Beiträge von Strindberg

    Es liegt seit 1.4.2003 im Ermessen der Verbände, was, abgesehen von den Formulierungen und Begründungen im Waffengesetz, regelmäßiges Schiessen bedeutet.

    Erschwerend kommt hinzu, dass bis zum 31.3.2003 alleine die Vereine nach eigener Einschätzung bestätigt haben ob jemand "regelmäßig" und "erfolgreich" schießen gegangen ist.

    Heutzutage muss ein Verein meist den an den Verband zu richtenden Bedürfnisantrag unterzeichen - also besteht auch jetzt noch eine Abhängigkeit von einer positiven, auf unterschiedlichen, subjektiven Parametern beruhenden Einschätzung des Vereins.

    Ein Sachkundelehrgang der unabhängig von Schießsportverbänden das Thema regelmäßiges Schiessen für Sportschützen zum Erwerb einer WBK anschneidet, könnte als ersteinmal nur lehren, dass ein Bedürfnis für Sportschützen anzunehmen ist, wenn seit mindestens zwölf Monaten regelmäßig mit erlaubnispflichtigen Sportwaffen geschossen wird.

    Was die Vereine, Verbände und Waffenbehörden darüber hinaus daraus machen liegt in deren Ermessen. Solange es keinen Widerspruch bzw. Klagen gegen dies gibt, macht da jeder was er für richtig hält.

    Für mich nachvollziehbar, dass da unterschiedlichste Infos und Zahlen umhergeistern, und nur der beim eigenen (!) Verband sitzende Bedürfnisnachweisaussteller 8overlässliche Angaben macht.

    Wenn sich in den Vereinen und Verbänden niemand um die regelmäßige Vermittlung dieser Infos kümmert, ist die Verwirrung perfekt.

    Es muss nicht KK oder GK drinstehen, es würde auch Luft reichen als Nachweis.

    (Eher) FALSCH!

    Da sollte man sich beim zuständigen Verband erkundigen, ob die das waffenrechtliche Bedürfnis auch auf Grundlage von Trainingsterminen mit erlaubnisfreien Waffen bestätigen.

    Da die Wartezeit für den Bedürfnisnachweis erst mit dem ersten Feuerwaffentraining bei gleichzeitiger Verbandsmitgliedschaft zu laufen beginnt, warte wie gesagt nach dem Vereinsbeitritt nicht monatelang bis die Dich mal an eine Feuerwaffe lassen, sondern gehe nach Verbandsbeitritt (der Verein sagt Dir auf Nachfrage, ob Du inzwischen dort gemeldet wurdest und Mitglied bist) auf einen kommerziellen Schießstand und mache ein Training unter professioneller Anleitung.

    Was übrigens in einer Großstadt auch ein Weg ist, sich erstmal im Schützenwesen umzusehen, den richtigen/einen besseren Verein zu finden:

    Eintritt in einen reinen Druckluftwaffenverein oder einen Verein ohne eigenen Schießstand, was sich meist in erheblich (!) niedrigeren Aufnahmegebühren und Vereinsbeiträgen niederschlägt.

    Feuerwaffe schießt man dann auf anderen Ständen, muss dann natürlich ca. 10 Euro/h für ein Training dort einplanen. Leihwaffen gibt es dort wie gesagt für ca. 5 Euro/h.

    Um die Sache erheblich zu vereinfachen empfehle ich bei diesem Vorgehen, recht zügig die Waffensachkundeprüfung zu absolvieren. Als vereinsfremden ohne eigene WBK wird man Dich dann sinnvollerweise eher an Leihwaffen heranlassen.

    Die monatlichen Kosten sind für Berlin normal, sollten dann aber nicht nur die laufenden Kosten (Strom, Pacht etc.) sondern auch Investions- und Erhaltungsmaßnahmen abdecken.

    Wenn dann noch die Verbandsbeiträge für DSB und BDS enthalten sind wäre es voteilhaft, ich schätze aber das lässt sich der Verein wieder extra bezahlen.

