Hanau

  • [Link entfernt, ne DHL Sendungsverfolgung war sicher nicht gemeint]

    Ab 2:50 ein von manchen geschätzter Experte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Erzwo (22. Februar 2020 um 13:03)

  • [Link entfernt, ne DHL Sendungsverfolgung war sicher nicht gemeint]


    Ab 2:50 ein von manchen geschätzter Experte.

    ???

    Gruß Mike

    ohne Training kein Vorankommen ;)

    Erfolg muss man sich erarbeiten, Neid kommt von allein :)

    KK 500 E Auflage, LG500itec E Auflage :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Erzwo (22. Februar 2020 um 13:05)

  • Servus,

    bei uns war gestern ein meiner Meinung nach sehr guter Leserbrief in der Zeitung.

    Habe da nur noch eine kleine Ergänzung dazu gemacht:

    Leserbrief.pdf

    Wie kommst Du auf die Psychologischen Gutachten, die wurden im Leserbrief doch überhaupt nicht erwähnt? Für jemanden, der nur diesen Leserbrief liest, fehlt irgendwie der Zusammenhang.

    Ich würde an Deiner Stelle Deine Ergänzung noch mal überdenken, da steckt ähnliche Unwissenheit drin, wie wahrscheinlich im auslösenden Leserbrief. Das Auflisten eines Zugführers, du meinst sicherlich einen Triebfahrzeugführer, spricht Bände. Erkläre mir doch mal bitte, wie solch eine Person absichtlich in eine Menschenmenge fahren kann. Die Triebfahrzeugführer sind Opfer bei solchen Unfällen, keine Täter, sie können die Unfälle nicht vermeiden obwohl sie es wollen.

    Uri Geller konnte zwar seinerzeit Löffel verbiegen, aber der Fahrweg eines Zugs lässt sich vom Lokführer durch abstruse Gedanken nicht beeinflussen.

  • Servus,

    bei uns war gestern ein meiner Meinung nach sehr guter Leserbrief in der Zeitung.

    Habe da nur noch eine kleine Ergänzung dazu gemacht:

    Leserbrief.pdf

    Nur immer reflexhaft auf die anderen zu zeigen bringt uns auch nicht weiter, spätestens wenn es an das Auto geht verliert der Waffenbesitzer auch die Sympathien der eigenen Seite.

  • Erkläre mir doch mal bitte, wie solch eine Person absichtlich in eine Menschenmenge fahren kann.

    Ich bin mit den Notfallmechanismen der Bahn nicht sonderlich vertraut, aber wenn der Lokführer ungebremst mit voll besetztem Zug in den Bahnhof reinrauscht, möchte ich mir die Auswirkungen nicht ausmalen. Ich denke da mal an 09/11 oder Germanwings-Flug 9525 als Pendant in der Luft zum Bahnverkehr.

    Nur immer reflexhaft auf die anderen zu zeigen bringt uns auch nicht weiter, spätestens wenn es an das Auto geht verliert der Waffenbesitzer auch die Sympathien der eigenen Seite.

    Ja, lass bloß die Finger von der heiligen Kuh in Deutschland. Maßnahmen diesbezüglich sind genug getroffen worden, man betrachte die Sicherheitsvorkehrungen beispielsweise auf Schützenfesten, um im Thema des Forums zu bleiben.

    An allen Stellen wird es immer schwerer gemacht, Dinge des Alltags zum Schädigen von Menschen zu missbrauchen. Leider lässt sich das nicht zu 100% vermeiden, das liegt in der Natur der Dinge, und vor allem am Menschen selbst.

    Wie sagt ein altes Sprichwort? Wo ein Wille, da auch ein Weg.

    Darum nutzen weitere Verschärfungen oder Restriktionen niemanden, sondern erzeugen nur Unmut. Es liegt auch an uns selbst, diese Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu handeln. Ein wenig mehr mit offenen Augen durch die Welt zu laufen statt oft nur wegzusehen kann sehr hilfreich sein und vieles vermeiden.

  • Ich bin mit den Notfallmechanismen der Bahn nicht sonderlich vertraut, aber wenn der Lokführer ungebremst mit voll besetztem Zug in den Bahnhof reinrauscht, möchte ich mir die Auswirkungen nicht ausmalen. Ich denke da mal an 09/11 oder Germanwings-Flug 9525 als Pendant in der Luft zum Bahnverkehr.

