Beiträge von Mathesar

    Wir haben mehrere Gastvereine in unseren Räumlichkeiten. Es ist nicht notwendig, dass von uns eine Aufsicht vorhanden ist. Es muss ein eingetragener Verein sein, der vertraglich verpflichtet wird die entsprechenden Regelungen einzuhalten. Eine einmalige Kontrolle, das die entsprechenden Qualifikationen vorhanden sind, reicht.

    vg

    Oliver

    Alles gut!

    Ich denke beide Sichtweisen haben durchaus etwas. Das eine - der simulierte Wettbewerb - ist ein sportliches Event, die andere Betrachtung - Bestergebnis im Monat - gibt eine Betrachtung darauf, wie sich der Teilnehmer im Laufe der Zeit von seinen Fähigkeiten her entwickelt.

    Ganz offen gesagt, habe ich das auch eher im letzteren Sinne verstanden, da ich so natürlich immer den Ansporn habe, mein Vormonatsergebnis zu übertreffen und so meine Fähigkeiten weiter zu entwickeln und kräftig zu trainieren. Ich denke, in den Leistungsbereichen, in denen ich schwebe, dürfte das auch sicherlich niemanden hier vor den Kopf stoßen. Einen Grund deswegen die Contenance zu verlieren, sehe ich da auch nicht.

    Ich schätze auch, dass ich diesen Monat kaum etwas besseres als im April liefern kann, da ich mir dummerweise einen Karpaltunnel in der rechten Hand eingefangen hab...*grummel*...

    Es bleiben noch zehn Tage. Ist euer Verein schon bereit?

    Nur 25% aller Unternehmen und Vereine haben das Thema - laut einer aktuellen Umfrage - überhaupt auf dem Schirm. Und die, die es haben sind am verzweifeln.

    Der LDB von Bayern ist besonders rührig. Kein Wunder, da gibt es ja als Ausnahme mal wieder gleich 2 LDB, einer für Behörden und einer für Wirtschaft und Vereine. Und dazu wurden gleich noch 30 Mitarbeiter dort angestellt, die zukünftig an den Türen klingeln werden, um zu überprüfen, ob die Daten auch gut geschützt werden.

    Die Abmahnwelle wirft auch schon ihre Schatten voraus. Schon werden seltsame Anfragen unbestimmter Natur an Firmen gestellt...schaun mer mal.

    Vom LDB Bayern habe ich für Vereine noch eine andere Liste:

    Ein Griff, der von der Stange kommt, passt niemals richtig. Das gilt auch für Rink-Standardgriffe:). Wer vernünftig Pistole schiessen will, passt sich den Griff selber an oder lässt sich einen von den Profis machen. Da geht kein Weg dran vorbei.

    Da hast Du sicher völlig recht. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit passt ein Rink-Standardgriff wahrscheinlich besser als der Standardgriff der PA10. Für meine Hände passen die Rink-Griffe zumindestens schon ohne Bearbeitung besser, als die Steyr-Seriengriffe. Und rumwerkeln kann man denke ich leichter, wenn man ein gutes Fundament hat.

    Oliver

    Hallo,

    ich schiesse erst ca. 6Monate LP im Verein. Was du beschreibst kenne ich auch. Ich kann natürlich nicht erwarten, das ich schon 370 Ringe leisten kann. Meine Bestleistung liegt bei ca. 312 Ringen und bin damit recht zufrieden. Ich habe auch so meine Probleme mit der LP, allerdings den passenden Griff zu finden, mit der LP selber (Tesro 10pa ) bin ich sehr zufrieden. Der ursprüngliche Griff mit der Größe M war mir zu groß (wurde auch im Verein festgestellt), dann habe ich mir einen neuen Griff in Größe S gekauft, das hatte sich schon dann besser angefühlt. Trotzdem passt auch der S Griff nicht so richtig zu meiner Handform. Das Thema "Kopfsache" kenne ich auch und zwar habe ich vor einiger Zeit mit der LP eines Vereinskollegen geschossen, mit einer FWB, ich würde bis heute sagen, das mir der Griff der FWB wie angegossen passt...dieser Griff war im Originalzustand.Das Trefferbild war sichtlich, deutlich besser,die ganze Waffe lag ruhiger in der Hand.Aber soll man jetzt deswegen eine andere Waffe kaufen, ein Griff von FWB passt nicht auf eine Tesro, leider.So bastle ich seit Wochen an meinem Tesro Griff und hoffe das er bald so richtig in meine "komische" Hand passt.Aber ich habe mir auch gesagt, gut treffen musst du und nicht die LP. Dazu muss ich mich weiter schlau machen, was so an Veränderungen am Griff erlaubt ist und was nicht.

    Probier doch mal einen Rink-Griff für Deine PA10. Ein gut passender Griff macht Welten aus im Ergebnis! Auf eGun werden doch immer mal gebrauchte Griffe angeboten...