    Dass man Verbrauchsmaterialien selber zahlt, ist akzeptabel, aber das ist nicht überall so und ich kenne es so, dass der Verein die Scheiben stellt.

    Die Waffengebühr kenne ich so bislang nicht und diese übersteigt in der Höhe sogar das, was ich von manchen gewerblichen Anbietern kenne (5 Euro/h).

    Bei der KK-Munition sind 5 Euro/Schachtel relativ teuer. Ich glaube nicht, dass besonders anspruchsvolle Wettkampfmunition bereitgestellt wird, sondern gute, günstige Munition, die meist in größeren Mengen eingekauft wird und damit vom Selbstkostenpreis eigentlich günstiger liegen sollte. Mehr als 4 Euro sind meiner Meinung nach unangemessen. Da kann man aber bestimmt mit einem Schützenkamerad vereinbaren, dass er einem etwas im freien Handel mitkauft und zum Training mitbringt - so habe ich das damals ohne WBK gehandhabt. Größere Bestellmengen vergünstigen ja auch den Einkauf des Schützenkameraden.

    Erstmal 2 Monate Probe ist ok. Das geht auch länger/schlimmer. Immerhin bietet es auch Dir die Möglichkeit das tägliche Leben dort kennenzulernen ohne gleich die Aufnahmegebühr dort zahlen zu müssen. Einziger Haken, dass sich später Deine Wartezeit auf eine eigene WBK verlängert, weil die gesetzlich geforderte Warte-/Trainingszeit erst mit dem ersten Feuerwaffenschießen bei gleichzeitig bestehender Verbandsmitgliedschaft zu laufen beginnt, und im Verband wird Dich der Verein erst nach der Probezeit anmelden.

    Aber ich hatte kein „Wow Gefühl“. Ich fand es OK aber gleich den nächsten schießen wollte ich nicht.

    Vielleicht liegt’s am Luftgewehr? Ich schieße zu Hause im Garten ja auch oft.

    Das habe ich nicht ganz verstanden.

    Ist der Verein nicht "wow"?

    Wolltest Du dort nicht gleich nochmal ein Training besuchen?

    Naja, was auch immer Du damit ausdrücken wolltest, lasse Dir und dem Thema ein wenig Zeit. Der/dem eine/n liegt es mehr mal so zum Spaß schießen zu gehen und dann gibt es auch die Leute die ganz heiss auf den Mannschaftssport sind.

    Wie so viele schieße ich irgendwo dazwischen und wichtig ist einfach der Spaß und auch sich mit den Vereinskameraden zu messen.

    Es ist gut, einfach mal einen Anlass zu haben, konzentriert schießen zu gehen. Das kann auch das im Forum angebotene "Stammschießen" sein.

    Was auch immer wieder Laune macht, dass meine Sportkaneraden auch mit offenen Augen unterwegs sind und man nicht nur im Verein schießen geht, sondern auch Vorschläge zum gemeinsamen Besuch eines anderen Schießstandes, Wettkämpfen oder Disziplinen kommen.

    Willkommen im Forum.

    Normalerweise kann man davon ausgehen, dass Dein Schützenverband bei regelmäßigem d.h. monatlichem Training nur 12 Trainingstermine pro Jahr verlangt. Dabei ist sinnvollerweise kein Kalenderjahr gemeint, da Schützen mit ihrem Feuerwaffentraining zu unterschiedlichen Zeitpunkten beginnen und ab diesem Zeitpunkt auch der zur Erlangung eines waffenrechtlichen Bedürfnisses geforderte Mindesttrainingszeitraum von einem Jahr zu laufen beginnt.

    Da es teilweise besondere, über die Anforderungen im Waffengesetz hinausgehende Forderungen der Schützenverbände gibt, ist es empfehlenswert, zuerst die website des eigenen Schützenverbands zu besuchen, sich dort zu informieren und bei dann weiterhin bestehenden Unklarheiten direkt Kontakt zum Verantwortlichen des Schützenverbandes für die Ausstellung von Bedürfnisbescheinigungen aufzunehmen, bevor man sich nur auf Aussagen von Vereinsmitgliedern verlässt, deren Wissen veraltet sein kann.

    was würdet Ihr denn empfehlen nach was ich mich dann umschauen sollte?

    So bis 6-700 Euro evtl..

    Bei dieser Preisvorstellung wird es am sinnvollsten eine Gebrauchtwaffe.

    Mein Vorschlag ist die Hämmerli 208 S mit verstellbarem Abzug und dem markanten rechteckigen Abzugsbügel.

    Dürfte heutzutage bei ca. 400 Euro liegen. Sinnvoll wäre dann noch in absehbarer Zeit dazu einen neuen, extra auf Dich angepassten Griff für ca. 200 Euro zu kaufen.

    Nachteile:

    - die Visierbrücke (und damit im Endeffekt auch der Schlitten) lässt sich nur mit Werkzeug abnehmen

    - schwierige Ersatzteilversorgung

    - Rahmen kann durch die wiederholte Nutzung von HV-Munition reissen (von HV-Munition hat aber auch der Hersteller abgeraten)

    - manche Schützen vermissen eine gewisse Vorderlastigkeit (kann aber durch Gewichte unter dem Lauf ausgleichen, und ich finde die Gewichtsverteilung z.B. gegenüber einer sehr vorderlastigen Walther GSP viel angenehmer)

    - Griffwinkel ist nicht verstellbar

    - keine Trockentrainingseinrichtung

    Was ich ganz attraktiv finde, sind Abzüge, die ein Trockentraining mit der vorhandenen KK-Sportpistole ermöglichen.

    Waffen mit mechanischen Trockentrainingsabzügen sind z.B. Walther GSP (da gab es aber ab Werk soweit ich weiss nur auswechselbare, für das reine Trockentraining bestimmte Abzüge für OSP mit 200g Abzugsgewicht), Feinwerkbau AW 93 und die Browning International II/FN 150.

    Noch vielseitiger sind solche Konstruktionen, mit denen schnellere Schussfolgen für z.B. Standardpistole trainiert werden können.

    Das sind sinnvollerweise Waffen mit elektronischen Abzügen, mit denen ich mich aber nicht auskenne.

    Bevor es eine gebrauchte Feinwerkbau AW93 wird, die heutzutage zu astronomischen Preisen gehandelt werden (bis ca. 700 Euro wäre ok, es sind aktuell aber ca. 900 - 1300 Euro) darf man sich aber auch etwas neues ansehen.

    Hier ein älterter thread zum Thema welche Sportpistolen empfehlenswert sind

    KK, aber welche?

    Mein Fazit: auf jeden Fall vor dem Kauf ausprobieren!

    Leider betreiben keine 10% diesen Sport wirklich. Der Anspruch bei unseren Möchtegern Stammtischschützen ist da, das Niveau etwas dafür zu tun leider nicht.

    Wäre mal interessant, wie die "Stammtischschützen" Dich sehen. Eventuell als Einzelgänger der nur noch fanatisch Ringe zählt und der der Entspannung beim Schießen keinen Raum mehr einräumt? ;)

    Ich denke aber solange es noch gegenseitiges Bedauern gibt, ist noch nicht alles verloren.

    Finanzieren die "Stammtischschützen" vielleicht Deinen Sport mit? Wahrscheinlich gibt es eine relativ günstige Vereinsmitgliedschaft, was Dir den Kauf von neuen Waffen und Munition und die Finanzierung von Startgeldern, Trainingscamps und Meisterschaftsteilnahmen erleichtert.

    Und oh Graus, wenn die Stammtischschützen den Sport so betreiben würden wie Du, wären wahrscheinlich kaum Stände frei und man müsste mehr Reinigungsintervalle etc. einplanen, in denen man ja auch nicht schießen kann...

    Ich würde mich freuen, wenn mehr Leute die sinnvolle Symbiose zwischen Leistungs- und Breitensport erkennen würden.

    Übrigens: das Buch "Die obere Hälfte des Motorrades" geht ganz interessant auf den "Flow" ein.

    Stimmt, musste ich auch dauernd dran denken, aber da war der flow meiner Erinnerung nach unerwünscht, weil in dem Zustand die erlernten, verinnerlichten Abläufe vom kritischen Überdenken der Situation entkoppelt waren - es war also gefährlicher mit dem Motorrad im flow unterwegs zu sein, weil man die Fähigkeit zum vorausschauenden Fahren verlor.

    Hallo botanist, eventuell kann Dir Walther direkt helfen. Mir ist eingefallen, dass es auf der SSP-Produktseite bei Frankonia einmal einen entsprechenden Einwand gab, in dem wie von Dir beschrieben wurde, dass das Dämpfungssystem herstellerseitig nicht eingebaut wurde. Ob es nur die Variante mit E-Abzug betraf weiss ich nicht.

    Ich hänge mal einen screenshot an.

    Wenn ich mir das so durchlese könnten alle nicht-Match-Guns-Schützen in Zukunft die kleine bohrende Frage nach nicht optimalem Material mit sich herumtragen und unbewusst damit vielleicht no.limits und anderen Meisterschützen im Wettkampf genau das Quentchen Vorsprung geben, dass sie für den Gewinn brauchen ;)

    Kurz gesagt stelle ich mal die These auf, dass psychologische Wettkampfführung ein effektiveres und von manchen ergeizigen Schützen durchaus bewusst genutztes Mittel ist, um den Gegner zu überrunden. Die Wahl der Waffe ist da wahrscheinlich nachrangig, solange das Ding präzise/wiederholgenau und zuverlässig arbeitet und sich optimal auf den/die Schützen/Schützin anpassen lässt.

    Abseits von OSP, wo man mit einer Walther SSP möglicherweise wirklich Nachteile hat, wird man mit einer SSP eine gute Waffe besitzen. Und mit der MG2 hat man bestimmt auch eine gute Waffe. Bei Sportpistole aber technisch keine Vorteile. Das Ding löst wie gewünscht aus und trifft. Noch was?

    Wie wäre es statt solchen Ansätzen, der Konkurrenz Flöhe in Bezug auf deren mangelhaftes Material ins Ohr zu setzen die Variante, eine Waffenstörung zu simulieren, um das Mitbewerberfeld aus dem Konzept/flow zu bringen. Auch sehr "witzig" - und ich wette sowas wird praktiziert und sogar geübt! In meinen Augen unsportlich, aber so kommt man weiter...

    Das Thema Waffen könnte man doch wirklich mal neutral und sachlich in einer Tabelle oder eigenen Rubrik abhandeln, damit die Wahl/der Kauf in Zukunft leichter fällt, weil man vorher schon weiss, was man von der Waffe, dem dazu gehörenden Hersteller, aber auch in Bezug auf Ersatzteil- und Zubehörversorgung etc. erwarten kann.

    Hallo no.limits, nein, Du liegst nicht falsch, und ich fühle mich als Schwärmer ertappt, und wenn ich mir den Namen der website "Meisterschützen" vor Augen halte, dann wird mir ein wenig bewusster, dass es hier nicht vorrangig um Waffen geht und dass man nicht wie ein Oldtimerfahrer den Fokus darauf haben sollte, die "Kiste" am laufen zu halten und wenn's geht genießerisch im Rahmen der eigenen breitensportlichen Fähigkeiten das mögliche aus ihr herauszukitzeln, sondern aus der Kombination von fortschrittlichem Mensch und idealen Bedingungen/Komponenten eine Meisterschaft zu formen.

    Bei der Bewertung der zur Sprache kommenden Sportwaffen wäre mir regelmäßig eingefallen, das unzweifelhaft ich der limitierende Faktor bin und es mir kaum zusteht, den Nutzen der Waffe in Frage zu stellen. Insoweit hätte ich die Aussage "top Waffe" stehen lassen. Auch weil ich eigentlich niemandem sein Sportgerät madig machen wollte, indem ich seine Erstwaffe, Traumwaffe, Erbwaffe oder was auch immer als technisch überholt etc. abwerte.

