Beiträge von Tom_123

    Wie groß ist denn die Restwandstärke des Laufes nach dieser Gewichtsreduzierungsaktion.

    Die .45ACP entwickelt ja doch 1300bar Gasdruck im Lauf.

    Ich bin kein Konstruktionsingenieur aber ich hätte Bedenken, daß mir das Ding nach dieser Aktion irgendwann mal um die Ohren fliegt.

    So weit würde ich nicht gehen, aber ich wäre auch kein Freund dieser Lösung.

    Erstens wird das Metallgefüge des Laufes verändert, zweitens muß man mehr putzen

    und drittens gibt es einfachere Lösungen.

    Z.B. Einfräsungen im Schlitten, Material am Griffstück wegnehmen, usw.

    Bei meiner 5 Zoll Tanfoglio war es ausreichend den Magazintricher und

    die Magazingewichte zu entfernen um auf schlanke 1276g zu kommen.

    Da wirst Du recht haben, wenn ich eine wirklich ernsthafte Antwort haben will würde ich doch einige Eckdaten mehr preisgeben.

    Auch dann habe ich noch nicht seine Statur und kann nicht durch seine Augen gucken.

    Und ich habe auch keine statistisch relevante Stückzahl meiner Waffe, um sagen zu können

    daß der Hersteller nur gute und zuverlässige Waffen baut.

    Alles was solche Threads leisten können, ist eine Auswahl zu bieten.

    Aussuchen muß man immer selbst.

    Oder wie es jemand mal poetisch formuliert hat:

    "Du findest deine Waffe nicht, deine Waffe findet dich." ;)

    Um die Auswahl noch etwas zu erweitern:

    Tanfoglio Limited Custom (5 Zoll) und Tanfoglio Goldmatch (6 Zoll).

    (Wechsel)Systeme gibt es in 9mm, .45ACP und.40S&W

    Welche Waffe zu Dir paßt, kann man per Ferndiagnose schwer sagen.

    Das hängt von zu vielen Faktoren ab, also am besten ausprobieren.

    Hallo,

    was Doug Koenig zeigt ist eher für das dynamische Schießen geeignet.
    Für 25m Präzision eher ungeeignet.
    Schießt Du dynamische Disziplinen?

    Grüße

    Zur Zeit schieße ich mit der 9mm, zumindest wettkampfmäßig, fast ausschließlich Fallscheibe.

    Keine Ahnung ob das schon als dynamisch gilt?

    Früher hatte ich den gleichen Anschlag aber auch bei den Präzisionsdiziplinen.

    Ich wüßte jetzt auch nicht wie man sich besser hinstellen könnte?

    Isoscelens funktioniert für mich -überspitzt ausgedrückt- eigentlich nur in der Theorie.

    Wenn du mit den Armen ein gleichschenkeliges Dreieck bildest, liegt die

    verlängerte Visierlinie in Kopfmitte.

    Um das auszugleichen stellt man das linke Bein etwas vor, dann paßt es wieder.

    So habe ich zumindest, grob zusammengefaßt, den Inhalt des Video verstanden.

    Ein paar ältere Sachen vom mir.

    Zweihändiger Anschlag.

    Erscheint mir sinnvoll und ich mache das, mehr oder weniger, so.

    https://www.youtube.com/watch?v=Fp_2EC…6A967E&index=21

    Etwas Älteres über einhändigen Anschlag, wohl nicht mehr ganz aktuell,

    aber ich finde es trotzdem sehenswert:

    https://www.youtube.com/watch?v=TSW1sF…player_embedded

    Hier etwas zum stehend Anschlag mit dem Unterhebelrepetierer,

    Kann m.M.n. auch gut für's Fallscheibenschießen angewendet werden:

    https://www.youtube.com/watch?v=VY3dTX…ature=endscreen

    Ich kenne dieses Zielfernrohr nicht, also nur
    allgemeine Hinweise, mehr oder weniger ins Blaue hinein.

    Mögliche Benutzerfehler:
    1. Dioprienverstellung (hinten).
    Dort mal drehen und sehen ob es besser wird.

    2. Umgebung.
    Bei heißen Lauf gibts Flimmern.
    Wenn neben dir jemand schießt und ihr einen Kugelfang mit Sand habt,
    kann es, gerade bei trockenen Klima, schon einmal 'neblig' werden.

