Beiträge von Califax

    An der Tür stand: Zugelassen für Langwaffen, max. 200J und Bleigeschosse.

    Dann sieht das schlecht aus mit FP-Training. Wo ich schieße, sind die Stände immer für Lang- UND Kurzwaffen zugelassen.

    Allerdings müssen auch die Verkleidungen der Meßrahmen (so vorhanden) und die gesamte hintere "Wand" den zugelassenen Kalibern genügen.

    Denn auch ein Gewehrschuß kann "daneben" gehen, wenn auch seltener als bei Kurzwaffe.

    Der Stand ist immer der gleiche, den auch die 50m-Gewehrschützen nutzen: Sand, Stahllamellen, Holzschwellen, Kunststoffgranulat - was auch immer ... Nur die Scheibe ist anders.

    Was genau ist eigentlich mit deiner Frage gefragt?

    Zitat

    Mich wundert es auch nicht, dass es aus den Bundesland stammt, wo...

    Den Berlinern ist recht viel nicht gut bekommen, und das nicht nur die letzten 70 Jahre lang, nein, schon viel länger ... Hybris, Lagerkoller und eklantate Mißwirtschaft durch exorbitantes Dilletantentum bestimmen dieses Kaff. "Arm aber sexy"? - So sexy wie ne 80-jährige Professionelle.

    Oder anders ausgedrückt: Aus Berlin kam noch niemals etwas Gutes.

    Dann wünsche ich Dir und Deinem Schützling auch weiter viel Erfolg!!!

    Dies Jahr haben wir es aus zeitlichen Gründen nicht zum ISCH geschafft, man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

    Also ist Reinigen ab und zu gar nicht schlecht!

    Man muss jetzt aber noch unterscheiden zwischen dem Reinigen der mechanischen Teile und dem Durchziehen des Laufes.

    Dreckränder, ggf. auch verhärtet, müssen bei allen beweglichen Teilen weg. Bei einer GSP sicher später als bei einer Pardini oder gar SSP.

    Aber den Lauf innen "reinigen" bei KK ... diffiziles Thema. Gibt für und wider. IMHO überwiegt das "Wider".

    Wie wäre es damit: Trainiert wird mit preiswerter (nicht billigster!) Munition.

    Viel hilft viel. (Wenn es mit Sach-Verstand betrieben wird).

    Zum Wettkampf Supa-Dupa-Muni mit vergoldeter Zielsuchspitze.

    Allein das Wissen, sauteure und supergute, ggf. auf die Waffe eingeschossene Muni zu verwenden, schafft ungeheuren mentalen Auftrieb.

    Ggf. auftretende Treffpunktverlagerungen kann und muss man - treten ja auch durch unterschiedliche Lichtverhältnisse auf - sowieso durch Visierdrehung kompensieren. Wer das nicht kann, (ja, jetzt werde ich bräsig-überheblich) ist der sauteuren Supa-Dupa-Muni noch nicht würdig.

    Duell ist eine Art Intervalschießen?

    Ja. 3/7. Die Scheibe ist zwar anders und auch das Procedere vor dem eigentlichen Schießen, aber sonst ist es das Gleiche: 7 Sekunden in Erwartungshaltung, 3 Sekunden für einen Schuß, das Ganze 5x hintereinander.

    Ein passender Griff wäre sicher sinnvoll.

    Kann ich diese 12/18 Trainingseinheiten auch von Verein B unterschreiben lassen und dann die WBK auch über Verein B beantragen?

    Das kommt ganz drauf an ...

    Denn du hast 2 Fragen gestellt.

    Frage 1: Schießbucheinträge aus verschiedenen Vereinen / ggf. kommerziellen Ständen: Im Normalfall kein Problem.

    Nur muß dir EIN Verein, in dem du "lange genug" (abhängig von Verbandsregeln) Mitglied bist, die Regelmäßigkeit bescheinigen.

    Zur Frage 2: Ob Verein B das kann, kommt ganz drauf an, was der jeweilige (Landes-)Verband für Befürwortungsregeln hat.

    Mit 35 sollte sie langsam einen richtigen Berufsabschluss erwerben.

    Denn vom Schießen kann man nur in den seltensten Fällen bis zur Rente (gut) leben.

    Nach dem Olympiasieg der perfekte Zeitpunkt, die aktive Karriere zu beenden. Mehr geht kaum.

    Ich wünsche der sympatischen Bayerin alles Gute - und als Trainerin bleibt sie ja unserem Sport treu.

    ist das Schießen mit ihnen nur nach Maßgabe des § 10 Abs. 5, § 12 Abs. 4 WaffG zulässig

    Zwar hat der DSB-Vizepräsident Jürgen Kohlheim auch hier das Schießen mit der Armbrust - eventuell aus politischen Gründen - bejaht, so steht es doch im Widerspruch zu Anlage 1 (zu § 1 Abs. 4) Begriffsbestimmungen Abschnitt 2 Punkt 7:

    Zitat

    Im Sinne dieses Gesetzes

    7.
    schießt, wer mit einer Schusswaffe Geschosse durch einen Lauf verschießt, Kartuschenmunition abschießt, mit Patronen- oder Kartuschenmunition Reiz- oder andere Wirkstoffe verschießt oder pyrotechnische Munition verschießt,

    Das alles trifft auf Armbrüste definitiv nicht zu.

    Muss ich dann diese 12/18 malmit genau diesem Kaliber trainieren ODER reicht eine beliebige erwerbnispflichtige Kurzwaffe wie zb. eine Sportpistole?

    Ich weiß, bezüglich Jura ist logisches Denken nicht zielführend.

    Aber selbst der verbohrteste Jurist wird erkennen, dass der erste Teil Unfug ist:

    Schütze A ist Mitglied im Schützenverein B. B hat einen Schießstand zur Verfügung, zugelassen für Kurz- und Langwaffen bis 7000 Joule.

    Schütze A möchte gern ein M1 Carbine im Kaliber .30 Carbine erwerben. In seinem Verband ist diese Waffe sportlich nutzbar.

    Wie kann er ein regelmäßiges Training MIT DIESEM KALIBER sicherstellen?

    GAR NICHT. Wohl kaum ein Verein wird Vereinswaffen in allen denkbaren und zugelassenen Kalibern vorhalten. Wird es gar nicht können, wegen "so wenig Waffen wie möglich im Volk".

    Sich 12/18 x das Carbine vom Schützenkollegen borgen? Der wird dir was husten. 1-2 x gern, aber regelmäßig? NJET! So einfach kommt man auch nicht an die Muni ran. Und wie soll man sie dem Kollegen verkaufen? Zum 20.000-Schuß-Rabatt aus dem Jahr 2013, wie man sie selbst gekauft hat - der nie wieder kommt - oder zum aktuellen Tagespreis für 1 Schachtel? (Dann müßte man eigentlich Steuern auf den Gewinn abführen). Darum: NEIN - soll er sich seine Murmel bitte selber besorgen!

    Und wenn im Bekanntenkreis noch niemand solch ein Waffeleisen hat? Geht dann gar nicht.

    Somit ist die Forderung, 12/18 x mit exakt dem begehrten Kaliber zu schießen müssen vollkommener Nonsens.

    Geh davon aus, dass die Schützenstreuung - in der Theorie und auch nur als Vereinfachung! - einer Gausschen Normalverteilung folgt.

    Dito die Streuung der Munition.

    Das Ganze findet im zweidimensionalen Raum statt.

    Weiterhin gibt es Sprünge - zumindest, wenn volle Ringe gezählt werden. Zur Vereinfachung kann man die aber auch unberücksichtigt lassen ("Zehntelwertung").

    Um das aber mathematisch aufzudröseln und nach der Streuung der Muni umzustellen, fehlt mir die Zeit, da ich in Stochastik und Statistik doch aufgrund vorgerückten Alters ein wenig eingerostet bin. Für einen jungen Diplom-Mathematiker dürfte das aber keine Hürde darstellen.

    allein schon weil sie zu breit sind. Max 80cm erlaubt.

    Dann eben die Coronella, ist nur 60 breit und billiger bei ansonsten gleichem Material und Dicke.

    Ich schieße im DSB nicht liegend, da mir die hier von den hiesigen Veranstaltern angebotenen (und dann auch verpflichtend zu nehmenden) Matten weder hygienisch noch physisch behagen. Ich bin kein Schwein, das gern im Dreck liegt.