    Andersherum würde mir nur extrem selten so etwas wie Topwaffe über die Lippen kommen, außer das Ding ist einfach betörend wie eine Hämmerli 208 ;) Das ist eine Waffe, die bestimmt auch veraltet ist und diverse Nachteile birgt (einfache Waffenzerlegung nur mit Werkzeug und anderes) aber für mich als Person mit Fokus auf Technik, Haptik und Ästhetik ein tolles Gerät. Ähnlich bei der GSP etc.

    Dem Gesichtspunkt, dass es bei Waffen genug unnötige, limitierende Faktoren gibt, die den Fortschritt bei Schützen behindern, kann ich mich auch nicht entziehen. Solange aber nicht jeder einen guten Trainer hat, der für viele Leute weder durch Fachliteratur noch Internetforen zu ersetzen ist, würde ich annehmen, dass einem auch nicht jeder noch so gut verstellbare Griff, Abzug noch Rückstoßdämpfer etc. einer modernen Waffe viel hilft.

    Aber im Endeffekt wünsche auch ich mir einen kritischen Blick auf die Waffen, insoweit treffen wir einander. Von Träumereien sollte man da auch Abstand nehmen, damit jede/r weiss, was da auf ihn/sie zukommen könnte/wird, wenn diese oder jene Waffe erstanden und geschossen wird.

    Nicht modern heisst aber im Sinne von zuverlässig nicht unbedingt schlecht. Da kann eine moderne Waffe durchaus die schlechtere Wahl sein, weil definitiv nach 10 Jahren eine neue Kartusche fällig wird wo die alte "Luftpumpe" Jahrzehntelang unablässig super arbeitet. Oder eine im Sinne von "Meisterschützen" Topwaffe ist für Leute, die sich nicht alle paar Jahre eine Neuwaffe leisten können (Nebenkosten und Zeit für Griffe, Einstellarbeiten, WBK-Einträge etc.) und wollen (unklare Ersatzteilversorgung usw.) vollkommen ungeeignet.

    Also Vor- und Nachteile auflisten, das wäre klasse. Mir fehlt zum Beispiel Wissen zu allen neuen KK-Sportpistolen, was aber auch einfach daran liegt, dass (zumindest im Breitensport) mehr alte Waffen geschossen werden - Gebrauchtwaffen sind leichter finanzierbar und relativ gut verfügbar. Wissen zu den alten Pistolen aus Sicht der "Meisterschützen" fehlt mir aber auch ;)

    Bei den teilweise utopischen Preisen, wo eine gebrauchte AW 93 soviel kosten soll wie eine neue technisch und optisch ansprechende MG2, muss man sogar "Äpfel mit Birnen" vergleichen - gerade bei Sportwaffen sehe ich darin keinen Widerspruch. Das würde einige Gebrauchtwaffenpreise vielleicht auch mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückführen.

    fein, mit Luftpistole freihand bist Du also dabei.

    vielleicht könntest Du Deine Auflageergebnisse unter dem Vorbehalt angeben, dass sie nach ÖSB-Regel geschossen wurden - bis auf die höhere Schusszahl und analgog längere Schießzeit nehme ich an wird es beim ÖSB keine Vorteile gegenüber dem DSB geben, aber diese Beurteilung und ob man von Deinen 40 Schuss aufgelegt Ergebnissen einfach nur die ersten 30 wertet, müsste man anderen überlassen. Dafür fehlt mir zum Auflageschießen jegliches Wissen und ich bin beim Stammschießen ja auch nur Teilnehmer.

    Da habe ich leider meine Zweifel, ob das so ungezwungen klappt wie bei Co2air.de - hier wird man ja, wenn man für eine bestimmte Waffe schwärmt, die nicht von Topschützen geschossen wird, von manchen Leuten als ahnungsloser Anfänger oder als beratungsresistent geschmäht.

    Wobei, mehr als nur einen Versuch wäre es wert und würde z.B. den technischen Horizont erweitern, so dass ein paar Mitleser/innen sich vielleicht den einen oder anderen Fehlkauf sparen könnten und gleich zu was passenderem greifen bzw. zu einer Interessanten Waffe dieses (auch via Linkliste im "Waffen-Steckbrief)" und andere Foren zu weiterer Kritik, Lob etc. durchsuchen könnten.

    Der von Ritter geschilderte "Transport" wird seit 15 Jahren im WaffG als führen bezeichnet.

    Stimmt. Irgendwie. Der von mir genannte "Transport" ist im Wortlaut des Waffengesetz wohl ein "befördern" oder vielleicht besser "Nicht-Führen"? ;) Wie auch immer, ich denke die Sache ist schon verständlich.

    Waffengesetz §12 Absatz 3: "Einer Erlaubnis zum Führen von Waffen bedarf nicht, wer [Punkt 2] diese nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit von einem Ort zu einem anderen Ort befördert, sofern der Transport der Waffe zu einem von seinem Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit erfolgt;"

    Kurz gesagt ist eigentlich jeder Umgang mit Waffen, für den das Waffengesetz den Umgang regelt, entweder verboten, erlaubnispflichtig oder es sind Ausnahmen formuliert. Und eine solche Ausnahme ist der oben genannte WaffG §12 Absatz 3.2.

    D.h., wenn man zu dem, was man mit einer laut Waffengesetz reglementierten Waffe tun möchte, keine Ausnahme im Waffengesetz findet bzw. die Voraussetzungen nicht erfüllt, läßt man es normalerweise besser bleiben.

    welche WBK wird dann beantragt? Die gelbe? und grüne?

    Für Sport-Schützen doch die gelbe oder?

    Einige Sportschützen haben beide WBK-Typen. Zum Thema WBK schöker Dich doch mal durch folgenden thread, der einige Deiner Fragen beantworten wird und manche auch neue entstehen lässt ;) https://www.co2air.de/thema/89190-un…r-wbk/?pageNo=1

    Noch was: ein Verein liegt genau auf meinem Arbeitsweg. das wäre Ideal.

    Nun darf man eine Waffe doch nur schützt transportieren. Gilt das nur zum Weg zu Verein uns wieder zurück?

    Oder kann man die Waffe geschützt generell transportieren?

    Sonst müsste ich nach der Arbeit nach Hause, die Waffe holen und dann wieder zurück in den Verein.

    Wie Ritter schon sagte, ist Sportschützen nicht das führen aber transportieren von Waffen erlaubt.

    Um Dir an Arbeitstagen den Umweg zu sparen, nochmal nach Hause zu fahren, könntest Du folgendes probieren: in Absprache mit dem Hausbesitzer Deiner Arbeitsstätte (wahrscheinlich Dein Chef) vereinbaren, dass Du am Arbeitsplatz einen Tresor aufstellst und dort während Deiner Arbeitszeit Deine Sportsachen lagerst. Ob Dein Chef das mitmacht, steht auf einem anderen Blatt.

    Bewährt hat sich aber folgendes: falls der Verein eine Aufbewahrung anbietet, lagere die Waffe dort, wenn Du weisst, dass Du morgen nach der Arbeit trainieren gehst oder lasse Dir die Waffe von einem Vereinskameraden mitbringen, dem Du die Waffe am Vortag mit Leihschein gegeben hast.

    Aber bis es soweit ist, dass Du eine eigene Feuerwaffe hast, wirst Du einiges Praxiswissen aufgesogen haben und wie Karl sagte, viele Fragen im Zusammenhang mit der Waffensachkundeprüfung beantwortet sehen.

    Kann man sich als Sportschütze seine Munition auch selber kaufen? Wie wird die dann getrennt von der Waffe transportiert

    Ja, aber das wo, wie und was des Munitionskaufs ist ein neues Thema.

    Getrennt transportiert wird im einfachsten Fall dadurch, dass Du die Munition nicht in die Waffe steckst und in der Pappschachtel lässt, die Du dann einfach mit in den Waffenkoffer legst.

