Walther LP 500: JA oder NEIN?!

  • Habe gestern ausgiebig die LP10 getestet, Abzug echt TOP (meiner Meinung besser als FWB PX 8) im neuen Jahr werd ich die LP 500 mit E-Abzug noch testen, bin echt mehr als gespannt ob hier der Unterschied zwischen mechanisch und E wirklich so groß ist wie hier schon oft beschrieben ;)

    zur Griffgeometrie: bin ich absolut überzeugt von Walther, welche Punkte sprechen denn dagegen?!

    Steyr: die Einstellung mit 6 Schrauben an der Waffe selbst um den Griff in Neigung / Waage zu stellen ist mehr als „komisch“ gewühnungsbedürftig... (nicht mein Fall!)

    Um das Thema griff zu schließen, ja man sollte die Waffe nicht Angriff messen :S

  • bin echt mehr als gespannt ob hier der Unterschied zwischen mechanisch und E wirklich so groß ist wie hier schon oft beschrieben

    Hi Butterkeks,

    die getesteten Abzüge waren irgendwie eingestellt, von irgend jemanden. Das ist der aktuelle Istzustand, das sagt doch überhaupt nix aus was der noch kann oder nicht.

    Es wäre durchaus möglich, das einer der beiden Abzüge am Ende seiner Möglichkeiten ist, und der andere noch jede Menge Spielraum hat. Konntest Du das erkennen?

    Und ein E-Abzug kann wesentlich mehr als Du fühlen kannst, und auch mehr wie sein aktueller Ist Zustand.

    Wie willst Du das beurteilen, nach welchen Kriterien ?

    no.limits

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • Da ich meine silberne Steyr evo e von den Einstellungen und gewichtsmässig für die Auflagewettbewerbe aufgerüstet habe und mir die ständige Umbauerei und Einstellerei zu aufwendig und auch nicht wirklich erfolgreich für beide Wettbewerbe mit einer Waffe war, habe ich beschlossen, eine zweite Luftpistole für den freien Wettbewerb und das Training anzuschaffen. Vorweg, ich bin mit der Evo E total glücklich und zufrieden. Bei der Suche nach einer 2. LP habe ich die neue Walther mit und ohne E-Abzug, die neue Morini, die FWB p 8x und die Pardini K12 testen dürfen. Walther mit E- Abzug nicht übel für mich der von Steyr besser, M- Abzug war ok, Griffe und Handlage für mich nicht passend. Morini cm 200 lag aufgrund des Morini Griffs sofort besser in der Hand und die Waffe im Ziel, der E- Abzug adaptiert von der FP ein Gedicht. Die FWB hatte ich vor zwei Jahren schon einmal ausprobiert und war auch jetzt wieder in der engeren Wahl. Mein Favorit war die Morini. Preislich bewegt man sich da aber im Bereich über 2000€!

    Nachdem ich also schon eigentlich die Morini innerlich abgenickt hatte, bekam ich von einem Freund das Angebot seine Steyr Evo in schwarz zu übernehmen, was ich schlussendlich getan habe. Rink Massgriff ist bestellt, funktioniert beim 2. Mal ja auch einfacher.Leider 5 Wochen Lieferzeit. Somit habe ich das Glück ein schwarze und eine siberne Steyr Evo zu haben.

    Bei uns im Verein waren bis vor 1,5 Jahren etliche Walther LP 400 im Einsatz, mittlerweile sind alle durch FWB und Steyr ersetzt worden. Eine findet noch im Auflagebereich Verwendung. LP 500 haben einige getestet, ein Wechsel kam nicht zustande.

  • Ich denke das Problem liegt bei mir (ich schieße seit je her mit meiner LPM 1...) von Gau, Bezirk, Bayrische über Deutsche Meisterschaft... Bayernliga und aktuell eins tiefer in der Oberpfalzliga (Schnitt 360-365) JEDER Abzug ist besser als MEIN aktueller... was mich generell "gestört" hat, egal welche Waffe ich bis jetzt probiert habe, der geringe Vorzugweg... jeder hat gesagt, das ist heut zu Tage so... ich hab einen Ellen-Langen Vorzugweg, klar bin ich das seit zig Jahren gewöhnt und klar, das kann man einstellen!

    Bis jetzt hat mir die Steyr am besten gefallen (vom Abzug her!) die FWB PX 8 war mir irgendwie zu "schwammig" vom Vorzug zum Druckpunkt...

