Beiträge von Rogo

    Stand wirklich bei den Rahmen auf dem Lieferschein dabei, kann mich noch genau daran erinnern weil ich mir noch gedacht hatte "ach, schau mal einer an, mit DER Info vor 4 Wochen hätten wir unserm Schützenbruder für die Elektroverkabelung jede Menge Arbeitsstunden sparen können und n PoE Switch stattdessen in den Schrank schrauben"

    Aus welchem Gebiet seid ihr denn? Nicht dass euch der Gebietsbetreuer Märchen erzählt ;)

    Ergo: es liegt ein fehler irgendwo innerhalb des serverpc´s vor.

    Naja wie man es nimmt.

    Die Datenbank ist kaputt. Daher werden links keine Stände mehr angezeigt, das ist ein Folgefehler. Nachdem du vorhin schon geschrieben hast, dass deine Daten weg sind, geh einfach auf Extras -> Optionen -> Datenverwaltung und öffne das Datenverzeichnis. In dem Verzeichnis löscht du alle Dateien, die mit dboss* anfangen und alle Dateien, die mit *.mdb oder *.ldb enden. Danach die Serversoftware neu starten. Es wird dann beim Start gefragt, ob er die Datenbank umkopieren soll. Das bestätigst du mit JA. Anschließend wird es wieder funktionieren.

    OSS habe ich auch bereits neu installiert, hab dadurch die ganzen Schützen verloren.

    Durch die Deinstallation der OSS geht die Datenbank nicht verloren. Bei Updates werden generell immer die alte Version zuerst deinstalliert und die neue anschließend installiert.

    Wenn es bereits die neueste Version der OSS war, dann hast du von deiner Datenbank noch Backups im beim 1. Start der OSS angegebenen Backup-Verzeichnis.

    Über die Gerätesuche werden aber alle Stände und das Gate gefunden,

    Ich nehme an, dass alle Messrahmen und das Gate gefunden werden. Wenn dem so ist, dann prüfe

    1. ob die OSS in den Ausnahmen für Firewall und Defender (und sonstiger installierter Fremdsoftware) enthalten ist (gemäß der Anleitung im Kundenbereich von DISAG)

    2. ob die IP-Adresse des Servers die 192.168.0.101 ist. Diese wird in den DHCP Reservierungen im Router eingestellt und sofern man nicht einen anderen PC oder zwischen LAN- und WLAN-Verbindung am Server wechselt immer gleich.

    Server: 192.168.0.101

    Gate: 192.168.0.102

    Steht alles im Installationshandbuch. Schritt für Schritt durchführen, dann geht es am Ende auch.

    Auf dem Lieferschein von Disag stand PoE drauf bei Rahmen und Tablets, aber da die Netzteile mitbestellt waren und wir keinen PoE Switch vor Ort hatten haben wir es halt auch ohne PoE installiert.

    Stand "PoE" vielleicht nur bei den Tablets dabei? Für die Gen 3 Rahmen funktioniert die Lösung mit PoE mit einem externen Splitter. Pro Rahmen musst du mit 24W (12V, 2A) rechnen, also PoE Plus. Hatte da vor Kurzem mal nach Preisen gesucht und die waren da noch unverschämt. Meistens können die einzelnen Ports an den Switches dann zwar PoE Plus, die Gesamtleistung des Switches ist aber zu gering um jeden Port mit 30W zu belasten.

    Daher habe ich für eine mobile Anlage mit 8 Messrahmen + 8 RedDot Zielen die Methode mit den PoE Injector / PoE Splittern mit einem 48V Netzteil verwendet und keine Probleme damit gehabt.

    Die NIC im Messrahmen ist für diese Leistung nicht ausgelegt und die Messrahmen ab Gen. 3 (ab inkl. RGB-Beleuchtung bzw. ab dem Zielbildwechsler, der nach oben ausschwenkt) werden definitiv als NICHT PoE-fähig verkauft. Kann man natürlich trotzdem machen, aber wenn der Messrahmen sich verabschiedet kann ich mir nicht vorstellen, dass das kostenlos repariert wird. ;)


    Edit: Mal davon abgesehen, dass PoE Plus Geräte noch sauteuer sind, gäbe es diese Lösung, wenn man wirklich nur das Netzwerkkabel bis zum Messrahmen verlegen möchte:

    Man benutzt pro Kabel einen PoE Injector auf der Seite des Switches und gibt die 48V mit auf das Netzwerkkabel und benutzt am Ende des Messrahmens einen PoE Splitter und teilt dort das Kabel wieder in Netzwerk und Strom auf.

