Elektronische Abzüge

  • Anbei Bilder.

    Der Permanentmagnet sitzt auf der oberen "Treppe" am Züngel.

    Ein weiterer Vorteil für mich ist, daß das Züngel noch weiter unter den Zeigefinger gebracht werden kann, als bei der 150. Ich überlege, ob ich so die Abzugsumgebung herstellen kann, die Melentjew an seiner MC55-01M hatte.

  • Ich habe die 152 vor längerer Zeit auch geschossen und erinnere mich an einen knochentrockenen Direktabzug.

    Ja, so kann der Abzug eingestellt werden.

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • im elektronik bereich dann die frage nach dem prellen der kontakte oder der sicheren detektierung einer gewollten schussabgabe.

    Ich kann es Dir nicht erklären, ich hab noch kein Bauteil gefunden in der Waffe das einem Schalter oder einer Lichtschranke ähnlich ist oder dergleichen. Wie schon erwähnt ist nix in der Teileliste oder der Explosionszeichnung. Es gibt die Platine vorne im Rahmen, die von der Fläche etwas größer ist als ne große Briefmarke und es gibt den Magneten, mehr nicht!?
    Die Größe der Elektronik bzw die kleinen Ausmaße sind schon mal faszinierend.

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • In #40 habe ich ja die Funkionsweise grob skizziert.

    Schaltstellen sind ein Schmidt-Trigger und ein Tansistor; beides keine mechanischen Schalter, daher auch nur im Schaltplan zu finden.

    Ich will meine Beschreibung aber nicht überbewerten; vielleicht ist noch ein anderes Detail da, welches ich nicht beschreiben konnte.

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Ich hab die Rückmeldung zu den aktuellen Abzügen aus den MG Modellen, kam in italienischer Sprache musste ich mit dem Translater übersetzen.
    Ich hab nach der Funktion gefragt, bzw nach Schalter, Lichtschranke oder ähnlichem zur Schussauslösung.
    Antwort: nein kein Schalter, es ist einfach ein geschlossener Kreislauf er löst aus wenn er geöffnet wird.
    Somit sind nun alle Klarheiten beseitigt.
    Es konnte auch nicht anders sein, es ist kein entsprechendes Bauteil vorhanden.
    Wie ich das schon festgestellt habe.
    Ist übrigens bei allen 3 Waffengattungen so, also E-Modelle, FP, LP, und Spo Pi

    No.limits

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  • Antwort: nein kein Schalter, es ist einfach ein geschlossener Kreislauf er löst aus wenn er geöffnet wird.

    Und wie öffnen die den Kreislauf? Mit einem Schalter 😉

    Es spricht ja rein technisch nichts gegen einen Schalter. Steyr nutzt auch einen Schalter. Einfach, zuverlässig, schnell und billig.

    🔹️ FWB 900 Alu 🔹️ Steyr EVO 10e 🔹️ Walther GSP500 RF 🔹️ Walter KK500e 🔹️

  • Und wie öffnen die den Kreislauf? Mit einem Schalter 😉

    Nein, ohne Schalter!,,,,,, das Züngel hebt eine ,,Stange,, die Trennung im Stromkreis erfolgt. Es gibt keinen klassischen Schalter.
    Steyr und Morini haben klassische Micro Schalter eingebaut als eigenständiges Bauteil.
    Noch Fragen?
    No.limits

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  • Nein, ohne Schalter!,,,,,, das Züngel hebt eine ,,Stange,, die Trennung im Stromkreis erfolgt. Es gibt keinen klassischen Schalter.
    Steyr und Morini haben klassische Micro Schalter eingebaut als eigenständiges Bauteil.
    Noch Fragen?
    No.limits

    Genau das ist die Frage. Aus elektrotechnischer Sicht ist alles ein Schalter, was den Zustand von 0 auf 1 ändert.

    Wie das ausgeführt ist, ist die Bauart oder Bauform des Schalters.

    Daher reden wir etwas aneinander vorbei. Wir müssen über die Realisierung des Schalters sprechen. Mechanisch oder elektronisch und dann über die Bauweise, ob mit einem fertigen Bauteil, oder nur über einen Kontakt, Lichtschranke oder magnetisch, oder auch kapazitiv.

