Beiträge von Strindberg

    Die aktuelle Sportordnung des DSB beschreibt die Disziplin 2.52 folgendermaßen:

    Kennzahl: 2.52

    Wettbewerb: Großkaliberpistole .32

    Waffenart: Kurzwaffe/Mehrlader

    Lauflänge in cm: min. 10 max. 15,3

    Visierung: Kimme/Korn

    Kaliber: 7,65 mm

    Distanz in m: 25

    Anschlagsart: stehend

    Wettkampfschüsse: 40

    Zeitvorgabe: 5 Schuss in 150 sek, 5 Schuss in 20 sek

    Scheibe: 4/9

    Beschreibung: entsprechend Ausschreibung

    Wie wird die Disziplin denn nun im DSB gelebt?

    Gibt es nationale oder nur regionale Wettkämpfe?

    Mit welchen Waffen tritt man dort an?

    Ich habe dazu im Internet so gut wie nichts gefunden. Manchmal auch widersprüchliches, so dass nicht klar ist ob man beim DSB und einigen von dessen Landesverbänden überhaupt weiss, dass es neben 9x19, .45ACP, .357Magnum und .44Magnum noch 5 (!) weitere Großkaliberdisziplinen, nämlich .30, .32 und .38, 10mm Pistole und .41 Revolver gibt.

    Manche Vordenker in den Vebänden fassen die Kaliber zu diesen Wettbewerbe unter Zentralfeuerpistole zusammen (eigentlich eine andere, eigene Regel) und verlangen die Verwendung von Wadcutter-Munition.

    Wieder andere verweisen auf die Ordonnanzdisziplinen mancher Landesverbände (wiederum andere Disziplinen mit anderen Anforderungen).

    Aber wer richtet denn nun wie tatsächlich 2.51, 2.52, 2.54, 2.56 und 2.57 aus?

    Problem 1: Gewicht

    Meine Schränke konnte ich alleine ohne Hilfsmittel transportieren. Bei einem Scheank hat ein Freund mit angepackt.

    Leute die öfter umziehen haben bei Langwaffenschränken mit deutlich über 100kg ein größeres Problem.

    Problem 2.: Dann doch der Preis. Gerade Anfänger müssen auf jeden Euro schauen. Mein A-Schrank hat gebraucht 80 Euro gekostet. Was kostet Dein tolles Angebot? Ich nehme an unter 400 ist da auch im einfachsten Fall nichts zu machen. Für die 400 Euro hat sich aber bislang ein Nachwuchsschütze schon alles gebraucht kaufen können was er für sein Hobby benötigt.

    Beispiel:

    KK-Büchse von Anschütz mit Sytem 54 = 150 Euro

    A-Schrank = 80 Euro

    Schuhe = 30 Euro

    Jacke = 50 Euro

    Hose = 40 Euro

    Brille mit Blende ohne Glas = 50 Euro

    Kurzum, neue Tresore sind vergleichsweise sauteuer und was besonders ärgert, das damit nahezu kein Sicherheitsgewinn einhergeht, weil egal welche Sicherheitsklasse der Stahlschrank hat, man bekommt ihn auf. Klappt das nicht auf Anhieb (und das war schon mit Klasse A gegeben) dauert es halt länger oder das Ding wird schlicht mitgenommen.

    Und meiner Meinung nach ist es sogar sicherer wenn vor Ort festgestellt wird, dass Knarren im Schrank sind die dann sowieso liegenbleiben, als wenn das Ding im Wald geknackt wird und die Waffen dann dort herumliegen. Profis nehmen jedenfalls nur in den seltensten Fällen registrierte Waffen mit. Dann war den vorher klar was sie erwartet und dann ist auch ein dreiwandiges, verankertes 1000kg Monster kein Hindernis. Gas rein... peng!

    Sehr wahrscheinlich stimmt es sogar, dass viele Mitglieder von DSB-Vereinen nicht von dieser neuen Regelung betroffen sind, und gerade beim DSB werden es leider weniger als mehr. Mit devot hat das aber eher weniger zu tun als mit Schwerpunktsetzung (man hat ja noch andere Hobbys) und Resignation (Politiker insbesondere der Grünen Partei verschwenden (!) unfassbar viel Zeit mit der Verhinderung von privatem Waffenbesitz, und den meisten Leuten ist ihre Zeit zu kostbar um sich mit diesen Holzköpfen, die sich nicht mit den echten gesellschaftlichen Problemen beschäftigen, auseinanderzusetzen).

