Beiträge von schmidtchen

    Ab 66. Senioren/Seniorinnen III

    Du meinst de Geschichte, dass die Senioren sitzend statt stehend schießen dürfen 9.8.3.1 SpO. Das Kiend/sitzend ist nen anderes Problem wie ElDragao27 richtig schrieb,

    Nun, natürlich gibt es diese Fälle, wobei man nun darüber streiten könnte ob sie nur zu blöde waren den Formalismus zum weiterhin bestehendes Bedürfnis zu erfüllen.

    Ich glaube, da machst du es dir ein wenig zu einfach. Die Behörden haben da die verschiedensten Varianten drauf, wie sie die Erlaubnisinhaber und auch die Vereinsverantwortlichen versuchen in die Ecke zu drängen. Bei mir im Zuständigkeitsbereich meiner Kreispolizeibehörde (KPB) hat man die unterschiedlichsten Formulare probiert, bis ich die mal auf dem "Pfad der Tugend" hatte und die Vereinsverantwortlichen "gebrieft" waren. Das fing an, dass sie die Bestätigung haben wollten dass mit allen erlaubnispflichtigen Waffen regelmäßig geschossen wird, ging dann zurück auf regelmäßig und ist nun auf dem Punkt, dass man noch aktiver Sportschütze ist. Aber selbst das wollen einige Sportwarte der Vereine nur dann bestätigen, wenn der 80jährige noch auf den Stand kommt und es knallen lässt. Ob man dann zu blöde ist, wenn man dazu keine Lust mehr hat und seine alte KK-Büchse nur trotzdem aus Erinnerungsgründen gerne behalten hätte, überlasse ich dir.

    Immer schön persönlich werden!

    Wenn das schon persönlich ist, müsstest du selbst aber durchaus manche Äußerung überdenken, oder gilt im direkten Miteinander etwas anderes als beim indirekten Kontakt.

    Das im GV eine inhaltliche Diskussion bei solchen Themen nur noch selten stattfindet, ist weder eine Neuigkeit noch ob des dort z.T. sitzenden Entscheidungsträgerklientels verwunderlich. Wenn überhaupt, dürfte die aktive Zeit dieser Entscheidungsträger schon eine gewisse Zeit zurück liegen, zumindest derjenigen im Kurzwaffenbereich, wo es die Aufgelegtdisziplinen ja noch nicht so lange gibt. ;)

    Wenn der DSB die Art (Hersteller, Marke, Modell etc.) des Augenschutz nicht dezidiert vorschreibt bleibt es natürlich dem Schützen überlassen wie er es realisiert den Schutz von Vorne und Seitlich zu gewährleisten. Und es wird sich auch noch herauskristallisieren was als Schutz noch akzeptiert wird und was nicht.

    Genau das sehe ich als den Kritikpunkt an. Die "Freiheit" der Definition endet bei der nächsten Meisterschaft, wo der KR es anders sieht als der bei der vorherigen. Das sah man selbst wohl auch so, worauf hin man versuchte, das Ganze noch ein wenig zu konkretisieren (TK-Mitteilung vom 21.11.2017), was aber wohl auch noch nicht ausreichend war und man an der Formulierung weiterhin feilte (Mitteilung des WSV, Beschluss Bundesausschuss Sport vom 24.02.2018). Ob wir nun weiter sind, wage ich zu bezweifeln.

    Ich frage mich vielmehr, auf welcher Zahlen- und Ereignisbasis diese Entscheidung überhaupt notwendig war ???

    Die sehr vorsichtigen werden nun sagen: Es gibt ja eine MÖGLICHKEIT, dass so etwas passiert. Jouw, MÖGLICH ist es, aber die Frage ist doch, wie hoch diese Wahrscheinlichkeit ist. Muss ich für 0,0002% eine solche Regelung einführen ? Dann würden mir noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten einfallen, die zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erfordern würden. Besser wäre es dann, Schusswaffen generell wegen ihrer Unsicherheit zu verbieten. Mir sind weiterhin keine konkreten Fälle bekannt, in denen abplatzende Teile bei den GK-Disziplinen zu einer Augenverletzung geführt hätten. Und nochmal: Es geht hier um mich selbst: Sprich, wenn ich mich an die Regel nicht halte, schädige ich mich selbst (im Gegensatz zu manch anderer Regelung, wo auch andere negativ betroffen sein könnten, z.B. bei einer platzender Kartusche. Wenn ich trotz Hinweis auf diese abstrakte Gefahr keine Brille anziehe, ist es mein Problem. Und bevor nun jemand mit Verweis auf die beruflichen Vorschriften kommt: Für mich ist es etwas anderes, ob ich etwas beruflich und sehr oft mache oder ob ich das gelegentlich privat mache. Nicht umsonst gelten die Unfallverhütungsvorschriften meist nur im beruflichen und nicht im privaten Umfeld.