    Der Aufwand ist aber recht hoch finde ich, da man zusätzlich ein starkes 48V Netzteil benötigt, um eine entsprechendes Gesamtleistung (30W x Anzahl der Messrahmen / 48V; Beispiel für 10 Messrahmen: 48V 6,25A Netzteil) zu erreichen und es darf zwischen dem PoE Injector und dem Splitter kein weiterer Netzwerkverteiler wie Switch o.ä. dazwischen sein. Das bedeutet wo wahrscheinlich ein einziges Netzwerkkabel bis zum Switch bei den Messrahmen reicht, werden so viele Netzwerkkabel wie Anzahl an Ständen benötigt. Und fällt mir dieses eine große Netzteil aus, dann geht gar nix mehr :|

    Die Anforderungen an die Netzwerkkabel sind auch höher. Cat 6 oder höher, damit der Widerstand der Kabel und damit der Leistungsverlust so gering wie möglich ist. Darum auch mit einem 48V Netzteil arbeiten und nicht mit 12V Netzteilen. Bis zum Messrahmen kommt sonst zu wenig an.

    bei unserer GM ist die Serversoftware komplett bei einem Durchgang leider komplett ausgefallen.

    Was genau ist ausgefallen? Stände getrennt? Software geschlossen?

    kommt der server vor / am ende einer wertung wieder online, kann man sich die ergebnisse noch nachträglich vom siz holen (rechter mausklick auf stand --> schüsse holen) und sich somit manuelle arbeit sparen.

    Richtig. Selbst wenn der Server komplett abraucht, dann kann an den Ständen noch fertig geschossen werden. Danach den Server hochfahren, Stände erneut belegen und pro Stand: Rechtsklick -> Schüsse holen. Alle Schüsse, die noch nicht im Server gespeichert sind, werden so noch eingefügt.

    Wieso ist die ZIP-Datei Passwortgeschützt?

    Weil da wahrscheinlich Dateien drin sind, die für den Kunden nicht direkt interessant sind bzw. nicht verändert werden dürfen, damit die Anlage läuft.

    Und woher bekomme ich das Passwort?

    Nirgendwoher

    Wollte heute das Update fürs Gate einstellen. Kann mir jemand die Vorgehensweise erklären?

    Serversoftware starten, Gate starten, warten bis Gate verbunden ist. In der Serversoftware auf Extras -> Gate -> Setup und den Tab "Update" gehen. Da kannst du die heruntergeladene .zip-Datei angeben, auf "Start" drücken und dir dann einen Kaffee holen :)

    Die automatischen Wechsler sind jedoch nach unserem Kenntnisstand nicht DSB-zertifiziert. Da kann es doch bei Liga-Wettkämpfen (Bezirks- und Landesebene) sowie bei off. Meisterschaften Probleme mit der Anerkennung geben?

    Bei Liga-Wettkämpfen oder Meisterschaften benötigst du den Zielbildwechsler sowieso nicht, da weißt du vorher ja wer auf welchem Stand mit welcher Waffenart schießt. Da werden dann die normalen Vorsatzscheiben eingehängt und gut ist, der Wechsler hat dann keinerlei Einfluss auf das Zielbild. Gibt keine Probleme.

    unsere Disag Tablets laufen über Wlan und die laden öfters mal neu, hat jemand auch das Problem?

    Sobald die Webanwendung auf dem Tablet keine Verbindung zum Gate mehr hat lädt sie als letzte Lösung komplett neu um eine Verbindung wiederherzustellen. Sprich: die WLAN Verbindung ist noch nicht so stabil wie sie sein sollte. Holt euch z. B. den Wifi-Analyzer auf ein Smartphone und stellt es neben die Tablets. Schaut was passiert, wenn z. B. Personen umherlaufen und dadurch ggf. das Signal gestört wird. Im Optimalfall ist der Router/Accesspoint zentral oberhalb der Schützen angebracht und die WLAN Antennen zeigen nach unten.

    Jede Mauer, Mensch, etc., die zwischen Router und Tablet ist, stört logischerweise das Signal.

    Hallo!

    Was passiert, wenn bei der Waffennachkontrolle an dem Sportgerät eine abgelaufene Pressluftkartusche vorgefunden wird?

    Gibt es die Sportordnung alleine her, dass der Schütze disqualifiziert wird?

