Feinwerkbau AW93, brauche Eure Unterstützung

  • Ich würde das dann eher in eine Ergänzung schreiben nach dem Motto ; Die Ssp wird durch xy massiv abgewertet weil xy. Dies (äußert sich) etc. durch xy. Deswegen ist sie nicht für xy zu Empfehlen.

    dann bewerte doch zusätzlich noch den Einsatzbereich. Für OSP kann man die Supersprungpistole (der Begriff geht mir nicht mehr aus dem Kopf:)) eher nicht nehmen, aber für Spopi ist es doch wurscht. Oder? also 0 Punkte OSP und 2 oder 1 Punkt für Spopi...

    Beides sehr gut. Ein Kommentarfeld könnte z.B. diverse Arten von Ausreißeren und Pluspunkten näher beschreiben, ich würde aber insbesondere am Schluss eine Zusammenfassung bevorzugen. Mir wäre das sogar wichtiger als dass alle einzelnen Punkte zusammengezählt werden, sie ein numerisches Gesamtergebnis und damit womöglich sogar eine Rangfolge präsentieren, die für bestimmte Interessen oder Anwendungsfälle vorhandene, erhebliche Vorzüge oder Nachteile überschatten.

    das Abzugszüngel konnte ich gerade so mit der Fingerkuppe berühren (werde ich beim nächsten mal ändern). Also keine guten Voraussetzungen.

    Soweit ich mich an die Züngel-Verstellung der GSP erinnere, ist das nur eingeschränkt, also in etwa min.-max. 1cm möglich.

    Falls das Züngel in der hintersten Position nicht passt, und es das Züngel für lange Finger ist, gäbe es auch ein grundsätzlich weiter hinten sitzendes Züngel für kurze Finger.

    Ideal denke ich, ist, wenn man einfach für jeden Schützen ein passendes Abzugselement hätte, das man bei Bedarf schnell komplett tauschen kann (ich finde ein Vorzug der GSP zur Verwendung als Vereinswaffe).


  • Soweit ich mich an die Züngel-Verstellung der GSP erinnere, ist das nur eingeschränkt, also in etwa min.-max. 1cm möglich.

    Ich kann mich eigentlich nur wunden, was in den letzten Tagen so von verschiedensten Schützen gepostet wurde unter welchen Unzulänglichkeiten der Waffen sie leiden.

    Umso weniger verstehe ich die skeptische Haltung teilweise der selben Schützen, wenn ich seit Monaten darauf hinweise, bevorzugt Waffen zu wählen die vieles ausgleichen, variabel sind kaum Handycaps haben!

    Kann mir das einer erklären :/:sleeping::?:


    grüße no.limits

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

  • Kann mir das einer erklären

    Ich glaube man muss da erstmal sein Erlebnis haben wo man sieht; Ach Gott der hat ja wirklich recht!

    Geht mir ja teilweise auch so bei manchen Sachen, bin also auch ein kleiner Resi.

    Gewohnheit spielt da sicherlich auch nochmal mit rein oder wie ich es besser Ausdrücken würde die Mentalität, die du auch in deinem "Mann mit der Säge" Beispiel hervorgebracht hast.

    Das erinnert mich an einen Mitschützen;

    Er schießt schon lange Ssp mit durchwachsenen und meißt schlechten Ergebnissen.

    Ich habe mir dann gedacht ; Versuchste mal zu helfen, dass kann man sich ja nicht mehr angucken wie es ihm danach geht.

    Gesagt getan, erste Frage; Hast du ne Idee warum ? Ja weil ich muss zutief anhalten, deswegen habe ich immer 4 oder mehr Fehler drin !

    Ich habe mich schon innerlich gefragt ob ich so hacke bin, dass ich den Satz nicht mehr verstehe, nüchtern war ich noch.

