Beiträge von Califax

    Mine Güte!Was für ein Kampfrichter!!! Solange die Waffe in der Hand bleibt, kannst du sie auflegen und sonstwie entlasten, solange die Mündung immer noch ausreichend / tendenziell in Richtung Kugelfang zeigt!

    Eher habe ich erlebt, daß eingefleischte DSB-Schützen beim BDS angemufft wurden (berechtigt, meiner Meinung nach), die ihre Pistole zwischen den Schüssen mit der Mündung senkrecht (!!!) auf dem Ablagetisch aufsetzten. Im DSB zumindest bei niederwertigen Wettkämpfen Gang und Gäbe - aber beim BDS wegen der 45°-Regel verboten.

    Aber warum soll ein Trainer im eigenen Verein Geld verlangen, wenn er nicht will. Macht er deshalb schlechtere Arbeit?

    Das sicher nicht. Der Verein müßte uns (mich und meine Trainerkollegin & Chefin) recht fürstlich bezahlen, wenn wir nur das rausbekommen wollten, was wir an Geld in Waffen (nicht für uns, sondern für unsere Schützen) und an sonstigem Equipment (SCATT, SAM, Spektive, ....) so rein privat angeschafft haben und reineweg für das Training nutzen.

    Aber eine kleine Vergütung zeigt dem Trainer zumindest die symbolische Wertschätzung seiner Arbeit.

    Luft sind doch doch die am meist verbreitesten Disziplinen, und ein Kompressor ist doch mit eines der wichtigsten Ausrüstungsteile eines Vereins.

    Und dann ist immer noch ein Großteil der Vereine ohne, die schicken ihre Schützen in Tauchladen oder zur Feuerwehr, um Beiträge aus dem vorigen Jahrhundert rechtfertigen zu können.

    Bei uns nur im Nachwuchsbereich. Die zahlenden Mitglieder sind in der Regel auf dem GK-Stand anzutreffen.

    bei uns das Gauschießen mit 1000 Startern, können sich Vereine durchaus für die nächsten Jahre sanieren. Aber auch bei kleineren Wettbewerben, das wäre hier bspw. der Raiffeisenpokal mit 150 Startern,

    Schluck!

    Wir haben gerade mal 12 (eigentlich 10) Stände DLW, 5 Stände 25m und 5 Stände 50m - wie lange sollen die Sportler da warten?

    Nach Kreis- und Bezirksmeisterschaften erwirtschaften wir mit den Startgebühren eine gute schwarze Null, wenn man die Helferstunden nicht berücksichtigt. Mich kotzt unsre Armut an!

    Je mehr Masse an der Laufmündung ist, um so masseträger reagiert die Waffe auf Schwankungen (normales Muskelzittern und unbewußte Korrekturen, leichtes Verreißen beim Abziehen) - und natürlich auch den Hochschlag nach dem Schuß.

    Übertreibt man, kommt es, wie schon ImmerWieder schrieb, zu verstärktem Muskelzittern - und das ist kontraproduktiv.

    Nach meiner Erfahrung wandern bei viel trainierenden Schützen die Gewichte langsam von hinten nach vorn, da Haltekraft wachsen und damit die Vorteile der Vorderlastigkeit sich nach und nach besser umsetzen lassen.

    Für Kinder ohne entsprechenden Muskelaufbau kann eine Pistole gar nicht zu wenig vorderlastig sein. Für sehr gut Trainierte Erwachsen gibt es nicht zu viel Vorderlastigkeit. Für Otto Normalschützen - irgendwas dazwischen.

    Schon mal ein Gewinn dass so eine Aussage hier unbeanstandet stehen bleiben kann.

    @Karl: Der Forenbetreiber kann schreiben was er will. Er hat hier Hausrecht.

    Geronimo: Volle Zustimmung! Bezüglich der "zahlenden Mitglieder" (Erwachsene) machen wir keine spezielle Mitgliederwerbung. Die kommen von selbst (bzw. auch dadurch, daß wir bekannt sind) und werden nicht so einfach aufgenommen. Da haben wir im Verein kein wirkliches Problem.

    Bezüglich der leistungssportlichen Jugend - dort, wo wir wirklich aktive Mitgliederwerbung betreiben - haben wir auch einige inzwischen (z.T. gehabt), die denken, dank man ihnen ob ihrer bisherigen Leistungen die Füße küssen müßte. Das tun wir natürlich nicht. Es ist manchmal schade um verschwendete Talente, aber Motivation kann nicht immer nur von außen kommen. Es gibt Grenzen.

    Manche Menschen haben offenbar das Bedürfnis, sich selbst zu kasteien.

    Deine Kartusche ist bis 2036 fit - freu dich!!!