    Hab die Frage eben in der Kampfrichter-B Ausbildung (BSSB) gestellt, was mit einem Schützen passiert, wenn bei einer Waffennachkontrolle eine Kartusche festgestellt wird, mit der geschossen wurde und die abgelaufen ist.

    Antwort: Der Schütze darf damit lt. SpO nicht schießen, er hat es trotzdem getan -> Ergebnis wird annuliert, Schütze DQ.

    Die technische Kommission kann durchaus Regeln "auslegen" und daher gibt es ja regelmäßig Meldungen der TK. In diesem Falle wäre für mich die bestehende Regel in der SpO eindeutig und bedarf keiner Auslegung.

    Wenn dem aber so ist, dass die TK die Möglichkeit hat und nachdem es mir jetzt sowohl von Seiten Hr. Furnier sowie hier auf der Kampfrichterausbildung bestätigt wurde, dass non-verbales Coaching erlaubt ist, dann nehm ich das so mit.

    Insofern ist die Sache für mich geklärt und ich werde es so an den kommenden Meisterschaften handhaben. Was ich kritisch sehe ist die Tatsache, dass man sich neben der SpO noch an weiteren Stellen Informationen zusammensuchen muss, damit man auf der sicheren Seite ist, was die Durchführung von Wettkämpfen und die Vorbereitung von Sportlern auf Wettkämpfe betrifft.

    Auch hier die Aussage aus der laufenden Kampfrichter-B Ausbildung (BSSB):

    Ja, non-verbales Coaching ist nach dem Schreiben "Der Kampfrichter weiß das" 11/2018 erlaubt. Aber auch nicht unbegrenzt. Sobald der SCHÜTZE anfängt im Schützenstand den Hampelmann zu machen und ggf. andere damit stört ist Schluss. Ebenso wenn der Trainer es übertreibt, dann sollte er lieber überlegen, ob er nicht vorher in der Ausbildung seines Schützen Fehler gemacht hat.

    Kurz: Erlaubt, so lange niemand gestört wird und so lange es sich im Rahmen hält.

    Hab die Frage eben in der Kampfrichter-B Ausbildung (BSSB) gestellt, was mit einem Schützen passiert, wenn bei einer Waffennachkontrolle eine Kartusche festgestellt wird, mit der geschossen wurde und die abgelaufen ist.

    Antwort: Der Schütze darf damit lt. SpO nicht schießen, er hat es trotzdem getan -> Ergebnis wird annuliert, Schütze DQ.

    Wenn sich der Schütze nicht sicher ist, ob sein Sportgerät, Bekleidung, etc. der aktuellen SpO entspricht, kann er auf der DM freiwillig zur Kontrolle gehen. Tut er dies nicht und er wird bei der zufälligen Nachkontrolle dabei erwischt, dass er gegen die SpO verstoßen hat, kann er disqualifiziert werden. Wo ist das Problem daran?

    Wenn der Schütze bei der Nachkontrolle eine abgelaufene Kartusche im Sportgerät hat, kann er aufgrund der DSB Sportordnung disqualifiziert werden:

    0.5.1.1 10 m Luftgewehr und 10 m Luftpistole

    [...] Der Schütze ist für seine Druckluftkartusche bzw. Druckgaskartusche allein verantwortlich. Druckluftkartuschen bzw. Druckgaskartuschen mit abgelaufener Nutzungsdauer dürfen nicht verwendet werden.

    Normalerweise weiß die Aufsicht, dass der betroffene Schütze nachkontrolliert werden soll und steht beim letzten Schuss schon parat. Der Schütze kann noch Sicherheit herstellen, zu mehr wird er nicht kommen bevor es zur Nachkontrolle geht.

    Ergebnis unserer Talentsuche

    Zusammenfassung

    Wir sind Ende der Sommerferien mit zehn Kindern in unseren Wettbewerb (8-14 Jahre) gestartet. Es bestand die Möglichkeit an 14 Trainings teilzunehmen, wobei an mindestens sieben teilgenommen werden musste, um an der Verlosung teilnehmen zu können. Hauptpreis der Verlosung ist eine Playstation 4. Pro Teilnahme an einem Training landet ein Los in der Trommel. Zusätzlich wurden zwei Wettbewerbe durchgeführt, bei denen Zusatzlose erkämpft werden konnten.