    Klar, wie du schon mal gesagt hast, eine Waffe ist NICHT vom Griff her ausschlaggebend... die Steyr ist mir aber auch OHNE Zusatzgewichte, oder mit Zusatzgewichte max. Richtung Griff zu Kopflastig, ich weiß nicht warum, aber das ist so ein Gefühl... kA ob man sich daran gewöhnen kann?!

    Die LP 500 mit mech. hab ich gut testen können, war mir von Anfang an gut in der Hand gelegen (warsch. auch wegen dem Griff) was aber nichts heißen soll... für mich persönlich war die Balance ohne jegliches Gewicht bis jetzt am besten.

    Die Steyr wäre auch eine Option, da mir der Abzug wesentlich besser gefällt wie bei der Walther! Aber wie bringe ich diese "Kopflastigkeit" nur aus meinem Kopf raus || Reine "Kopf" Sache... Wortwitz :D weil ich einfach schon soooooo lange NUR eine Waffe geschossen habe?!

    Abzug hin oder her, auch meine LPM 1 "verstellt" sich regelmäßig... Waffenkontrolle in der Liga OK, kaum geht es auf eine Meisterschaft, Waffenkontrolle... zu niedrig... Schraube am Druckpunkt-Gewicht 1/8 Drehung auf Schwer, 1/8 Drehung zurück auf Leicht (sprich KEIN Gramm an Gewicht umgestellt) hält sie wieder ihr Gewicht (schieße ca. mit 560-580g... VIEL Vorzug, wenig Druckpunkt-Gewicht)

    Das sind eig. all meine Sorgen mich für eine neue Waffe zu entscheiden ||

  • V0 Unterschiede können unter anderem auch durch die Druckfeder, Ventil, Lauf und Ladestößel hervorgerufen werden.

    Mit Sicherheit wird die Kennlinie des Druckminderungsreglers durch diverse systematische und zufällige Fehler überlagert. Keine Frage. Ziel und Kompetenz des Herstellers ist es aber die Fehler zu minimieren und die Kennlinie eines idealen Reglers anzunähern, sprich also ein möglichst breiter und konstanter Arbeitsbereich. Auch wenn ich mich wiederhole, verweise ich nochmal auf den Test! Die Kurve der Steyr ist idealer als die der LP300 oder der AP40 (nehmen wir mal die Extremen). Die Kurventendenz ist nicht durch eine schlechte Charge Diabolos zu erklären!

    Laut dem Test hat die LP 400 ja doch einen guten Abzug. Wie passt das dann mit dem hier geschrieben zusammen. Man kann immer alles auf irgendeine Art hinterfragen.

    Nochmal. Die allgemeine Kritik am Abzug der LP400 ergibt sich aus dem selbständigen Verstellen, nicht aus der Charakteristik. Ob man nun die Charakteristik für gut oder für schlecht bewertet ist absolut subjektiv. Ich ganz persönlich empfinde den Abzug der Evo als knackiger mit einem klar definierten Brechen. Außerdem arbeitet er in einem sehr breiten Bereich von Vorzug- zu Druckpunktgewicht zuverlässig. Solche gefühlten Feinheiten kann eine Kraft-Weg-Messmaschine nicht erfassen. Die stellt "nur" fest, ob der Abzug am kriechen/schleppen ist und beurteilt dadurch den Abzug.

    Vielleicht mag es Einstellungen geben, die ein selbstständiges Verstellen verhindern, aber der 0815-LP400-User wird dies nicht wissen und erlebt bei der Waffenkontrolle sein blaues Wunder.

    Ich möchte mich auch bei dem Thread-Ersteller entschuldigen, da ich leider auch dazu beigetragen habe, das dieser Thread etwas abgetriftet ist!

    Ich denke, dass man sich nicht entschuldigen muss. Wenn jemand nach LP500 ja oder nein fragt, gehören auch solche Diskussionen dazu. Wir sind schließlich nicht bis zur Mondlandung abgedriftet. Ausreichende Antworten konkret zur LP500 bzw. zu den Alternativen gab es genug.

    Steyr: die Einstellung mit 6 Schrauben an der Waffe selbst um den Griff in Neigung / Waage zu stellen ist mehr als „komisch“ gewühnungsbedürftig... (nicht mein Fall!)

    Da man am Anfang viel ausprobiert und verstellt, ist es sicherlich nervig ständig den Griff der Steyr abzuschrauben und wieder zu montieren. Da bin ich bei dir. Aber irgendwann hat man seine Einstellung und das Schrauben nimmt ab.

