Beiträge von Geronimo

    Moment! Ich möchte euch gar nicht groß stören, und nur kurz darauf hinweisen, dass für Samstag erneute Demos geplant sind. Der eine oder andere findet vielleicht auch die Reden zum Thema Uploadfilter aus der heutigen Bundestagssitzung interessant. Und jetzt könnt ihr euch gerne weiter streiten, oder damit aufhören, und versuchen zum Thema zurückzukommen, denn das betrifft uns alle.

    Gut, aber Raubkopien sind ja bereits jetzt illegal, für die Betreiber solcher Plattformen ändert sich nichts. Da kann man regeln was man will. Und wenn sich jemand dazu entschließt, von ihm erstellte Inhalte über YouTube zu veröffentlichen, dann weiß er vorher unter welchen Bedingungen. Werden die Inhalte ohne Erlaubnis durch Dritte veröffentlicht, kann er entweder etwas dagegen unternehmen, oder wahlweise sogar Einnahmen daraus generieren.

    Die großen Konzerne dürfen sich bereits darauf freuen, ihre vorhandenen Uploadfilter (bei YouTube bspw. Content ID genannt), ihren Konkurrenten zu verkaufen. Die Großen profitieren, die Mittleren bezahlen und die Kleinen verlieren.

    Am meisten werden aber Verwertungsgesellschaften wie GEMA, VG WORT, etc. profitieren, denn sie waren fast überflüssig geworden, da Urheber ihre Inhalte selbst vermarkten konnten, aber an ihnen wird zukünftig wie früher kein Weg mehr vorbei führen, denn die Plattformen verhandeln mit ihnen und nicht mit den einzelnen Urhebern, und wer sich ihnen nicht anschließt, läuft Gefahr leer auszugehen.

    Ein schwarzer Tag.

    Und jetzt mal ehrlich, was für eine Datenverarbeitung betreiben denn Sportvereine, wie Schützenvereine? Sie haben eine Mitgliederverwaltung, die im Regelfall rein intern genutzt wird, somit keine Schnittstelle nach außen hat.

    Sie betreiben Lastschriftverfahren

    Sie betreiben ggf. eine Webseite und wollen dort Wettkampfergebnisse veröffentlichen

    usw.

    Gut, aber geändert hat sich ja nur die Rechtsgrundlage, das war früher das BDSG alt und ist jetzt die DSGVO bzw. das BDSG neu. Und auch wenn du nicht mehr antworten wirst, denn du hast offenbar mal wieder dein Benutzerkonto gekündigt, wäre es interessant zu erfahren, welche Probleme ihr hattet.

    Siehe z.B. die DSGVO. Eine Regeleung die in ihrem Ursprung Datenkraken wie Amazon, google, und Co. einschränken soll. Sie trifft aber unverhältnismäßig stark die kleinen Unternehmer, Vereine, etc. Die Bundesregierung hätte problemlos Einstiegsklauseln setzen können, die eben Ausnahmen für Vereine und Unterehmen bis zu einer Größe von "N" vorgesehen hätten.

    Ähm, auch wenn man das immer wieder liest, sollte die DSGVO vor allem den Datenschutz europaweit vereinheitlichen, um Dateneigentümern ein verlässliches Schutzniveau und Datenverarbeitern eine einheitliche Rechtsgrundlage zu schaffen. Entscheidend ist zurecht der Schutzbedarf und nicht die Größe. Kann doch nicht sein, dass jemand ein niedrigeres Schutzniveau befürchten muss und akzeptieren soll, nur weil bspw. seine Meldedaten nicht von einer Großstadt, sondern einer eher kleinen Gemeinde verarbeitet werden.

    Stattdessen sind Vereine, die meist eh knapp bei Kasse sind, teils gezwungen, wenn sie keinen Fachjuristen unter den Mitgliedern haben, jemanden zu engagieren um bei der Umsetzung der DSGVO zu unterstützen.

    Der Weg vom BDSG alt zur DSGVO bzw. BDSG neu ist nun wirklich nicht sonderlich weit. Und selbst wenn man noch gar nichts hat, aber da müsste man schon die Zeit seit 1970 völlig verschlafen haben, ist das vielleicht eine gute Gelegenheit, die Datenverarbeitung zu überprüfen. Die Verbände liefern hier recht gute Leitfäden. Das sollte man durchaus auch selbst hinbekommen.

    Solange eine Reform von den Verlegern angestoßen wird und den Verlegern nutzen muss, können wir und sollten wir sie uns sparen, denn die Urheber profitieren davon größtenteils nicht. Gerade das Internet bietet Urhebern direkte Möglichkeiten zur Monetarisierung, ganz unabhängig von großen Verlegern, was denen natürlich so ganz und gar nicht gefällt, aber die Politik wird es schon richten. Für die Verleger...

