Beiträge von Grumpy

    Califax, Lanfear, ihr erklärt es beide falsch (und Gerhards Gegenfrage ist völlig mithin berechtigt). Das liegt aber nicht an Euch.

    Lanfear, Du hast die Sache mit Deinem Verband erörtert, und hast dessen Dir gegenüber getane Äußerungen gewiss zutreffend wiedergegeben. Der Verband war aber nicht ehrlich mit Dir (was mich beim HSV in keiner Weise wundert). :-/

    Carcano

    Wie ist es dann richtig…..?

    Daß ich auf einen anderen Beitrag geschrieben habe hast Du gesehen?

    Da wiedersprochst Du dir aber selbst, da Du von der „Eingangsfrage“ gesprochen hast, die ich ja nochmals zitiert hatte und die Eingangsfrage ist nunmal der erste Beitrag des Threads, die sich nicht um höhere Klassen o.ä. dreht, sondern um Mehrfachmitgliedschaften.

    Im zweiten Verein zahlst du üblicherweise nur den Mitgliedsbeitrag. An den Verband wird nichts abgeführt. ?(

    Das liest sich weiter vorne etwas anders, deswegen die Verwirrung, wie im Beitrag von Lanfaer geschrieben

    Lanfear
    26. Dezember 2024 um 09:10

    Mitgliedsbeitrag für Schützen als Zweit-/Drittverein. Wie ist das bei euch geregelt ?

    Bezahlen diese Schützen den vollen Vereinsbeitrag oder nur einen reduzierten bzw. gar keinen Beitrag ?

    Ich hätte die Eingangsfrage anders verstanden.

    Mannschaftsschützen in höheren Klassen sollen im Umfeld schon mal Spesen ersetzt bekommen.

    Wer den Verein zB. wegen der Bedürfnissbestätigung braucht kann Mitglied werden.

    Was gibt es da anders zu verstehen?

    Was mich einfach nur verwirrt an der Sache ist folgendes:

    - Ich trete einem Verein bei, der Mitglied in einem Verband ist.

    - Der Verein entrichtet von dem Vereinsbeitrag Summe "X" an den Landesverband, an den Bundesverband, und was weiß ich noch überall hin.

    - Damit bin ich Mitglied im Landesverband und im Bundesverband!

    - Nun trete ich einem weiteren Verein im gleichen Verband bei, Grund ist erst einmal egal

    - Der zweite Verband entrichtet ebenfalls von dem Mitgliedsbeitrag Summe "X" an den Landesverband und den Bundesverband und das obwohl ich bereits Mitglied in beiden Verbänden bin

    Das ist doch eigentlich Abzocke gegenüber den Vereinen und dem Mitglied, da für beide ein höherer Beitrag verlangt wird, als erforderlich.

    Wenn ich das so hier weiter interpretiere, Ihr dürft mich gerne korrigieren, da ich es versuche will zu verstehen, ist es damit begründet, dass die Verbandsbeiträge derart gering ausfallen, dass die Verbände eigentlich nicht wirklich lebensfähig sind.

    Jetzt einmal ungeachtet der Verbandsgröße, wie schon erwähnt, zahlt jedes Mitglied im BDMP eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag an den BDMP, nicht an den Landesverband. Dieser Beitrag beträgt um die € 80,- und wird vom Mitglied gezahlt, nicht vom Verein.

    Damit bin ich persé erst einmal Einzelmitglied im Verband (BDMP) und werde dann, nach Beitritt, einer SLG zugeordnet, wo ich einen separaten Mitgliedsbeitrag entrichte. Es gibt wohl größere SLGn, die den Verbandsbeitrag an den BDMP für das Mitglied abführen, das ist aber eher selten.

    Hierbei ist der BDMP zeitgleich Verband und Verein, was waffenrechtlich relevant sein kann.

    Im BDS Hessen, wo ich ebenfalls Mitglied bin, ist es vergleichbar, nur bezahle ich da den Jahresbeitrag an den BDS-Hessen. Dieser ist als Einzelmitglied höher, soweit ich weiß. als für Mitglieder einer Schießsportgruppe. Liegt bei € 80,- im Jahr. Inwiefern hier auch eine Summe "X" an den BDS abgeführt wird, kann ich nicht sagen.