    So weiter gefragt; Warum denn ? Weil die Schraube in der Visierung zu kurz ist kann ich nicht da anhalten wo ich will, deswegen wird das nichts!

    können wir da nichts dran ändern wenn ich dir ne andere Schraube besorge oder wir den Anschlag mal vom Trainer umstellen lassen? Dann kommt eine Antwort nach den Schema; Keine Zeit dafür ich muss weiter sägen.

    Jetzt brauche ich aber einen um das zu verkraften!

    So geht das dann weiter mit allen Möglichen Sachen.


    Grüße

  • Na ja,


    das Problem seh ich momentan woanders: Ich muss mir jedesmal meine Waffe neu genehmigen lassen - d.h. ich kann u.U. nicht wahllos testen und dann wieder abgeben. Der Hinweis mit dem Handelsbuch des Waffenhändlers war da ja schon mal gut.


    Ich habe Bernd heute mal mein Problem mit der AW 93 geschildert. Meien Leidensfähigkeit geht gerade an die 100%, so daß ich wohl oder übel mal wieder einen Eintrag beim BSB für meine WBK wegen Ersatzbeschaffung stellen muß.


    Allerdings kann ich leider die MatchGuns auch nich testen ....


    Oder weiß jemand eine Möglichkeit?


    VG


    Holger

    Wieder Walther LP400 - TOZ 35 mit Rink-Griff Mbd7 - Feinwerkbau AW 93 mit Rink-Griff SRb7

  • Ich kann mich eigentlich nur wunden, was in den letzten Tagen so von verschiedensten Schützen gepostet wurde unter welchen Unzulänglichkeiten der Waffen sie leiden.

    Umso weniger verstehe ich die skeptische Haltung teilweise der selben Schützen, wenn ich seit Monaten darauf hinweise, bevorzugt Waffen zu wählen die vieles ausgleichen, variabel sind kaum Handycaps haben!

    Kann mir das einer erklären :/:sleeping::?:


    grüße no.limits

    Ich glaube das Problem liegt auch darin dass (wir) Anfänger überhaupt keine Ahnung von den Möglichkeiten haben. Wie viele trauen sich denn nicht mal an den Rädchen für die visierung was zu drehen, wie sollen die dann den Griffwinkel auf eigene Faust verstellen? Dazu fehlt außerdem jegliches Wissen darüber wie man eine Waffe optimal einstellt, und irgendwie kommt man ja doch mit dem zu großen Griff etc zurecht, so groß ist der ehrgeiz dann bei den meisten doch nicht um da wirklich dran zu arbeiten.


    Zum dem Thema mit Pardini trifft man garantiert kann ich nur sagen die alten waffen haben früher auch top Leistungen gebracht, mit denen kann man auch Spitzenergebnisse schießen, das letzte bisschen hängt von schützen ab. Ja, vielleicht ist es mit einer neuen waffe ein bisschen einfacher, aber ich glaube auf dem normalo-niveau, für den ambitionierten hobbyschützen, ist da kein großer Unterschied solange die „alte“ waffe gut eingestellt ist. Es hat nun einmal nicht jeder den nächsten worldcup als ziel, dem ein oder anderen mag es reichen wenn er seine 360 mit der Lupi bringt, der ist dann schon voll zufrieden.

  • Ich glaube das Problem liegt auch darin dass (wir) Anfänger überhaupt keine Ahnung von den Möglichkeiten haben.

    Stimmt, wenn dann noch das geballte Wissen von Vereinsmitgliedern auf einen Einregnet ist vorbei.

    Nach dem was ich schon alles gebastelt oder verstellt habe (ihr wollt nicht die Schaftkappenbefestigung an der Supermatch sehen) kommt da ein Stück Erfahrung mit, die man als Komplett-Anfänger nicht hat.

    Ist alles eine Frage der Mentalität.

    Neben dem nicht trauen kommen dann noch die fehlenden Ambitionen dazu.

    Ich will hier ja keinem sagen, dass er nicht Ernsthaft schießt wenn er nicht die 390 will sondern mit der 360 voll zufrieden ist. Wichtig dabei ist wohl nur, dass man Glücklich ist mit seinem tun.

