Zeigt doch mal eure bearbeiteten LP Griffe

  • Hallo,


    vor kurzem konnte ich hier im Forum einen Griff für die Pardini K12 kaufen.


    Den habe ich mir nach Anleitung von Norbert Paschke (Griffkorrektur) passend gemacht.


    Benutzt habe ich dazu Epoxid-Knete, das Zeug ist richtig geil weil es nicht an den Fingern klebt wie der "Autospachtel" den ich danach dünn rüber gezogen habe.


    Die Daumenablage habe ich ein wenig nach unten gezogen.


    Wie sehen eure Griffe aus, auch so "häßlich"?


    Zeigt doch ein paar Bilder von euren Griffen.

  • Hallo zusammen.


    Anbei drei Fotos meines LP-Griffes.


    Man beachte die Reste des Deko-Sandes.

    Wie sich im Nachhinein herausstellte war dies eine absolute (Scheiß-) Idee. Und griffmäßig war ich total auf den Holzweg.


    Mittlerweile und mit Hilfe meines Trainers liegt der gleich besser- wenn auch noch nicht perfekt.... da meine SpoPi erstmal öfters nicht mit auf den Stand kommt und ich mich vorerst wieder mehr auf LuPi konzentriere, werde ich zusehen, dass ich auch den Griff parat bekomme... Bzw. ein ähnlich gutes Felling wie in der Sportpistole.

    Veni, vidi, violini – ich kam, sah und vergeigte...

  • Hallo zusammen,


    den Nußbaumgriff der LP400 habe ich mit der braunen (2-Komponenten) "Rink-Griffpaste - fest" (härtet in 5 min aus) angepasst. Vor dem Aushärten wurden kleine "Krater" eingestochen.



    Den "Pro-Touch"-Griff der Walther SSP habe ich mit schwarzer Silikon-Knetmasse "SUGRU" angepasst. Auch hier wurden kleine Krater eingestochen.




    SUGRU hat ggü. der 2-k-Paste aus meiner Sicht 3 Vorteile:


    1. Es bleibt 30 min knetbar - d.h. man muss sich beim Anpassen nicht beeilen und kann noch etwas Sugru hinzufügen/wegnehmen

    2. es ist dauerhaft ein wenig elastisch- was ein ganz gutes Griffgefühl gibt und

    3. es lässt sich auch nach dem Abbbinden gut bearbeiten und ggfls. auch ganz entfernen


    Mit meinen heutigen Erfahrungen würde ich für den Nußbaumgriff ebenfalls SUGRU (in Braun) verwenden.


    Zur Modellierung selbst kann ich folgende Tipps geben (habe ausser meinen Griffen noch die von 2 Vereinskameraden angepasst):

    • Normale Knetmasse für Kinder im Schreibwarenhandel kaufen.
    • Knetmassestück in ein kleines Stück Frischhaltefolie einwickeln- damit ihr den Griff nicht verschmiert
    • eingewickelte Knetmasse an die richtige Stelle des Griffs auflegen und mit der Hand in Form bringen (ggfls. Masse hinzugeben oder wegnehmen)
    • dabei bekommt ihr das Gefühl, wieviel Modelliermasse ihr überhaupt braucht und wie sich der Griff angepasst anfühlt
    • anschließend die Knetmasse zu einer Rolle kneten, die den Durchmesser der Rink-Paste hat. Dann wisst ihr, wieviel Paste ihr abschneiden müsst
    • Rink-Paste oder SUGRU mit Gummihandschuhen kneten und anmodellieren

    Bei beiden Werkstoffen hatte ich kein Bedürfnis für zusätzliche Rutschhemmung. Allerdings schieße ich Auflage.


    Viel Spaß beim Basteln

  • Hallo Ihr Bastler,


    mir fällt auf das fast überall bei den ausgeführten arbeiten, nur Masse angebracht oder aufgetragen wurde. Irgend welche Mengen die aber keine wirkliche Struktur ergeben.

    Ich meine keine von der Hand oder den Fingern geprägte Formen, Rillen und Masserungen.

    Auch das Horn ist in fast allen Fällen, nicht ausgeschöpft von der Gestaltbarkeit.

    Es darf herunter gezogen werden und unterliegt nicht dem rechten Winkel und den 3cm der Spo Pi Vorschriften. Hier wird viel an machbarem Halt verschenkt.

    Die Rutschhemmung ist absolut zu vernachlässigen, wenn ein Griff passt von den Proportionen, der Richtung und der Neigung.

    Dann sitzt der Griff er rutscht nicht.

    Die Passung von den ganzen Proportionen und Rillen ist nur mit einem Gussverfahren zu erreichen.

    Zum Aufbau eines Griffes beginnt man hinten am Daumenballen und arbeitet sich über 2 Gussbereiche vor, bis zum Fingerbereich dieser wird in einem Guss gemacht.

    Es ist nicht einfach, und erfordert schon etwas Erfahrung, allerdings lassen sich misslungene arbeiten auch wieder korrigieren durch abschleifen.


    grüße no.limits

  • Hallo Ihr Bastler,


    mir fällt auf das fast überall bei den ausgeführten arbeiten, nur Masse angebracht oder aufgetragen wurde. Irgend welche Mengen die aber keine wirkliche Struktur ergeben.

    Hierauf müsste ich leider auch erstmal kommen, nachdem mir dies mein Trainer erklärt hat.


    Langsam bekommt der Griff Form, ist aber noch kein Vergleich zu den meiner SpoPi, wo wir das letzte halbe Jahr immer wieder den ein oder anderen Millimeter verändert haben.


    Bald gehen die RWK für die LuPi wieder los. Jetzt ist erstmal der LuPi- griff dran.


    Zugegeben: da ich die LuPi seit gefühlt 6 Monaten nicht mehr in der Hand hatte, fühlte es sich im Vergleich zur SpoPi "falsch" an.... aber auch das wird mit viel Geduld geändert.



    Im übrigen wäre ich sehr interessiert daran zu wissen, wie du deinen Griff "gegossen" hast. Ich habe selber mal mit dem Gedanken gespielt. Bin aber letztendlich am know-how gescheitert.

    Veni, vidi, violini – ich kam, sah und vergeigte...