    Trete ich aber einer Schießsportgruppe bei oder gründe selber eine, zahle ich hier nicht doppelt.

    Warum habe ich das waffenrechtliche Thema angesprochen? Ganz einfach. Wenn ich aus einem DSB Verein austrete, erlischt auch meine Mitgliedschaft im Verband/in den Verbänden. Damit ist der Verein verpflichtet, der zuständigen Waffenbehörde den Austritt zu melden und ich werde aufgefordert mein Bedürfnis nachzuweisen.

    Auch wenn der BDS Hessen und der BDMP Einzelmitgliedern keine Bedürfnisse bescheinigt, für Neuerwerbe, so bescheinigen sie mir den Bedürfniserhalt und ich bekomme keine Probleme mit der Behörde und meinem Waffenbesitz, wenn ich z.B. aus einer SLG oder Schießsportgruppe austrete.

    Wenn ich nun sehe, dass meine beiden Verbände, BDS Hessen und BDMP jeweils um die € 80,- im Jahr Beitrag nehmen, sind das € 6,66 im Monat. Noch nicht mal eine Schachtel KK Munition oder eine Dose Diabolos. Natürlich kommt hier noch der Beitrag, in meinem Fall nur für die SLG hinzu, also € 240,-/Jahr (das ist unsere SLG, andere SLGn können günstiger oder auch teurer sein).

    Wenn ich das alles zusammenzähle, im Fall meiner SLG, sind das € 26,66/Monat.

    Trete ich nun einer zweiten oder dritten SLG bei, weil die z.B. Disziplinen abdecken, die ich in meiner SLG nicht anbieten kann, zahle ich nur den Vereinsbeitrag der zusätzlichen SLG, nicht an den Verband, weil ich da bereits Mitglied bin.

    Ich frage mich also, wie das rechtlich aussieht, dass ein Verband, trotz bereits bestehender Mitgliedschaft im Verband, je Vereinsmitgliedschaft weitere Verbandsbeiträge verlangt?

    Das ist auch richtig, nur stoßen viele schnell an die Vereinsgrenzen. Nicht jeder Verein hat eine entsprechende Waffenkammer oder überhaupt die Erlaubnis Waffen im Vereinhaus aufzubewahren, oder man ist immer davon abhängig, dass eine bestimmte Person zum Tresor oder der Waffenkammer auch Zugang hat, um Vereinswaffen und Munition herausgeben zu können. Ist diese Person öfter nicht da, steht das Mitglied ohne etwas zum Trainieren da.


    Ich kann jedes Hobby sparsam und günstig betreiben, aber ob das die Erfüllung seines Hobbys ist, mag zu bezweifeln

    Ersetze Reiten mit eigenem Pferd durch

    - RC Sport
    - Hundesport
    - Radfahren (egal ob Rennrad oder MTB)
    - Segelfliegen
    - etc.

    IPSC hat wohl einen hohen Suchtfaktor, dennoch finde ich die Kosten für Matches durchaus überzogen. Leider ist dies aber oftmals dadurch bedingt, dass es viele Auslandsmatches gibt. Wie beim Longrangeschießen auch.

    Mangels zivil nutzbarer Anlagen jenseits der 300m in Deutschland, ist man auf das benachbarte Ausland angewiesen. Polen, Frankreich, etc.

    Da kosten die Starts dann auch gerne mal über € 100,-. Solche Kosten können dann nicht vom Verein getragen werden, da einfach zu hoch.

    Mein ehemalige DSB Verein hat auch früher die Startgelder für die LMs für die Mitglieder getragen. Das haben sie aber dann wieder sein lassen, da zu viele am Ende, trotz Anmeldung, einfach nicht erschienen sind und so der Verein auf den Kosten sitzen geblieben ist.
    Der Wille auch am Wettkampf teilzunehmen ist in meinen Augen durchaus höher, wenn der Schütze selber für die Kosten aufkommt, als wenn es persé für ihn bezahlt wird.

    Ich meine, ich musste auch Wettkämpfe, für die ich angemeldet war und die ich selber bezahlt hatte, dann auch mal kurzfristig wegen Dienstreisen oder Krankheit absagen. Das ist dann leider so und eine Rückerstattung gibt es da nicht bei uns, außer die Absage kommt vom Ausrichter.