    Ich kenne genug Leute, die gerne auch KK schießen würden und wenn ich mir deren Ergebnisse mit dem Luftgewehr ansehe wahrscheinlich sogar sehr gut wären. Das Problem ist aber, dass sie nur sehr unregelmäßig dazu kommen, mit Feuerwaffen zu schießen. Und damit erhalten sie keine Bedürfnisbestätigung und auch keine eigene Waffe. Mit einer eigenen Waffe, die man zu Hause einfach schnell mal mit zum Training nehmen könnte, wäre das regelmäßige Feuerwaffentraining kein Problem, so aber muss man erstmal jemanden finden, der einem eine Waffe leiht, was oft nicht klappt. Da beisst sich die Katze in den Schwanz und es wird nichts mit der eigenen Feuerwaffe. Mit den neuen Tresoren wird nicht der Waffenerwerb durch Einbrecher verhindert, sondern, und das wird der eigentliche Plan gewesen sein, der Waffenerwerb durch Leute, die tatsächlich bereit gewesen wären, eine WBK zu beantragen. So aber, mit einem Tresor der nun über 100kg statt bislang knapp über 40kg wiegt, zieht man nicht mehr so einfach um und läßt es lieber bleiben.

    Dass das im Sinne des DSB ist, halte ich für ein Märchen, weil dem DSB dadurch der Nachwuchs wegbricht. Und Herr Kohlheim hat sich meines Wissens nicht für die schwachsinnige Anhebung der Unterbringungsvorschriften in dem Gesetz stark gemacht sondern auf sinnvolle Änderungen gedrungen.

    Das ist eine klare Ansage der Amtsmitarbeiterin. Ich verstehe das also so, dass sie die Zulässigkeit des Schranks prüft, wenn die WBK (die Faltpappe) ausgestellt wird.

    WBK-Austellung dauert kaum mehr als 15 Minuten. Das Vorgehen ist nachvollziehbar.

    Bedürfnis nachreichen war jedenfalls bei meinem Amt damals möglich. Als ich den Antrag abgegeben habe, habe ich auch gleich darauf hingewiesen, dass ich die noch fehlende Bedürfnisbescheinigung nachreichen werde. Ich wurde freundlich darauf hingewiesen, dass ich die Gebühren auch dann bezahlen müsste, wenn ich, warum auch immer, eventuell doch kein Bedürfnis vom Verband erhalte und dass ich die WBK nur mit Bedürfnisnachweis bekomme. Wenn das nur immer so wäre dass man auf Ämtern so wohlmeinend behandelt wird :)

    Also ich habe gerade mal mit meiner Kreispolizeibehörde telefoniert.

    Die nette Sachbearbeiterin sagte, dass aktuell noch nichts konkretes bei denen vorliegt und erwartet wird, dass sich das Ganze wohl noch bis September/Oktober hinzieht.

    Außerdem wird das wohl im Einzelfall entschieden. Sie sagte, dass die Bestandsregelung auch gilt, wenn ich den Schrank bereits für meine Luftdruckwaffen verwende.

    Ich bin gespannt, was wahr ist und was nicht. Am 10.7. weiß ich mehr... so lange heißt es: Warten... X/

    Hallo Steffen,

    klasse, da würde ich nicht abwarten sondern direkt jetzt den Antrag für die gelbe WBK zusammen mit dem Nachweis der Unterbringung (Foto von der Plakette im Schrank, Kopie der Rechnung oder ähnliches) abgeben.

    Den als einziges noch fehlenden Bedürfnisnachweis des Verbandes kannst Du nachreichen.

    Dann kann das Amt schon mal die Anfrage beim Bundeszentralregister stellen.

    Wenn Du jetzt auch schon beim Verband den Bedürfnisnachweis beantragst, erhälst Du diesen vielleicht auch sobald er Dir erteilt werden kann (frühestens ein Jahr nach Verbandsbeitritt. Wenn das erste Schusswaffentraining später war, entsprechend später).

    Viel Erfolg!