    Ja mit alten Waffen trifft man auch noch was, nur es ist meißt mit ner neuen leichter was zu treffen. Kenne genügend Leute die mit 30 Jahre alten Waffen noch super Ergebnisse liefern.


    Grüße

  • Umso weniger verstehe ich die skeptische Haltung teilweise der selben Schützen, wenn ich seit Monaten darauf hinweise, bevorzugt Waffen zu wählen die vieles ausgleichen, variabel sind kaum Handycaps haben!

    Kann mir das einer erklären

    Ich glaube man muss da erstmal sein Erlebnis haben wo man sieht; Ach Gott der hat ja wirklich recht!

    Uno Momento. Die Ansicht von Bernd, dass variable einstellbare Waffe grundsätzlich einen Vorteil haben (auch wenn zu viele Einstellparameter bei Anfängern zu Verwirrung sorgen könne), habe ich nie in Frage gestellt! Mein Leitsatz ist: Wenn ich eine Pistole, Gewehr, Bogen, was auch immer in die Hand nehme und ich nach ausgiebigen Testen feststelle, dass sie 1. gut in der Hand liegt und 2. ich eine Leistungssteigerung bzw. gute Ergebnisse habe, dann ist diese Waffe für mich persönlich nahe an den 100% (der Rest ist dann Feintuning). Und wenn man diese dann gefunden hat und man Lust und Zeit für Spachtel-/Schleiforgien an Griffen, Abzugszüngel, whatever hat, dann spricht auch mMn. nichts gegen einen ältere gebrauchte Waffe! Man muss sich nur im Klaren sein, dass es umständlicher und zeitaufwendiger ist. Mehr nicht. Wenn ich im besten Fall feststellen, dass mir die MG2e passt, kann ich mich als Schütze glücklich schätzen, weil ich mir viel Ärger erspart habe. Was ich sagen will ist, zwischen Schwarz und Weiß gibt es Grautöne.


    Aber sind wir mal ganz ehrlich: Unser Sport wird bestimmt durch die Grundeinstellung und Motivation des Schützen (und an dem Punkt sollte die meisten Schützen erst mal arbeiten bevor man sich in technischen Details verliert (ob der Griff in 2, 3 oder 5.000 Dimensionen verstellbar ist, ist doch völlig wurscht, wenn der Rest nicht passt). Die Technik an sich spielt nicht wirklich die entscheidende Rolle. Wenn ich mich mit ner abgefuckten GSP pudelwohl fühle, werde ich immer besser schießen als mit einer Super-Spopi, mit der ich nicht klar komme und mir im Wettkampf die Schweißperlen auf der Stirn sitzen, weil ich Angst vor dem nächsten Hänger habe.

    Am Ende des Tages gewinnt der, der besser trainiert/motiviert ist und seine technischen Fähigkeiten/Möglichkeiten effektiver ausschöpft. (Den Weltrekord in Spopi 25m hält eine Hämmerli 208 nicht weil die so vielseitig einstellbar ist, sondern weil die Schützin was kann.)


    Und noch was zur gestrigen GSP: Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass die GSP im Kern nicht schlecht ist (wird sich aber noch über die nächsten Trainingsstunden zeigen), dennoch hat sie einen wesentlichen Minuspunkt; sie passt mir einfach nicht. Am Griff spachteln wird vermutlich nicht so gerne gesehen;); einzig am Abzug versuche ich am Freitag mal Einstellungen vorzunehmen. Und genau an diesem Punkt wäre eine moderne Spopi mit vielen Einstellmöglichkeiten hilfreich gewesen.

  • Umso weniger verstehe ich die skeptische Haltung teilweise der selben Schützen, wenn ich seit Monaten darauf hinweise, bevorzugt Waffen zu wählen die vieles ausgleichen, variabel sind kaum Handycaps haben!