    Von den zehn Kindern ist eines nach zwei, ein weiteres Kind nach drei Trainings abgesprungen. Die Übrigen sind uns bis zum Ende geblieben. Von den acht Kindern sind bereits sieben vorzeitig dem Verein beigetreten (dazu noch ein Papa). Altersverteilung: 4x 10 Jahre, je 1x 12,13 und 14 Jahre alt.

    Werbung

    Für die Aktion wurde ab ca. 8 Wochen vor Start auf Facebook und in den lokalen Printmedien z. B. mit Vorberichten geworben. Zudem haben wir in unserem Ort (~14.000 Einwohner) gezielt in einigen Siedlungen Flyer verteilt.

    Trainings

    In den Trainings wurde überwiegend auf den Schießsport eingegangen. Zu Beginn im Liegendanschlag, Gewehr aufgelegt und ohne spezielle Ausrüstung. Es ging dabei darum den Kindern in Ruhe das Zielen und Abziehen zeigen zu können. Später wurde stehend auf der Auflage geschossen, die "größeren" dann recht bald auch ohne Auflage aber mit mind. Schießjacke und wenn passend vorhanden auch Schießhose. Die fachlichen Inhalte wurden meist direkt mit Schießspielen vermittelt/geübt.

    Zusätzliche Inhalte waren Entspannung (autogenes Training/geführte Traumreisen), Stressbewältigung, Konzentrationsübungen, Tischtennis, etc.

    Wettbewerbe

    Bei den Wettbewerben wurde

    - Geschossen: 20 Schuss stehend freihändig

    - Reaktion getestet (App fürs Handy)

    - Gleichgewicht geprüft: Balance-Board

    - Konzentration/räumliches Denken getestet: Spiel "IQ", dabei müssen mit Holzsteinen vorgegebene Formen gelegt werden

    - motorische Fähigkeiten: Spiel "Jenga" gegeneinander; bei festem Abstand Bälle in einen Korb treffen (auch mit verbundenen Augen)

    Überfachlich

    Die Kinder und auch die Eltern wurden bei Interesse von Anfang an in unser Vereinsleben mit eingebunden. So haben wir bei unserem Königsschießen ein paar extra Wertungen speziell für die Talentkids mitlaufen lassen. Diese waren an unserem Königsabend richtig begeistert in dem festlichen Rahmen auch mal nach vorne gehen zu dürfen. Der erste Wettbewerb für die Zusatz-Stempel fand am selben Tag parallel zu unserer Vereinsmeisterschaft statt. Somit konnten die Eltern und Kinder bei unseren Wettkämpfen zusehen und bei den Finals mitfiebern. Ebenso konnten alle an den Jahreshauptversammlungen der Schützenjugend und der Schützenabteilung teilnehmen. Kommende Woche steht unser Weihnachtsschießen an, auch hier hätten noch alle ohne Mitgliedschaft teilnehmen können, was sich allerdings frühzeitig erledigt hat.

    Abschlussveranstaltung

    Die offizielle Abschlussveranstaltung fand dieses Wochenende statt. Los ging es gestern mit dem zweiten Zusatzlos-Wettbewerb. Anschließend stand ein Besuch an unserem Weihnachtsmarkt an und zurück im Schützenhaus wurde der Schießstand zum Bettenlager und Kino umfunktioniert. Das gemütliche Frühstück heute war damit der Abschluss der Talentsuche. Hierbei haben auch einige unserer bestehenden Jugend teilgenommen und die Gruppen mischen sich schon sehr gut durch.

    Resümee

    Der Aufwand war sehr hoch, sowohl die Planung im Vorfeld, als auch der extra Durchgang im Jugendtraining speziell für die Talentkids. Auch logistisch ist es nicht zu unterschätzen, wenn bei Veranstaltungen von jetzt auf gleich 20-30 Personen mehr anwesend sind.

    Zu Beginn waren wir über die Anzahl der Teilnehmer leicht enttäuscht, wir hatten uns tatsächlich mehr erhofft (24 Teilnehmer wäre die Obergrenze gewesen). Mit dem Ergebnis von acht (evtl. neun) neue Mitgliedern sind wir allerdings sehr zufrieden und haben uns sehr gefreut, dass bereits vor Ende der Talentsuche die meisten Mitglied werden wollten.

    Würden wir die Aktion wieder durchziehen? Klares JA. Aber nicht jährlich, sondern alle zwei bzw. drei Jahre. Aus der Aktion konnten wir während der Durchführung noch das ein oder andere mitnehmen, die Vorbereitung fällt beim nächsten Mal schon wesentlich leichter und mit dem Ergebnis sind Jugendleiter, Sportleiter und Schützenmeister sehr zufrieden.