    Diese ganze Betonung des "angeblichen" Sicherheitsinteresses geht mir ziemlich auf die Nerven, da in den meisten Fällen keine generellen Probleme sondern Einzelfälle dahinter stecken, die man mit einer generellen Regelung nur unzureichend "erschlagen" bekommt. Aber negativ betroffen sind dann natürlich erst einmal alle.

    Das war eine DPA Meldung die von den meisten Anbietern mit verschiedenem Umfang weitergegeben wurde.

    In allen Meldungen ging es um Waffen aus dem NWR.

    http://www.bva.bund.de/DE/Themen/Sich…ister-node.html

    Also nicht um die Unmengen von Behördenwaffen.

    Lern mir bitte nicht Statistiken lesen und vor allem, was man wie "begrifflich versteckt". Ich kenne diese Läden aus dem Innenleben und weiß daher, dass in dem Register auch "Dienstwaffen" auftauchen, wenn ein bestimmter Sachverhalt gegeben ist. ;) Aber du hast Recht, die Unmengen an BW-Waffen, die jedes Jahr verschwinden, sind DA noch nicht drin enthalten, sonst wäre die Zahl deutlich höher. :)

    Ok, wenn es nach deiner Information "nicht wenige" sind, kannst du ja deine Quelle der Weisheit benennen? Aber ja, es sterben leider Schützen in allen Verbänden.

    Also ich kann aus meinem Bereich auf jeden Fall mehrere Fälle bestätigen, in denen alte Schützenkameraden ihre Waffen "an den Nagle" gehängt und verkauft haben, nachdem die Behörde ihr weiterhin bestehendes Bedürfnis überprüft hat und sie keine Lust hatten, formal mit ihren "Püstern" noch mal regelmäßig auf dem Stand aufzutauchen. Da sind sie den Weg des geringeren Widerstandes gegangen und haben die allerdings schon etwas betagten Waffen (meist KK-Gewehre) zum Schrottpreis auf dem Markt geworfen.

    Ob das dann den Begriff "nicht wenige" rechtfertigt, vermag ich nicht zu beurteilen, aber es gibt sie, die noch lebenden Ex-Sportschützen, die ihre Waffen verkaufen OHNE Abzuleben.

    In der Tat Fake News, da es sich wohl hauptsächlich um Inventarverluste bei den gestiegenen Kontrollen der Behörden.

    Ich gehe nicht davon aus, dass das alles "Inventarverluste" sind, dass erscheint mir zu hoch. Ich vermute viel mehr, dass da a) ne Menge "Waffen" bei sind, die nicht den auf dem Bild suggerierten entsprechen und b) dass eine Menge Waffen im Bereich "Dienstwaffenträger" abhanden gekommen sind. Und wenn man dass alles schön mischt, kommt diese riesen Zahl raus.

    Hier GMX.de 24.500 Waffen sind als verloren oder gestohlen registriert ist auch ein diesbezüglicher Artikel, den ich heute morgen gesehen hatte. Wie aus #11 hervorgeht, ist der jetzige Artikel fast identisch mit dem morgentlichen, allerdings sind komischerweise die ganzen Rezensionen der Leser weg, die sich überwiegend ebenfalls kritisch zu dem dargestellten Sachverhalt äußerten. Seeehhhr merkwürdig. Da denkt man sich seinen Teil.

    Ich bin mal wieder ganz begeistert. Lese gerade den Bericht vom DSB-Gesamtvorstand. Dort steht dann ganz unten unter "diverse Beschlüsse" u.a.: Bei den Wettbewerben Vorderlader, Zentralfeuerwaffen und den Wettbewerben 2.5.f ist ein Augenschutz von vorne und seitlich zwingend erforderlich. Die Technische Kommission empfiehlt, diese sofort umzusetzen, ab dem 1.1.2019 kommt die Sicherheitsbestimmung in die Sportordnung.