    Aber auch dies vermittelt ein guter Waffensachkundelehrgang.

    Bei youtube kannst Du Dir vorab schonmal den Kanal "DeutscheSchuetzen" ansehen, der viele Deiner Fragen sinnvoll beantworten wird.

    Zum Thema "Waffentransport" findest du seinen Beitrag [media]https://www.youtube.com/watch?v=F7dNQ4iAnoU[/media]

    Andere Kanäle wie z.B. "Lassen Sie es krachen" kann ich nicht empfehlen und rate auch klar von deren Konsum ab, da es dort zu viele nutzlose Worte, überzogene Interpretationen des Waffengesetzes und, was am schlimmsten ist, teilweise schlicht falsche Aussagen, die durch den Selbstdarsteller als richtig verkauft werden, zu hören und zu sehen gibt. Da ist das Internet klar das was es in den Augen mancher Leute ist: vorrangig ein Verbreitungsmedium für Schwachsinn ;)

    Zutreffende Infos zum Thema Transport findest Du z.B. auch hier: http://www.dsb.de/infothek/recht…um-waffenrecht/

    Was passiert eigentlich wenn man krankheitsbedingt oder finanziell nicht mehr im Verein tätig sein kann? Wir einem dann die WBK entzogen, weil kein Bedürfnis mehr besteht? Also, man muss doch nachweislich regelmäßig schießen. Oder gilt das nur für den Erwerb?

    Wenn man als Sportschütze länger nicht schießen kann (Ausbildung, Schwangerschaft, Pflege, Krankheit usw.) muss man das nicht anzeigen, sollte aber auf Nachfrage einen Grund nennen können und müsste das eventuell auch sinnvoll belegen können (Krankenakten gehen das Amt aber definitiv nichts an!). Sinnvoll begründet sollte es keine Probleme geben, soweit erkennbar ist, dass der Grund irgendwann kein Hindernis mehr darstellt und man wieder seinem Hobby nachgehen kann. Eine besondere Regelung gibt es für langjährige Schützen, Jäger etc. denen man sozusagen Waffen auch als Erinnerungsstücke belassen kann.

    In der Regel sind Sachbearbeiter/in verpflichtet, den Fortbestand des Bedürfnisses z.B. 3 Jahre nach Erteilung der ersten WBK zu prüfen, und wieder zu prüfen, wenn es Anlass zu der Vermutung gibt, dass man dem Schießsport nicht mehr nachgeht, weil man z.B. aus dem Schützenverein ausgetreten ist und keine Verbandszugehörigkeit mehr besteht.

    Fehlen Geldmittel zur Fortführung einer Verbandszugehörigkeit müsste man theoretisch leider irgendwann die WBK abgeben.

    Die Vereine bieten aber teilweise ermäßigte Beiträge für Rentner, ALG2-Empfänger, Auszubildende etc.

    Im Zweifel offen mit dem Problem umgehen und den Vorstand ansprechen - das sind ja idealerweise nicht nur Funktionsträger sondern auch Kumpels und Freunde.


    Naja, mein erster Gedanke war, unveholene Werbung für einen kommerziellen Schießstand (so schön er auch sein möge und als Ausflugsziel sicherlich eine Erwähnung wert ist).

    Entscheidender im Zusammenhang mit diesem thread ist aber, das der Fragesteller einen Verein sucht und langfristig eigene Feuerwaffen besitzen möchte. Dahingehend wäre dann wohl ein Verweis auf den http://www.schuetzenverein-ruedersdorf.de/ sinnvoller gewesen, oder hatte sich in Deine Korrektur schon wieder der Fehlerteufel eingeschlichen ;)

    Nachtrag: Für ein erstes Schnupperschießen ohne erst in einen Verein/Verband einzutreten, und ersteinmal wochen- oder monatelang bis zum ersten Feuerwaffentermin warten zu müssen, an dem man sich dann ersteinmal orientiert, was einem eigentlich liegt/gefällt, sieht das doch sehr gut aus.