkontrollen bei den anderen deustchen schießsportlichen Dachverbänden gibt, zumindest nicht auf nationalen Wettkämpfen. Übernationale IPSC-Wettkämpfe in Deutschland mögen anders sein.
International ist die MLAIC extrem lax und nachlässig, vorgekommenes Doping herunterspielend und fast schon begünstigend (!), also ganz anders als die ISSF. Das kann ich - leider - aus erster Hand und fallbezogen bestätigen. ![]()
Carcano
Jedenfalls ist der Vorfall nichts, was man als Sportschütze ignorieren oder leugnen muss. Auch wenn Biathlon nicht unter den Fittichen des DSB steht.
Ich finde es vielmehr (negativ) bemerkenswert, dass der Deutsche Skiverband keinerlei Presserklärung oder Meldung hierzu auf seiner Website stehen hat - keine gute Leistung!
Carcano
Nach dem Tipp von LANFEAR Abziehen trainieren
habe ich die weiße Scheibe durch ein schwarzes Loch ersetzt.
Das kann für Dich persönlich genau das Richtige sein.
Freilich sehe ich es als psychologisch schwierig und belastend an. Das mögen andere individuell anders empfinden, der allgemeine (und tendenziell demotivierende) Mechanismus dahinter ist aber leicht erklärlich.
Und zweitens ist es ja genau NICHT das, was Lanfear in seinem zitierten Posting beschrieben (oder empfohlen) hatte, sondern fast das Gegenteil.
Carcano
Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich im DSB-Waffenrechtsnewsletter bereits von einem Urteil eines VG gelesen, wo diese Vorgehensweise für rechtens erklärt wurde, trotz der Formulierung in der WaffVwV. Man biegt es sich passend und nennt es "Auslegung".
Ja. Eben genau DIESE von mir zitierte Entscheidung des VG Köln. Ruhig mal lesen. ![]()
Alles anzeigen(1) Da muss ich aber doch jetzt mal ein dickes Fragezeichen hinter setzen. ???
(2) Was möchtest du denn jetzt: Qualifizierte Kontrollgremien oder einen kontrollierenden hauptamtlichen Geschäftsführer.
Letzteres wird es wohl im Vereinsbereich kaum geben, da der hauptamtliche Geschäftsführer regelmäßig angestellter der juristischen Person "Verein" ist und diese durch einen BGB-Vorstand vertreten wird, dem in der Regel auch der Schatzmeister angehört. Diese juristische Person ist für Einstellungen, u.a. auch des hauptamtlichen Geschäftsführers zuständig.(3) Da wird kaum der angestellte Geschäftsführer eine Kontrollfunktion (im rechtlichen Sinn) über seinen eigenen Arbeitgeber haben, eher umgekehrt.
(4) Die Kontrollfunktion des Schatzmeisters obliegt gemäß den allermeisten Satzung aus rechtlicher Sicht eindeutig den Kassen- bzw. Rechnungsprüfern. Wenn diese unfähig oder zu leichtgläubig oder oberflächlich sind, ist das vor allem ein Systemversagen, da eben die falschen Leute gewählt wurden.
(5) Aber selbst formale Qualifikationen nutzen doch überhaupt nichts, wenn die betreffenden Personen diese nicht zweckentsprechend einsetzen. Ich kenne ne Menge Leute, die haben z.B. eine formale Qualifikation als Kampfrichter, können diese aber nur unzureichend umsetzen, weil sie z.B. bei einem Wettkampf dem Schützen nicht mit einer gewissen Gegenwehr entgegen treten können. Dem gegenüber kenne ich andere Aufsichten bei Meisterschaften (gerne auch bei der DM), die glänzen durch Inkompetenz, machen dieses aber durch "wichtiges Auftreten" mehr als wett.
Aber das ist wieder typisch deutsch: Geeignet ist nicht, wer geeignet ist, sondern nur, wer formale Qualifikationen nachweisen kann. Nichts anderes zählt in diesem Staate!
(1) Natürlich ist die Nachfrage erlaubt und berechtigt. Wir sollten ja alle aus solchen Vorfällen lernen. Dabei ist ein gewisses Maß and Eigenverantwortung und an Vertrauen (!) ja auch wichtig und notwendig. Ohne geht es nicht.