    Die Vorteile sind:

    1. eine Winkelveränderung lässt sich durch die Schräubchen sehr präzise einstellen

    2. man kann sich die freie Länge der Schräubchen ausmessen, notieren und zu einem späteren Zeitpunkt oder an einer anderen Waffe reproduzieren.

    Aber wie bringe ich diese "Kopflastigkeit" nur aus meinem Kopf raus ||

    Wie äußert sich die Kopflastigkeit? Ggf. gibt es da ein paar Tricks/Techniken.

  • ich denke das Problem liegt bei mir

    gut erkannt,


    ich bin ja nun auch schon eine Weile hier zu gange, und lerne täglich dazu. Oft wertvolle Dinge, die sich aus Darstellungen von anderen ergeben, die eine Sichtweise oder Erfahrungen haben auf die man selbst bis Dato nicht gekommen ist.

    So ist es auch das ich am Anfang immer propagiert habe, testet eine Waffe vor dem Kauf. Weil durch eine breite Erfahrung hier über Post's und im Verein es sich sehr oft bestätigt hat, das ein Schütze mangels Erfahrung oder falscher Info, falscher Schlüsse, den total falschen Kracher gekauft hat.

    Warum auch immer dazu gibt es viele Ansätze.

    In letzter Zeit hab ich festgestellt das diese Vorgehensweise aber auch in diverse Sackgassen führt. Dein Post zeigt das ganz deutlich wieder.

    Die Mädels und Jungs testen jetzt, so weit so gut, nur es wird in 99% der Fälle, der aktuelle Ist Zustand vom Testgerät wahrgenommen. Ich möchte das nur mal an einem Beispiel bzw Frage fest machen.

    Was entsteht für ein Eindruck beim testen von einer Waffe wenn irgend so ein Unwissender den besten elektronischen Abzug versaut hat in den Einstellungen, weil er gemeint hat er kann das !?

    Du bekommst nun das Teil zum testen in die Hand, Dein nächster Post schaut dementsprechend aus.........

    Das selbe über die Griffe, einige schreiben sich hier die Finger wund, das der Henkel eines der wichtigsten Bestandteile von so einem Kracher ist.

    Und dann kommt ein Post, ich hab mir XY gekauft weil der Seriengriff super passte. Man sollte bei manchen am Verstand zweifeln.

    Ideal wäre man kauft die Waffe ohne Henkel.

    Das würde von Weitblick und Sachverstand zeugen !
    Aber garantiert nicht mit Kunststoff 7D, D steht hier für Dussel........ Eigentlich müßte dann 100D da stehen.

    Ergo testen ja, aber Hirn einschalten, reden mit den Leuten und Fakten abgleichen.

    schönen Sonntag noch ,,Don Qxichotte,,

    die arme Sau kämpfte auch gegen Windmühlen

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    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • Ideal wäre man kauft die Waffe ohne Henkel.

    Da hast Du zweifellos recht, des setzt aber die entsprechenden Käufer vorraus. Sowas gab es mal vor Jahrzehnten, bei den Radfahrern, da hat der meist schon erfahrene Sportler oder auch Radreisende sich sein Rad selbst zusammengestellt oder oder es wurden Serienräder ohne Sattel angeboten weil da der bisherige Sattel weiterverwendet oder ein passender gekauft wurde. Gibt es heute nicht mehr lohnt sich nicht.

    Bei den Schützen scheint es mir manchmal, dass hier schon in das Feintuning eingestiegen wird bevor überhaupt das Stadium der Platzreife erreicht ist. Wäre es nicht hilfreich wenn wirklich erstmal die Basics erlernt und beherrscht würden bevor man hier in die hohe Schule einsteigt?

    Ist es nicht auch aus Sicht eines Trainers sinnvoll einem 500 er Schützen Trainingstagebuch eines Komplettanfängers # 242 die Augen zu öffnen, statt Energie und Zeit auf beiden Seiten zu vergeuden. Dass man hier, wie in den letzten Tagen mehrfach geschrieben, sinnvollerweise klein anfängt und erstmal mit der Lupi die Grundlagen erlernt könnte doch helfen.

  • Wäre es nicht hilfreich wenn wirklich erstmal die Basics erlernt und beherrscht würden bevor man hier in die hohe Schule einsteigt?