    3. Paralaxeausgleich.
    Die ist meist an einem Turm an der linken Seite oder vorn einstellbar.

    Wenn das alles ausgeschlossen wurde, ist das Teil wahrscheinlich defekt.

    Der BDS könnte diesen Erfolg durch "Auflageschießen freie Klasse mit Optik" leicht toppen. ;)


    Damit hätte man den altersbedingten Stress mit der Schießbrille nicht mehr.

    Hat er schon lange, ich wollte nur nicht schon wieder mit diesem Thema anfangen
    und auch mal den DSB loben, da er es in diesem Fall wirklich verdient hat. ;)

    Fast alle Disziplinen kann man beim BDS auch mit Optik schießen.
    Und zusätzlich dürfen Senioren beim Langwaffen- Präzisionsschießen auch sitzen.
    Was mein kaputtes Kreuz durchaus zu würdigen weiß. ;)

    da hier so viel und auch über Kleinigkeiten gestritten wird, hätte ich gerne eure Meinung zum Auflage- Schiessen.

    Aber gerne.
    Ich finde, daß dem DSB mit Einführung des Auflageschießens ein großer Wurf gelungen ist.
    Das Auflageschießen ermöglicht es den Sport bis ins hohe Alter und trotz aller möglichen Gebrechen weiter zu betreiben. Soweit alles richtig gemacht.

    Daß sich darüber meist Kollegen aufregen, die mir Schießen im Exoskelet als frei stehenden Anschlag verkaufen wollen,

    nehme ich -auch altersbedingt- gelassen hin. ;)

    Persönlich schieße ich Langwaffen aufgelegt, Kurzwaffen aufgelegt ist nicht so mein Ding.
    Ich schieße Kurzwaffen freistehend im zweihändigen Anschlag.
    Auch hier gibt es, zumindest Regional, auch beim DSB schon einige Disziplinen.

    Das ist aber meine persönliche Preferenz und keinesfalls eine Kritik am Auflageschießen mit Kurzwaffen.

    Fakt ist doch wohl, und ich tippe, da wiederspricht auch sigges nicht, das GK weder vor 1990 noch heute eine KERNKOMPETENZ des DSB war bzw. ist, wie weiter vorne behauptet wurde

    Nochmals zur Klarstellung.
    Der DSB wurde 1861 gegründet, während des dritten Reiches faktisch aufgelöst und 1951 wieder gegründet.
    Bei der Gründung 1861(!) war die Kernkompetenz des DSB das Großkaliberschießen.
    So absurd es auch ist, natürlich kann man behaupten alles vor 1951 hat nichts mit dem DSB zu tun,
    nur muß man sich dann fragen lassen warum man 150 Jahrfeiern abhält und Traditionsvereine
    beheimatet, deren Tradition sich bestimmt nicht auf 1951 und danach bezieht.
    Was ist nun der DSB?
    Ein 1951 gegründeter Verein der nur zufällig den gleichen Namen wie das 1861 gegründete Original hat?

    Über all das kann man sicher trefflich diskutieren, nur setze ich dafür ein Mindestmaß an zivilisierten
    Umgang miteinander voraus, was einige Leute hier offensichtlich überfordert.


    Tradition kann man erhalten, man muss ihr aber nicht unbedingt nacheifern.

    Bin hierbei froh, dass ich z. B. 3x40 schießen kann und nicht mit den Standschützen an die Dolomitenfront einrollieren muss.


    Kernkompetenzen können sich ganz leicht verschieben.

    Hier sind wir absolut einer Meinung.
    Allerdings sollte man die Tradition, die man fortführen will auch kennen und dazu stehen.
    Die meisten Traditionen haben auch Schattenseiten.
    Natürlich gilt es diese Schattenseiten zukünftig zu vermeiden, aber 150 Jahre DSB feiern und nur ca. 70 Jahre der Tradition anerkennen ist nicht Traditionspflege sondern Pipi Langstrumpf. (ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt)

    Die interessante Diskussion ist doch hier welchen Traditionen gilt es zu verwerfen und welche zu erhalten.
    Ich bin hier eben der Meinung, daß das Großkaliberschießen als einstige "Königsdisziplin" des Schützenwesens und des DSB erhaltenswert ist und die Kernkompetenz des DSB sein sollte.
    Wäre schön gewesen das einigermaßen zivilisiert diskutieren zu können.