- Ungetreue Geschäftsführer (Hauptamtliche) sind ein denkbares Problem. Hatte ich zuletzt beim Vermieterverein Heidelberg erlebt. Da fehlte es anfänglicher Überwachung, die bekam sofort nach ihrer Einstellung carte blanche und räumte dreist ab.
- Das andere Problem sind ungetreue ehrenamtliche Schatzmeister, und das ist auch NICHT selten. Es ist nicht etwa die Regel, aber es passiert oft genug und immer wieder. Die Gründe sind immer dieselben: Mangelnde Transparenz, Faulheit, miserable Buchführung, Kontrollunlust, und eine mach-du-mal Attitüde. Beim RSB war es freilich etwas anders, da hatte der kriminelle Schatzmeister wohl ein erhebliches Maß an Täuschungsenergie und bewusster Verschleierung investiert.
(2) Ich will checks and balances. Die Ehrenamtlichen müssen letztlich die Zügel in der Hand behalten, und nicht die wenigen Hauptamtlichen alles machen lassen. So nach der Haltung des Regieungsdirektors im Ministerium: "wer unter mir Minister ist, ist mir egal!"
Umgekehrt müssen die hoffentlich professionell ausgebildeten und kompetenten Hauptamtlichen - ein anderer Poster hat zu Recht die die Vereinsmanager-Ausbildung erinnert - ihrerseits die Ehrenamtlichen anleiten und überwachen. Deshalb heißt es ja checks and balances, das ist wechselseitig. Wenn der Herr Präsident im Jahre 80.000,- € Reisespesen verbriete oder sich der Schatzsmeister regelmäßig selbst "Darlehen" aus der Verbandskasse gewährte, dann hat der Geschäftsführer das Präsidium zu informieren, und ggf. auch die StA.
(3) Ganz falsch. Und warum es falsch ist, hast Du ja schon selbst völlig richtig oben ausgesprochen (unter [2]). Die Hauptamtlichen sind Arbeitnehmer des Verbandes insgesamt, nicht Leibdiener oder Lakaien des Präsidenten oder sonstjemandes. Ist insoweit strukturell nichts anderes als bei Beamten.
(4) Genau diese Situation ist ein Problem. Und zwar ist das ÜBERALL in Vereinen und Verbänden ein strukturelles, rechtliches Problem, was nicht das geringste mit der jeweiligen "Person" der Kassenprüfer zu tun hat. Das ist so offensichtlich und selbstverständlich, dass ich es nicht zu erläutern brauche. Du weißt es nämlich selbst ganz genau.
(5) Völlig richtiger Befund. Ist aber nicht deutschlandtypisch, ist in USA und Afrika zumeist weit schlimmer.
Carcano
Bei der weissen Scheibe ist es halt nur die "Kunst" die Schüsse als Gruppe in die Mitte zu bekommen....
Ganz bestimmt NICHT.
Denn das ist nicht das Ziel.
Über die Bedürfnisfortbestehensbescheinigung gibt es übrigens ein Urteil des VG Köln, das durchaus weitere Beachtung verdient:
Az. 20 K 2819/15 vom 12.01.2017.
Das Gericht geht hier von einer Bescheinigung des Vereins aus. angelehnt an Ziffer 4.4 der WaffVwV.
Carcano
Ja.
Aber die Neueintritte (!) sind ganz überwiegend Interessenten, die mit Feuerwaffen schießen wollen. Denn die große Mehrheit der Neumitglieder sind heutzutage Erwachsene.
Innerhalb der DSB-Landesverbände ist es tatsächlich ein psychologisches Problem, dass nicht wenige Trainer und Vorstände Jugendliche (ab 14 Jahren) von Feuerwaffen erst einmal fernhalten. "Lern Du erst einmal ordentlich und sauber schießen mit der Luftpistole oder dem Luftgewehr, dann kannst Du später auch KK schießen, oder sogar noch mehr".
Das erscheint didaktisch in gewissem Grade ja vielen als sinnvoll. Psychologisch und für die Zukunft des Schießsports ist es aber _sehr_ kontraproduktiv,
Carcano
Es wäre eine Aufgabe für den DOSB für die Funktionäre der Spitzen- und Landesverbände eine Verbandsmanagerausbildung zwingend vorzuschreiben. (...)
Da darf man sich schon fragen warum an der Basis nicht ohne Qualifizierte Ausbildung geht, Aber je gehobener die Position desto weniger Anforderungen werden gestellt, im Gegenteil durch Funktion wird Wissen vorausgesetzt und nach unten diktiert.