    Ist es nicht auch aus Sicht eines Trainers sinnvoll einem 500 er Schützen Trainingstagebuch eines Komplettanfängers # 242 die Augen zu öffnen, statt Energie

    Ja Karl,

    es ist frustrieren zu erleben wie wenig von guten Beiträgen umgesetzt wird.

    statt Energie und Zeit auf beiden Seiten zu vergeuden.

    Die Schützen fragen danach, und da wir nicht nur Anfänger haben sondern ein Niveau von bis gehören auch Anspruchsvolle Themen dazu.

    Es wäre ja eher sinnvoll kompetente weitreichende Berichte zu bringen, da kann sich jeder seinen Teil raus nehmen.

    Wenn er es nicht versteht oder zuordnen kann einfach fragen, zur Not über PN.

    Wir haben hier fachlich sehr kompetente Leute im Forum in vielen Bereichen. Die Frage ist wie ist das zu gestalten, zu kanalisieren. Es kommt von guten Beiträgen nix bis wenig beim gemeinen Schützen an. Und je weiter es nach unten geht je schlimmer wird es, hab ich den Eindruck.

    Es fehlt massiv am Einschätzungsvermögen, nicht nur am eigenen können sondern auch an diversen Botschaften, was, wie zu werten ist.

    Wie sonst ist es zu erklären das ich mich Wochenlang mit einer jungen Dame bemühe, die mehr oder weniger Talentfrei ist, mit wunderlichem Ausgang.

    Im Detail, Sie hat keinerlei Handruhe, keinen bezug zum tun. Wir experimentieren hier mit extrem kurzen und kleinen leichten LP's herum, ich mach mir Gedanken wie ich die noch besser auf Ihren extremen großen Aktionsradius anpassen kann, dann taucht die nach Weihnachten auf mit den Worten schau mal was Christkind gebracht hat, bei Frankonia gekauft, es war eine LP400 lang mit M-Griff ( gelobt sei der Verkäufer, XS wäre passend gewesen ) Sie hat dann ein Jahr mit M-Griff geschossen, weil für zurechgeschnitzte Eisenbahnschwellen hab ich keine Griffe. Der Kracher war 3mal beim Hersteller im ersten Jahr.

    Solchen Leuten ist nicht zu helfen, und die gibt es auch hier auch zu hauf.

    no.limits

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  • Hallo Bastian,

    mir ging es nur um die eigentliche Präzision des Druckreglers um nichts anderes.

    Mit dem Zusatz das auch anderen Faktoren, je nach dem wie man zu dieser Aussage gekommen ist, eine gewisse und unter Umständen nicht unerhebliche Rolle spielen.

    Vielleicht habe ich mich jedoch auch falsch ausgedrückt.

    Einzig was mich jetzt noch einfach so interessieren würde wäre, wie die tatsächliche Gleichmäßigkeit des Druckreglers und nur des Druckreglers, denn um diesen ging bei der Aussage ja auch, denn bei diesem Test bestimmt wurde. Welche Informationen wurden denn dazu herangezogen. Wie wurden die Kurven erzeugt. Sehe dies leider nicht in dem Bericht, oder finde es nicht.

    Dies würde mir dann schon helfen bei der Entscheidung, ob oder wann der Regler denn gut oder schlecht ist.

    Grüße und allen hier ein paar ruhige besinnliche Festtage.

    Billy

    KK500 und LG500 für Auflage

  • es ist frustrieren zu erleben wie wenig von guten Beiträgen umgesetzt wird.

    (...)

    Wir haben hier fachlich sehr kompetente Leute im Forum in vielen Bereichen. Die Frage ist wie ist das zu gestalten, zu kanalisieren. Es kommt von guten Beiträgen nix bis wenig beim gemeinen Schützen an. Und je weiter es nach unten geht je schlimmer wird es, hab ich den Eindruck.

    (...)

    Solchen Leuten ist nicht zu helfen, und die gibt es auch hier auch zu hauf.

    Man darf nicht zu viel erwarten von einem "Bildungssystem", wie Du das Forum hier in Ansätzen sehen möchtest. Vor Allem ist es nicht sinnvoll, alle Empfänger einer Botschaft möglichst auf die gleiche Ebene hinaufheben zu wollen. Das ist das idealistische aber weltfremde Bildungsziel öffentlich finanzierter Schulen: Wenn am Ende alle Schüler gleich viel (oder gleich wenig) wissen, ist scheinbar Gerechtigkeit hergestellt. Das ist aber nur möglich, wenn der Stoff so eingeschränkt wird, daß auch die Dumpfbacken mitkommen.

