Lieber Heinrich
da du ja im wesentlichen alles aus der Satzung und der Ordnung der Gebiete zitierst hast, kann der geneigte Leser sich auch unter Weglassung deiner Auslegung selbst ein Bild machen, was denn wohl tatsächlich Sache ist und nicht was "gemeint sein sollte".
Eines kann ich dir aber noch sagen
So und nicht anders wird überigens im Gebiet Mitte gewählt!
Dem ist nicht so (auch wenn man es dir anders gesagt haben sollte).
Die Vizepräsidenten der Gebiete Mitte und Nord werden genauso auf deren Delegiertenversammlungen nur als Wahlvorschläge für die RSB-Delegiertenversammlung gewählt wie das auch im Süden der Fall ist. Aus der Satzung ist klar zu erlesen, das diese Personen auf der RSB-Delegiertenversammlung gewählt werden. Dort steht klar zu lesen:
Zitat2. Die Präsidiumsmitglieder, mit Ausnahme des Landesjugendleiters, werden von der Delegiertenversammlung in zwei Gruppen im Abstand von zwei Jahren gewählt. Das Vorschlagsrecht für die Vizepräsidenten (= Gebietsvorsitzenden) liegt bei den jeweiligen Gebieten. Die Wahl erfolgt in der Delegiertenversammlung durch alle Delegierten. Im gleichen Jahr werden jeweils gewählt: Der Präsident, der Vizepräsident Süd, der Vizepräsident für Tradition und Brauchtum, der Schatzmeister, der Landesgleichstellungsbeauftragte. Zwei Jahre später werden gewählt: die Vizepräsidenten Nord und Mitte, der Landesjustiziar, der Landessportleiter, der Landesbildungsbeauftragte
Da es sich um die Satzung handelt und hier nur die RSB-Delegiertenversammlung geregelt ist, ist wohl eindeutig WO hier die Vizepräsidenten gewählt werden, ob man das nun gut findet oder nicht, ist dann eine ganz andere Sache.
Das die Formulierung im letzten Protokoll leider nun dazu führt, dass der Süden anscheinend derzeit kopflos ist, wie du es nennst ist zum einen wohl der Tatsache geschuldet, dass diese Formulierung ja gerade in der letzten Versammlung wegen eines Einwandes aus eurer gegen die weitere Tätigkeit der Vize Süd ohne Wahl (was durch die Corona-Situation möglich gewesen wäre) erfolgte und des weiteren, dass, auch (aber sicher nicht nur) durch euer permanentes Querschießen mittlerweile keiner mehr Lust hat, ehrenamtlich mitzuarbeiten und daher Posten erst gar nicht besetzt werden oder die gewählten Leute dann nach 24 Stunden schon wieder zurücktreten, weil sie sich nur haben überreden lassen.
Man kann hier also durchaus auch mal die Frage nach dem Ursache-Wirkungsprinzip stellen. Es hilft letztlich keiner Seite, wenn man nur (noch) versucht, der Gegenseite Knüppel zwischen die Beine zu werfen und nicht konstruktiv an Lösungen arbeitet. Und als Lösung ist ein Gesprächsangebot unter Ausschluss des gewählten Vertreters für ein bestimmtes Gebiet sicher nicht zu bezeichnen.
Also schön die Kirche im Dorf lassen. Den Rest werden wir auf der RSB-Delegiertenversammlung ja sehen.