    DSB-Gesamtvorstand

    Wir hatten ja oben die Mitteilung der Württemberger, die vom DSB wohl auf Anfrage auch so bestätigt wurde, wie mir mitgeteilt wurde. Nun ist es doch eine Änderung für 2019 und nur eine EMPFEHLUNG der TK für 2018. Und der 2. Satz der Württemberger Variante "Der Sportler trägt die Verantwortung für die Art des Schutzes seiner Augen selbst."

    steht nun da gar nicht (mehr)! ???

    Ist das nun der unkorrekten redaktionellen Wiedergabe geschuldet oder gab es tatsächlich diesen Beschluss und somit eine neue Variante. Und was ist ein "Augenschutz" ?

    Ich fasse es langsam nicht mehr, dass die das nicht vernünftig auf die Rolle bekommen.

    Ausnahmsweise habe ich auch noch eine Frage zum Usprungsthema des Threads. Weiß jemand, ob beim DSB die Klasseneinteilung auch noch diskutiert wird. Wenn einzelne Verbände diese unterschiedliche Behandlung der Freihand- und Auflagedisziplinen so nicht umsetzen, könnte das doch eventuell auch beim DSB zum Umdenken führen. Vielleicht ist hier im Forum ja jemand aus den entsprechenden Gremien vertreten.

    Ich bin zwar in keinen dieser Gremien, kann dir aber versichern, dass sich der DSB in keinster Weise mit einem Umdenken befasst. Das hat er in den letzten fast 40 Jahren, die ich das Ganze verfolge, noch nie getan. Denke an die frühere Einteilung der Auflageschützen, als sie mit 51 anfingen, was keiner vorhandenen Altersklasse entsprach. Erst nach mehreren Jahren hat man das dann auf die normale Seniorenaltersgrenze 56 gesetzt und auch das nur, weil dieses Schießen zur DM aufgewertet wurde und man es nun mit dem normalen DSB-Programm verarbeiten musste. Die Probleme der LV vorher waren dem DSB völlig egal.

    Ich würde bei allen Disziplinen, in denen Frauen keinen technischen Nachteil haben, eine vollständige Gleichberechtigung befürworten. Und bei den DSB Gewehrdisziplinen sprechen die Ergebnisse dafür, dass Frauen dort gleichberechtigt starten könnten. Wenn die Ergebnisse der Schützinnen im Schnitt, verglichen mit den männlichen Spotlern, gleich oder sogar besser sind und man berücksichtigt, dass die Basis bei den Frauen kleiner ist, könnte man sogar Vorteile bei den Frauen vermuten.

    Mit einer solchen Maßnahme könnte sich der DSB m.E. als ein Vorreiter für die Geleichberechtigung darstellen.

    Nur mal so nebenbei - hattest du meinen Beitrag unter #170 gelesen ? Einzig die Frage der Basis wird letztlich nicht zu beantworten sein, da wir aus den verbänden ja immer nur Gesamtzahlen der Jahrgänge/Klassen der Mitglieder kennen und keine Unterteilung in "aktiv schießend" und "nicht aktiv schießend" gemacht wird. Für einen aussagekräftigen Vergleich würden aber zahlen der aktiven Schützen benötigt. und da reichen auch keine groben prozentualen Anteile. Bei den Damen z.B. ist der Frauenanteil in der Damen I Klasse beim DSB deutlich geringer als der Herrenanteil in Herren I und trotzdem kommen bei LG bei denen bessere Ergebnisse heraus. Wie hoch der Aktivenanteil in den beiden Gruppen ist, weiß man aber eben nicht.

    Da entsteht bei mir jetzt der Eindruck das Schießen ein Mannschaftssport bei dem es auf das perfekte Zusammenspiel der Teammitglieder ankommt.

    Wenn man beim Schießen vom Einzelsportler ausgeht kann man mit der Klasseneinteilung recht gut leben.

    Es ging mir hier vor allem um die Mannschaftszusammensetzung. Und wenn ich eh nur 2 bzw. 4 Jahrgänge zusammen fasse, was hindert mich daran, dieses Geschlechterübergreifend oder klassenübergreifend zu machen. Wird in anderen Klassen ja auch gemacht.

    Bei uns war es auf jeden Fall früher für die Jugend als Gemeinschaftsgefühl durchaus positiv, wenn man als Mannschaft zu einer Meisterschaft fahren konnte. Dabei geht es nicht nur um den ersten Platz sondern darum, dass sich über die Mannschaft auch mal ein Schütze mit qualifizieren konnte, der das Einzellimit nicht geschafft hatte, weil er nen schlechten Tag hatte. So etwas stärk sehr wohl das Gemeinschaftsgefühl und hinterlässt bei den Jugendlichen einen positiven Eindruck, der ihnen positive Gefühle für diesen Sport in dieser Gemeinschaft vermittelt. Und damit bleiben sie uns länger erhalten. Auch als Nicht-Deutscher-Meister.