    Ich finde auch die Aussage etwas daneben.

    Zitat

    Daß die Mehrzahl der Schützen mit LG LP auskommt und da ein Tausch der Kartusche nach 10 Jahren ein Aufreger ist lässt vermuten daß auch noch preiswerter geht.

    Das ist wieder eine reine Pauschalisierung, die einfach nicht auf alle Vereine übertragbar ist. Es gibt Schützenvereine, die alles anbieten, LP/LG, KK, GK, Lang- und Kurzwaffen, wo aber keiner mehr LP/LG schießt.

    Es gibt auch Vereine die nur LP/LG anbieten, wie es Vereine gibt, die keine LP/LG Stände haben oder diese einfach gar nicht mehr verwendet werden.

    Schießsport kostet Geld und das nicht wenig. Es wird auch nicht weniger werden. Die Kosten für die Waffen, egal welche, sind deutlich höher als früher. Munitionskosten sind förmlich explodiert, auch wenn wir uns wieder etwas in Richtung "Vor Corona" eingependelt haben. Jeder muss für sich entscheiden, wie, womit und in welcher Intensität er/sie diesen Sport ausüben möchte.

    € 4,xx/Jahr

    Sorry, das ist lachhaft. Selbst eine Verdoppelung würde vermutlich wenig bringen.

    Gerechtfertigt wären durchaus € 20,- oder gar € 30,- und dann auf Mehrfachberechnungen bei Mehrfachmitgliedschaften verzichten.

    Wir sprechen über einen Jahresbeitrag. Würden die € 4,xx im Monat fällig sein, wäre das ebenfalls gerechtfertigt.

    Gerade der DSB mit seinem inflationären Angebot an Disziplinen und Altersklassen ist nun mal auf die Beiträge angewiesen.

    Dann sollte der DSB den Verbandbeitrag auf ein entsprechendes Niveau anheben.

    Im BDMP zahlen wir, glaube ich, um die € 80,- im Jahr. Da wir uns direkt im Verband anmelden, nicht über einen LV oder Verein, entrichtet das Mitglied den Beitrag selber an den Verband.

    Vergleichbar ist es beim BDS, wobei da die Anmeldung im jeweiligen Landesverband erfolgt.


    Und in beiden genannten Verbänden wird mindestens ein genauso breites Sportprogramm angeboten, wenn nicht noch umfangreicher

    Man kann nicht hingehen, über die geringen Beitragseinnahmen meckern und damit aber wiederum hingehen und bei Mehrfachmitgliedschaften in Vereinen, jedesmal einen weiteren Verbandsbeitrag einfordern. Entweder bin Mitglied, oder eben nicht.

    Ich sehe da gar keinen Widerspruch. Ich bin derzeit übrigens der einzige, der das bei mir im Verein schießt.

    Ich bin relativ viel mit dem DSB unterwegs und habe schon viele Gespräche mit meinen Trainerkollegen geführt, die selbst nur Luftdruck oder KK schießen oder geschossen haben. Da fehlt es an Perspektive und Urteilsfähigkeit aus eigener Erfahrung, wenn es um den Blick über den Tellerrand Richtung GK oder so etwas wie IPSC oder Fallplatte. Trotzdem bilden sich die Kollegen eine Meinung dazu, die zu 90% eher negativ ist.

    Ich sehe mich da oft in der Rolle desjenigen, der um Verständnis und wertschätzenden Umgang mit anderen Schießsportdisziplinen und Verbänden wirbt. Ich kann sagen, dass funktioniert, wenn man ruhig und besonnen angeht. Mir persönlich fällt der wertschätzende Umgang auch nicht immer leicht. Aber da halte ich es mit no.limits und rufe mich zur Ordnung.


    Eine höfliche Bitte hätte ich noch: Könntet Ihr auf die Abkürzung "OSP" für die Diszplin Schnellfeuerpistole verzichten? So heißt die Disziplin schon lange nicht mehr. Eine bessere Abkürzung wäre SFP oder international RFP. OSP ist die Abkürzung für Olympiastützpunkt.


    Die Frage hierbei ist aber, warum bilden sich 90% der Kollegen eine eher negative Meinung?