    Als Ingenieur bin ich ja durchaus ein technikfreundlicher Mensch. Als Kind der Generation Baby-Boomer, mit der Erfahrung des aufgewachsen seins in den 80ern, komme ich heute allerdings schon das eine oder andere mal zur Erkenntnis, das Veränderung um der Veränderung willen nicht immer wünschenswert ist oder irgendwelche Verbesserungen mit sich bringt. Um es mit dem Werbespruch von Manufactum zu sagen, es sind manchmal die guten, alten Dinge, die das Leben schön machen.

    Ballistil besteht aus Weisöl, Alkohol und einegen ätherischen Ölen.

    Es soll vor Korrosion schützen, eigentlich nichts anderes. Dazu muss man nicht unbedingt moderne high-tec öle verwenden. Vaseline gibt es auch seit jahrtausenden und ist auch heute noch für Waffenpflege ein gutes Mittel. Nicht alles ist schlecht, nur weil es schon lange hergestellt wird. Nur eine Anmerkung...

    Hallo Mikki,

    die Trefferlagen sind doch schon sehr gut, ich würde mal Schätzen deutlich 340+. DSB Leistungsabzeichen in Gold gibts ab 320...nur zur Info. Ergo kein Grund nervös zu werden, wenn Dir jemand zuschaut.

    Kribeln im Finger und kalte Pranken können in der Tat von den Nerven kommen, die vielleicht irgendwo geklemmt sind. Würde ich einfach mal nachschauen lassen, vielleicht muss da was eingerenkt werden. Ich kenne das auch bei mir.

    vg

    Oliver

    und das ist jetzt nicht schädlich? Gut dann mach ich das weiterhin so wie Du auch. Leicht mit Ballistol getränkter Filz und nachher trockenen Filz durchziehen. Ich dachte schon ich hab da was kaput gemacht. Mit den Mikro- Rissen, die dann entstehen.

    Natürlich bezog sich meine Frage auf Matchwaffen, wie sie im DSB geschossen werden im Kaliber .22lfB.

    Gruß Peter

    Keine Bange, Du machst alles richtig!

    vg

    Oliver

    Allerdings gibt es auch viele Wahrheiten über das richtige reinigen. Was gestern fachgerecht war muss heute nicht immer Stand der Entwicklung sein.

    Karl

    Da gebe ich Dir recht. Ich persönlich bin da sehr konservativ. Zwei säure- und harzfreie Öle unterschiedlicher Konsistenz, zwei ebensolche Fette eines mit und eines ohne Haltemoment sowie Vaseline und Ballistol, damit kann man 99,9% aller feinmechanischen Geräte und Waffen auf Vordermann bringen. Teure Spezialmittel braucht man so gut wie nie.

    Aber wenn man mit geeigneten Mitteln putzt, kann man kaum etwas falsch machen - Außer beim auseinandernehmen und zusammenbauen. Was ich da schon an verhunzten Schrauben und Splinte gesehen habe, geht auf keine Kuhhaut. Passendes, qualitatives Werkzeug ist leider etwas, das viele scheuen...

    Ich habe gerade noch einmal die Zusammensetzung von Ballistol nachgelesen. Was da nach einiger Zeit verdunstet ist der Alkohol in der Mischung. Dabei verdickt sich das Ballistol auf die Konsistenz von Vaseline, was aber der Schutzwirkung keinen Abbruch tut.

    Wenn man Motorenöl benutzt, empfehle ich aus meinen Erfahrungen der Feinmechanik eher ein spezielles Öl für Oldtimer, das weniger Additive enthält, von denen man nicht weis, was sie bei längerer Einlagerung so mit dem Metall und anderen Materialien treiben. Ältere Dichtungsmaterialen jedenfalls werden durch moderne Additive angegriffen. Hier gibts z. B. sehr preiswert Miller Oil classic oder Rowe vintage.

    Ähnlich preiswert geht es zu, wenn man auf militärische Waffenöle und -fette zurückgreift. Das allseitsbekannte O-158 zum Beispiel. Das bekommt man als Surplus-Ware sehr günstig und ein Liter davon hält ein Schützenleben lang. Mal ganz davon abgesehen, dass alles, was eine Mil-Spec erhält immerhin schon in gewissem Maße für Qualität sorgt.

    Im übrigen ist Putzfaulheit eine ziemlich neue Angelegeheit. Eine Schwarzpulverwaffe ungereinigt aufzubewahren, sorgt durch die Hygroskopie in kürzester Zeit für einen verrosteten Lauf. Daher war vor jedem abstellen Waffenreinigung Pflicht! Bei größeren Kalibern war früher auch immer eine Laufkappe pflicht. Denn nur allzugerne kletterten Spinnen hinein und die abgesonderten Sekrete sind ebenfalls ware Korrosionswunder.

    Zum Thema "kaputtputzen"....es gibt schon Legenden, die halten sich hartnäckig. Aber nicht durch "putzen" wird eine Waffe zerstört, sondern nur durch falschen Umgang, durch Einsatz ungeeigneter Materialien wie z.B. eiserne Drahtbürsten oder -ketten, aber nicht durch fachgerechtes putzen.

    vg

    Oliver