    Kann mir das einer erklären


    Grundsätzlich hast Du einfach recht.


    Unpraktisch sind halt die oft verständlicherweise relativ hohen Neupreise der hochwertigen Waffen und für mich geht der Blick daher grundsätzlich ersteinmal auf den Gebrauchtmarkt.


    Diese günstigeren, älteren Gebrauchtwaffen sind für untrainierte Schützen wahrscheinlich wirklich nicht das, womit man Olympiasieger wird, aber wer weiss, dass er/sie das auch garnicht werden will, und schon alleine wegen geringerer Trainingsfrequenz auch nicht werden kann, dem/der reicht bei knappem Geldbeutel meist auch eine ältere, günstige Waffe früherer Weltmeister und Olympioniken.


    Die von Dir empfohlene Matchguns MG2 und MG2E ist/sind in jedem Fall, auch wegen der teilweise utopischen Gebrauchtpreise z.B. einer AW93, die derzeit gebraucht (!) fast genausoviel kostet wie eine MG2, in jedem Fall in die engere Auswahl zu ziehen.

    Wenn man dann bedenkt, dass der Standardgriff der AW93 wahrscheinlich meist nicht annähernd so gut passt wie ein Morini Standardgriff, wie er an der MG2 verbaut ist, dann ist die Gebrauchtwaffe mit einem noch zu erwerbenden Griff im Endeffekt teurer als die Neuwaffe von Matchguns!


    Zum Verdruss der echten Meisterschützen wird eine z.B. GSP von 1986 oder Hämmerli von 1996 für "Möchtegernschützen" wie mich, wenn sie einem liegt, immernoch eine Alternative sein...

  • Es kann passieren das eine Waffe über einige Nebenkriegsschauplätze Punkte einfährt,

    wie bei der US-Wahl, wo man mit weniger Stimmen - aber eben in den richtigen Staaten - Präsident werden kann.

    Die "Spielregeln" zur Beurteilung einer Waffen gerecht auszutüftlen ist immer schwierig.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!
     
    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Wie wäre es eine Auflistung aller relevanten Punkte zu erstellen und die einzelnen Waffen dann einfach ohne Wertung, sondern nur in vorhanden/anwendbar oder eben nicht zu unterscheiden.


    So hat man dann eine Übersicht und kann einzelne Waffen einer Kategorie direkt nach Ausstattung und Möglichkeiten unterscheiden.


    Somit gibt es keine subjektiven Eindrücke, sondern es zählen nur Fakten!

    Entweder ist etwas vorhanden (wird erfüllt) oder eben nicht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von badvan ()

  • Hallo Bernd,


    Probleme bereiten mir zum Beispil ein wirklich Objektiver sauberer Wertungsschlüssel.

    Sollte man nicht doch Prioritäten setzen bei sehr wichtigen Kriterien, wie zum Beispiel unlimitiertes Volumen von einem Griff, das ist mit eines der wertvollsten Kriterien einer Waffe. Wird nach dem ersten Entwurf der Tabelle genauso bewertet wie ein verstellbarer Höhenausschnitt einer Kimme.

    Diese Kimme ist zu erfassen, gehört bewertet aber anders als ein unlimitierter Griff.

    Es kann passieren das eine Waffe über einige Nebenkriegsschauplätze Punkte einfährt, wo es aber an wesentlichen Teilen hapert.

    Man sollte den Punkteschlüssel ins negative erweitern.

    Mit einem Bereich von -2 bis +2 Punkten hat man insgesamt fünf Stufen zur Bewertung. Dann für die wichtigen Kriterien noch nen Faktor, z.B. Griff x2, etc. und schon hat man das was Du dir vorstellst. Dann wird bei wirklich schlechter Griffgestaltung, um beim Beispiel zu bleiben, eine Waffe mit -4 abgewertet.

    Wo und welchen Faktor man bei was ansetzt, wäre natürlich noch im Detail auszuarbeiten.


    Besten Gruß