    [...] Demnach gibt es einen Bestandsschutz für alle bis zum Stichtag (Veröffentlichung des Gesetzes im Bundesanzeiger) gekauften A- und B-Schränke. Dabei ist es unerheblich ob du bereits eine erlaubnispflichtige oder erlaubnisfreie Waffe besitzt. D.H. Luftgewehr und A-Schrank genügen, um nach dem Stichtag ein KK-Gewehr dort einzustellen. Also unbedingt Kaufbeleg aufbewahren, gilt im Zweifel als Nachweis.

    Kann sein, kann aber auch nicht sein. Je nachdem wie der Leser es verstehen möchte, kann der Bestandsschutz für bereits vorhandene A- und B-Schränke gelten, auch wenn man noch keine WBK besitzt und darin nur eine erlaubnisfreie Waffe aufbewahrt wird. Oder es gilt nur für Schränke, in denen bereits eigene (!) erlaubnispflichtige Waffen aufbewahrt werden (man hat also schon eine WBK und kann später nachweisen, dass man die Schränke bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes besessen hat).

    Gesetz und Begründung sprechen von Weiternutzung, und daraus kann man ableiten, das der Waffenschrank grundsätzlich weitergenutzt werden kann oder nur in dem Rahmen, in dem er bereits vorher genutzt wurde, also bei erlaubnispflichtigen Waffen die darin aufbewahrt wurden, für diese, und wenn vor Inkrafttreten nur die PingPongPistole drinlag, nur erlaubisfreie Waffen.

    Und zum Bundesrat: der hat richtig Gas gegeben und das Gesetz ist dort bereits vor ein paar Tagen durchgewunken worden.

    Unser Verein hat sich gerade gegen die Anschaffung mehrerer Hämmerli AP20 Pro entschieden, und das, obwohl die neue Waffe gerade für 770 Euro sehr günstig angeboten wird.

    Ein Schütze bei uns schießt seine zuverlässige Waffe (eine mit Rink-Griff und slimline-Kartusche aufgerüstete AP20) sehr gerne und lobt, dass sie nicht vorderlastig ist.

    Einziger Nachteil von dem dieser Schütze berichtete, war, dass sich, warum auch immer, beim Transport die Schraube des Abzugszüngels gelockert hatte und verloren ging.

    Insoweit gab es vorrangig Lorbeeren und es wurde ersteinmal eine neue AP 20 Pro beschafft.

    Das Pro-Modell wird in einem einfachen aber praktischen Waffenkoffer von Negrini geliefert. Der Schaumstoff darin ist nicht passend zur Waffe ausgeschnitten sondern ist einfacher Noppenschaumstoff.

    Es liegen neben der Waffe einige Innensechskantschlüssel dabei, ein kleiner Schraubendreher, eine rote Laufschnur (klasse, mitgedacht), der Fülladapter aus Stahl, farbige Laufhülsen, eine mehrsprachige, brauchbare Bedienungsanleitung und neben ein paar weiteren Infozetteln die Kartusche mit aktuellem Produktionsjahr 2017.

    Die Waffe wiegt mit dem nach mehr Öl lechzenden Holzgriff ca. 750 Gramm. Die ungefüllte Kartusche ca. 200g. Wenn man diesen Griff ölen würde, wäre die Waffe wahrscheinlich nochmal genau die 30g schwerer, die meine LP300 wiegt. Ein ganz besonderes Merkmal "Leichtgewicht" kann ich daher nicht erkennen. Das gilt wohl nur für das Modell ohne "Pro". Insgesamt eine nicht zu leichte Waffe, was im Verein als angenehm empfunden wurde.

    Die Waffe wurde von den meisten Leuten auf anhieb als angenehm in der Hand liegend empfunden.

    Der Ladehebel und der Abzug insgesamt wirkten sehr filigran und es wurde in Frage gestellt, dass diese Bauteile im "rauen" Vereinsbetrieb bei wechselnden Schützen ewig halten (immerhin muss die Waffe vor dem Hintergrund bestehen, dass ein paar Feinwerkbau LP65, 80 und 100 sowie 34 teilweise seit Jahrzehnten klaglos von einer Neuschützengeneration zur nächsten weitergereicht werden).