    Meine E-Mail:

    Sehr geehrter Herr Furnier,

    in der Serie "Der Kampfrichter weiß das", Ausgabe 11/2018 schreiben Sie unter der Überschrift "Non-verbales Coaching":

    Ist bei den Wettbewerben des DSB Non-verbales Coaching erlaubt ?

    Die Sportordnung gibt zu dieser Frage keine Auskunft. Nachdem aber in den Rules des ISSF Non-verbales Coaching erlaubt

    ist, findet diese Regel auch bei den Wettkämpfen des DSB Anwendung.

    In der aktuellen Sportordnung (Stand 01.01.2019) steht unter SpO 0.9.6 Betreuung (Ausnahme siehe Bogen Regel 6.9.):

    Während des Wettkampfes ist jede Art von Betreuung, Beratung oder Hilfe für den im Schützenstand

    befindlichen Schützen verboten. Solange sich der Schütze im Schützenstand befindet, darf nur die Aufsicht,

    die Schießleitung oder Jurymitglied mit ihm sprechen.

    Auch im weiteren Verlauf von 0.9.6 wird immer wieder explizit auf "sprechen" hingewiesen.

    Darf ich Ihre Aussage aus "Der Kampfrichter weiß das" so interpretieren, dass der erste Satz von SpO 0.9.6 "Während des Wettkampfes ist jede Art von Betreuung, Beratung oder Hilfe für den im Schützenstand befindlichen Schützen verboten." non-verbales Coaching NICHT beinhaltet? Andernfalls könnte es zu Unklarheiten kommen, wenn non-verbales Coaching eingesetzt wird und sich eine Aufsicht/Kampfrichter auf SpO 0.9.6 beruft. [...]

    Antwort von Hr. Furnier: "ja, diese Annahme ist richtig"

    Den Ausdruck der E-Mail werde ich sicherheitshalber bei den Meisterschaften mit mir führen ;)

    Was damit aber auch klar wird: bisher war non-verbales Coaching lt. SpO noch nie verboten und ich hab einige Verwarnungen zu Unrecht bekommen :D

    Warum kann der Deutsche Michel nicht einen klaren Satz wie z.B. "Nachdem aber in den Rules des ISSF Non-verbales Coaching erlaubt ist, findet diese Regel auch bei den Wettkämpfen des DSB Anwendung."

    einfach hinnehmen und nach den neuen Regeln spielen? Warum muss er nochmal nachfragen nach der Manier "Herr Lehrer! Ich weiss was!"???

    Weil dem "Lehrer" dann kurz vor der DM wieder einfällt "Oh, so können wir das ja doch nicht durchgehen lassen." Es geht hier nicht um "Ich weiß was!!!", sondern um Klarheit. Ich möchte meine Schützen darauf einstellen können, ob ab sofort ein Kopfnicken, ein Handzeichen, etc. erlaubt ist, ohne dass man Angst vor der Aufsicht haben muss, weil die einen dann gleich anmotzt (bei mir ist es egal wenn sie mich anmotzt, bei meinen Schützen nicht).

    Interessant. Gibt es da doch unter 0.9.6 der Sportordnung des DSB folgende Regelung: „Während des Wettkampfes ist jede Art von Betreuung, Beratung oder Hilfe für den im Schützenstand befindlichen Schützen verboten.“

    Im weiteren Verlauf von 0.9.6 ist dann immer die Rede von "sprechen".

    - nur Aufsicht [...] darf mit ihm sprechen

    - will ein Schütze mit seinem Betreuer sprechen

    - will der Betreuer mit seinem Schützen sprechen

    Die Aussage von Hr. Furnier "Ist bei den Wettbewerben des DSB Non-verbales Coaching erlaubt? Die Sportordnung gibt zu dieser Frage keine Auskunft." würde ich damit so interpretieren, dass er den ersten Satz von SpO 0.9.6 "Während des Wettkampfes ist jede Art von Betreuung, Beratung oder Hilfe für den im Schützenstand befindlichen Schützen verboten." nicht auf non-verbale Kommunikation bezieht.

    Werde morgen Hr. Furnier mal per E-Mail um kurze Stellungnahme bitten. Spätestens am 8./9.12. kann ich dann bei der Kampfrichterausbildung nachfragen was damit gemeint ist.