    Dann zerbrecht Euch doch auch keine Köpfe darüber. Es bringt Unmut, wenn sich in unseren Augen Unwissende in der Presse zu unserem Sport zu Wort melden. Bei diesen Worten verdreht jeder Eisenbahner, nicht mal die Lokführer, diese Augen. Die haben gar keinen Einfluss auf ihre Fahrstraßen, die werden aus der Ferne gestellt. Es gibt Zwangsbremsungen, wenn ein Zug über ein rotes Signal fährt. Btw fahren die Züge mit Vollgas durch die Bahnhöfe durch, wenn sir dort nicht halten. Die Züge befinden sich in der Regel auf den Gleisen, alles andere nicht 🤷‍♂️ Der Vergleich mit dem German Wings Flug hinkt gewaltig. Der Zug ist für was auch immer das ungeeignetste Mittel schlechthin.

  • Die haben gar keinen Einfluss auf ihre Fahrstraßen, die werden aus der Ferne gestellt. Es gibt Zwangsbremsungen, wenn ein Zug über ein rotes Signal fährt

    So denke ich mir das, zerbreche mir auch nicht den Kopf darüber. Und wie gut diese Technik funktioniert, hat uns 2016 Bad Aibling gezeigt. Menschlicher Einfluss ist immer möglich, wenn ein Wille da ist. Und wenn's der Lokführer nicht ist, ist es halt wer anders. Daher hinkt der Vergleich mit German Wings nicht.

    Das ist keine Panikmache oder Angst, sondern nur das Aufzeigen von Möglichkeiten.

  • Das ist keine Panikmache oder Angst, sondern nur das Aufzeigen von Möglichkeiten.

    Bisher haben wir uns immer noch im Bereich des tatsächlich passierten bewegt. Wenn nun auch noch den Bereich des Möglichen mit reinehmen, ohne dass es dafür konkrete Anhaltspunkte gibt, dann sollten wir auch ne Tippgemeinschaft für Lotto einrichten. =O

    Es ist schon so, wie oben mehrfach beschrieben: Wir machen uns teilweise das Leben schon untereinander schwer. auch ohne Waffengegner. ;(

  • dann sollten wir auch ne Tippgemeinschaft für Lotto einrichten. =O

    Vielleicht gar nicht so dumm die Idee. :)


    Wenn nun auch noch den Bereich des Möglichen mit reinehmen,

    Zu Ende gedacht müsste man das machen. In meinen Augen aber ein Stück weit unnötig.

    Wie in einem anderen Thread auch schon gesagt ist es sinnvoller, unser Umfeld und die Menschen um uns herum aufmerksamer wahrzunehmen und bei Auffälligkeiten entsprechend zu handeln.

    Aber ich denke das wird in unseren Vereinen schon so gehandhabt.

  • Wenn nun auch noch den Bereich des Möglichen mit reinehmen, ohne dass es dafür konkrete Anhaltspunkte gibt,.........

    Besonders wenn es nach irgendwelchen Vorgängen als Rechtfertigung, das andere noch viel schlimmer sein könnten gebracht wird.

  • So denke ich mir das, zerbreche mir auch nicht den Kopf darüber. Und wie gut diese Technik funktioniert, hat uns 2016 Bad Aibling gezeigt. Menschlicher Einfluss ist immer möglich, wenn ein Wille da ist. Und wenn's der Lokführer nicht ist, ist es halt wer anders. Daher hinkt der Vergleich mit German Wings nicht.

    Das ist keine Panikmache oder Angst, sondern nur das Aufzeigen von Möglichkeiten.

    Weil Du Dich ja anscheinend doch mit der Materie beschäftigt hast, was haben die Lokführer in Bad Aibling falsch gemacht? Wer ist denn in Bad Aibling verurteilt worden? Hätte es eine psychologische Untersuchung verhindert? Wo sind die Parallelen dieses Vorfalls zu dem Germanwingsflug? Da hat die Boulevardpresse ja mehr Ahnung vom Sportschießen :S

  • Weil Du Dich ja anscheinend doch mit der Materie beschäftigt hast, was haben die Lokführer in Bad Aibling falsch gemacht?

    Die Lokführer haben gar nichts falsch gemacht. Ich habe mich mit meinen Aussagen lediglich auf den oben genannten kritisierten Leserbrief bezogen.

