Beiträge von no.limits

    technisch nicht wirklich, die Gefahr besteht natürlich das die Kanone irgend wann mal außer Dienst gestellt wird, weil keiner mehr die Elektronik herstellt.

    Wir haben das bei der Freien von Walther schon. Das wird Dir bei einer mechanischen nicht in dem Masse vorkommen. Eine Achse oder einen Schlagbolzen oder irgend etwas mechanisches kann ein guter Büchsenmacher erstmal immer herstellen. Die kosten lassen wir mal außen vor.

    Ich hab das glaub ich gestern schon geschrieben, das wird dann aber auch vermutlich mit dem Zeitpunkt einhergehen, das die allgemeine Technik schon viel weiter sein wird, 1-2-3 Waffen Generationen.

    Es wird vermutlich dann eine Ähnliche Situation sein wie heute mit einer Unique Sportpistole oder der alten Freien von Walther. Du verstehst was ich meine, Sie haben ihren Dienst geleistet, dann kommt was neues her. Allein schon wegen dem Fortschritt.

    Von so einer Situation sind wir weit entfernt, das Schießeisen ist zur zeit erste Wahl. Die Firma gibt es noch, seine Zahlen sind gut.

    Was in der Zukunft sein wird, sell a vies......, Garantie keine, siehe Hämmerli!

    Die erste Serie der Elektronik war nicht stabil bzw. ausgereift, Cesare hat alle getauscht. Diese Aktion war aber schon 2008/09 abgeschlossen. Das sind Waffen die hatten Kippschalter.

    Was etwas empfindlich ist, ist der Schlagbolzen, der ist nur 1cm lang, ich hab noch nie einen gebraucht, und hab ein vieeeelfaches an Schussleistung gegenüber allen anderen in meinem Umfeld, wo dann doch schon mal einer knallt.

    Also Schlagbolzen gehört in Koffer, sollte immer einer zur Hand sein !!!!!

    Aber ich würde mit einen Elektronischen Abzug keinen Ring mehr Schießen.

    Hallo Otto,

    ich gebe Dir an dem Punkt uneingeschränkt recht. Der Abzug alleine ist es nicht, er bringt einem so keinen Ring mehr.

    In der Tat ist es das Trockentraining, die Möglichkeiten die er dazu bietet. Wer nicht Charakterfest bzw. sehr Diszipliniert ist und kein Trockentraining macht dem bringt er in der Tat auch dann nix. Nur das man Ihn hat das bringt keinen Vorteil .

    Der Schütze sollte ein gewisses Niveau haben oder es anstreben, und sich ich sage mal salopp im Trockentraining wiederfinden. Die Bewegungsabläufe lassen sich halt endlos wiederholen mit dem eingestellten realen Abzugscharakter. Die Erkenntnisse die dadurch zu erzielen sind, um die geht es.

    Als Beispiel der Ablauf beim Duell, trainiere Duell mit der Anlage ohne Munition, der erste ,,Schuss,, geht noch, danach kannst Du es 4mal wiederholen, aber ohne das wesentliche dabei zu erleben, Deinen eigenen Abzugsvorgang ohne den Mündungssprung. Du kannst Dich auf die Atmung konzentrieren, Du kannst Deinen Rhythmus und die Bewegungen kontrollieren, aber wie das harmoniert mit dem ziehen des Abzuges und die Erkenntnis ob er verdrückt wird, das funktioniert nicht.

    Man kann jetzt das machen was ja viele machen, die nicht schießende Hand nehmen und repetieren, dann ist aber der Rhythmus im Arsch und die Atmung auch.

    Die Feinheiten wird kaum jemand ausarbeiten mit dem Scharfen Schuss, weil dann immer der Zehner im Vordergrund steht, wer Trockentraining macht möchte was verbessern in der Technik und Erkenntnisse gewinnen.

    Insofern hat Otto auch hier Recht.

    In der Standardpistole bei den kurzen Serien, lässt sich alles plastisch simulieren. Bei der OSP trainiert die ganze Weltspitze so.

    Das Problem ist das viele Schützen Ihren Abschluss nicht ,, lesen können,, weil der Rückschlag eine Waffenbewegung einleitet und das für den ,, Normalo,, nicht zu erkennen ist wo der Schuss sitzt. Der Rückschlag nimmt vielen Schützen die Erkenntnis wie schlampig sie Abziehen, das fällt von den Bewegungen her zusammen.