    Bitte beachte bei sämtlichen Inhalten das Urheberrecht. So steht es in unseren Nutzungsbedingungen. Und natürlich ist es für Urheber ein Problem, wenn ihre Werke ohne Vergütung verwendet und weitergeben werden. Die angedachte Reform des Urheberrechts wird allerdings weder Urhebern noch Betreibern von Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten gerecht. Aber wie ist die aktuelle Situation und was ist zukünftig geplant?

    Forenbetreiber sind bereits heute verpflichtet, Inhalte innerhalb 24 Stunden zu löschen, wenn sie über Rechtsverstöße informiert werden, und machen sich ansonsten für Verstöße der Benutzer haftbar. Zukünftig sollen sie zusätzlich dazu verpflichtet werden, mit Rechteinhabern „faire und angemessene Lizenzvereinbarungen“ abzuschließen und ansonsten durch „angemessene und verhältnismäßige Maßnahmen“ dafür zu sorgen, dass illegale Werke nicht verfügbar sind. Aber wie das gehen soll, darüber schweigt man sich aus.

    Für die Betreiber vieler Plattformen dürfte es überhaupt nicht möglich sein, mit allen Urhebern eine solche Vereinbarung zu schließen, sie müssten also beispielsweise durch Uploadfilter zwischen geschützten und frei verfügbaren Inhalten sowie erlaubter und unerlaubter Verwendung unterscheiden. Wie gut das funktioniert kann man sich bereits bei YouTube anschauen. Das freie Internet ist dadurch massiv gefährdet.

    Wir möchten gemeinsam mit anderen Forenbetreibern durch Aktionstage am 3. März und 23. März darüber informieren und euch auffordern, die Petition Stoppt die Zensurmaschine – Rettet das Internet! zu unterzeichnen und wenn möglich die geplanten Demonstrationen zu besuchen. Aber was ist jetzt für den 3. März geplant? Wir deaktivieren alle Uploads. Denn genau dazu wären viele Plattformen zukünftig wohl gezwungen. Und am 23. März gehen wir noch einmal etwas weiter und schalten die gesamte Plattform ab.

    #savetheinternet

    Also ich vermute der DSB verwendet eine einheitliche Datenbasis, zählt also auch hier die Erst- und Zweitmitglieder, aber online habe ich dazu nichts gefunden. Die einzelnen Gaue veröffentlichen jedoch überwiegend recht detaillierte Mitgliederstatistiken, diese vermitteln denke ich zumindest einen groben Überblick, wie das Verhältnis zwischen Erst- und Zweitmitgliedschaften ausschaut. Im Sportschützengau Schrobenhausen sind bspw. rund 7 Prozent Zweitmitglieder (Mitgliederstand zum 31.01.2019).

    Aus meiner Sicht kann ich nur anhand dieser Rechnung keine Auszahlung vornehmen da sie, laut Rechnungsadresse, schon im Namen des Vereins bezahlt wurde/ist.

    Sicher. Aber was spricht dagegen einen Beleg zu erstellen und die Auslagen zu ersetzen? Und beim nächsten Mal gibt man vielleicht bei der Bestellung gleich die Rechnungsadresse an und der Kassier überweist den Rechnungsbetrag. Dann kann man ggf. auch die Vorsteuer geltend machen.

    Das haben wir schon mehrfach diskutiert, es gab auch schon Ansätze, aber der Aufbau vom Forum lässt das so nicht zu.

    Also ich würde da eher sagen, das liegt gar nicht so sehr am Forenaufbau, sondern vor allem daran, dass Diskussionsfäden sich nicht unbedingt dafür eignen. Aber wir haben ja auch noch die Artikel. Dort habe ich zwar nach und nach bereits den einen oder anderen Text veröffentlicht, aber derzeit ist die Funktion noch nicht so wirklich ausgereift, das dürfte sich jedoch mit dem nächsten Update ändern. Aber gemeinsam an einem Artikel zu arbeiten dürfte schwierig werden.

    Ich zitiere mal aus der Bedienungsanleitung meiner Steyr LP10: "Zur Reinigung des Laufes sollten nur trockene, im Handel erhältliche

    Filzpfropfen oder Putzschnüre verwendet werden." Das sagt eigentlich schon alles. Der Hersteller wird wissen, was er empfiehlt, weil rechtlich dafür gerade stehen muss.

    Sicher, aber daraus kann man nicht schließen, ob es ihm darum geht, dass der Lauf gereinigt wird, oder er vielleicht nur sicherstellen möchte, dass der Lauf dabei zumindest nicht beschädigt wird.