    Das ändert aber nichts daran, dass der Schießsport an sich sicher ein Einzelsport in seiner Durchführung ist. Aber darum herum existiert ja auch noch was (hoffentlich).

    Du hast ja ein alles erklärende oder entschuldigende Grinzemännchen angehängt und somit hat im Zweifel der Leser wieder nichts verstanden.

    Dann skizziere uns mal mit einigen verständlichen Sätzen eine Lösung.

    Ich traue dir zu, dass du bei einigem Überlegen hinter die Lösungen, sowohl die des Grinzemännchens als auch die aus meiner Sicht zu präferierende Variante für die Jugendlichen, kommen wirst. Komm, streng dich an !

    Nun, da hoffen wir einmal, dass du keine waffenrechtliche Erlaubnis hast, denn dann kann das blöde laufen.

    Vermutlich hat er einen Bunkerkeller ohne Fenster mit ständig verschlossener Stahltür. ;)


    Eine Luftgewehrtasche abschließen?

    ...

    Und wenn es mal transportiert werden soll, dann richte ich mich nach den gesetzlichen Vorgaben.

    Ich liebe kluge Antworten und diese zählt nicht dazu. 8) Versuch mal, die 2 Sätze in Zusammenhang zu bringen. Nur zwei sollte doch gerade noch gehen. Und wenn dir dann noch keine Lampe angeht, würde ich nen Sachkundelehrgang besuchen bzw., sollte ein solcher schon besucht worden sein, das Wissen dringend auffrischen.


    Im Normalfall handelt es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeldrahmen bis 10 000€, einen Katalog wie im Straßenverkehr gibt es hier nicht.

    ...

    Bei WBK Besitzern dürfte es dann allerdings Fragen bei der Zuverlässigkeit/Eignung zum weiteren Waffenbesitz aufwerfen.

    Wenn es eine Ordnungswidrigkeit ist, bedarf es eines wiederholten Verstoßes im Rahmen einer Ordnungswidrigkeit im Rahmen der in § 5 Abs 2 Nr. 1 c) WaffG genannten Gesetze ( Waffengesetz, dem Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen, dem Sprengstoffgesetz oder dem Bundesjagdgesetz), um Zweifel an der Zuverlässigkeit aufkommen zu lassen.

    Die Mehrzahl der LLZs (und gleichzeitig Olympiastützpunkte) sind aber m.W. keine verbandseigenen Schießstände der DSB-Landesverbände. Weder Suhl noch Frankfurt/Oder, soweit ich weiß.

    Nur um deine Liste zu vervollständigen: Das LLZ in Dortmund ist ein reiner Verbandsschießstand des WSB.

    Aber eine Frage habe ich noch, vieleicht kann Schmidtchen sie mir aus Verbandssicht beantworten:

    Was ist eigentlich der Sinn der zweigeteilten Juniorenklasse? Durch die ISSF oder gar das IOC ist das ja so nicht zwingend vorgegeben, und die absurd geringen Teilnehmerzahlen rechtfertigen absolut keine Aufteilung (ebensowenig wie etwaige Leistungsunterschiede). Also wieso?

    Wenn ich mich an meine Anfangszeiten im DSB zurück erinnere und dann an die Einführung dieser Unterteilung (ich meine, es wäre in den 80ern gewesen), dann war der Grund, was wir mitbekommen haben (da war ich lediglich auf lokaler Ebene im Jugendbereich tätig) darin zu suchen, dass 4 Jahre für die in diesem Alter stattfindende Entwicklung ein zu großer Unterschied seien. Das ganze natürlich auch unter dem Aspekt "Jugendförderung". International wird das Ganze ja deutlich globaler betrachtet. Dort gibt es nur einen Juniorenbereich, und wer da gewinnen will, muss alle Altersklassen in diesem Bereich schlagen. Und gerade international ist das meist auch kein Problem, da die Spitzen-Jugendlichen sowieso schon ziemlich austrainiert sind. Nicht umsonst schießen die 16-17 Jährigen schon >390 bzw. 590 Ringe.

    Aber eine DM ist halt auch eine Breitensportveranstaltung und die Meisterschaften darunter ebenfalls. Und da war man wohl der Meinung, man würde da was gutes tun. Das war aber natürlich auch noch bei anderen Teilnehmerzahlen und vor allem anderen Ergebnissen bis hin die Breite der DM.