    Chancengleichheit ist das aber keine, weil im Interesse des "gemeinsam Erreichten" die Mittel- und Hochbegabten systematisch unterfordert werden und sich nie entfalten können. Ein gutes Bildungssystem erzeugt maximale Differenzen, weil es jeden Teilnehmer nach seinen Möglichkeiten so weit wie möglich bringt. Nur traut sich keiner mehr, den Eltern der Faulpelze oder Dödel diese Erkenntnis zu vermitteln.

    Was dieses Forum betrifft, finde ich es schon sehr gut, so wie es ist. Der Ton ist weitgehend sachlich und korrekt. Man kann Wissen und Erfahrung abgreifen oder darlegen und anbieten. Ob diese angenommen und genutzt werden, entscheiden alleine die Empfänger. Und sie entscheiden auch, welche der manchmal widersprüchlichen Erfahrungen sie ausprobieren wollen. Freu Dich am gelegentlichen Erfolg, der Deine Beiträge bestätigt und denk über die restliche Masse nicht weiter nach. Das ist wie bei einer Meisterschaft: Freu Dich am eigenen Lametta oder dem Deiner Schützlinge, aber zerfließe nicht in endloser Trauer über das traurige Schicksal der hunderten Teilnehmer, die es nicht auf das Podest geschafft haben oder der tausenden, sich nicht einmal qualifizieren konnten oder wollten.

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

    It’s nice to be a Preiss.
    It’s higher to be a Bayer.
    And it's a Gottesgab to be a Schwab.
    But the highest you ever werden kann, is to be an Austrian!

  • CoolMint


    Danke für das grounding, war glaub ich auch mal wieder wichtig an der Stelle .....


    Bernd

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    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • Man darf nicht zu viel erwarten von einem "Bildungssystem", wie Du das Forum hier in Ansätzen sehen möchtest. Vor Allem ist es nicht sinnvoll, alle Empfänger einer Botschaft möglichst auf die gleiche Ebene hinaufheben zu wollen. Das ist das idealistische aber weltfremde Bildungsziel öffentlich finanzierter Schulen: Wenn am Ende alle Schüler gleich viel (oder gleich wenig) wissen, ist scheinbar Gerechtigkeit hergestellt. Das ist aber nur möglich, wenn der Stoff so eingeschränkt wird, daß auch die Dumpfbacken mitkommen.

    Das Bildungssystem ist da nun wirklich nicht schuld, auch nicht unbedingt das Waffenrecht, auch wenn es sicher in manchen Fällen eine Rolle spielen mag.

    Es gibt halt Leute die betreiben eine Sportart ohne Wettkampfambitionen, andere aus gesundheitlichen Aspekten, auch wenn das seltener für die Schützen gilt, oder einfach aus Spaß an der Freude, das sind wieder die, die bei den Ausrüstern für Umsatz sorgen.

    Danke für das grounding, war glaub ich auch mal wieder wichtig an der Stelle .

    Bernd,

    ich sehe in dem Beitrag kein Grounding, jeder Sport braucht Leute die sich intensiver als die Allgemeinheit einbringen und wenn dann noch eine Qualifikation dahinter steht ist das doch optimal und bringt einen Sportler, Verein weiter als jemand bei dem nur den Stand pünktlich aufsperren kann.

  • Bernd,

    ich sehe in dem Beitrag kein Grounding (...)

    Wie oben schon beschrieben, muß man bescheiden sein.

    Jeder Empfänger entscheidet selbst, welche Info er wie aufnimmt.

    Mir freut es in diesem Fall schon, daß die Botschaft bei Bernd angekommen ist.

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

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  • Hallo Butterkeks,

    Was eigentlich niemand erwähnt... Du kannst die Waffe ein paar Wochen auf Herz und Nieren testen... Mach das.. ist zwar aktuell nur mit dem M Abzug möglich, wird Dir aber helfen für eine Entscheidung.

    Wenn Du Sie dann kaufst, nimm den E Abzug.

    E ist besser als M. Auf die Details gehe ich nicht mehr ein, wurde hier schon super erklärt. Du wirst dann auch vom Kopf freier sein und bei einer schlechten Phase nicht in den Teufelskreis kommen "hätte, hätte, hätte".

    Zur Qualität... Hoffen wir Mal, dass jetzt die Qualität stimmt. LP 200, 201, 300, 400 waren eher semi optimal verarbeitet, bzw. die Auswahl der Materialen..