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  • nunja, es wird bei modernen systemen kein "schalter" betätigt, der nur ein oder aus kennt, sondern die aufgewendete kraft auf das züngel wird
    elektronisch gemessen (dehnmessstreifen, kraftmessdose)
    verarbeitet und dann der auslöseeinheit übergeben.

    ein wahrer exot und einzigartig ihrer Art ist die Walther FP, der elektronische Abzug als reiner direktabzug mittels lichtschranke, löst per Hochspannungsimpuls einen elektromagnetischen Schlagbolzen aus.
    keine schlagbolzenfeder, dafür war die elektronik der vergangegen jahrzehnte immer ein ärgernis.

    sorry jungs, ich hatte immer noch keine zeit, meine platine abzulichten :(

    Aber der Widerstand auf den das Abzugszüngel wirkt wird immer per Mechanik sprich mittels einer Feder erzeugt, oder ?

    ...

    Vorzug mit unfühlbarem Druckpunkt

    ...

    Wolfgang

    Hört sich sehr ähnlich meiner Glock an, man zieht und irgendwann bricht der Schuß ohne daß man genau sagen kann wann genau.

  • Aber der Widerstand auf den das Abzugszüngel wirkt wird immer per Mechanik sprich mittels einer Feder erzeugt, oder ?

    Ja, Vorzug- und Abzugsgewicht einzeln einstellbar. Der "Schalter" ist der Hebel vom Abzugsgewicht, der auf dem von Masse Isolierten stromführenden Bolzen aufliegt und abgehoben wird (alles sehr eingach gebaut).

    Gruss

  • Normal bewegt das Züngel nennen wir es ,,Stange,, und betätigt einen Schalter, bei Morini wenn ich mich nicht täusche einen Entlastungsschalter. Der Schalter ein eigenständiges komplettes Bauteil.
    Bei der MG ist es nur die Stange die für eine Unterbrechung sorgt. Es ist kein autarker Schalter verbaut. Nix anderes wollte ich festhalten.
    Das ,,geschaltet,, wird war klar, nur eben nicht mit einem Schaltermodul jedweder Art.
    Nix anderes war Grundlage der Diskussion.

    No.limits

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  • Aus meiner einfachen Beschreibung in #40, den Bildern in #41 und der Beschreibung in #46 geht klar hervor, daß nur das Züngel mechanisch bewegt wird.

    Damit wird ein Magnetfeld erzeugt, welches den Schmidt-Trigger ansteuert. Wer unbedingt auf einem Schalter besteht, kann diese Schaltung ja so nennen. Nur ist es kein mechanischer Schalter, der hier etwas unter Verdacht steht, nicht stets exakt zu schalten.

    Mechanisch wird es erst wieder beim Elektromagneten.

    Gruß

    Wolfgang

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Aber der Widerstand auf den das Abzugszüngel wirkt wird immer per Mechanik sprich mittels einer Feder erzeugt, oder ?

    Hört sich sehr ähnlich meiner Glock an, man zieht und irgendwann bricht der Schuß ohne daß man genau sagen kann wann genau.

    Ja, so ist es. Ich habe bisher jahrelang mit einem knochentrockenen Stecherabzug geschossen, den ich, auch mit noch so geringem Abzugsgewicht, im richtigen Zeitpunkt "überwinden" muß. Mit der 152 kann und habe ich den Abzug so eingestellt, daß er minimal und sehr fein kriecht.

    Ich ziehe also bereits, während ich ziele und werde vom Schuß überrascht. Es gibt also keinen Muskelimpuls mehr zum Auslösen, der meist eine Bewegung der Waffe mit sich bringt, weil der Impuls bereits minimal in der Vergangenheit des Schusses liegt und ich weiterhin mit zielen beschäftigt bin. (Eine ähnliche "Abzugsumgebung" hatte übrigens der gute Aleksander Melentjew an seiner Mc55-1M) Mein Bestreben, diese "Umgebung" nachzubauen hat mich auf den kriechenden Abzug gebracht, an den ich sonst im Leben nicht gedacht hätte, nur muß ich den Griff noch abändern.

    Abdrücken und abfeuern sind nun getrennt. Das bringt mir ein deutlich besseres Ergebnis. (Aber ruhig halten muß ich schon auch . . .;) )

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

    3 Mal editiert, zuletzt von uboot (12. Oktober 2024 um 20:32)