    Beim Trockentraining gibt es keinen Rückschlag und man wird mit seinem Tun konfrontiert, man sieht die Fehler.

    Alles was außerhalb des Innenzehners geschossen wird, gehört in diese Kategorie, und man muss nix beschönigen, das Geschoss fliegt freiwillig keine Kurve nach links unten oder rechts oben, die sind verursacht, und nur von Einem!

    Wer weiter kommen will MUSS das in Griff bekommen, und dazu gehören die notwendigen Erkenntnisse, Techniken und der Wille dazu Weichen zu stellen.

    ,, WER IMMER DAS TUT WAS ER KANN, WIRD IMMER DAS BLEIBEN WAS ER IST,,

    auf uns Schützen angepasst, heißt das wer immer das selbe Trainingsritual hat und dieselbe Frequenz, wird auch immer das selbe Ergebnis erreichen.

    Da wächst nix.

    Denkt mal drüber nach, wer Aufstreben will, muss kreativ und fleißig sein.

    Der Rest kann genüsslich weiter vor sich hin knallen. ( Nicht ketzerisch gemeint )

    grüße no.limits

    Sind diese Eigenschaften nicht auch bei der Disziplin "Standard Pistole" nützlich? Ich gebe gerne zu, dass ich so ein Teil mit wirklich passendem Griff gerne mal testen würde.

    Hallo Axel,

    im Prinzip erstmal ja, aber da sollte man das gesamte Ansamble betrachten. Eigentlich sollte man das ja immer, alles betrachten.......

    Wenn der Schütze mit dieser nicht unbeträchtlichen Kopflastigkeit gerne schießt und zurecht kommt, könnte man sagen ja, dann kann er ja Spo Pi auch so schießen. ( grausam ;( )

    Spo Pi mit der leichten Einheit schießen und Standard mit der schweren, ich denke das relativiert sich wieder, weil es dann bei jedem Wechsel auch wieder neue mentale und muskuläre Umstellungen gibt.

    Ich würde es erstmal so sehen das es sicher nützlich ist für Standardpistole, Sportpistole wollte ich aber so nicht schießen, daraus ergibt sich aber ein Mehraufwand der sich niederschlagen muss, man muss sich ja dann mit beiden beschäftigen in den Trainingseinheiten, die Frage würde sein was unter dem Strich bleibt.

    Wenn das Ergebnis und das ist ja messbar signifikant besser ist in der Disziplin Standardpistole mit der schweren Version, und Sportpistole nicht da drunter leidet, dann ja, lässt sich alles testen und messen, ist mit Geld verbunden, mit Arbeit und analysieren.

    Standardpistole ist ja eine meiner Lieblingsdisziplinen, ich hab es gerne und oft sehr hoch geschossen, aber immer mit der leichteren, elektronischen Version.

    Von der Statur her bin nun mal kein Bud Spencer, und die schwere Version war mir nie sympathisch, das ist eines der wenigen Dinge die real offen geblieben sind während meiner aktiven Zeit, das aus zu probieren.

    Die Elektronik als solches hat glaube ich auf dem Weg zum Erfolg den viel größeren Stellenwert. Leider kann das keiner Nachvollziehen der noch keine hatte.

    Mein Credo war immer alle Waffen so dicht aneinander zu bringen von den technischen Gegebenheiten wie es möglich ist. Wenn da aber einer unsensibler ist, dann nur zu, wie gesagt ist alles messbar.

    Beide in die Hand nehmen und rein hören, rein fühlen was zurück kommt, das dürfte die halbe Miete sein. In München bei der DM ist das möglich Gehmann hat die immer da.

    Noch Fragen ?

    grüße Bernd

    ist die MG2 so empfehlenswert wie die gepriesene MG2E?

    Hallo Strindberg,

    erstmal danke für die fachliche Bewertung.

    Ich klink mich nochmal ein zum Thema, der weil ich denke keiner der Schützen hier kennt alle 3 Modelle aus der Praxis. ich besitze alle 3.

    Ich hab etwa 10-15 der Waffen in meinem direkten Umfeld, und alle, wirklich alle sind zufrieden.

    Mit den aktuellen Modellen kommt so viel oder wenig bei den defekten vor, wie bei anderen Herstellern auch..........