    Viel Erfolg bei Deiner Entscheidung und gut Schuss

  • Danke trotzdem beiden,

    CoolMint

    @Karl 

    da predigt man und predigt, und es gibt eine nicht unbeträchtliche Zahl derer die den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

    Das wächst der Zweifel, und Wallung nebst einigen anderen Begleiterscheinungen kommen auf, aber alles gut, Botschaften sind angekommen!!!!!


    frohe Weihnachten Bernd

    Steyr EVO/E
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  • Hey Butterkeks,

    wir kennen uns - schau mal nach den beiden LP 500er in der nächsten Oberpfalzliga!

    VG

    Holger

    ex C-Trainer DOSB - Steyr Challenge E - Anschütz 1913 im SE Shape H mit Zeiss Diasport - Walther LP 400 - TOZ 35 mit Lottes Balance/Rink-Griff

  • Danke trotzdem beiden,

    CoolMint

    @Karl 

    da predigt man und predigt, und es gibt eine nicht unbeträchtliche Zahl derer die den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

    Das wächst der Zweifel, und Wallung nebst einigen anderen Begleiterscheinungen kommen auf, aber alles gut, Botschaften sind angekommen!!!!!

    Was noch dazukommt und was auch Karl angedeutet hat: Sehr viele Schützen müssen nicht unbedingt gewinnen, um schöne Erlebnisse mitzunehmen. Sie sind hoch erfreut, wenn sie sich nur schon für einen Wettbewerb qualifiziert haben und mitmachen dürfen. Dabei lernen sie die Wettkampfatmosphäre kennen, lernen oft viel für die eigene Weiterentwicklung im Sport und nicht zuletzt gewinnt man neue Kontakte, die alleine schon wertvoll sein können und manchmal sogar zu Freundschaften heranwachsen.

    So ging es jedenfalls mir bei den ersten Bewerben und ich nahm immer viel Motivation für ein ganzes Schützenjahr mit, es bei der (hoffentlich) nächsten Teilnahme etwas besser zu machen. An Lametta für mich war nicht zu denken. Aber an das Wettkampferlebnis denke ich heute noch zurück.

    Erst viel später ging es mit systematischer Arbeit deutlich aufwärts und jetzt darf ich mich gelegentlich auf ein Podest stellen. Das ist natürlich auch sehr schön. Aber mit den Ergebnissen kommt der Erwartungsdruck nicht nur im Verein. Man fühlt sich den anderen Mannschaftsmitgliedern verpflichtet. Ja und wo früher die reine Freude über einen schöne Zehn war, zählt man jetzt die Fehler und analysiert. Und man bekommt gesagt: "Ein Schütze, der mehrfach hintereinander 49 Ringe pro Serie bringt, der kann eigentlich auch mehrfach 50 schießen". Das kam weniger als Lob und Aufmunterung, sondern als Aufforderung mit anklingendem Vorwurf. Daß das nicht jeder in der Freizeit haben möchte, ist nachvollziehbar.

    Und um zum Thema zurückzukommen: Wenn sich ein Schütze eine LP500 einfach aus Spaß an der Freude kauft, so soll es recht sein, auch wenn der persönliche Ehrgeiz und Einsatz vielleicht den Möglichkeiten der Waffe nicht ganz entspricht.

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

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    But the highest you ever werden kann, is to be an Austrian!

  • Sehr viele Schützen müssen nicht unbedingt gewinnen,

    Das ist richtig, nur es passt nicht zusammen mit den Aktivitäten, Anfragen, und der Wallung die manche dann veranstalten, hier.

    Und die praktizierten Aktivitäten, passen letztendlich oft nicht mit derer Entscheidungen überein.

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    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • Das ist richtig, nur es passt nicht zusammen mit den Aktivitäten, Anfragen, und der Wallung die manche dann veranstalten, hier.

    Und die praktizierten Aktivitäten, passen letztendlich oft nicht mit derer Entscheidungen überein.

    Das liegt meiner Einschätzung nach auch daran dass bei uns zu viele talentbefreite mitgezogen werden. Ein Vorstand parkte mal seinen bewegunsunwilligen Junior, mit dem Hinweis Fußballer wird der nicht, bei mir.

    Sind wir, wenn wir erkennen dass bei der Werbung für die Vereine die Zukunft im Alter über 30 liegt, wirklich am sportlichen Erfolg interessiert?