    Aber wie so oft beim DSB: Gutes tun wollen und Gutes tun sind nicht immer identisch. Denn durch die Klassenfestschreibung und die strikte Mannschaftsfestschreibung in männlich und weiblich getrennt hat man vielen kleinen Vereinen einen Strich durch ihre Jugendarbeit gemacht bzw. sie für die Meisterschaften und die dort zu erzielenden Motivationserfolge erschwert. Meiner persönlichen Meinung nach sehe ich den Bedarf dieser feingliedrigen Unterteilung, zumal mit dieser strikten Trennung in den Mannschaften, auch nicht (mehr). Aber die Praktiker werden bei solchen Dingen grundsätzlich nicht gefragt. Die könnten sonst nur Argumente bringen, für die es keine Gegenargumente gibt und was machen die Theoretiker dann mit ihrer Regelung ? ;)


    Kann jemand von den Experten hier in einer gewohnt offenen Diskussion einräumen dass es in der Basis Frauen gibt die gerne unter sich bleiben?

    Was ist wenn z.B. bei den Kurzwaffen jenseits der LP die Frauen vollkommen untergehen?

    Ich bin zwar nicht der von dir gewünschte Experte, kann dir aber bestätigen, dass in den meisten Fällen nach nicht allzu langer Zeit des Miteinanders und der dadurch bedingten Belegung schlechterer Platzierungen der erneute Separationsgedanke erneut hoch kommt.

    Und wer sich mal die Mühe macht und sich die Limitzahlen und Ergebnisse der DM der vergangenen 5 Jahre anschaut, wird bemerken, dass NUR in den Disziplinen LG, LG-3 Stellung und KK 100m die Ergebnisse der weiblichen Schützen von der Jugend bis zur Damenklasse im ersten Drittel höher liegen bzw. bei den Limits sogar höhere Limits im Verhältnis zur Starteranzahl da sind als bei den Herren. Spätestens bei Damen-Alt (Damen II) gibt's wieder diese "Rückstände" gegenüber den Herren und die damit verbundene Unzufriedenheit über die Schlechterstellung aufgrund geschlechtlicher Unterschiede. Bei der Kurzwaffe ist dieses aus meiner Sicht in ALLEN Klassen zu beobachten, bei der LP nur knapp, bei dem Rest aber mehr oder minder deutlich.

    Unabhängig von dem was Du ... "oben" geschrieben hast. Wenn Du mit dem DSB unzufrieden bist, dann starte doch demnächst für einen anderen Verband in FP Auflage.

    Oder wenn Du mit der (zugegeben etwas komischen) Art mit derartigen Themen umzugehen beim DSB nicht zufrieden bist gibt es doch mehrere Möglichkeiten:

    ...

    Wer hat dir denn heute was ins Essen gegeben ?

    Wir diskutieren hier über ein Regelwerk, welches angeblich im größten Schießsportverband der WELT den Schießbetrieb regeln soll. Es geht hier auch gar nicht um MICH (ich schieße nämlich eh keine FP Auflage) sondern darum, was nun gilt und was nicht. Es gibt nämlich Schützen, die würden sich gerne an das Regelwerk halten und fragen Leute, von denen sie meinen, dass sie kompetent wären, ihnen diese Fragen zu beantworten. Sie möchten allerdings auch nicht unnötig irgendwelche Risiken bezüglch der notwendigen Veränderungen eingehen. Und als jemand, der bei Meisterschaften diese Antworten geben soll, binde ich mich diesbezüglich ein. Und sei versichert, nicht nur hier im Forum mit "rumschwafeln" sondern auch bei den entsprechenden Stellen. Nur leider pflegen diese nicht unbedingt zeitnah oder überhaupt zu antworten, was das Ganze nicht unbedingt erleichtert.

    Und nein, ich werde auch nicht bei denen einen ihrer Jobs übernehmen, denn Ärgern kann ich mich auch zu Hause. ;)

    DIR empfehle ich aber, in Zukunft bestimmte Threads oder Forumsmitglieder, die du als überflüssig empfindest, zu ignorieren.

    Insofern, leg dich schlafen und versuche es morgen noch einmal.8)8)8)

    Dann ist dein SO aber nicht auf dem neuesten Stand.