    Ich meine, ist es nicht der Schießsport, der immer mit und für Toleranz wirbt? Warum bringt dieser dann diese Toleranz nicht vollumfassend auf?

    Das Ding ist ja am Ende, in vielen Fällen, handelt es sich bei den Schützen der anderen Verbände um eben Schützen, die im DSB unterwegs sind und einfach nur etwas Abwechslung suchen und das ist nichts schlimmes. Dadurch verliert auch der DSB nicht wirklich viele Mitglieder.

    Viele der Grunddisziplinen der anderen Verbände sind auch vergleichbar mit denen des DSB, wenn es um die statischen Disziplinen geht.

    Ob ich also nun im DSB SFP schieße oder im BDS Speed oder im BDMP Five Target sollte somit eigentlich egal, der Ablauf ist vergleichbar, nur die Waffen sind andere.

    Wir hatten vor einigen Jahren den Fall in Butzbach, dass jemand mit einer GK Büchse über 60 Schuss in die graue Verbledung der elektronischen Anlage auf der 100m geschossen und damit ein riesen, ca. faustgroßes Loch in die Blende geschossen hat.

    Da hat die Vereinsleitung beim damaligen X-MAS Cup des BDMP vor den Videoaufnahmen des Standes gesessen und versucht den Schützen zu identifizieren.

    Vollidioten gibt es überall, leider und daneben gehen kann ein Schuss immer mal, bei jedem Schützen. Man muss aber dazu stehen und dafür gerade stehen.


    ...

    ICH LADE DICH EIN (und das meine ich ernst) - wir gehen bei mir auf den Stand, ich nehme ein paar "kleine Schwarze" (Selbstlader) und auch Unterhebler mit (und auch ein paar meiner Jugendlichen) und dann haben wir - sportlich!!! - Spaß: Ich zeige dir gerne die Disziplinen Fallscheibe und Speed (die BDS-Version von Olympisch Schnellfeuer) live und in Farbe zum selbst ausprobieren. Vollkommen ungefährlich für den Stand und es macht einen riesen Spaß.

    ...

    Ich bin dieses Jahr das erste Mal auf der LM Speed mit der Kurzwaffe und Kurzwaffe im Anschlagschaft dabei, im BDS Hessen. Bin schon gespannt. Trainiert habe ich es nicht...wird also sehr kaltes Wasser werden.....^^...aber kaltes Wasser ist manchmal auch gut und spaßig.

    Heute nochmal die Anlschagschäfte auf 25m Testen und Einschießen. weiß noch nicht, ob ich die CZ P10-F im Donau Stahl Odin II oder die Glock 17 im Micro Roni mit einem LPVO drauf benutzen soll

    Du hast es auf den Punkt gebracht und genau da liegt der Hase begraben

    Auf unserem Stand wird sportlich geschossen und nicht geballert :/

    Naja, wir im BDMP haben eine Disziplin die sich EPP nennt und auch mit modernen Selbstladebüchsen geschossen wird.

    Da ist die erste Station zweimal 5 Schuss in 15 Sekunden, einschl. Magazinwechsel. Ist eine vom BVA zugelassene Disziplin, die sich bei uns großem Interesse erfreut, wie auch die Fallplattendisziplinen.

    Das hat alles irgendwo seine Daseinsberechtigung, wie auch OSP oder 50m mit der KK Matchbüchse.

    Das aber dabei die Anlagen nicht zerschossen werden sollen, sollte klar sein.

    Ja, das sind häufig Vorgehensweisen in Vereinen, die auf viel Unverständnis stoßen und auch zu einem Mitgliederschwund führen können wenn Interessierte eben nicht in so einem Verein Mitglied sein wollen.

    Wir dürfen bei solchen Dingen eines nicht übersehen, und das. Ist durchaus ein Streithema: Abseits der Schützenjugend, sprechen wir über erwachsene, volljährige und geschäftsfähige Menschen, die Arbeiten gehen, ggf. Familie haben, Steuerahlen, ggf. Beruflich organisatorische oder auch physische Verantwortung über andere Menschen tragen. Diesen will man aber vorschreiben wie und womit sie ihre Freizeit nachgehen wollen.

    Das stößt bei vielen und Ablehnung 7nd Unverständnis.