Beiträge von jomei

    no.limits

    Ich kann deinen Furor gut verstehen. Mir gehts auch öfters wie Max Liebermann, von ihm stammt der Spruch: "Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte."

    Auf der einen Seite soll/muss jeder Bürger die Gesetze einhalten. Ob der das Gesetz versteht oder nicht spielt keine Rolle. Auf der anderen Seite nimmt man den zuständigen Behörden jeden Spielraum für Entscheidungen. Wie bei der 77 jährigen Frau. Macht der Polizist oder der Beamte nichts, dann könnte man es als Strafvereitelung im Amt auslegen. Da ist jedem das Hemd näher wie die Hose.

    Es darf sich aber keiner wundern, dass die ganzen „schwarzen“ Waffen weiter schwarz bleiben. M. E. sollte es hier eine Art Amnestieregelung geben, wer eine unangemeldete Waffe meldet, der soll straffrei bleiben. Dies sollte eine dauerhafte Regelung sein. Ich will gar nicht wissen, wieviele in den 60er und Anfang der 70er Jahre legal erworbenen Einzellader noch irgendwo, unregistriert rumstehen.

    Andererseits braucht man sich auch nicht wundern, dass die Staatsverdrossenheit zunimmt. Man hat ja immer wieder das Gefühl, jedes Parkknöllchen wird unerbittlicher Vollstreckt als Kapitalverbrechen.

    Ich glaube Logig darfst da nicht erwarten.

    Gestern haben sie wieder eine 77 jährige Frau angeklagt die Waffen von ihrem verstorbenen Mann zum Amt brachte und abgeben wollte.

    Logik erwarte ich nicht unbedingt. Nur verstehe ich nicht wenn von Seite der der Betroffenen die Einschränkungen geradezu gefordert werden.

    Bei der 77jährigen gibt es keinen Spielraum. Nach dem Gesetz ist es ein Offizialdelikt. Dies muss verfolgt werden, ob die Betroffene davon wusste oder nicht. Was die Staatsanwaltschaft daraus macht ist wieder was anderes. Sie hat es ja gut gemeint, wollte es richtig machen. Ich hoffe mal, dass das Verfahren eingestellt wird.

    So ein persönliches Waterloo muss man abhaken und nach vorne schauen.

    Ich glaube solche Erlebnisse hat jeder hinter sich. Der erste hochklassige Wettkampf, das erste mal auf einer großen Meisterschaft usw.

    Immer dran denken, du kannst es. Du musst „nur“ schießen, Wunder kannst du nicht bewirken. Aber manchmal passieren die, da läuft es fast von alleine.

    Witzbold ;):)

    Was soll ich da auf einmal falsch gemacht haben? Sowas ist mir noch nie passiert.

    Kenn ich geht mir auch so, muss am Gewehr, der Munition und/oder an der toten Fliege hinter mir liegen, die schaut mich so komisch an. 😃

    Wer hat es noch nicht erlebt, man schießt eine Serie wie ein Anfänger und plötzlich läuft es. Oder noch schlimmer umgekehrt, man ist auf Goldkurs und plötzlich produziert man Ausreißer. Da zeigt sich, Schießen ist zum größten Teil Kopfsache.

    Mario Gonsierowski wird aus seiner Zeit in Bayern, sinngemäß, der Spruch nachgesagt: Es macht nichts, wenn Schützen etwas einfacher gestrickt sind, dann denken die schon nicht über die Fehler nach, die sie machen könnten.

    Nix für ungut. Schiessen lebt auch von Frotzeleien. 😃

    Und bei der Axia lässt sich das Brillenglas im Anschlag mittels einer Mechanik noch drehen.

    Also die Funktion hab ich noch nie gebraucht, oder auch nur ansatzweise vermisst. Das Glas wird in den Glashalter eingepasst und dann steht es richtig. Wichtig ist eine Dauerhafte Markierung, damit es wieder hindrehen kann, sollte es doch mal verdreht werden.

    Aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Ich würde heute eine mit versetztem Nasensteg kaufen, ich habe das Glas fast am Anschlag.

    kurzes zwischen Intro oder frage

    Es wird immer das GK Standardgewehr mit reingenommen. Das ist ja quasi ausgestorben? oder liege ich da falsch ? weil auf der DM wird das nicht mehr geschossen. oder schießen das einige Landesverbände intern?

    Nein, es zuckt noch. In Bayern wird es noch geschossen, allerdings sehr übersichtliches Starterfeld.

    Jetzt bin ich wieder schwer von Begriff was soll das Glas im Glashalter an der Iris anderes sein als ein Brillenglas es ersetzt mir doch mein Nasenfahrrad.

    Ja genau so ist es.

    mivo1965 Ja mit einer Hornhautverkrümmung macht der Monoframe wenig Sinn. Ich hab eine und fahre mit der Schießbrille gut, da steht das Glas immer richtig zum Auge. Bereits bei kleinen Verdrehungen verzerrt sich das Bild

    jomei
    “Also, wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe, dann will dein Optiker eine Optik aus Brillenglas, 2. Linse am Gewehr und Adlerauge (1. Linse) aufbauen. Kann man machen, ist aber nicht zulässig. “
    Fast richtig: Mein Optiker ist der Meinung, in der jetzigen Konstellation mit dem Adlerauge müsste irgendwo im Diopter eine 2te Linse vorhanden sein damit ich überhaupt etwas sehen kann. Er kann sich nicht vorstellen das ich ohne Brille nur mit Adlerauge auf 10m den Spiegel scharf sehe. Aber bis vor kurzem war es ja so.
    Kann man die Bedingungen in der Visierlinie mit Formeln aus der Optik nachweisen? Wäre für die Diskussion mit dem Optiker hilfreich.

    Mit Formeln kann ich leider nicht dienen. Die müsste dein Optiker draufhaben

    Möglich ist ja ein Adlerauge im Korntunnel, das vergrößert um einen Faktor X. Eine Irisblende im Diopter, ein Brillenglas am Diopter, eine verstellbare Optik am Diopter (Gehmann).

    Die Irisblende ist ja auch optisch wirksam, funktioniert wie eine Lochkamera.

    Der Glashalter übernimmt die Funktion des Brillengestelles. Allerdings wer auch eine Hornhautverkrümmung hat, der bekommt leicht Probleme. Es muss immer exakt gleich verkantet werden. Das Zielbild wird unrund wenn man mehr oder weniger verkantet.

    Die Optik von Gehmann kann verstellt und auf die Fehlsichtigkeit angepasst werden. Die hat aber auch ihre Grenzen. Die ersetzt ebenfalls die Brille. Allerdings ist bei mehreren Gewehren die Brille meist günstiger.

    Mit der Irisblende kann man sehr viel Ausgleichen. Mit der hab ich mich jahrelang an Brille vorbeigerettet. Beim Anpassen des letzten Brillenglases zeigte mir mein Optiker, dass ich mit dem alten Brillenglas nur verschwommen sah. Der Rest lief über die Iris, ohne Adlerauge bei LG, bei KK mit einem 0,3er.

    Das du bis vor kurzem gut gesehen hast und plötzlich nicht mehr, ist die Preisfrage. Ich hab die Erfahrung gemacht, das Sehen ist von der Tagesform abhängig. Wie stark sich das auswirkt, dass ist auch von der Sehkraft abhängig. Es könnte aber auch sein, dass sich die Sehkraft plötzlich verändert hat. Das hättest du aber sicher auch im täglichen Leben bemerkt. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch, das Auge ermüdet. Am Anfang funktioniert es, je länger man schießt umso schlechter sieht man.

    Vermutlich hast du eine Irisblende am Diopter. Einfach damit spielen. Stell die einfach mal auf 1,1 ein und probiere aus wie weit du die öffnen kannst und noch gut siehst. Oder ob du weiter zudrehen musst. Dann wird es allerdings schnell dunkel. Der Spiegel darf leicht unscharf werden.

    Hallo liebe Schützen,

    nach mehreren Jahrzehnten Pause bin ich in der Disziplin LG 10m Auflage zurück im Schießsport. Ein glücklicher Umstand hat mir den Kauf eines gebrauchten 800X Auflage mit einer Menge Zubehör (Spy Long, Adlerauge 0,75, Gehmann Glasringkorn 5,0 - 7,5, keine Brille) ermöglicht. Bis vor ein paar Wochen bin ich mit dieser Konstellation gut zurechtgekommen.
    Seit einiger Zeit erscheint nun das Kontrollweiß unscharf und verschwommen, was ich auf nachlassende Sehstärke (bin Ü65 und weitsichtig) zurückführe. Daher habe ich heute mit meinem Optiker über die Möglichkeiten einer Schießbrille diskutiert. Leider sind wir uns nicht einig geworden, wie man zu einer vernünftigen Brillenauslegung kommt. Der Experte sagt, es muss irgendwo in der Visierlinie eine 2te Linse stecken die mit dem Adlerauge korrespondiert und zu meiner Sehstärke passt. Ohne Angaben über diese Zusatzlinse (habe keine gefunden) lässt sich keine Brillenstärke berechnen. Stimmt das so oder machen wir einen Denkfehler? Vielleicht gibt es hier ja schon etwas zu dem Thema. Habe leider nichts gefunden.

    Danke und Gruß Ingo

    Also, wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe, dann will dein Optiker eine Optik aus Brillenglas, 2. Linse am Gewehr und Adlerauge (1. Linse) aufbauen. Kann man machen, ist aber nicht zulässig.

    Du darfst ein Adlerauge, eine Schießbrille und eine Irisblende am Diopter verwenden. Die Irisblende wirkt aber auch optisch und du kannst damit noch „Schärfe“ rauskitzeln.