    Die Verarbeitung des Ladedorns (der bei der Neuwaffe anders aussieht und nicht mehr Spitz sondern vorne flach ist) und der Rampe wurde als akzeptabel aber nicht überzeugend empfunden. Feinwerkbau und Walther sind vergleichsweise ein Traum. Bei der AP20 Pro dagegen hakelt, kratzt und wackelt es. Na klar, alles im mimimalen Bereich und man muss dafür sehr genau hinsehen, aber bei einem Präzisionsinstrument überzeugt das nicht.

    Der totale abtörn war der Trockentrainingsmodus - Ladeklappe öffnen und dann hat man beim Blick über die Visierung den Ladehebel mit im Visierbild. Wenn man abzieht, wen überrascht es, wackelt dann der Ladehebel. Nicht so toll.

    Ob die Waffe mehr oder weniger springt ist egal. Eine Steyr hatte keiner erwartet.

    Was aber das Ausschlußkriterium war, wie unklar/schwammig der Abzug ist. Selbstverständlich kann man damit arbeiten, aber der Abzug bricht nicht glasklar sondern ist minimal, wie soll ich sagen, "quetschig"?! Und das ist jedem aufgefallen, obwohl unsere Vereinsmitglieder nun nicht dahingegend Feingeister sind, dass sie den miniminiminimal prellenden Abzug einer LP300 bemerken würden.

    Und die Erschütterung durch den Auslösebolzen, der gegen das Ventil schlägt, geht durch die ganze Waffe.

    Die Waffe ist sicherlich ihren Preis wert, aber wir haben beschlossen, erwas mehr auszugeben und dafür Waffen mit besserer Abzugscharakteristik und stabilerer Gesamterscheinung zu erhalten.

    Sehr gut gefallen hat uns die im Vergleich zur teureren Walther LP400 größtenteils von Hand verstellbare Visierung, die erfreulicherweise auch bei der LP400 Club verbaut ist.

    Die Walther LP400 Club werden wir nun auch anschaffen.

    Hallo, nun ersteinmal zu den bereits existierenden Beiträgen:

    Einfach abwarten was im Gesetz steht, alles andere ist Kaffeesatzleserei.

    Das Gesetz ist beschlossen und benötigt nur noch den Segen des Bundespräsidenten bevor es im Bundesanzeiger veröffentlicht werden kann. http://www.bundesrat.de/SharedDocs/TO/…=4732016#top-10

    Was kurz gefasst drinsteht: Jeder neu angeschaffte Waffenschrank für erlaubnispflichtige Waffen muss ab Inkrafttreten des Gesetzes mindestens die Sicherheitsstufe 0 besitzen.

    und wenn meine Infos stimmen wollen es nicht alle Bundesländer umsetzen........

    Das wird bei einem Bundesgesetz (!) kaum funktionieren. Möglich wäre nur, Verordnungen zu erlassen, die Regelungslücken oder andere Spielräume für liberale oder strenge Auslegungen des Waffengesetzes ausnutzen.

    ....womit wir wieder bei der zuständigen Erlaubnisbehörde wären, bei der diese Frage besser aufgehoben wäre, als in einem Forum, wo jeder es anders besser weiß.

    Gerne kannst du uns aber von der Antwort deiner Behörde berichten.

    Das Amt hat ersteinmal die Hosen an, das stimmt. Ob Fragen zum Waffengesetz dort jedoch inhaltlich besser aufgehoben sind als in einem Forum, in dem sich Leute mit erheblichem Fach- und Praxiswissen tummeln, darf und muss man hinterfragen. Ich finde es hilfreich, sich zu informieren, bevor man mit dem Amt spricht. das Wissen aus dem Forum muss ich dem Amt ja nicht als Weisheit letzter Schluss präsentieren, aber ich finde es hilfreich zu wissen, wo die Reise hingehen könnte.


    Variante 1:

    schon jetzt eine grüne WBK mit erlaubnisfreiem 4mm M20 oder 4mmRZ Revolver/ Gewehr zulegen. Wenn sie das F im Fünfeck haben, Diese Pusten sind sie zwar WBK-pflichtig, aber da unter 7,5 joule ohne Vebands-bedürfnis zu haben.

    Für dicht geht nur ein Flobertgewehr, da nur A-schrank.

    Gute Idee. Ich würde aber gleich die gelbe WBK beantragen und in dem Antrag die geforderte Unterbringung nachweisen (da man auf gelb auch einschüssige Pistolen und Vorderladerrevolver kaufen kann vielleicht nicht nur einen A- sondern auch einen B-Schrank nachweisen). Das geht auch ohne Bedürfnisnachweis, den man nachreichen kann.