    Califax
    Ich kann Multitasking und somit beides, Interessierte Betreuen und mein Tun -auch mal öffentlich- reflektieren. ;)
    Und dein Pfeilbeispiel gilt auch nur dann, wenn der größte Teil der Pfeile nicht schon zerbrochen ist
    und eigentlich gar kein Pfeil mehr sein möchte. ;)

    Der Verband selbst wurde 1861gegründet und 1951 wieder gegründet, Großkaliber wurde da nie geschossen.

    Nun ist aber gut.
    Wir kehren jetzt die Geschichte und Tradition des DSB vor 1951 unter den Teppich damit die Argumente passen?

    Die Antwort auf den Rest (zweiter Beitrag) erspare ich mir.
    Für jemanden der ständig gepflegte Diskussionen fordert sinkt das Niveau deiner Argumentation gerade bedenklich und auf so etwas habe ich, salopp ausgedrückt, keinen Bock.

    1) es gibt ebso viele Hardtliner denen schon die GK Zentralfeuerdisziplinen ein graus sind, da diese nicht der ,,Tradition,, entsprechen, wer hat da Prio?

    Nun ja, der DSB wurde einmal gegründet um das Großkaliberschießen zu fördern.
    Was sollte dann wohl Priorität haben? Gerade im Hinblick auf die Tradition.
    (Mal abgesehen von der durch die Waffengesetze bedingten Einschränkungen bei der Jugendarbeit)

    2) wenn neue parallel Angebote auf den Markt kommen wird es immer Abwanderung geben!

    3) warum sollte ein großer Verband jede Strömung mitmachen, wo würde so etwas hinführen?..........

    4 )warum muss oder sollte ein großer Verband mit einem kleineren in Konkurrenz treten, der sich klar abgrenzt und andere Angebote bietet?

    Meine Kritik ist ja gerade das der DSB jede Strömung mitmacht, aber eben nicht in seiner traditionellen Kompetenz, dem Großkaliberschießen,

    sondern immer dort wo Kohle(Sportförderung) und Image zu holen ist. Beispiel Bogenschießen.

    Stell dir vor der DFB würde den Tennisverband übernehmen, nur weil dort gerade wieder ein paar Sportler gute Leistungen zeigen und

    es dort ja auch irgendwie um Bälle geht.

    Zu 4: Muß man ja nicht und ich persönlich habe auch kein Problem damit.

    Nur einerseits sucht man Mitglieder und assimiliert dafür fleißig fremde Sportverbände, andererseit läßt man zig tausend Mitglieder,

    die eigentlich den Gründungsgedanken des DSB am ehesten vertreten zu anderen Verbänden abwandern.

    Macht das Sinn?

    5) warum kommen solche Vorwürfe nicht umgekehrt, z.B. weil die kaum Jugendangebote bieten, gar keine Regionalen Liegakämpfe anbieten, kaum softige Disziplinen anbieten?

    6) keine Leistungszentren und die Strukturen dazu unterhalten ?

    Weil es bei den anderen Verbänden kaum etwas zu meckern gibt? ;)

    Spaß beiseite.

    Die anderen Verbände sind eben noch im Aufbau und teils (z.B. BdMP) auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten.

    Das macht sie aber gerade attraktiv. Weil eben nicht alles zu tote reglementiert und verwaltet wird und weil man sich nicht

    zusätzlich um die Interessen von Bogenschützen oder Luftgitarrenspielern kümmern muß.

    Der BDS bietet übrigens im Rahmen seiner Möglichkeiten durchaus auch das Schießen mit Luftwaffen für den Nachwuchs an.

    Fast alle Disziplinen werden auch mit KK geschossen.

    Zusätzlich gibt es noch Field Target, das auch mit erlaubnisfreien Luftgewehr geschossen werden kann.

    Ich denke mal da kann jeder eine passende, softige Disziplin finden.

    Leistungszentrum hat der BDS, wie oben geschrieben, ja auch bald eines.

    Ansonsten betritt man bei den Disziplinen aber auch manchmal Neuland.

    Über Jahrzehnte ausgefeilte Trainingsmethoden gibt es eben für Fallscheibenschießen mit Repetierflinten nicht.