    Möglich ist Missbrauch überall, das ist nun einmal so. Ob nun vom Steuerpult aus, oder aus einer Leitzentrale.

    Dass dies in Bad Aibling kein Missbrauch war, spielt noch nicht einmal eine Rolle. Erschreckender ist, das eine Einzelperson dies verursachen kann, was eben diesen einfachen Missbrauch ermöglicht.

    Es ging ja primär darum, ob eine weitere Verschärfung des Waffenrechts etwas bringt. In meinen Augen gar nicht. Dazu gibt es zu viele andere Möglichkeiten, anderen Schaden zuzufügen.

  • Ich sehen das eher wie "Lieschen Müller" (Link weiter unten). Der Sportschütze ist der geeignete Sündenbock. Durch die Uneinigkeit unter den Sportschützen / Verbänden, ist es der Presse/Medien ein leichtes, die Sportschützen immer wieder als die Ursache des Übels heran zu ziehen.

    Nach Winnenden hätte es ein geschlossenes Auftreten der Verbände gebraucht, die Öffentlichkeit zu informieren und die Schützen aus der Schusslinie der Medien zu halten.

    Das wurde leider versäumt.

    http://lieschen-mueller.de/2020/02/immer-…sportschuetzen/

    Eine weitaus höhere Anzahl von unschuldig getöteten haben wir in D pro Jahr

    bei Säuglingen und Kleinkindern. ( Quelle: Dr. Saskia Guddat, Rechtsmedizinerin, einfach mal googeln).

    120 bis 150 von den eigenen Eltern totgepügelte und missbrauchte Kleinkinder (bis 3 Jahre). Wo bleibt da der Aufschrei der Medien und das generelle unter den Verdacht stellen von Eltern, (auch werdenden). Wo bleibt da die Anlasslose Kontrolle, der schriftliche Nachweis der bestmöglichen Erziehung...

    Was ist mit den prügeleien bei Fusballspielen ? Rechtfertigen die Verletzten und die

    Sachbeschädigungen bei unbeteiligten Dritten nicht ein Verbot solcher Massenveranstaltungen ?

    Um eine Gesellschaft zu kontrollieren und ruhig zu halten, braucht man einen gemeinsamen Nenner/Feind, der klein genug ist das er sich nicht wehrt, auf den die Masse auch verzichten könnte, auf den mann bei bedarf kollektiv einprügeln kann...

  • Es ging ja primär darum, ob eine weitere Verschärfung des Waffenrechts etwas bringt. In meinen Augen gar nicht. Dazu gibt es zu viele andere Möglichkeiten, anderen Schaden zuzufügen.

    Primär hast du teilweise ganz schönen Mist geschrieben.

  • Es ging ja primär darum, ob eine weitere Verschärfung des Waffenrechts etwas bringt. In meinen Augen gar nicht. Dazu gibt es zu viele andere Möglichkeiten, anderen Schaden zuzufügen.

    Ist es da nicht sinnvoll sich mit den eigenen Problemen zu beschäftigen statt sofort auf andere zu zweigen?

  • Nach Winnenden hätte es ein geschlossenes Auftreten der Verbände gebraucht, die Öffentlichkeit zu informieren und die Schützen aus der Schusslinie der Medien zu halten.

    Das wurde leider versäumt.

    Zum einen dürfte es dir schwer fallen, Einfluss darauf zu nehmen, was die Presse für interessant hält oder was nicht. Bei der heutigen Konkurrenzsituation auf diesem Markt stürzt sich jeder auf die noch so kleine "Sensation", die Auflage (Werbeabsatz) verspricht. Wenn du Glück hast und parallel gerade ein "besseres" Thema läuft, geht es an dir vorüber und sonst wird's halt ausgeschlachtet.