    Es sind technische mechanische Sportgeräte und da kann schon mal was kaputt gehen. ( Gehmann ist in Karlsruhe Importeuer )

    Und ich hab noch nie verstanden, wo der unterschied ist ob ich ne Waffe na KA oder ULm sende.

    Es sicher nicht so wie manche hier kommunizieren, die vermutlich auch keine besitzen, das Du gleich jede Menge Ersatzteile benötigst.

    Ich habe meine Erfolge nicht mit fehlenden Ersatzteilen erreicht!

    Zu den Waffen selbst, die Rapid Fire lohnt nur wenn Du OSP schießt, Sie fühlt sich deutlich kopflastiger an und hat ein Dämpfungssystem eingebaut.

    Diese beiden technischen Raffinessen sind ausschließlich für OSP konstruiert. Die Dämpfer und das höhere Gewicht sollen die Wege des Sprunges reduzieren um eine kontrolliertere schnelle Schussfolge mit kürzeren geraderen Wegen zu erreichen.

    Das mechanische Modell, hat die Nachteile das Du die schnellen Schuss folgen nicht trocken trainieren kannst, wenn Du in diesem Sport etwas erreichen möchtest ist dies aber unabdingbar.

    Und das mechanische Modell ist für Elektronik Allergiker. Und Sie ist etwas billiger.

    Das elektronische Modell hat alles wie im anderen Post beschrieben, sie kann wirklich alles was sein muss und in Bereichen die viele gar nicht nutzen können,

    will heißen Du hast Reserven. Du musst Dich nicht nach kurzer Zeit mit Gedanken herumschlagen, ach hätt ich doch die andere genommen die kann das und das, Deine Leistungen und Wünsche können wachsen es geht alles.

    Preislich ist sie gegenüber der Pardini ein Schnäppchen, und dort wo alle andere neuen etwa auch sind.

    Der Rapid Fire umbau Kit lässt sich nach kaufen und ich denke mal sogar einzeln.

    So dann möchte ich noch etwas verlieren zu den ,,Spitzen,, die Du auch bemängelt hast.

    Es ist übel hier im Forum, wenn man eine technische Abhandlung hier einstellt, das es Zeitgenossen gibt die ketzerische Einzeiler oder ähnliches darauf einstellen die mit der Sache nichts zu tun haben oder völlig unfundiert sind. Hautsache Krawallmodus.

    Es ist auch übel, das manche Ihre Armut hier zur Schau stellen müssen, das ist eine reine private Sache und hat mit einem technischen Thema erstmal nix zu tun und oder wenn Sie fachlich nicht mehr mit können, dann auf Breitensport verweisen.

    Das ist weit verbreitet das einige eine dicke Lippe riskieren, und wenn es fachlich rum ist wird man plötzlich zum Breitensportler, vorher aber professionelle Tipps verteilen wollen.

    Das Forum heißt Meisterschützen und nicht Schlummschützen und ist nicht für Sozial Arme.

    Ein gutes Forum macht gute Berichte und Infos aus, und wenn einer nicht mit kann oder will, sollte er auch nicht ausweichen auf irgend welche Verbandsquerelen, Breitensportler, oder Sozialhilfethemen, die überhaupt nicht zur Debatte stehen. nochmal es ging um technische Details und nicht um meine Verbandszugehörigkeit, die ohnehin keiner kennt, wo ich überall Mitglied bin.

    Mir sind alle recht, egal welcher Verband das war für mich nie ein Thema, auch Breitensportler, nur RESI's mit denen mag ich nicht, und die sind es meistens.

    Ich möchte meine Berichte nicht an irgendwelchen Mittelklassigen Schützen ausrichten, die immer nix treffen, denn es könnten einige wenige dabei sein, die etwas damit anfangen können und es auch wollen. die die nicht wollen können sich ausklinken.

    Und wenn einer fachlich einsteigt und bessere Analysen hat, dann könnte auch mal was wachsen hier.

    Es ist leider so das das Typen dabei sind die immer nix treffen, und gerne nur ein mittleres Niveau hätten bei den Berichten um einen Autritt zu zelebrieren, alles was besser sein könnte darf offensichtlich nicht sein!

    Zu Carcano, das ist eine besondere Geschichte er reitzt mich halt immer, eigentlich wollte ich schon lange mit Ihm die Friedenspfeife rauchen, aber er ist immer Leminge mit dem Lasso fangen im Spiegelsaal. :) Aber eventuell ist der Tabak alle, man wird sehen.

    Wenn ich geschrieben habe, das es Schützen gibt denen es am analytischen Denken mangelt, muss das niemand sich zu eigen machen erstmal, es ist aber meine Meinung und die hat sich im laufe einer langen Trainertätigkeit sowohl mit Topschützen als auch mit Breitensportler gebildet......

    grüße no.limits

    Ich brauche keine Ersatzteile!

    Hallo Otto,

    wenn die Zeit mit den Ersatzteilen kommt, und es zum Problem wird, ist die SSP wahrscheinlich schon so betagt das vermutlich schon 3oder mehr Generationen neue Waffen am Markt sind, dann fällt ein Neukauf auch nicht schwer.

    Nimms wie es kommt, dann ist es so. Solange Ihr zusammen passt ist alles gut. :thumbup:

    Die Fa. Walther ist sicher kein Garant für lange Versorgung, siehe die alten Hämmerli und ihre eigenen Lp's und die alte Freie........

    grüße Bernd

    schon jetzt an ersatzteilen kaufen, was üblicherweise kaputt gehen kann?

    und Daniel hat Recht, würde ich aber jedem empfehlen der etwas weiter denkt. Man sieht es bei den Hämmerli Waffen, Unique ist das selbe Problem,

    allerdings jetzt speziell auf die Match Gun bezogen, ist die nicht anfälliger als andere aus den aktuellen Waffen Generationen.

    Da gibt es Schützen die über alle 3 Waffen, Pardini, Match Gun, und SSP, solche und solche Erfahrungen haben.

    grüße no.limits

    zwischen Griff und Kimme ein Sichtschlitz besteht

    Hallo Hannes,

    das dürfte ja ein lösbares Problem sein, wenn es Dich so stört, dann sollte ne Lösung her, versuche doch mal etwas weiches wie Schaumstoff oder auch eventuell einen Streifen Armaflex da ein zu schieben.

    Ist leicht an zu passen, geht schnell wieder zu entfernen und macht keinen Schaden. ( Kratzer )

    grüße Bernd

    die Ausführung zum analytischen Denken

    Hallo Strindberg,

    dann dröseln wir das mal auf, warum die eine besser ist als die andere.......

    Das ganze ist ja in der Sportordnung in Regeln gefasst, z.B. Gewicht, länge, breite, Visierlänge, Lauflänge etc.

    Die Probleme bei der Konstruktion einer Waffe sind die wichtigsten Details zu vereinen. Als da wäre die maximale zulässige Lauflänge zu erreichen, bei gleichzeitiger freier Griffgestaltung.

    Die maximale Lauflänge ist deshalb so wichtig weil wir mehr oder weniger im kritischen Bereich sind, was die Präzision anbelangt. 150mm ist nicht viel für einen Lauf, deshalb gilt es diese voll zu nutzen.

    Das geht aber nur über mir zwei bekannte Systeme, einmal in dem man das Magazin von oben in die Waffe einführt, wie bei der IGI Domino, der Unique DES96U oder der Walther SSP. Analog dazu geht es aber auch mit dem Röhrenmagazin unter dem Lauf, bekannt von der Morini 102E oder den Match Guns MG2/E.

    Diese beiden Konstuktionen lassen es zu, wie zum Beispiel bei fast allen modernen LP's, Griffe zu montieren die man kippen neigen und schwenken kann. Zu dem gibt es kaum Einschränkungen was das Volumen und die flache Neigung der Griffe anbelangt.

    Wenn ein Griff fertig ist, kann man in Sekunden eine andere Neigung oder Richtung einstellen ohne den Griff zu versauen, oder Stunden damit zu verbringen das mit Kit zu erreichen.

    Waffen wie z.B. GSP, SP20, usw, haben vielfach ein Präzionsproblem durch die kurzen Stummelläufe und es ergeben sich Probleme bei der Griffgestaltung weil diese Modelle mit großen Griffen kaum noch in Kasten passen, und wer einen flachen Griffwinkel bevorzugt kann so ein Modell gar nicht wählen.

    Kommen wir zu der nächste Kategorie, Waffen mit Magazinen im Griff, Hämmerli 208/215, Sako 22/32, Unique Des69, AW93 usw.

    haben eine voll ausgenutzte Lauflänge und weniger Probleme mit der Präzision, weil bei allen diesen Modellen das Magazin durch den Griff muss, sind die Griffmöglichkeiten mehr als eingeschränkt, kein kippen schwenken oder neigen, weil der Rahmen die Neigung und Volumen und anderes vorgibt.

    Frauen und Junioren mit kleinen Händen können ein Lied davon singen, auf das Abzugszüngel zu kommen in einem Schulmässigen Winkel.

    Ich selbst kann ein Lied davon singen, in den 80igern habe ich SAKO geschossen mit einer S-Hand.

    Wir haben den Rahmen hinten abgefräst, des Züngelfenster entgegengesetzt ausgefräst, das Züngel, weil nicht verstellbar, komplett nach hinten umgeformt, weil es die Waffe serienmäßig nicht hergab.

    Die wesentlichen Dinge hatte ich damals nicht analysiert und die SAKO gekauft, weil sie mir gefallen hat, und deshalb waren solche umbauten notwendig.

    Gott sei Dank hatte ich in meinem Umfeld die Leute die die nötigen Arbeiten durchführen konnten.

    Von den Waffen mit den max. Konstruktionsmerkmalen, gibt es 2 Modelle zur Zeit, die das Optimum erreichen dessen was sein muss, die SSP und die MG2undE.

    Das wären, maximale Lauflänge bei freier Griffgestaltung, niedere Visierlinie, sehr variable Kimmen, einen Abzug der über das hinaus geht was ein Schütze spüren und verarbeiten kann. ( wegen der Reserven, nicht die SSP )

    Und zum Schluss sollte das Teil ein exzellentes Balance, Schieß und Sprungverhalten haben.

    Wenn eine Waffe springt wie ein Gaul siehe SSP, dann ist das für die Disziplin Standardpistole und OSP ( und Duell ) nicht förderlich.

    Wenn ich GK schießen möchte, mach ich das mir einem 357/ 686 aber nicht mit einer SSP.

    Es ist entscheidend bei schnellen Disziplinen das die Waffe so kurz als möglich springt, springt sie hart und weit, verschüttelt es den Schützen mehr beim Schuss und der Rückholweg in Halteraum ist entscheidend weiter, und das sind die Ringe / Zeit um die es geht.

    Man könnte das noch viel ausführlicher darstellen, aber das sprengt den Rahmen.

    Noch etwas zur SSP, das Ding schüttelt wie Sau und der Abzug ist wenn überhaupt nur Durchschnitt, und das reicht um in Spitzenschützenkreisen durch zu fallen. kaum einer will sie.......

    Im Gegenzug ist die Balance und das Schussverhalten der Pardini so gut das viele Schützen den kurzen Stummellauf und die geringeren Möglichkeiten der Griffgestaltung ( Elektronik im Griff ) in kauf nehmen.

    Aber die die es tun, wissen warum.

    Ich persönlich bevorzuge die MG2E, die hat alles und lässt nix offen, gar nix!!!!!! aber ich schieße auch kein OSP, sonst wäre die Wahl vielleicht auch anders ausgefallen.

    Ich schaue auf meinen Kontostand, denke kurz

    ja was denkst Du denn ? warum jagst Du Schuss für Schuss ins Nirwana, wenn es Dir ums Geld geht, diese Argumentation ist ich immer ein Totschlag Argument aus der vorletzten unteren Schublade, wenn einem gar nix mehr einfällt.

    Ich würde Murmeln spielen.

    Das ist schlichte Lemmingsmentalität

    Hi Carcano,

    gehst Du Lemminge angeln oder mit dem Lasso fangen ?

    Und es gibt vermutlich immer noch welche die meinen man muss nix analysieren, gell ...........

    grüße no.limits

    Hallo Koda,

    wenn Dir der Stuttgarter Raum nicht zu weit ist, kann ich Dir bedingt helfen, ich habe zwar schon einiges verkauft, aber mit Pardini, Match Gun MG2 und MG2E, Hämmerli SP20, Hämmerli 208, Walther GSP, Unique Des69 und Des 69U, Morini 102E, kann ich noch dienen. Teilweise hab ich auch Griffe von S-L dazu.

    Das dürfte auch das Problem sein, zumindest mal mit bei den Händlern, die Vielzahl der Griffe......

    Wenn ein Händler 5 aktuelle Sportpistolen vorhält für solche Tests dann benötigt er von xs bis xl alle Größen und das Re/Li sonst macht diese Aktion keinen Sinn. Das wären 60Griffe, das ist jenseits jeglicher Wirtschaftlichkeit.

    Dazu kommt das alles jedes mal verstellt werden muss und die Waffe eingeschossen werden sollte. Die Zeit kann keiner aufbringen.

    Solche Gewinnspannen sind da nicht drauf.

    Der Händler steht dann einen halben Tag im Keller, um 2 oder3 Waffen anzupassen, der Typ geht wenn er die Infos hat wo er braucht, und kauft bei Aldi oder Lidl:P

    Der Händler hat nach 2 Jahren 5 Waffen die reif sind für den Hochofen............ und 60 Griffe die abgespeckt sind!

    Die Schützen die da kommen, sind ohnehin nicht in der Lage in einem Vormittag eine fundierte Entscheidung zu treffen. Es geht dann über solche Kriterien wie die hat mir nicht/gefallen, der Griff war bei a besser als bei b oder c.

    Schon da fehlt es bei den meisten am Gefühl, diese Waffe einzuordnen mit einem passenden Griff, wie das denn wäre.

    Viele Schützen haben mit einen persönlich angepassten Griff gar keine Erfahrung, als ergo auch wenig Vorstellung.

    Kaum einer wird in der zur Verfügung stehenden Zeit in der Lage sein zu analysieren, welche der Waffen zu seinem Schiessstiel passen könnte, oder sich anpassen lässt.

    So lange es Schützen gibt die eine SSP oder eine AW93 kaufen, kann man das kaum erwarten.

    Da fehlt es schon in Ansätzen am analytischen Denken, denn die erste Frage wäre doch ( außer jetzt bei Neuentwicklungen ) was schießen die Nationalen und Internationalen Spitzenschützen. ( übrigens keine SSP und keine AW93 )

    Die zweite Frage was kann die Waffe....... usw. Welche Eigenarten habe ich und welche Erwartungen habe ich an das Schießeisen, welche Disziplinen stehen an.

    Mit welcher dieser Waffen lässt sich das alles an sinnvollsten und einfachsten vereinen. Punkt!!!!!!

    grüße no.limits

    erhoffe ich mir eigentlich bessere Resultate für mich.

    kanns jetzt schon kaum erwarten

    Hallo Gunslinger,

    die Freude wird berechtigt sein, habe etwa 10 Stück dieser beiden Modelle in meinem direkten Umfeld, alle sind zufrieden und begeistert.

    Es hat lange gedauert bist jetzt endlich einige über Ihren schatten springen.........

    Die MG 5 ist in der Summe die beste Freie auf dem Markt, Gewicht, Balance, Abzug ist alles erste Sahne.

    Der ausschlaggebende Punkt war für mich das die Griffe nicht sonderlich gut zu meiner Hand passten

    Hallo ulange,

    der Griff ist wie bei jedem Hersteller einfach ein Stück Holz das versucht Kompromisse her zu stellen, mehr nicht.

    Wenn die Waffe als solches zusagt, einfach ohne Griff kaufen und einen Maßgriff erstellen lassen.

    grüße Bernd

    kanns jetzt schon kaum erwarten

    Der ausschlaggebende Punkt war für mich das die Griffe nicht sonderlich gut zu meiner Hand passten

    1) kann die Verstiftung im Rahmen gesichert werden?

    Hallo Rolf,

    kannst Du mal ein aussagekräftiges Foto einblenden, oder 2 ?

    Ich bin mir nicht sicher ob ich noch Teile habe, von der Toz ja aber von Mc55 muss ich schauen.

    grüße Bernd

    Sie sollen einen ja beeinflussen, aber positiv! Sie sollen einen daran erinnern was man gerade eigentlich macht, wie man es besser macht, auf was man sich konzentrieren soll, was die Grundlagen nochmal waren usw.

    Prima, da sind wir uns einig, und ich denke wir sind jetzt da wo ich eingangs schon war.

    ,, Ich mache einen guten Schuss,,

    weil bei der ,, Denke,, die wir offensichtlich bei propagieren, geht es um positives denken, um die Abläufe, um Konzentration und Grundlagen, und eben nicht nur um die Zehn. Mir ist das zu eingeschränkt nur an die 10 zu denken.

    Die kommt wenn der Rest stimmt. Wenn ich mich zu sehr auf die 10 konzentriere, kommt alles technische zu kurz. Der Druck wird erhöht.

    Der gute Schuss beinhaltet alles, und fixiert einen nicht so sehr auf eine Zahl.

    Ich würde es auch einem Anfänger so beibringen. Späteres umlernen ist immer schwierig.

    Das kann man so Handhaben, es ist sicher ein gangbarer Weg, alternativ wäre ,,vom leichten zum schweren,, Letztendlich ist es eine Sache des Einzelnen und wenn vorhanden des Trainers.

    Rechnen muss man heute ja dann schon durch die Elektronik gar nicht mehr. Man bekommt ja schon das Ergebnis serviert. Mit dem muss man umgehen lernen.

    Das ist in der Tat richtig, die alten Strategien helfen da nur bedingt, bei uns Pistoleros ist es mit der Spo Pi und Zentralfeuer noch etwas einfacher.

    Man kann dem Vorgehen von Rifleman schon etwas abgewinnen, nur die wenigsten werden damit klar kommen.

    Das ist ja die Mentale Perfektion schlecht hin, wenn einen Zahlen und Ergebnisse nicht beeinflussen.

    Anfänger aber eher nicht, ich denke da wären gewissen Strategien schon Sinnvoll, wenn es dann mal weit hinauf geht mit den Ringen, steht dem sicher auch nichts entgegen, diesen ,, harten und geraden Weg ,, zu trainieren und gehen, wohl dem der es kann.

    Man sollte über diese Strategien reden, schon alleine das jeder Alternativen hat für sich und seine Vorgehensweise.

    Es stellt sich doch die Frage bei seinem eigenen Werdegang, welchen Weg man geht, das ist bestimmt auch sehr abhängig von der persönlichen Ausgangsposition der Stressfaktoren.

    andere Meinungen ?

    no.limits

    Weil Lauf länger und Visierung auch länger

    Hallo Peter,

    Waffenrechtlich ist es kein Problem, das haben die Herren oben schon festgestellt.

    Waffentechnisch eher, ich kann es Dir nicht sicher sagen ich habe schon lange keine mehr, aber die Möglichkeit ist gegeben das du die, ich glaube 220mm maximal Visierlänge dann überschreitest.

    Wenn der Lauf länger ist, und das Korn ganz vorne sitzt, haben die bestimmt auch die Kimmeneinheit nach vorne verschoben, da bei allen Modellen die Visierlänge ausgereizt ist.

    Das nächste Problem könntest Du mit dem Kasten bekommen, das was Du vorne verlängerst, wirst Du u.u. hinten abnehmen müssen, bei großen Händen nicht so erquickend.

    Also mach Dich kundig, das es keine böse Überraschung gibt.

    Die GSP hatte immer das Kastenproblem, hautsächlich bei flachen und großen Griffen.

    grüße Bernd

    "Ich schieße eine 10"

    eine 10 denkt hat verloren

    Hallo meine Herren,

    wie wäre es denn mit, ,, ich mache einen guten Schuss,, dann ist die vermeintliche zehn nicht mehr Mittelpunkt vom denken.

    Gar nicht an Zahlen denken, und schon gar nicht rechnen, je höherwertiger der Wettkampf je weniger rechnen ist angesagt.

    Wer etwas sensibel ist in dieser Richtung, am besten schon zu Anfang eine Serie nicht registrieren in Summe, dann hat es sich erledigt mit der Rechnerei.

    Einfach bewusst den Faden zur Summe unterbrechen.

    Genauso fatal sind Gedanken an die 7 oder 8 bei den guten Schützen auch die 9, die sich selbst erfüllende Prophezeiung erwischt einen umgehend!

    Ansonsten ist Rifleman auf der richtigen Spur mit ,,positive Grundstimmung,, und ,, dadurch stärkst Du Deinen Willen,, es gehört natürlich Übung und Erfahrung dazu, das geht nicht über Nacht.

    Viele Wettkämpfe schießen, auch mit dem Standnachbar im Training. Alles was zur Routine wird stresst nicht mehr so.......

    in diesem Sinne.

    no.limits