Die Landesverbände sollten mit Ihren Spitzenverbänden den Vereinen die Arbeit erleichtern.
Das ist ein interessanter und bedenkenswerter Vorschlag von K.L., und man kann - und sollte - ihn auch völlig vom Gegenstand dieses Threads bzw. von den darin erwähnten beiden Verbänden trennen. Vielleicht wäre es lohnend, wenn ich dafür einen eigenen Thread aufmachte.
Zur Sache selbst: man wird zunehmend unterscheiden müssen zwischen Ehrenamtlichen (Präsidium, Vorstand) und Hauptamtlichen (Geschäftsführer). Große Verbände können ohne Hauptamtliche nicht mehr vernünftig verwaltet und geleitet werden, große Sportvereine (z.B. Mehrspartenvereine) auch nicht.
Ganz persönlich sehe ich das Problem weniger darin, dass die ehrenamtliche Führungsspitze "als solche" bestimmte formale Qualifikationen nicht hat, sondern eher darin - und dass ist ein Unterschied - dass den Aufsichts- oder Kontrollgremien diese Qualifikation abgeht. So konnte es z.B. zum Untreuefall des damaligen RSB-Schatzmeisters kommen. Eigentlich hätte ein hauptamtlicher Geschätsführer diesen kontrollieren müssen. Die vereinsrechtliche ehrenamtliche "Kassenprüfung" ist ja i.d.R. ein Witz, das weiß auch jeder.
Carcano
Die Wahl von Hans-Heinrich von Schönfels sehe ich als große Chance für eine Erneuerung des DSB. Mit den neu gewählten Präsidiumsmitglieder Susanne Mittag (NWDSB), Lars Bathke (HH) und Marcus Stumpf (Hessen) wird gewiss eine andere Kultur einziehen.
Nun, dieser Prognose (oder besser: dieser Wunsch) wurde vor einem Jahr geäußert.
Seither hat es weder eine "Erneuerung" gegeben, noch ist eine "andere Kultur" eingezogen. Ganz wertfrei und sachlich festgestellt.
Andererseits hat einer der besten und überverbandlich solidarischsten Vizepräsidenten des DSB seither (Alters halber) sein Amt aufgegeben. Ich vermisse ihn an dieser wichtigen Stelle. Drücken wir seinem Nachfolger die Daumen !
Hallo Wolmae,
wie alt bist Du, und welche Sportart betreibst Du parallel ?
Er ist neunzehn, nimmt aber schon seit zwanzig Jahren am Ironman teil, immer unter den ersten drei.
Zweitens Posting und schon getrollt wie ein Brontosaurus mit Diarrhoe. Auch ne Leistung.
Tabernakelverschluss
Bin gespannt ob diesen Sommer einige der Gewehre auf den Schießständen zu finden sein werden.
Danke für die willkommene Korrektur. Mein Fehler !
Es würde mich allerdings wundern, wenn es von diesem - mich sehr beeindruckenden - Gewehr damals mehr als ein oder zwei Prototypen gegeben hätte. Von den aftermarket-Schäften für andere Waffen dagegen gab es mehr, die wurden wohl in der Tat in Kleinserie produziert.
Carcano
Mindestens der Firmen von Gerd Carlo Männel wurde insolvent (diejenige, welche eine neue Sportpistole "Demyan" in Russland produzieren wollte, und die auch ein äußerst interessantes ganz neuartiges KK-Wettkampfgewehr mit Tabatierenverschluss entworfen und gebaut hatte: http://www.zielsportzeitung.com/men-bewerbe/me…messe-nuernberg ).
Und das mit einer Walther GSP... ![]()
Es geht besser.
Bei den Tirolern zum Beispiel:
[media]https://www.youtube.com/watch?v=QrLbeG_L9pA[/media]
Nicht alles an der beschlossenen "neuen" Satzung kann so rechtlich durchgehen und so stehengelassen werden. Manche der neuen Sachen _dürfen_ nicht (rück)geändert werden, andere _müssen_ geändert werden, noch andere sind zumindest in gewissem Maße Diskussions- und Verhandlungsmasse (auch wenn diese Kategorie 3 den Hartköpfen und Prinzipientreuen auf beiden Seiten nicht gefallen wird
).
Hoffentlich werden die Delegierten rechtlich gut beraten.
Carcano