    Vielleicht geht der Antrag schnell durch (lange dauert meist die Beurteilung der Zuverlässigkeit).

    Eventuell wird das Amt aber trotzdem darauf bestehen, dass ein 0-Schrank nachgewiesen wird. Das wäre dann zwar solange die Waffengesetzänderung noch nicht Inkraftgetreten ist, rechtswirdig, aber manche Sachen werden gemacht, einfach weil das Amt kaum etwas zu verlieren hat und vorerst am längeren Hebel sitzt.

    Aber ich denke, probieren geht über studieren.

    Für interessierte Nach-/ Mitleser:

    bei meiner LP300 dachte ich immer "ach ja, trotz Kompensator gibts ja doch einen Rückstoß".

    Nachdem ich mal aus reiner Neugierde statt der im Verein angebotenen und von mir regeläßig genutzten Topshot Competition Luftgewehrmunition die 0,45g RWS R10 Match probiert habe, kann ich sagen, dass das Schussverhalten (zumindest bei der LP300) enorm von den Diabolos abhängt.

    Die Luftpistole ist überhaupt nicht mehr "ruppig" und da springt so gut wie nichts mehr. Toll! Ich bin von den leichteren RWS Diabolos so begeistert gewesen (und bin es immernoch), dass ich mir gleich 25 Dosen davon gekauft hatte.

    Die gerade im Bundestag beschlossene Waffengesetzänderung erlaubt in Zukunft auch folgendes:

    § 12 Absatz 3 wird wie folgt geändert:

    [Einer Erlaubnis zum Führen von Waffen bedarf nicht, wer ...]

    b) Folgende Nummer 6 wird angefügt:

    „6. in Fällen der vorübergehenden Aufbewahrung von Waffen außerhalb

    der Wohnung diesen ein wesentliches Teil entnimmt und mit sich führt;

    mehrere mitgeführte wesentliche Teile dürfen nicht zu einer schussfähi-

    gen Waffe zusammengefügt werden können.“

    (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/112/1811239.pdf)


    Die Begründung dazu findet sich ebenfalls in dem Dokument:

    "Zu Buchstabe b (Nummer 6 (neu))

    Bei der Aufbewahrung von Waffen außerhalb der Wohnung, z.B. auf Jagdreisen oder

    im Rahmen von sportlichen Wettkämpfen, ist eine Aufbewahrung von Schusswaffen

    in den vorgeschriebenen Sicherheitsbehältnissen nicht immer möglich (s. bereits die

    Regelung des § 13 Absatz 11 AWaffV a.F. bzw. des § 13 Absatz 9 AWaffV n.F.). In

    dieser Situation ist es sachgerecht, dem Besitzer die Entnahme und das erlaubnis-

    freie Führen eines wesentlichen Waffenteiles aus jeder Waffe zu gestatten. Die zu-

    rückbleibende Waffe ist damit nicht mehr funktionsfähig. Die geführten Teile sind für

    sich genommen ungefährlich. Werden mehreren Waffen wesentliche Teile entnom-

    men und mitgeführt, dürfen diese nicht zu einer schussfähigen Waffe zusammenge-

    fügt werden können. Die grundsätzliche Gleichstellung wesentlicher Teile mit

    Schusswaffen (Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nummer 1.3.) bleibt unberührt."


    Eine Verpflichtung zur Entnahme von Waffenteilen lese ich da nicht heraus, sondern die Option z.B. bei der kurzen .45er den Lauf auszubauen und diesen schlicht in der Hosentasche mit zum Frühstücksbuffet zu nehmen.

    Deshalb wäre ich an aussagekräftigen Versuchen/Ergebnissen sehr interessiert.

    Dir kann geholfen werden :)

    Wie wäre es damit:

    http://hem.bredband.net/nfdt/22lr/index.html

    und damit

    http://hem.bredband.net/nfdt/22lr/09/index.html

    Beim Test 2009 sind vielfältige Messwerte hinterlegt. Einfach mal mit dem Mauszeiger auf die einzelnen Scheiben deuten.

    Und die kurzen Läufe sind auch nicht mieser als die längeren.