    Ich gehe mal davon aus, du gehörst bereits zum erlauchten Kreis der Nasenfahradträger. Bei mir funktioniert bisher ein Glas in der Ausführung meiner Brille, damit kann ich die Irisblende, je nach Helligkeit, ca. von 0,9 bis 1,5 verstellen. Klappt selbst auf 300 m, mit nem 0,5er Adlerauge. Mein Optiker sagte mir je nach Fehlsichtigkeit spielt auch der Abstand Auge/Glas eine Rolle. Der ist ja meist größer als bei normalen Brillen. Auch die Entfernungen auf die du hauptsächlich schießt sollten berücksichtigt werden.

    Wenn du keine Hornhautverkrümmung hast, dann kannst du das Brillenglas auch am Diopter befestigen. Da sollte aber der Abstand Auge/Glas berücksichtigt werden.

    Schau mal auf die Internetseite von Müller Manching, die sind auf Schießbrillen spezialisiert und bieten viele Informationen.

    Das FWB 900 ist ein Luftgewehr und damit ganz anders reglementiert als eine Freie Waffe. Hier geht es ja um eine Freie Waffe.

    Da gehe ich davon aus, dass eigentlich sehr wenig reglementiert ist.

    Da kommen dann die handverstellbaren Schaftkappe von SE oder MEC ins Spiel.

    Ich selbst komme ganz gut mit den herkömmlichen Backen aus. Die werden abhängig von der Dicke der (meiner) Backen verstellt.

    Realistisch und waffenrechtlich kenntnisreich wäre - unter Berücksichtigung der von mir mir aufmerksam gelesenen Erwägungen von uodalrich, die von *allen* (!) Schießsportverbänden indessen nicht geteilt werden - das folgende:

    Schalldämpfer werden den wesentlichen Teilen gleichgestellt (wie bisher), sind jedoch zukünftig für eine bereits unter Glaubhaftmachung eines Bedürfnisses eingetragene Grundwaffe ohne weiteres Bedürfnis (also ähnlich wie ein kaliber- und druckgleiches oder kleineres Wechselsystem) erwerbbar und dann lediglich in die WBK eintragungspflichtig.

    Schlanke und praktische Lösung.

    Carcano

    Kann mir einer erklären woraus solche Ansichten entstehen?

    Ein Schalldämpfer hat, ohne Waffe dran, ungefähr die Gefährlichkeit von einem Stück Wasserleitung.

    Warum wird eine restriktive Handhabung als schlanke und praktische Lösung dargestellt?

    Wieso wird sich gegen eine offene Handhabung, nach dem Motto wer will der darf, gewehrt?

    Dafür kosten sie deutlich weniger und können für manche Vereine ein günstiges Upgrade zu Seilzug darstellen.

    Auf 25 und 50 Meter Pistole haben wir eine alte Polytronic-Anlage im Einsatz. Erfüllt Ihren Zweck und wenn ich sehe, wie viele Schüsse pro Jahr in München in der KK-Halle auf jeden Stand abgegeben werden, dann halten die noch ewig.

    Man muss an der Stelle einfach fragen, wo man herkommt und wie groß das Budget ist. Viele kommen vom rostigen Käfer und hätten am liebsten einem Bentley, den sie sich nicht leisten können. Der BMW dazwischen wird gar nicht beachtet und man fährt lieber mit dem Käfer weiter

    Ja, die Grundfrage ist immer was kann ich mir leisten? Wie gut sind die gebrauchten Anlagen? Da fehlen mir Erfahrungswerte, zu Häring und Co.. Aber Stände zum Ausschlachten sind als Ersatzteilspender sicher sinnvoll. Es ist auch immer eine Frage welche voraussichtliche Nutzungsdauer habe ich?

    Ich hatte ja bereits geschrieben, hier sollte man sich auch mal nach gebrauchten Anlagen von anderen Anbietern umschauen. Evtl. auch mal bei den Herstellern fragen. Meyton hat uns bei der Umrüstung angeboten die alten in Zahlung zu nehmen. Da hätte man ggf. den Vorteil einer Garantie. Evtl. machen das auch andere. In Bay. Schützenzeitung werden auch ab und an Stände angeboten, so eine Kleinanzeigenecke gibt es sicher auch bei den anderen Verbandszeitungen. Ggf. dort eine Anzeige unter Suche aufgeben.

    Wir hatten vor einigen Jahren gebrauchte Elektronische von Spieth gekauft, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Die Stände wurden von uns dann, da waren sie 25 Jahre alt, wieder weiterverkauft.

    Was ging in all den Jahren kaputt? Einmal der Motor, der den Kontrollstreifen weiterrückt. Wir haben regelmäßig die Passepartouts gewechselt und Teflonband reingeklebt, damit es besser rutscht.

    In den zwei Jahren seit wir Disag haben, haben wir deutlich mehr Defekte und regelmäßig Ärger.

    Wie geschrieben, Meyton kenne ich am besten, als Schütze. Die laufen problemlos, sicher ab und an zickt mal ein Stand. Aber wir hatten noch nie Probleme beim Wettkampf. Unser EDVler hat das gut im Griff.

    Auf Disag schieße ich ab und an mal, bei Wettkämpfen. Da kann ich aber auch nichts negatives sagen.

    Häring, Spieth sind die Exoten und ich sag mal die Technik ist nicht mehr aktuell.