Beiträge von Hansaxel

    Zitat von Kreiszeitung

    Durch Schließung und Verkauf des Vereinslokals Niedersachsenhof mit der Luftgewehr-Sportanlage fehlte dem Verein von einem Tag auf den anderen seine hauptsächlich für den Sportbetrieb genutzte Sportstätte. Die zweite Sportstätte beim ehemaligen Vereinslokal Rohde, die Kleinkaliber-Anlage mit nur vier Ständen wird nur im Sommer genutzt.

    Wen wundert es?

    Für die 1. Vorstandsposition waren zwischen 100 – 120 feste Handlungstermine zu bestimmen und für die Sportleitungsfunktion ca. 80 Termine. Das ist für Berufstätige nur mit Einschränkungen zu leisten.

    Das erscheint mir, auch wenn mir jetzt nicht klar ist was Du unter Handlungstermin verstehst, eine viel zu hohe Belastung.

    Und, um überhaupt ein Ergebnis zu erzielen, wurde der Passus aufgenommen, dass, für den Fall einer nicht beschlussfähigen Mitgliederversammlung, zu einer erneuten Mitgliederversammlung am selben Tag nur um 30 Minuten (nicht 15) einberufen würde.

    Dieser Beschluss sollte dann als die Handlungsanweisung für das weitere Verfahren gelten.

    Und so geschieht es momentan.

    Der Fehler liegt aber hier in der Satzung, Eine Mindestteilnehmerzahl festzulegen ist einfach nur suboptimal.

    Zitat von Mustersatzung justiz-bayern.de

    Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

    Was IMHO möglich ist, nach der nicht beschlussfähigen MV eine weitere MV anzusetzen - mit der satzungsgemäßen kürzestmöglichen Ladungsfrist - die dann unabhängig von der Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist. Ggf. sogar noch am gleichen Abend.

    Das kenne ich nur von Wohnungseigentümergemeinschaften, da wurde die Regelung aber auch schon vor vielen Jahren durch Gerichtsurteil aufgehoben.

    Versammlungen durften danach nur noch nach neuer fristgerechter Ladung abgehalten werden.

    Das plötzliche Interesse an einem nicht mehr handlungsfähigen Verein muss man aber auch verstehen ?

    Wir haben die Möglichkeit über den Landessportbund Fördergelder zu beziehen.

    Da wäre doch der Verband die passende Adresse die wissen dann auch welche Sachen gefördert werden können und was nicht.

    Die Suche im Forum könnte Dir auch helfen, die Themen Bogen sind ja noch überschaubar.


    Auf der DM hatte mein LG mal 5501 Gramm und er meinte das wäre zu schwer. Als ich die Sicherheitsschnur rausgezogen habe waren es noch 5499 Gramm und er war zufrieden und hatte noch ein verschmitzes Lächeln im Gesicht. So macht Waffenkontrolle Spaß, für beide Seiten!

    Mutig? Streitsüchtig? oder....?


    Deine Waage ist natürlich geeicht und nutzt die Toleranz maximal aus?

    Das Problem, das man beim Ausreizen des Maximalgewichts hat, man kann selbst nicht sicher sagen, wieviel das Gewehr jetzt tatsächlich wiegt.
    Deine Waage zeigt z.B. 5495g an, real hat es aber 10g mehr. Die Waage auf der LM kann dann auch zuwenig messen, Glück gehabt, zufällig richtig (5505g), auch noch Glück gehabt, wenn die 5g als Toleranz angenommen werden, oder halt 5915g (Zonk...)

    Wenn ich mein Auto für den Urlaub mit zusätzlichem Dachkoffer und Kofferraum voll Munition für meine mitfahrenden Schützenbrüder belade dass die Straßenlage sehr sportlich erscheint muss ich halt mal auf eine Waage fahren.

    Warum kann man das nicht von einem Sportler bei seiner Ausrüstung verlangen?

    Die existiert nicht.


    Aber das meine ich nicht. Übrigens ist gerade das eine Frge, die ich in der Suhler Prüfungskommission auch den Kandidaten für die Anerkennung als Schießsachverständige stellen würde. Und dann sollten die Aspiranten besser nicht falsch antworten.

    Carcano

    Das bedeutet dass für 10 m Zimmerstutzen spezielle Erlaubnis erforderlich ist? Der Kugelfang wegen der höheren Energie eigens geprüft sein muß?

    Nein, das ist NICHT der Punkt. Du möchtest wohl gerne die Schießstättenerlaubnis riskieren,?

    Ob die Kugel hier auf- oder absteigt ist sicher interessant zu wissen ändert aber nicht dass die Waffe eingeschossen werden muß.

    Ist das wirklich ein Risiko für die Erlaubnis wenn auf falsche Entfernung geschossen wird? Nachdem TE nicht umbauen will gehe ich von einer Erlaubnis für Zimmerstutzen aus.

    Auch ich bin durch die Coronazeit der letzten Jahre wieder zurück zum Bogenschießen gekommen, aber eben ohne Verein. Den brauche ich nicht, um 3D Bogenschießen nachzugehen. Viele Bogenschützen, denen ich auf den Parcours begegnet bin, haben es für sich als Hobby gefunden, weil sie eben etwas gesucht haben, wo sie sich bewegen können. Sie sehen aber keine Notwendigkeit einem Verein hierfür beizutreten, warum auch? Ich gehe zu einem 3D Parcours, entrichte meine Gebühr und geh auf den Parcours.

    Toll, nur wo ist jetzt der Zusammenhang mit dem DSB?

    In den letzten Jahrzehnten sind viele gehypte Freizeitbeschäftigungen mit sportlichen Anspruch gekommen und auch wieder verschwunden.

    Vor Jahren war hier im Raum München ein Surftboard häufiger auf den Autos zu sehen als der Fuchsschwanz am Manta und heute weiß die Jugend nicht mal dass da ein Segel dazugehört hat.

    Rollerblades waren mal in allen Altersgruppen so verbreitet dass sie wirklich lästig waren, heute ist es Sache von Kindern und Jugendlichen in den speziellen Anlagen.

    Wie viele andere andere kurzlebige Tends sollte man auch diesen Alternativen Zeit geben um sich auf Dauer zu etablieren.

    Abgesehen davon sind das auch erstmal viele Schützen die nicht auf den (Indoor) Stand konnten.

    Die regulären Bogenplätze (Vereinspl.) werden kaum mehr genutzt, aber da mache ich sicher wieder Fehler beim hinschauen.

    Reines Konsumdenken.

    Die Vereine verdienen nicht schlecht daran, bei durchschnittlich € 10,- p.P. Kommt da in den Sommermonaten ein netter Nebenverdienst in die Vereinskasse, der sich über das Jahr zu einem netten Sümmchen addiert.

    Abgesehen davon dass das nicht Aufgabe eines Sportvereins ist, will ich dann doch mal fragen wo die Leute für die Arbeit herkommen wenn sie zur Aufrechterhaltung es Vereinsbetriebs nicht vorhanden sind?

    Wenn wir wirklich in das Dienstleistungsgeschäft, also das Angebot an Nichtmitglieder, einsteigen wird die Sache auch recht schnell gewerblich und damit entstehen zusätzliche Kosten das die 10 € die Stunde recht bald nicht mehr kostendeckend sind.

    Dass die Aktion eine Pleite war ist wohl etwas hart ausgedrückt, die Erfolge die den Maßnahmen unterstellt werden liegen aber auch in der besonderen positiven Einstellung und Sichtweise einzelner Betrachter.

    Alles was in den letzten Jahrzehnten an Disziplinen neu eingeführt wurde hat sich höchstens auf begrenztem Raum durchgesetzt und auf die Mitgliederzahl kaum erkennbare positive Auswirkungen gezeigt. Beginnend mit Sommerbiathlon/Targetsprint, Lichtschießen, Bogen und zuletzt Blasrohr war doch der Boom schon vorbei bevor er hier bemerkt wurde.

    Wirklich erfolgreich war doch in den letzten Jahren nur das aufgelegt Schießen, dass aber auch kaum neue Mitglieder gebracht hat

    - und, sehr verwunderlich für mich - beide inzwischen eine richtige Schützentracht!

    Das ist aber auch für viele Leute außerhalb der Foren in vielen Regionen eine ganz normale Sache.


    Das ist Engagement, das ich von vielen 30+-Mitgliedern vermisse. Die sehen den Verein hauptsächlich als Dienstleister, denn sie zahlen ja dicke Gebühren und Mitgledsbeitrag.

    Verständlich wenn die Leute teilweise mit Versprechungen dass sie bei "Jochen Schweizer light" Mitglied werden geködert werden.

    Und leider ist es auch so das die Waagen bei der Waffenkontrolle irgenwelche alten gebrauchten Dinger sind die einer der Kampfrichter noch im Keller stehen hatte weil sein Opa mal Metzger war.

    Das habe ich schon so oft gelesen dass das unbestrittene Tatsache sein muss, und die Verbände die sich geeichte Waagen beschafft haben brauchen diese bestimmt nur zum abwiegen der Brotzeiten.

    Wie wichtig es ist unter allen Umständen die Limits auszunutzen haben wir schon hier vor einigen Wochen lesen können. Abzugsgwicht und viele ???

    Vielleicht entwickeln sich die Schützen irgend wann doch mal zu Sportlern und können sich wie diese ans Regelwerk halten?

    Ein bekannter Jäger hat seine Waffen entsprechend bauen lassen, das scheidet wohl aus.

    Es gibt doch Schreiner, Metzger...

    Die gibt es, die Unfälle gibt es aber mehr bei den Leuten die als Heimwerker arbeiten.

    In meiner Jugend gab es im Kreis tatsächlich einige Schützen mit derartigen Handicaps, die nutzten dann halt die linke Hand.