    Mit meiner GSP (Lauf ca.10cm) schieße ich mit SK Pistol Match genauso präzise wie mit meiner AW93 (Lauf ca. 15cm) mit RWS Target Rifle.

    Da hängt einfach eine ganze Menge an der passenden Munition.

    Und desswegen wird sich dann auch Dein Erfolg in Grenzen halten.

    Vor längerer Zeit habe ich mal gelesen: "Lieber mit Holz und Stahl auf den Plätzen als mit einer Kunststoffplempe zu gewinnen"

    Gut möglich, dass sich mit dieser Einstellung keine Weltmeisterschaft gewinnen lässt, aber ich gehe davon aus, dass geschilderten Wünsche an die Waffe nicht die limitierenden Faktoren sind.

    Eine Hämmerli 208 wird z.B. auch heute noch eine Waffe sein, mit der sich Medallien gewinnen lassen. Das man dafür je nach Schütze/Schützin dann durchaus tief in die Trickkiste greifen müsste (Griffgestaltung usw.) steht auf einem anderen Blatt - insbesondere da diese angepassten Sport-Pistolen (!) nicht mehr unbedingt als hübsch sondern wohl nur noch als zweckmäßig bezeichnet werden können.

    Annahmsweise ist die leichtere Anpassbarkeit der moderneren Waffen deren großer Vorteil.

    Übrigens, was mir an der MG5 nicht so gut gefällt, ist das viele Geschraube, um sie zu zerlegen (ob das in der Praxis überhaupt stört? Muss man zur Laufreinigung die Waffe auseinanderschrauben?)

    Das habe ich bei anderen Waffen schon ansprechender gelöst gesehen.

    Zur Matchguns MG2 in den verschiedenen Versionen:

    - wie steht es mit der Ersatzteilversorgung? Der Hersteller schreibt etwas von 30 Jahren Erfahrung im Waffenbau.

    - ist die MG2 so empfehlenswert wie die gepriesene MG2E?

    - lieber gleich eine Rapid Fire oder kann man sich, wenn man nicht OSP schießt, das Geld sparen?

    - tatsächlich eine Ganzstahlwaffe (da steh ich drauf)?
    - ist sie munitionsfühlig oder verarbeitet sie, wie eine AW93 alles, egal ob Ost, West, Süd oder Nord?

    - viel kompliziertes Gefrickel nötig und man möchte dann nie wieder etwas verstellen oder umbauen, weil man sonst noch mehr graue Haare bekommt?

    - ist der Griff wie bei Morini zu erwarten aber Werk spitze oder wünscht man sich gleich was besseres und muss die Mehrkosten für einen besseren Griff gleich mit einplanen (die AW 93 würde ich z.B. neu gleich ohne Werksgriff kaufen)?

    Um so mehr ich mir Bilder zu der Waffe ansehe, muss ich sagen, die hat was. Ein ähnlicher Charme wie eine leichte Angelrolle für's Fliegenfischen...

    [...]

    Schießsport ist auch Breitensport. Nicht jeder Schütze kann sich eine 2500 € teure Sportpistole leisten.

    [...]

    Stimmt uneingeschränkt. Und die will sich auch nicht jeder leisten.

    Ich für meinen Teil würde mir, wenns soweit ist und ich meine Ergebnisse weiter hochschrauben will, erstmal gescheitere Griffe kaufen. Die Griffe ab Werk waren bis in die 90er ein Graus.

    Da ein Griff aber soviel kosten würde wie eine "Knarre" gebraucht gekostet hat, und ich noch mit der vorhandenen Kombination große Freude am Schießen habe, bediene ich finanziell erstmal andere Baustellen.

    Das Thema Ersatzteile ist zumindest in Deutschland für meine Pistolen keins.

    Feinwerkbau und Walther haben mir bislang immer bei Fragen, mit Teilen und Service zügig und tadellos geholfen.

    Ob 70er oder 90er, der Kundendienst musste bislang nicht passen.

    Noch besser, gleich eine zweite, baugleiche Waffe kaufen.

    Das Bedürfnis für eine zweite KK-Pistole beantragt man beim Verband auf Grundlage der absehbaren Versorgungsengpässe bei der Ersatzteilversorgung.

    Abgelehnt wird der Antrag mit der Begründung, dass man die Ersatzteilwaffe ja auch beim Büchsenmacher des Vertrauens hinterlegen kann.