    Sportordnung-Anpassung 2/2018

    Seit wann hat der WSV den Veröffentlichungsdienst des DSB übernommen? Nur weil irgendwo behauptet wird, dass etwas beschlossen wurde, ist dem noch lange nicht so. Insofern ist für mich die SpO mal NOCH nicht geändert. Zumal es auch noch andere Gründe gibt, die dagegen sprechen. Les mal meinen Thread weiter oben. Aber der DSB freut sich bestimmt über so folgsame Schützen wie dich. Das überdeckt eigene Unzulänglichkeiten.?

    Huhu...

    Die Sportordnung spricht nuuuur von der Auflage, nicht vom Griff!!

    Wir können es gerne noch mal probieren: MEINE SpO 2018 sagt GAR NICHTS zur BREITE der Auflage (weder absolut noch relativ zum FP-Griff). Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Auch der Verweis auf die LP-Auflage brachte diesbezüglich nichts, da für die LP selbst auch keine BREITE VORGEGEBEN war. Sie ergab sich nur deshalb, weil die LP laut SpO halt in den Prüfkasten passen muss und dieser eben maximal 50mm breit ist. Da aber die FP NICHT in den Prüfkasten muss, ergibt sich für diese auch nichts! DAS scheint man ja jetzt auch nachvollzogen zu haben, mit der Folge, dass man hier noch was nachbessern musste/nachgebessert hat (so zumindest suggeriert die WSV-Mitteilung, die @karleseppel weiter vorne veröffentlicht hat).

    Auf den Seiten des DSB finde ich bis heute aber keine Mitteilung der TK bzw. des Bundesausschusses Sport über die ANGEBLICH mit SOFORTIGER WIRKUNG beschlossenen Änderungen der SpO (meine rechtlichen Zweifel über die Zulässigkeit diesbezüglich habe ich weiter oben ja schon mal geäußert) und außerdem habe ich gehört, dass bezüglich des WSV-Papiers Zweifel bestehen, ob die dort publizierten Änderungen tatsächlich alle SO für die AKTUELLE SpO 2018 "beschlossen" wurden (die Anführungszeichen deshalb, weil ein Teilnehmer der Sitzung des Bundesausschusses Sport nicht den Eindruck einer Abstimmung hatte, sondern mehr eine Mitteilung der TK-Entscheidungen darin gesehen hat. Aber bekanntlich interpretiert Herr F. ja gewisse Handlungsweisen durchaus eigenwillig. ;)). Manches könnte auch erst für 2019 vorgesehen sein.

    Auch hier läuft mal wieder eine Anfrage an den Verband.

    Allerdings frage ich mich, warum der DSB, WENN er denn tatsächlich etwas mit sofortiger Wirkung beschlossen haben sollte, dieses nicht allgemeinzugänglich SOFORT auf seine Seite stellt sondern darauf baut, dass sich diese Information auf dem Weg der Informationsschlange ausreichend schnell und weit ausbreitet. :(

    Wobei ich zugeben muss, dass mittlerweile selbst ich als KR Zweifel habe, ob ich bei dem Wust an TK-Mitteilungen, LV-Mitteilungen und Klarstellungen per Mail überhaupt noch den Überblick habe. Warum man nicht in der Lage war und ist, zumindest alte TK-Mitteilungen in die SpO einzuarbeiten und diese TK-Mitteilungen überflüssig zu machen, ist mir immer wieder ein Rätsel. Genauso, wie, warum man nicht zumindest die Online-Version der SpO um die offiziellen Berichtigungen korrigiert. Dienstleistung und Arbeit für den Schützen sieht für mich anders aus. :thumbdown:

    Schau Dir mal diese Zahlen an: http://www.dsb.de/dsb/mitglieder/ kann ja sein dass mache Angst unbegründet ist.