    Ich habe auch noch AP-40-Kartuschen mir 20 Jahren Laufzeit, sind selbst bei der DM in München (nachgefragt!) zugelassen!

    raucht es das wirklich? Da empfehlen ja viele am Anfang nach jedem Schuss zu putzen und dann nach jedem 3,5 usw und dann ist der Lauf fertig für den normalen Betrieb.

    So habe ich auch meine Custom-1911 eingeschossen. Der Hersteller hatte das so vorgegeben. Leider setze ich nicht Freihand die garantierte Waffenpräzision von Mouche auf 50m um.

    dass aber Califax - im übrigen in der Aktivitätenrangfolge auch im vorderen Bereich des Forums angesiedelt - sich dem mit Überlegung anschließt, das macht den Skandal für mich perfekt.

    Meine Zustimmung möchte bitte im Kontext gesehen werden. Es geht hier nicht um die "Frauen und Männer die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen um unsere Gemeinwesen in den Kommunen auftrags- und verfassungsgemäß mitzugestalten", sondern um Berufspolitiker. Um die, die unsere Leben "im Großen" regeln. Nicht um Stadt- und Kreisräte.

    Es fällt mir aktuell kein noch lebender Berufspolitiker ein, egal welcher Partei, der mich noch nicht enttäuscht hat, es sei denn, er ist in einer Partei aktiv, die mich nicht enttäuschen kann (Grüne, Linke, NPD, ...).

    So, und jetzt zu dem von Karl verlinkten und von AxelA kommentierten Statement der Bundesregierung (Berufspolitiker):

    Zitat von Bundesregierung

    Gleichzeitig hebt das neue Gesetz die Sicherheitsstandards für die Aufbewahrung von Waffen und Munition an. Das Ziel: weniger Waffen sollen abhanden kommen.

    Wie viele privat besessene Waffen sind in den letzen Jahren dadurch abhanden gekommen, daß sie in A oder B-Schränken gelagert wurden und nicht in N/0-Tresoren?


    Solange hier die Antwort ist: "So gut wie keine", ist die obige Zielstellung als Aussage und Begründung einer den Bürger (nein, eine bestimmte Auswahl von Bürgern) eine Lüge. Denn das wirkliche Ziel ist ganz offensichtlich, den Waffenbestand in Privathand zu verringern, in dem man die Kosten dafür anhebt.

    Hier die Extrema: "Entspannt wie im Liegestuhl" bis "Ich presse den Griff, dass mir nach dem Schießen die Hand schmerzt"

    Der Griff ist nur mäßig fest zu halten (passenden Formgriff vorausgesetzt). Wer versucht, den letzten Saft aus dem Holz zu pressen, erntet in der Regel einen Tremor, der sich gewaschen hat.

    Weiter benutzen, einfach um gegen diesen Schwachsinn zu protestieren.

    Im Prinzip hast du recht - aber nur, wenn Erwachsene in eigener Entscheidung das zu ihrem persönlichen Training machen.

    Bei offiziellen Wettbewerben -no go. Das wird kontrolliert und abgelaufene Kartuschen werden dq.

    Als Jugendtrainer - no go. Da stehe ich sowieso schon immer mit einem Fuß im Knast, da werde ich mir ein zusätzliches Risiko nicht auch noch an die Backe nageln.

    Du hast deinen Stand (Nullstellung) gefunden. Die Schultern ruhen über den jeweiligen Fersen, die Nase zeigt dahin, wohin auch der Bauchnabel zeigt.
    Die Füße stehen parallel und schulterbreit. Der Nichtschußarm liegt an seiner Ruheposition (eingehakt am Gürtel oder, schlechter, in der Hosentasche)
    Fühle, wie sich die Fußsohlen an den Boden ansaugen.
    Spanne die Unterschenkel an (Knie leicht nach hinten drücken).
    Spanne die Oberschenkel an (Becken kippen)
    Spanne das Gesäß an (Stell dir vor, du müßtest ein Geldstück mit den Pobacken festhalten)
    Spanne den Rücken an (mach dich 2 cm größer)

    Dann erst drehe den Kopf in Richtung Scheibe ... und so weiter.

    Du hast ca. 1 Minute pro Schuß bei der LuPi (incl. Absetzen etc. und el. Anlagen), etwas weniger bei der SpoPi - Nutze die Zeit! Du brauchst sie!

    Ich würde aber zu bedenken geben das die Menge der 100 Meter Stände sehr gering ist und die 300m Stände an einer Hand abzählbar sind.

    100m-Stände gibt es schon - aber jagdlich sind 300m IMHO ausgesprochen "sportlich" (also nur wenig waidgerecht).

    Abgesehen davon gibt es lt. Sporthandbuch des BDS die Disziplin "Jagdgewehr", somit ist JEDEM Sportschützen der Erwerb eins jagdlich geeigneten Repetierers oder Einzelladers auf Gelbe WBK problemlos offen.