    Hier ist eben manchmal auch etwas Pioniergeist gefragt, was, zumindest für mich, auch die Attraktivität steigert.

    Der Spruch mit dem aussterben des DSB geistert ja schon seit Jahren durch die Foren mit Waffenbezug und wird von beiden Seiten gebraucht, hier vorher von Dingo einem Moderator der sicher nicht als DSB Basher gelten kann. Was man uns damit sagen will kann ich allerdings nicht verstehen.

    Na ja, ich habe ja versucht darzustellen, warum der DSB -zumindest Kurz- bis Mittelfristig- nicht ausstirbt.
    Allerdings beobachte ich hier in Berlin, daß die Anzahl der Teilnehmer an Wettkämpfen des SVBB rückläufig ist, während die Teilnehmerzahlen bei den kleineren Verbänden steigen.
    Ich habe allerdings noch nicht genug aus den Statistikseminaren vergessen,
    um daraus eine signifikante Aussage abzuleiten. ;)

    Woraus schließt Du das die Verbände (Land und DSB) das nicht wollen?

    Na ja, wer jede Sportart assimiliert, die nicht bei drei auf dem Baum ist, muß sich diese Kritik schon gefallen lassen.
    Wenn sich dann noch der allgemeine Trend der großen Organisationen durchsetzt,
    daß nur noch gefördert wird was Kohle und Image bringt, haben wir genau die angesprochenen Probleme.
    Unzufriedenen Mitglieder, Verlust der Kernkompetenz, Verschlafen neuer Trends in der Kernkompetenz,
    kleine Verbände, die es besser machen und die Unzufriedenen auffangen.

    Natürlich wird der DSB auch dadurch nicht aussterben.
    In einer Gesellschaft, in der nur Kohle und Image zählen ist er gut aufgestellt.
    Ich (und wahrscheinlich auch Andere) frage mich allerdings ob ich in so einem Verband meinen Sport ausüben will, wenn mir bessere Alternativen geboten werden.

    Wer diesen Luxus der Auswahl nicht hat, dem bleibt dann eben nur Kritik und die wird dann
    eben, je nach Temperament, auch mal harsch vorgetragen.

    Nein es geht um die Leute die hier keinen Hehl draus machen das sie dem DSB Pest, Cholera und den Untergang wünschen,

    Meine ehrliche Meinung?
    Hier im SVBB gibt es schon einige Funktionäre, die mit ihren Verhalten geradezu um solche Reaktionen betteln. ;)
    Andererseit gibt es natürlich auch einige die fast ihre gesamte Freizeit opfern um den Schießsport
    des DSB/SVBB doch noch ein Stück attraktiv zu gestalten und die versuchen die Freude am Schießsport zu vermitteln.
    Denen gehört mein Dank und Respekt und nur wegen denen bin ich überhaupt noch DSB Mitglied.

    Nur auch hier ist das bestimmt nicht auf Mitgliederschwund o.Ä. zurück zuführen sondern doch eher auf Fehlplanung oder Fehlkalkulation,


    Weder noch.
    Es mangelte an den Kaderschützen für die das Leistungszentrum einst gebaut wurde.
    Und "Otto Normalschütze" war dem Verband offensichtlich nicht wichtig genug um für ihn diese Schießstätte zu erhalten.

    Wie schwierig das ist einen Verband zu leiten in dieser Größe mit unseren speziellen Problematiken, lässt sich glaube ich kaum ermessen von unserer Sichtweise aus.


    Man nehme nur das Thema RSB und PSSBXY, wenn man das auf die Fläche von Flensburg bis Rosenheim transportiert, mir wäre Himmelangst.

    Politisch, Sportlich, Finanziell, Zukunftsorientiert den Überblick zu behalten, die ganzen Strömungen und Charakterismen zu glätten und dann kommen so Brandstifter und zündeln an Themen rum die keine Bedeutung haben, da ungewiss, die aber gefährlich werden können.

    Die Grundfrage ist doch hier, will ich Qualität in meiner traditionellen Hauptkompetenz,
    oder will ich viele Mitglieder egal wie, warum und zu welchen Preis.
    Offensichtlich hat man sich beim DSB für letzeres entschieden und jetzt eben die damit verbundenen Probleme.

    Ich sehe hier durchaus Anlaß für Unmut und Kritik, auch und gerade wegen der oben genannten engagierten Funktionäre,
    deren Leistungen für den Schießsport durch ständige Fehlentscheidungen zu nichte gemacht werden.

    Wie intensiv man solche Kritik äußert, hängt natürlich auch vom Temperament und Betroffenheit ab.
    Aber Kritik als Brandstiftung abzutun ist sicherlich der falsche Weg.

    da gibt es eine simple einfache Lösung, diese Herrschaften sollen ihre eigenen Schießanlagen bauen........

    Für einen Berliner Schützen klingt dein Argument bzw. Wunsch schon etwas befremdlich.

    Das Landesleistungszentrum, daß der SVBB nicht mehr betreiben konnte (oder wollte?), wurde vom BDS übernommen.
    Schönste Schießanlage (m.M.n.) mit allen Möglichkeiten (außer Wurfscheibe) gehört der DEVA.
    "Ersatzleistungszentrum" des SVBB wurde von einem Bezirksamt finanziert und steht allen Vereinen und Verbänden offen.

    Will sagen, hier sollte man auch regionalen Unterschiede berücksichtigen.
    Dabei komme ich allerdings zu dem Schluß, daß in Regionen, wo eine gewisse Auswahl an Sportmöglichkeiten herrscht,
    die kleineren Verbände mit ihren attraktiveren Sportangebot und weniger Regelwut die Nase vorn haben.
    Zumindest bei den aktiven Schützen.

    Natürlich wird der DSB -auch und vielleicht ausschließlich- dank ISSF und WA nicht aussterben können.
    Zumindest so lange nicht, wie die olympischen Disziplinen noch genügend gesellschaftliche Aufmerksamkeit
    generieren um das Ganze zu finanzieren.

    Auch das Argumente von den höheren Mitgliederzahlen ist fragwürdig.
    Die kleineren Verbände sind Sportverbände für das Schießen mit Feuerwaffen.
    Hier für den DSB Mitglieder einzurechnen, die alles mögliche tun außer mit Feuerwaffen zu schießen macht wenig Sinn.

    Gegen deine Ansicht sprechen folgende Punkte:

    1. Wie bereits oben erwähnt, traten DSB Schützen traditionell schon immer in der zu ihrer Zeit
    üblichen Straßenkleidung zum Wettkampf an.
    Ein Schützenverband, der vorgibt auch die Traditionen weiterführen zu wollen, sollte das auch berücksichtigen.

    2. Spezielle Sportkleidung ist teilweise erforderlich, (in Sandalen spielt man eben schlechter Fußball)
    teilweise durch Traditionen begründet.
    Snookerspieler treten nicht im Kellneroutfit an weil ihre Funktionäre einsame Entscheidungen treffen,
    sondern weil Snooker eben in Umgebungen entstand in dem dieses Outfit sozial gefordert wurde.
    Es ist in diesem Beispiel eben Tradition während Schießsport im Trainingsanzug eine Abkehr von der Tradition bedeutet.

    3. Um es salop auszudrücken, Schießsportler betreiben ihren Sport, auch auf höchsten Nivau, für lau.
    Wenn der ISSF/DSB für seine Wettkämpfe Preisgelder in sechstelliger Höhe auslobt, sind sicher die meisten
    Sportler auch bereit Kellneroutfits(Snooker) oder lächerlich bunte Hemdchen über Bierbauch (Darts) zu tragen.
    So wie es jetzt aussieht sollten die Verbände eher dankbar sein, daß überhaupt noch ein Sportler
    die Leistungen für einen feuchten Händedruck und eine Urkunde erbringt.

    Zum Ansehen des Schießsports:
    Um das Ansehen von irgendetwas zu steigern ist es hilfreich Vorbild zu sein und sein Tun zu lieben.
    Ich bin ein halbwegs ordentlicher und vernünftiger Mensch und ich liebe Waffen.
    Damit steigere ich das Ansehen des Schießsports, weil man sieht daß von mir keine Gefahr ausgeht
    und weil die meisten Menschen, zumindest unterbewußt, wissen, daß Waffen und Werkzeuge das einzige ist
    was uns an die Spitze der Nahrungskette gebracht hat und uns seit über 8000 Jahren dort hält.

    Einige mögen das anders sehen, aber die überzeugst du auch nicht wenn du deine Waffen bis zur
    Unkenntlichkeit verunstaltest, sie Sportgerät nennst und dir einen Trainingsanzug anziehst.
    Im Gegenteil, wenn du schon Zweifel an deinen Sport hast, wie willst du dann die Gegner deines Sportes überzeugen?

    Eventuell handelt es sich bei dem Verbot um ein Relikt aus Zeiten der Ost-West-Konfrontation in denen man dem Osten Jeanshosen-ungetrübte Aufnahmen von Schießsportveranstaltungen ermöglichen wollte. Oder die Funktionäre aus allen Himmelsrichtungen waren sich einig, dass die dem Verfall preisgegebene Jugendkultur der Rock- und Beatmusik aus dem von langen Traditionen geprägten Schützenwesen herauszuhalten ist.


    Ich denke das Jeansverbot ist einfach eine ideologisch aufgeladene Frage, bei der sich günstigstenfalls Gedanken darüber gemacht werden, die andere haben könnten (!), wenn ein Sportler in Straßenkleidung bei einem Wettbewerb auftritt.

    Historisch gesehen trat man im DSB eigentlich immer in der zur Zeit üblichen Straßenkleidung zum Wettkampf am.
    Wenn man den Berichten glauben darf musste man allerdings früher die Jacke anbehalten (die Hose natürlich auch) und einen Hut tragen .;)

    Regional denke ich eher, daß die Hosendiskussion nichts mit Osten sondern eher mit den Bogenschützen zu tun hat,
    die im DSB immer mehr Einfluß gewinnen und sehr viel wert auf sportlich-modisches Erscheinen ihrer Wettkämpfer legen. ;)

    Wie man eine Jeans definiert weiß ich auch nicht.
    Ich glaube die Nieten an den Taschen wurden wohl damals patentiert und sind so das Alleistellungsmerkmal.
    Aber keine Sorge, die entsprechenden Stellen im DSB werden da bestimmt weitere zwanzig Seiten
    mit genauen Definitionen der Sportordnung hinzufügen.
    Vielleicht gibt es dann auch Kurse und eine Schneiderlizens für Kampfrichter. ;)


    Mit einer entsprechend eingeübten Atemtechnik lässt sich so was gut erreichen, erfordert jedoch ein gewisses Training. Und daran hapert es bei vielen "Freizeitschützen". Insbesondere das Duellschießen wird im normalen Training gerne vernachlässigt, da es dann ja die komplett 5-er Anlage "blockiert". So zumindest meine Erfahrung hier bei mir in der Gegend.

    Und entsprechend sehen dann auch die Duellergebnisse aus.

    Genau so habe ich esauch trainiert.
    Wenn es gut lief habe ich ca. 1 Sekunde vor der Drehung der Scheibe ausgeatmet und
    bei der Drehung hoch und einatmen.
    Ein weiteres Problem mit den Klappscheiben, wenn sie schon im Betrieb sind,
    dann werden meist von mehreren Schützen einfach Serien geschossen.
    Individuelles Training ist da schwer möglich.
    Ich habe das mit der Investition in einen Timer gelöst.
    So konnte ich individuell soviel und so oft trainieren wie ich wollte.
    Weiterer Vorteil des Timers, die genaue Zeit bis zur Schußabgabe wird angezeigt.
    Das ist bei Duell vielleicht nicht soo wichtig, aber bei 10sec. und 20 sec. Serien sehr hilfreich.

    no.limits
    Danke für die Einsichten / Ausführungen.

    Bezüglich des Winkels:
    Das hängt natürlich auch vom Körperbau ab.
    Als ich noch einhändigen Anschlag geschossen habe, habe ich die entsprechenden Muskelgruppen auch trainiert,
    da kam keine große Spannung auf wenn man so etwas zu Hause mit 5kg Hanteln oder Gewichten an den Armen übt.
    Andererseits habe ich lange Arme und je länger der Weg zum Ziel desto größer der Schwung und damit die Gefahr
    über dem Ziel zu landen und korrigieren zu müssen, was Zeit kostet.
    Natürlich, wer besser trifft als ich hat recht, aber für mich als Autodidakt und Freizeitsportler hat es so ganz gut gepaßt.

    Auch von mir danke für den informativen Beitrag.
    Meine unmaßgebliche Meinung als Freizeitschütze dazu:

    Warum senken beide Damen den Arm derart weit nach unten?
    Vorgeschrieben sind doch nur 45 Grad und bei mehr hat man einen längeren Weg ins Ziel.
    Ich sehe da keine Vorteile.

    Meine Technik war früher eher ähnlich der von Celine.
    Das lange Nachzielen war für mich immer eine Art Gedächdnisstütze,
    um beim nächsten Schuß das Nachzielen nicht komplett zu vergessen. ;)
    Man sollte es damit aber auch nicht übertreiben, bei mir gab es deshalb schon einmal Mecker vom Kampfrichter.

    Mit viel Training und sehr guten Körpergedächtnis kann man sicher auch die Technik von Lin anwenden.
    Für alle Anderen meiner Meinung nach weniger zu empfehlen.

    Die meisten Schützen schiessen einen 3 sec. Notschuss, weil sich schon das Programm Duell oder Rapidfire im Kopf manifestieert hat, muss schnell gehen, stress, keine Zeit, ja nicht zu spät kommen.

    Das Problem sehe ich eher darin, daß einige Mitschützen sehr früh schießen und man dadurch aus dem Rhythmus gerät.
    Am Anfang habe ich versucht das durch mitzählen zu vermeiden.
    Wenn man den Ablauf oft übt, stellt sich das dann von selbst ab.
    Auch sollte man ein ungefähres Gefühl für die 7 Sekunden Pause entwickeln und vorausahnen können,
    wann die Scheibe sich für den nächsten Schuß wieder dreht.
    Wird man von der Scheibe überrascht, bleibt meist nur noch der Notschuß.

    @ JoHannes

    Dann wollen diese Vereine eben keinen Kontakt zu Gastschützen, oder es hat sich gerade keiner gefunden,

    der die Internetseite pflegt, oder sonst etwas, so what? Ist doch ihr gutes Recht, oder?


    Mails beantworten ist Arbeit, Schießstand unterhalten ist Arbeit, für Gastschützen Aufsicht schieben ist Arbeit.

    Wenn das Menschen ohne Bezahlung auf sich nehmen, sollte man sich herzlich bedanken,

    wenn nicht hat man wenig Grund sich zu beschweren.


    Ich lade mich ja auch nicht bei dir zum Mittagessen ein und beschwere mich dann

    wenn du nein sagts oder die Suppe kalt ist.


    kulzer daniel

    Das Bewußtsein ist schon da, nur die Logik erschließt sich mir nicht.

    Ihr (die Vereinsmitglieder) habt kostenlose Arbeit zu leisten damit ich im freien Rahmen Schießen gehen kann?

    Und wenn eure freiwillige und unbezahlte Arbeit nicht dem Standard eines Grandhotels entspricht

    habe ich guten Grund in Foren darüber zu meckern und den Untergang des Schießsports zu beschwören?


    Standgebühren? Die decken meistens nicht einmal die Kosten.

    Warum gibt es wohl so wenig kommerzielle Schießstätten?

    Und auch hier ist es doch Sache des Vereins für die Standgebür seine Leistung festzulegen.

    Wenn Mail beantworten und roter Teppich auslegen nicht dazu gehört ist das eben so.


    Freiheit ist nicht Ponyhof, sondern sich selbst kümmern.

    Sehe ich jetzt etwas anders.


    Ein Schützenverein ist kein Serviceunternehmen, sondern eine Gemeinschaft von Menschen,

    die allein nicht im Stande wären einen Schießstand zu betreiben.

    Da besteht keine Pflicht auf deine Anfragen zu antworten.

    Zumal du dich ja nicht einmal für eine Mitgliedschaft interessierst.


    Wenn niemand Antwortet ist es dir doch durchaus zuzumuten dort mal

    zu den Trainingszeiten zu erscheinen dein Anliegen persönlich vorzutragen.


    Was das Ganze mit Tradition zu tun hat, entzieht sich mir vollkommen.


    Und da du ja nicht "fehlernder Nachwuch" bist, hat es wohl damit auch nichts zu tun.


    Sorry wenn das jetzt etwas hart klingt, sehe ich aber so. ;)