    Aber diese "maladen Vergleiche" gehen mir allmählich auf's Gemüht. Die Frage der Anzahl der Getöteten ist dabei doch immer nur der eine Faktor. Es gibt auch immer noch einen zweiten Faktor und der ist nun mal die "Notwendigkeit des Gebrauchs". Je mehr Leute eine Sache negativ betrifft (in unserem Fall "Einschränkungen im Waffenbesitz zum Sportschießen") umso mehr Gewicht hat man, wenn man sich zusammen schließt. Soweit richtig und für uns beschränkt zutreffend. Es gilt aber auch: Wieviele Leute betrifft es, wenn ich gegen diese Gruppe vorgehe und da ändert sich das Bild ganz schnell. Wenn man gegen uns Waffenbesitzer vorgeht, kümmert das allgemein kaum einen, und wenn nur positiv, weil neben den "ist mir doch egal"-Leuten noch ein großer Teil Waffen-/Kriegsgegner hinzu kommen und dazu viele Leute nicht ganz unbegründet Angst vor Waffen haben, da sie im Missbrauchsfall viel Unheil anrichten können. Und damit ist nicht nur der Attentats-/Amokfall gemeint sondern auch schon der "einfache" Raubüberfall/Einbruch mit Waffengewalt. Das erzeugt negative Assoziationen.

    Bei Auto oder meinetwegen auch jetzt bei der Kindesmisshandlung würde ich eine viel größere Menge an Personen angreifen bzw. in deren Leben eingreifen. Das ist nämlich der zweite Faktor. Das Konfliktpotential ist um ein vielfaches höher als bei uns Waffenbesitzern, selbst wenn sich alle zusammenschließen würden.

    Darüber hinaus ist das Auto als Fortbewegungsmittel derzeit noch unverzichtbar in unserem Alltag. Da hängen viele Dinge dran, die man so schnell gar nicht anders lösen kann. Wenn man uns die Waffen abnimmt, passiert in der Welt um uns herum gar nichts. Deshalb sind diese Dinge überhaupt nicht miteinander vergleichbar und man sollte auch nicht versuchen, dass immer wieder zu machen, weil man sich damit selbst ins Abseits manövriert, weil einem keiner mehr zuhört. Was anders ist das meiner Erfahrung nach, wenn man die Deliktrelevanz von Legalen Waffen aufzeigt, auf andere Probleme mit stärkerer Relevanz (bezogen auf unseren Bereich z.B. die illegalen Waffen und deren Zugang) hinweisst und dazu klar macht, dass der "kranke Mensch" das Problem ist und nicht die legale Waffe.

  • schmidtchen

    Du hast meine Ausführungen schon ansatzweise verstanden.

    Natürlich habe ich keine Einfluss auf die Presse. Nicht mehr...(ich sowieso nicht), da hätte mann viel, viel früher reagieren müssen. Heute regiert die politisch korrekte, umweltbewußte und laktosefreie linke Meinungsmaschine.

    Diese "maladen Vergleiche" gehen mir auch auf den Keks, sind aber leider belastbare Fakten und diese sind für eine vernüftige Diskussion unerlässlich.

    Ausserdem sind sie das stärkste Argument der "Legalen" und warum sollte man auf das stärkste Argument verzichten ?

    Man könnte an dieser Stelle auch die sprunghafte Zunahme der "Messerübergriffe" seit 2015 anführen. Aber damit würden wir Stereotype in die Welt setzen und das sollten wir im hinblick auf eine bunte und integrierte Gesellschaft besser verschweigen.

    Bei Auto oder meinetwegen auch jetzt bei der Kindesmisshandlung würde ich eine viel größere Menge an Personen angreifen bzw. in deren Leben eingreifen. Das ist nämlich der zweite Faktor. Das Konfliktpotential ist um ein vielfaches höher als bei uns Waffenbesitzern, selbst wenn sich alle zusammenschließen würden.

    Eben drum müsse die Sportschützen herhalten. Psychisch labile gibt es zu viele und einfach nur verrückte sind zu abstrakt.

    Ausserdem gibt es einige, die mit dem Feldzug gegen die Sportschützen ihren Lebensunterhalt verdienen, dazu noch die Forderungen der Waffen- und Kriegsgener bedienen (und das ist ja schließlich per se gut oder ?).

    Was anders ist das meiner Erfahrung nach, wenn man die Deliktrelevanz von Legalen Waffen aufzeigt, auf andere Probleme mit stärkerer Relevanz (bezogen auf unseren Bereich z.B. die illegalen Waffen und deren Zugang) hinweisst und dazu klar macht, dass der "kranke Mensch" das Problem ist und nicht die legale Waffe.

    :thumbup: Yeah ! genau das meine ich.

    Nur, siehe oben, bitte keine Messer oder andere Stereotype, die einen Großteil der Bevölkerung verunsichern könnten...:whistling: