Es lebe der Kontrollstaat im Kleinen, fehlt bloß noch der Blockwart. Mir graust vor den Ergebnissen wenn jeder Amateur jeden Schützen und seine Psyche durchleuchten soll. Da sollte man dann vlt. doch erst einmal mit sich selber ins Reine kommen.
Folgendes Gedankenexperiment: Jemand steht vor der Erteilung der WBK und du findest heraus oder du wirst aufmerksam gemacht, dass diese Person in sozialen Netzwerken rechtsextremes Gedankengut verbreitet. Oder stell dir eine Person vor, die sagen wir mal einen sehr sehr lockeren Umgang mit Waffen pflegt, sprich Sicherheitsvorschriften und Umgangsregeln ignoriert. Ignorierst du das? Du wirst es natürlich nicht tun!
Leute, ich rede hier nicht von tiefenpsychologischen Analysen, sondern von sichtbaren bzw hörbaren Auffälligkeiten. Wenn man sich mit den letzen Amokläufe einfach mal beschäft, zeigt sich, dass diese Leute zum Teil sehr wohl vorher auffällig waren. Also keine graue Theorie. Einfach mal Augen und Ohren aufmachen.
Genau wie alle Autofahrer (3275 Tote im Jahr 2018 allein in Deutschland).
Das Argument ist gut und richtig, nur leider interessiert das in unserer Gesellschaft niemanden. Wir sind die Bösen, fertig. Deswegen vertrete ich die Meinung, dass man als Sportschütze ganz klar zeigen sollte, dass man Gewaltaffinität und extreme politische Strömungen nicht toleriert.
Und nochmal zum Mitschreiben, Leute, die nur ihre Gewaltaffinität ausleben möchten und sich nicht an Recht und Ordnung halten, zerstören unseren Sport. Solche Leute gehören aussortiert. Der Gang zu den Behörden ist da der letzte Ausweg, es erreicht schon im Kleinen anzufangen.