    Auch dieses verdient eine differenzierte Betrachtung. Aus meiner Sicht stecken da leider zwei Effekte drin, die uns nur bedingt helfen, außer dass sie, wie auch anscheinend bei dir, ein wenig den Blick vernebeln. Der eine ist ein statistischer Effekt. Dadurch, dass die Leute in den letzten Jahrzehnten immer älter werden, sind sie natürlich auch länger Mitglied im Verein und müssen nicht als Abgang verbucht werden. Dieser Effekt wird aber vermutlich in den nächsten Jahren einen gewissen stillstand erfahren, da die Gerätemedizin schon ziemlich ausgereizt ist und sich deshalb dieser Effekt wohl nicht in dem Maße fortführen lässt. Und DANN kommt leider dieser Alterseffekt voll zum tragen, wenn unsere Altersstruktur eben nicht mehr der früheren Altersverteilung entspricht sondern sich sehr stark im Bereich 40+ abspielt. Dadurch wird eine Welle des natürlichen Ablebens aus den Vereinen rausgeschoben, die uns meiner Meinung nach deutliche Abgänge bringen wird. Leider geben die derzeit veröffentlichten Statistiken des DSB diesen Vergleich im Augenblick nicht her, aber ich habe dieses für unseren Landesverband und auch für den DSB mit früheren Statistiken mal verfolgt und erkenne da eine deutliche Verschiebung der Alterspyramide. Ist übrigens keine überraschende Erkenntnis, denn viele von uns kennen diesen Effekt ja auch aus dem Berufsleben, wo man jahrelang an der Ausbildung gespart hat und sich auf die Alten verlassen hat und sich nun auf einmal wundert, dass diese in den nächsten 10 Jahren in einer riesigen Welle in den Ruhestand gehen und unten "Brachland" ist, da man es versäumt hat, den Beruf früh genug attraktiv darzustellen UND auch genug junge Leute einzustellen UND ihnen attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten. Auch hier zeigt sich der (Arbeitskräfte-)Mangel ja schon an vielen Stellen. Und das hängt wie gesagt nicht nur mit dem Babyboom-Effekt der 60er zusammen.

    Richtig die Gesellschaft hat sich gewandelt, trotz des gekonnten Jammers vieles ins positive. Nicht nur ich fahre lieber Diesel als Zweitakter PKW.

    Jemand der die Entwicklung erkennt ... steckt deswegen nicht den Kopf in den Sand.

    Na, dann hoffe ich mal für dich, dass du dir rechtzeitig ein neues Auto mit einem anderen Antrieb anschaffst, sonst wirst du bald nicht mehr überall hinkommen, wo du möglicherweise hin möchtest. ;)

    Will damit sagen, den Wandeln richtig zu erkennen oder "vorherzusagen" ist manchmal gar nicht so einfach und dass reicht ja auch noch nicht, sondern ich muss dann auch noch die richtige Weiterentwicklung einleiten, und das oftmals mit Leuten, die diesen neuen Weg vermutlich nicht mehr miterleben werden. Das ist nicht immer einfach.

    Der Fehler in den Köpfen vieler ist immer noch, dass der Begriff "Nachwuchs" (den jeder Verein zum Überleben und Fortbestehen braucht) fälschlich mit "Jugend" gleichgesetzt wird,
    So einfach.

    So grundlegend.

    So falsch.

    Deine Aussage ist meines Erachtens so pauschal genauso falsch wie die von dir beanstandete Aussage.

    Es kommt immer darauf an, für was für einen Verband/Verein diese getroffen wird. Wenn es um einen BDS oder BDMP-Verein geht, gibt es da wenig Diskussionen, da es dort eh kaum vernünftige Möglichkeiten der Betätigung für diesen Personenkreis gibt, alleine schon wegen der gesetzlichen Regelungen (18 Jahre GK).

    Geht es aber um einen DSB-Verein, muss nochmal differenzieren in Langwaffenschützen und Kurzwaffenschützen.

    Erstere, die es ja fast nur im Druckluft - und KK-Bereich gibt, bekommt man meist nur über den Jugendbereich. Im Kurzwaffenbereich sieht das etwas anders aus.

    Fakt ist in jedem Fall, dass wir als Verein länger etwas von einem jungen Schützen habe, als von einem alten Schützen. Wenn letzterer mit 50 kommt, um Auflage zu schießen, hat er noch ne statistische Lebenserwartung von 25 Jahren. Ein Jungschütze, der mit 15 Jahren in den Verein kommt, bleibt dem Verein theoretisch noch 60 Jahre bis zu diesem Alter erhalten. Selbst wenn man damit rechnet, dass die Quote der Abbrecher bei Jungschützen höher ist als bei "Alteintretern", so sagt mir meine Erfahrung aus über 40 Jahren Schützenwesen, dass ich als Verein mit Jungschützen im jugendlichen Alter meist mehr anfangen kann als mit 50jährigen Neueinsteigern.

    Und für das sportliche Freihandschießen, welches meine Bandbreite an Disziplinen ja deutlich höher ansiedelt, bekomme ich fast ausschließlich Jungschützen. Schon 30 Jährige tun sich schwer mit dem Freihandschießen aufgrund der zunächst schlechten Ergebnisse.

    Im Bereich der Kurzwaffenschützen gibt es derzeit immer noch genügend freihändig schießende Schützen im Altersbereich bis 60 Jahre, dass ein Neuling nicht direkt mit einer Salve Aufgelegt-Schützen "erschossen" wird. Das Training in diesem Segment ist signifikant schlechter (besucht) als im Langwaffenbereich.

    Und im Außenansehen eines Vereins steht man deutlich besser da, wenn man eine gute und starke Jungschützentruppe hat, als wenn man "nur" "greise Ballerschützen" hat. Damit will ICH ausdrücklich keine Qualifizierung vornehmen, erkenne sie aber in der Öffentlichkeit. Wer natürlich in seinem eigenen Mikrocosmos lebt, dem kann die Meinung des Umfeldes egal sein. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich mit einer Standanlage am Rande eines Wohngebietes deutlich entspannter lebt, wenn man eine positive Außendarstellung hat, als wie wenn man als "Ballerschützen" verschrien ist, die eh nichts vernünftiges tun. Natürlich kann man so was nicht verallgemeinern, aber unsere Gesellschaft hat sich schon länger an Pauschalierungen gewöhnt, mit denen man in gewisser Weise leben muss.

    Also, um es deutlich zu sagen: Jugend zu binden, schadet dem Verein in den seltensten Fällen, schließt aber nicht aus, sich auch andere Zielgruppen für Neumitglieder auszusuchen.

    Für mich stellt sich an dieser Stelle auch noch eine andere Frage: WENN es sich tatsächlich um SpO-ÄNDERUNGEN handelt, inwieweit diese tatsächlich einfach so von der TK/dem Bundesausschuss Sport BESCHLOSSEN werden können. Schließlich sagt § 13 Nr. 3 der DSB-Satzung u.a.

    Zitat

    Der Gesamtvorstand ist zuständig in allen Angelegenheiten, die nicht der Delegiertenversammlung vorbehalten sind oder in die Zuständigkeit des Präsidiums fallen, insbesondere für

    b) für den Erlass und die Änderung der in § 4 Ziff. 2 genannten Ordnungen mit Ausnahme derjenigen, die Bestandteil der Satzung sind,

    Und in § 4 Ziff. 2 ist dann die SpO aufgezählt. Heißt also, zur Änderung der SpO bedarf es der Zustimmung des GV. Insofern ist die Frage, ob das AB SOFORT (24.02.2018) überhaupt so funktioniert.
    Bei reinen Rechtschreibkorrekturen mag man ja noch darüber hinweg sehen können, aber bei inhaltlichen Veränderungen (und dazu zählen auch einige NEUE Festlegungen, die es vorher so nicht gab) hab ich da so meine Probleme.
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich von Teilnehmern der Sitzung gehört habe, die meinten, a) es wären nur die TK-Beschlüsse vorgetragen, aber nicht darüber abgestimmt worden und b) seien dieses Entscheidungen für 2019 gewesen.

    Hier scheint es also noch Klärungsbedarf zu geben.

    Nun, man darf gespannt sein, was passiert wenn sich jemand eine Augenverletzung zuzieht und die Versicherung, die mit den Beiträgen finanziert wird, zahlen soll.

    Na ja, dieses Grab hat uns doch der DSB gegraben. Oder wie viele Fälle kennst du, bei denen es einen solchen Unfall bisher gegeben hat ? Konstruieren kann ich vieles um dann die passenden Maßnahmen zu ergreifen (die dann anderen ggf.einen (finanziellen) Vorteil verschaffen, ich erinnere an die Kartuschenproblematik. Und dass mir keiner wieder kommt, es habe ja Unfälle gegeben: Ja, aber die waren auf Material-/Produktionsfehler zurückzuführen, das ist eine ganz andere Kiste).

    Und wenn man dann auch noch direkt eine Brillenkonstruktion aus dem beruflichen Umfeld als notwendig festschreibt, ohne Rücksicht auf andere entstehende Probleme (Brillenträger), dann darf man sich hinterher nicht wundern, dass das Ärger gibt.

    Immerhin ist die Sache mit den Schutzbrillen jetzt - ich wage die die Aussage - vernünftig und umsetzbar formuliert.

    Das wird sich zeigen. Ich selbst habe eine Schießbrille mit nur einer Abdeckung am nichtzielenden Auge. Reicht die ? Wenn nicht, reicht eine große Irisblende, deren Verstellung ganz offen ist, die aber kein Glas hat ? Da ist noch reichlich Konfliktpotential, glaube es mir.