Beiträge von Lanfear

    Luftpistole, Freie Pistole, Sportpistole Präzision, Standardpistole 150s

    = Offizielles Technikmodell DSB LP, FP, SP Präz

    Großkaliber 2.50er Disziplinen 150s

    = An Beidhandschießen adaptierte Version des DSB-Technikmodells LP, FP, SP Präz

    Sportpistole Duell

    = Offizielles Technikmodell DSB für SP Duell

    Großkaliber 2.50er Disziplinen 20s

    = Eigenes Technikmodell mit Zwischenatmen

    Standardpistole 20s

    = Eigenes Modell mit Zwischenatmen

    Standardpistole 10s

    = Ein Atemzug wie bei SP Duell und Schnellfeuerpistole

    Doppelatmung ist eine Begriff aus dem Technikmodell für das Präzisionsschießen. Der passt bei den anderen Disziplinen nicht.

    Ich empfehle den Beitrag "Abzug und Druckpunkt" zu diesem Thema.

    Die Zeit von 3s für die Auslösephase ist eine gute Orientierung. Allerdings braucht es dazu in aller Regel einer gut ausgeführten Arbeitsphase. Die Schmerzgrenze liegt meines Erachtens bei 1s. Alles darunter ist kaum seriös zu kontrollieren. Das Technikleitbild gibt 3-5s vor. Zeiten von über 5s können vertretbar sein, wenn der Sportler über eine gute Kondition verfügt und sein zielendes Auge das zulässt. Ergeben sich die Zeiten von über 5s aus schlechten Arbeitsphasen , sind sie trotzdem nicht in Ordnung.

    Daniels Empfehlung von 50/50 bei der Verteilung für das Vorzugs- und das verbleibende Druckpunkt ist für den Einstieg in Ordnung. Ich nehme meistens 60/40. Seine Anweisung bei akzeptablem Visier- und Zielbild den Druck kontinuierlich zu erhöhen und sich etwas vom Schuss überraschen zu lassen unterschreibe ich gerne. Ich weiß, dass der Schuss gleich fallen wird, kann den Zeitpunkt aber nicht exakt vorhersagen.

    Aktive Druckerhöhung ist nicht unbedingt was für Einsteiger. Da reicht die solide Druckpunktnahme am Ende der Auftaktphase schon aus.

    Den Focus auf das Abzugstraining zu legen, ist der richtige Weg. Weiße Scheibe kann man dazu nehmen. Eine Empfehlung wäre auch der schwarze Kugelfang oder eine schwarze Scheibe. Da ist man nicht mal vom Visieren abgelenkt.

    Soweit ich mich erinnere - den aktuellen Planungsstand dürfte hier aber Lanfear am besten wissen - wurde im Rahmen der Hessischen Strukturreform dieser Umstand ausdrücklich bedacht, und es wurde vorgeschlagen, neben den neuen hessischen Bezirksmeisterschaften noch alternative Qualifikationswege für die Landesmeisterschaft zu schaffen. Was ich auch für sehr sinnvoll hielte. Ist das denn schon umgesetzt worden?

    Bei uns in Hessen bleibt die Zeitplanung der Landesmeisterschaften erhalten und wird nicht vorverlegt. Die durch den Wegfall einer Ebene entstandenen Zeitfenster können durch die neuen Bezirke genutzt werden. Durch die zu erwartende Terminentlastung und Verschiebung sollte das Problem bei besonders kritischen Disziplinen lösbar sein. So mussten bisher die Kreismeisterschaften Schnellfeuerpistole spätestens im März abgeschlossen sein. Bis dahin haben die meisten Schützen noch keine 4s-Serien trainiert. Das wird jetzt besser passen, wenn die zukünftige Bezirksmeisterschaft etwa zum Zeitpunkt der bisherigen Gaumeisterschaften Mitte Mai stattfindet.

    Zur eigentlichen Frage der alternativen Qualifikationsmöglichkeiten hat sich leider bisher wenig getan. Schwierig in diesem Punkt ist die Überwachung der Qualifikationswettkämpfe durch entsprechende Kampfrichter und Jury wie sie bei der Landesmeisterschaft zum Einsatz kommen. Zur Zeit haben wir nur in der obersten Landesliga (bei uns die Hessenliga) in den Disziplinen LP und LG verpflichtend anwesende Kampfrichter. Derzeit kommen also nur diese Wettkämpfe für eine alternative Qualifikation in Frage. Dazu war angedacht, die Teilnahme an der entsprechenden Landesverbandsmeisterschaft eines anderen Landesverbands als Qualifikation zuzulassen. Bisher gibt es aber nicht mehr als Ideen und keine Beschlüsse. Hier ist der Landessportleiter noch im Obligo.

    Bin via Facebook auf die Internetseite https://lupicoach.com/ aufmerksam geworden. Ein Impressum oder nähere Angaben über den Autor habe ich nicht gefunden. Habe die Seite mit Interesse gelesen und einige Aussagen gefunden, die ich unterschreiben würde. Was ich allerdings irritierend finde, sind die Begrifflichkeiten, die verwendet werden. Da ist die Rede vom Summit, von iterativen oder inkrementellem Training und dem differenziellen Lernen, die nicht genau erklärt werden. Dann ist die Rede von den Dimensionen des Schusses, die mir eher als Technikelemente geläufig sind. Anstelle der Begriffe aus dem Technikleitbild, werden Begriffe wie Senkbewegung verwendet. Der Autor macht auf mich den Eindruck, sich hier vom Technikleitbild Luftpistole des DSB bewusst abzugrenzen zu wollen, ohne dass ihm das überzeugend gelingt. Es ist andauernd die Rede davon, dass die Technik ganz individuell sei und eine Lehrbuchvorgabe deswegen nicht hilfreich wäre. Schaut man sich dann aber die "Dimensionen des Schusses" an, dann wird als unverbindliche Orientierung aber recht deutlich das Technikleitbild DSB wiedergegeben. In den Trainingseinheiten, die unter Vorlagen Training gemacht werden, soll dann auch ganz viel individualisiert werden. Letzlich führen sie den Schützen aber ohne Erklärung wieder zum Technikleitbild. Empfehlen würde ich die Einheiten wegen der zu vielen zu prüfenden Optionen nicht.

    In der Seite steckt erkennbar Mühe. Der Versuch mit schönen Begrifflichkeiten vorbei am Technikleitbild ganz anders und individuell zu sein, misslingt allerdings aus meiner Sicht. Gute Ansätze sind vorhanden. Die Orientierungslosigkeit überwiegt aber meines Erachtens. Den Nutzwert halte ich für die gedachte Zielgruppe der Hobbyschützen ohne Trainer noch für gering.

    Sehr interessante Diskussion zum Thema Griffgestaltung, die leider etwas off topic ist. Vielleicht könnte ein Moderator diesen Zweig in einen eigenständigen Teil abtrennen.

    Ich habe auf die schnelle keine Ausführungen gefunden, nach denen der Mittelfinger sonderlich viel Zugkraft auf den Griff ausüben soll. Es ist eher davon die Rede, dass der Mittelfinger die Hauptlast trägt. Das dürfte aber wohl dran liegen, dass der Griff von oben auf dem Mittelfinger aufliegt. Der Ringfinger soll ihn dabei unterstützen. Gefunden habe ich, dass der kleine Finger nur anliegen, aber nicht drücken soll.

    Die Beugung der Finger 2-5 hängt an zwei Muskeln:

    http://flexikon.doccheck.com/de/Musculus_fl…m_superficialis

    http://flexikon.doccheck.com/de/Musculus_fl…torum_profundusJeder der beiden Muskeln spaltet sich in 4 Sehnen auf, die an den Fingern ansetzen. Der Superficiales hängt an den mittleren Fingergliedern und der Profundus an den Endgliedern. Damit dürfte die Aussage, dass die Sehnen der Finger 4 und 5 an einer Sehne hängen hinfällig sein. Vielleicht wurde das mit der Tatsache verwechselt, dass die die beiden Beugemuskeln von zwei verschiedenen Nerven innerviert werden. Für die Finger 2 und 3 ist der Nervus medianus und für die Finger 4 und 5 der Nervus ulnaris zuständig.

    Obwohl jeder Finger 2-5 mit je einer Sehne an den beiden Muskeln angehängt ist und zwei verschiedene Nerven die Ansteuerung übernehmen, sind wir grds. in der Lage die Finger getrennt voneinander zu beugen. Wie gut wir das können, ist auch eine Trainingsfrage, wie auch bei dem weiter oben verlinkten Ausführungen von Norbert Paschke auf Seite 58 zu lesen ist. Bei Musikern kann man sich z.B. anschauen, zu welchen Meisterleistungen die menschliche Anatomie der Hand in der Lage ist.

    Dass die Finger 2-5 grds. dazu neigen, sich in ihren Beugebewegungen zu beeinflussen, kann jeder bei sich selbst testen. Wohl dem, der alle Finger einzeln beugen kann, ohne dass sich ein anderer Finger mit bewegt. Ich habe dazu den Begriff Quadriga-Effekt in diesem Video gefunden. Danach hat der Zeigefinger sogar noch eine Sonderstellung, da innerhalb des Muskels noch eine Separierung vorliegt, der es anatomisch leichter macht, den Zeigefinger separat zu beugen. Jetzt lässt sich erahnen, warum wir mit dem Zeigefinger auslösen sollen und nicht mit den anderen Fingern.

    Die Arbeitsthese, dass dieser Quadriga-Effekt umso stärker wird, je stärker die Beugemuskeln unter Anspannung stehen, erscheint logisch und konnte von mir auch gefühlt nachempfunden werden. Für die eine unterschiedliche Beugekraftausübung zwischen den Fingern 3-5 kann ich keine anatomische Begründung erkennen. Egal ob nun mehr Druck auf dem Mittelfinger oder dem kleinen Finger sein soll. Auch für das bloße Anlagen des kleinen Fingern ergeben sich keine Anhaltspunkte.

    Setzt man diese anatomischen Bedingungen in die Frage der Griffhaltung und Traininggestaltung um, ergeben sich für mich daraus erstmal folgende Konsequenzen:

    • Der Griff wird gleichmässig von den Fingern 3-5 gehalten. Die erforderliche Kraft ist durch einen angepassten Griff so gering wie nötig zu halten.
    • Die separate Bewegung der Finger 2-5, insbesondere aber des Zeigefingers ist zu trainieren.

    Habe hier ein Video zur Software für das Scatt Basic gefunden: [media]https://www.youtube.com/watch?v=2kEmyF2Tjqk[/media]

    Auf dem Video ist zu sehen, dass der Längenwert/Geschwindigkeitswert und wohl auch die Abstand des Treffers zum Mittelpunkt des Zielens ermittelt wird. Daneben wird noch der Zielweg visualisiert. Mehr war dem Video erstmal nicht zu entnehmen.

    Als Trainer würde mir das nicht reichen.

    Ich habe deswegen gefragt, weil sich mir ggf. die Gelegenheit bietet, mich im Bereich C-Trainer-Fortbildung vermehrt einbringen zu können.

    Bevor ich dazu was sage, vielleicht nochmal ein kleiner Hinweis, wie die Trainerausbildung im DSB konzipiert ist. Details dazu kann man DSB-Qualifizierungsplan nachlesen. Am Anfang steht der C-Trainer Basis, der auf die Vorstufenqualifikation Schießsportleiter aufsetzt. Die C-Trainer-Ausbildung ist in die 3 Disziplinblöcke Gewehr/Pistole, Bogen und Flinte eingeteilt. Der Disziplinblock Gewehr/Pistole ist zusammen vorgesehen. Eine Trennung in Gewehr oder Pistole erfolgt erst später beim C-Trainer Leistungssport. Tatsächlich wird das aber in der Landesverbänden des DSB nicht immer so gehandhabt. Fachlicher Inhalt des C-Trainer Basis Gewehr/Pistole ist der Stehendanschlag Luftgewehr/Luftpistole. Die KK-Disziplinen/anderen Anschlagsarten sind dem C-Trainer Leistungssport vorbehalten.

    In den Etappen des langfristigen Leistungsaufbaus Grundlagentraining, Aufbautraining, Anschlusstraining und Hochleistungstraining sind die C-Trainer Basis/Leistungssport für die Etappe Grundlagentraining zuständig. Thema im Grundlagentraining Pistole ist Grobkoordination der Präzisionstechnik für die Luftpistole, also der Bewegungsablauf ohne Feinheiten. Im Aufbau- und Anschlusstraining sollen B-Trainer und im Hochleistungstraining die A-Trainer zum Einsatz kommen. Das ganze orientiert sich ausschließlich am olympischen Leistungssport, der im Schüleralter beginnen soll. Für andere Disziplinen gibt es keine Technikleitbilder. Alle Disziplinen außerhalb des olympischen Bereichs sind in der Traineraus- und fortbildung des DSB und seiner LV faktisch nicht vorhanden. Darunter fallen z.B. die Bereiche Großkaliber, Standardpistole und auch Vorderladerkurzwaffen. Denkbar wäre eine Trainerausbildung in diesem Bereichen für die 2. Lizenzstufe C-Trainer Trendsport. Der ist zwar konzeptionell vorhanden, aber nicht mit Leben gefüllt.

    Der Fortbildungsturnus der Trainer im DSB ist übrigens abhängig von der Lizenzstufe. C-Trainer 16 Einheiten alle 4 Jahre. B-Trainer alle 3 Jahre und A-Trainer alle 2 Jahre.

    Alle nicht pistolenspezifischen Themen wie Ernährung, Athletik, Psychologie etc. habe ich hier vor dem o.g. Eingangskontext bewusst nicht angefragt. Die könnte ich nur eingeschränkt abbilden.

    Den vorgeschlagenen Themen Schnellfeuer, Freie Pistole, Sportpistole, Standardpistole kann ich mich grds. anschließen. Standardpistole fällt vermutlich konzeptionell raus. Schnellfeuer halte ich für wichtig, das können aber andere bei uns besser. Leistungsdiagnostik finde ich persönlich sehr spannend, ist aber in der C-Trainerausbildung nur schwierig unterzubringen. Als Fortbildung mit den Themen Zielwegeanalyse und Videoanalyse aber auf jeden Fall relevant.

    In meine Liste hat es das Thema "Methoden des Technik- und Leistungstrainings Luftpistole und Sportpistole Duell" geschafft. Das Thema Videometrie Sportpistole Duell finde ich auch sehr spannend. Ob es für so etwas genügend Teilnehmer gibt, bleibt abzuwarten. Auf meine Liste könnte es auch noch das Thema SCATT unter Berücksichtung vertiefender scriptgenerierter Parameter schaffen.

    Für weitere Anregungen bin ich dankbar.

    Ich finde das ISAS für Schnellfeuer zu früh im Jahr ist. Wir haben noch keine 4s trainiert. Da würde ich nur sehr ungern jemanden Ende März schon ein volles Programm, geschweige denn Finale schießen lassen.

    Ich habe inhaltlich erstmal nichts dazu gesagt. Ich bin da auch noch unentschlossen, was ich davon halten soll. Mein Trend geht aber insbesondere bei den beiden MLP-Disziplinen in Richtung Ablehnung. Aus meiner Sicht ergeben sich daraus ein Haufen Folgeprobleme:

    MLP auf Klappanlage war eine leichte und entgegenkommende Disziplin. Dazu war im Prinzip keine besondere Technik erforderlich. Bei einem Trefferbereich von gut 6cm konnten die Schüler fast schießen wie sie wollten. Auch ohne brauchbare Duelltechnik konnten unsere Nachwuchsschützen was treffen. Den Zusammenhang MLP Klappscheibe und SFP (=Schnellfeuerpistole <> OSP=Olympiastützpunkt) gab es da nicht. Wenn ich für MLP SFP-Technik bräuchte, hätte da kaum einer was getroffen. Ist auch keine Weisheit vom mir. Stammt vom Bundestrainer SFP. Die neuen Disziplinen LP Standard und LP Mehrkampf sind anspruchsvoller. Wann fange ich also demnächst mit ernstzunehmenden Duelltraining an? Bisher war das bei uns erst nach der DM im letzten Schülerjahr. Das reichte aus, um eine passable Technik bis zur Landesmeisterschaft 8 Monate später zu erarbeiten. Schnellfeuer dann entsprechend ein oder sogar zwei Jahre später im Juniorenbereich, wenn die Duelltechnik stimmt. Kann man den Schülern also eine vereinfachte Duelltechnik als Basis liefern, die dann später noch ausgebaut werden kann? Bei Präzision ist das aus meiner Sicht machbar. Zu Duell muss ich mir noch Gedanken machen. Was ist mit dem Schießrhythmus? Bei 5 Schuss in 150s passt der Rhythmus nicht zu 40 Schuss in 50 Minuten bei der LP Präzision. Soll ich den neuen Schützen im Hinblick auf die neuen Disziplinen einen einheitlichen schnelleren Rhythmus beibringen, damit es keinen Unterschied im Präzisionschießen gibt? Für die 20s in LP Standard brauche ich was ganz neues. Das gibt es im Schüler- und Jugendbereich bisher gar nicht. Erst ab Junioren durfte bisher Standardpistole geschossen werden. Eine gute Idee war das auch nicht immer. Um die Disziplinen zukünftig abzubilden, müssten wir das Schülertraining wohl von 1x pro Woche auf 2x pro Woche aufstocken und deutlich mehr Technikarbeit leisten.

    Bei der bisherigen Disziplin MLP Klappscheibe konnten bedenkenlos mehrere Schützen mit einer Waffe schießen. Bis zu drei Schützen haben wir mit Griffwechsel bei Meisterschaften hinbekommen. Mit drei Waffen konnten so bis zu 9 Sportler MLP Klappscheibe schießen. Das wird zukünftig nicht mehr möglich sein. Die neuen Disziplinen machen aufgrund der erhöhten Anforderungen eine mehrfache Waffennutzung deutlich schwieriger. Sollen wir unsere bisherigen Einzellader-LP mittelfristig gegen Mehrlader austauschen? Damit mit einer Waffe alle LP-Disziplinen geschossen werden kann. Zwei LPs und eine Sportpistole wird sich zumindest im Nachwuchsbereich kaum jemand leisten wollen. Wenn nur noch mit einer Waffe alle Disziplinen geschossen wird, steigen die Anforderungen an die Schützen neben dem o.g. erhöhten Technikbelastungen nochmals im Hinblick auf die ständige Verstellung des Visiers auf die unterschiedlichen Disziplinen. Das kam bisher frühestens mit der Einführung Duellschießen mit der Sportpistole. Auch für neue Erwachsene wird sich die Frage stellen, ob wir als Verein zukünftig Einzel- oder Mehrlader empfehlen werden.

    Der dritte Punkt sind die Standanlagen. Schon für die Kreismeisterschaften 2018 muss ich schauen, dass ich einen Verein finde, der seine Anlage entsprechend umrüstet. Ob die Vereine da bereitwillig in diesen neuen Bereich investieren werden, bleibt abzuwarten. Ich bin für uns erstmal eher zurückhaltend eingestellt.


    Die Öffnung von Freie Pistole auch für Frauen, wird den Untergang der Disziplin nicht aufhalten. Mit der Herausnahme aus dem IOC-Programm wird es der Disziplin wie Laufende Scheibe ergehen. Bei Schnellfeuer erwarte ich ebenfalls keinen ernsthaften Schub für die Disziplin. Schaden wird es aber auch nicht. Nur die olympische Zukunft sichert SFP die Existenzberechtigung. Spaß macht sie außerdem noch. Nur meinen Spruch: "Mädchen schießen Sportpistole und Männer Schnellfeuer", muss ich jetzt wohl einmotten. Wie groß der erwartbare Schub sein wird, kann man ja mal anhand der Starterlisten für Standardpistole oder Zentralfeuerpistole kalkulieren. Mehr potentielle Frauen für Schnellfeuer, als in diesem Disziplinen bereits starten, sehe ich derzeit nicht.

    Das Argument Schnellfeuer würde zuviel Standkapazitäten binden und ließe sich nicht sinnvoll ins Training integrieren, kann ich nur sehr begrenzt nachvollziehen. Das klappt bei uns mit ca. 8 Schützen und 2 SFP-Anlagen ganz gut.

    Wir hatten am Wochenende Sport- und Jugendausschusssitzung auf Landesebene. Ab 2018 kommt es im Pistolenbereich zu einigen Änderungen:

    3 Neue Disziplinen für Luftpistole

    LP Standard (mit mehrschüssiger LP)

    4x 5 Schuss in 150s auf Präzisionsscheibe

    4x 5 Schuss in 20s auf Präzisionsscheibe

    LP Mehrkampf (mit mehrschüssiger LP)

    4x 5 Schuss in 150s auf Präzisionsscheibe

    4x 5 Schuss in 3/7s auf Duellscheibe

    Beide Disziplinen für Schüler, Jugend und offene Klasse ab Junioren

    LP Mixed Team

    Wird in Anlehnung an die neuen ISSF Mixed Team Wettbewerbe geschossen. Klassen soll es für Junioren m/w geben. Dort darf die Jugend mitschießen. Ab Herren/Damen dann in einer eigenen Klasse.

    Schnellfeuerpistole und Freie Pistole werden für Frauen zugelassen

    Die Jugend w und die Juniorinnen dürfen bei den Junioren männlich mitmachen und die Damen bei den Herren und so weiter. Die Frauen können dann auch Mannschaftsschütz(inn)en sein.

    Das Beispiel kenne ich. Aus meiner Sicht keine Empfehlung.

    Die Zukunft des Schießsports in Deutschland sehe ich nach wie vor in den Händen der Schützenvereine. Schul- oder Universitätsgestützte Strukturen wie z.B. im angelsächsischen Raum sehe ich bei uns in Zukunft auch weiterhin nicht.

    Zukunftsfähige Schützenvereine brauchen eine Vision. Eine klare Vorstellung von dem, was der Verein für Ziele hat ist ein Muss, wenn ich Fragen nach der Zukunft beantworten will. Das kann völlig verschiedene Ausprägungen haben. Die Bandbreite vom elitären Leistungsportclub bis zum traditionsorientierten Brauchtumsverein ist erlaubt.

    Der Schützenverein als Vollsortimenter, der fast alle Facetten des Schießsports abbilden kann, wird dabei wohl die Ausnahme in der Zielsetzung bleiben müssen. Ich kann mir vorstellen, dass in Zeiten knapper Ressourcen im Bereich Personal und Geld die auf ein Thema ausgerichteten Vereine sich besser entwickeln werden. Eine Spezialisierung z.B. auf einen Disziplinenbereich bietet dabei durchaus Möglichkeiten. Im Flinten- oder Bogenbereich heute schon oft anzutreffen.

    Nach meiner Erfahrung scheitert es oft schon an diesem Schritt. Bei vielen Vereinen, die ich kenne, habe ich nicht den Eindruck, als wenn die Verantwortlichen wüssten, wohin die Reise gehen soll.

    Wenn der Wille nach Veränderung vorhanden ist, dann lässt sich die Vision evtl. auch mit einem externen Coach herausarbeiten. Als abschreckendes Beispiel dient mir dabei ein Verein, der sich eine schöne neue Elektronikanlage auf dem 10m-Stand gebaut hat, aber leider keine genaue Vorstellung davon hat, wie die Anlage genutzt werden soll, wenn die noch spärlich vorhandenen Auflageschützen nicht mehr da sind.

    Wenn diese Vision vorhanden ist, dann braucht es im zweiten Schritt ein Konzept, wie das erreicht werden soll oder falls das schon erreicht wurde, wie es erhalten und weiterentwickelt werden kann.

    Im Konzept müssen geeignete Maßnahmen skizziert werden, die das Erreichen der Ziele ermöglichen.

    Fragen zu Personal und Finanzen müssen darin beantwortet werden. Was kann ich selbst umsetzen? Wo habe ich Kompetenz und Know-How? Welche Komponenten werden durch Externe besser umgesetzt? Fragen zur Mitgliedergewinnung. Neumitgliederbetreuung, Personalrekrutierung von Verantwortungsträgern sollten dabei beantwortet werden. Die finanziellen Folgen der konzeptionierten Maßnahmen müssen kalkuliert sein.

    Im dritten Schritt folgt dann die Umsetzung. Dabei wird sich das Konzept aus den Erfahrungen der Umsetzung weiterentwickeln müssen. Die Freude und innere Befriedigung für das Team der Verantwortlichen kann sehr groß sein, wenn das Konzept und deren Umsetzung erkennbare Früchte trägt, die die Vision langsam lebendig werden lässt.

    Das ließe sich bestimmt noch im Details ausführen. Ich denke aber das es sich auf die drei Punkte Vision, Konzept und Umsetzung reduzieren lässt.

    Klingt jetzt irgendwie nach dem Handbuch für Unternehmensberatung oder Projektmanagement.

    Bernd, Lanfear,

    Ihr liegt mit eurer Herangehensweise absolut richtig, nur müsst ihr auch akzeptieren dass unser Sport zur Zeit auch noch die "Billigheimervereine" braucht um weiter zu bestehen. Das diese dann wieder Probleme mit der Beschaffung von Geldmitteln haben können ist wieder eine andere Sache.

    Nur zur Info:

    Sind diese und andere Zuschüsse nicht auch an einen bestimmten Mindestbetrag des Vereins gebunden?

    Karl

    Ich akzeptiere, dass es andere Vereine anders machen. Fällt mir allerdings nicht immer leicht. Ich würde das gar nicht "Billigheimervereine" nennen. Konzeptlosvereine trifft es vielleicht besser. Es geht ja nicht um die finanzielle Basis. Ob wir diese Vereine wirklich für die Zukunft des Schießsports brauchen? Hoffentlich nicht.


    Die Zuschüsse für Trainer sind bei unserem Landessportbund nur daran gebunden, dass der Trainer entgeltlich beschäftigt wird. Ein Mindestbezahlung ist meines Wissens nicht vorgesehen.

    Ich denke ein Universalrezept das alles und jede Sichtweise berücksichtigt gibt es nicht, Deshalb Respekt vor Lanfears schon etwas speziellem Vereinsmodell. Derart geführt geht dies in meinen Augen mehr in Richtung einer Firma.

    Ich stehe aber auch auf dem Standpunkt daß ein Verein sofern gut finanziell gut aufgestellt, seine aktiven Mitglieder unterstützen sollte. In Form von Fahrtspesen, Munitionszuschüssen, übernehmen der Startgelder, …wie auch immer.

    Klingt wie ein Kompliment. Danke dafür. Wir geben unser Bestes.

    Natürlich muss ein Verein seine Mitglieder unterstützen. Ein Verein ist neben einer Interessengemeinschaft immer auch eine Solidargemeinschaft. Die Art der Unterstützung hängt wesentlich davon ab, was der Verein will und wo seine Ziele liegen. Finanzielle Unterstützung im Erwachsenenbereich sehe ich immer kritisch. Da Erwachsene in aller Regel ein eigenes Einkommen haben, muss das gut abgewogen werden, wo wir hier als Verein noch finanziell unterstützen.

    Bei allen Kosten, die nicht auf alle Mitglieder gleichmäßig entfallen und der Verein nicht das Verursacherprinzip, sondern das Solidarprinzip zugrunde legen will, muss das ins Konzept passen und auch finanziert werden.

    Wir sind ein sportlich engagierter Verein, also tragen wir einen großen Teil der Startgebühren. Wir fördern die Jugend. Ergo subventionieren wir die Waffenmiete, die Munitionspreise und solidarisieren die Trainerkosten.

    Natürlich darf ein Trainer bezahlt werden. Das haben wir auch gemacht, als wir noch keinen im Verein hatten. Aber warum soll ein Trainer im eigenen Verein Geld verlangen, wenn er nicht will. Macht er deshalb schlechtere Arbeit?

    Auch bei uns nehmen sich die Trainer die Freiheit, ihr Honorar zu spenden. Das wird allerdings nicht erwartet und entscheidet jeder frei, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass die Trainervergütung in die Kosten des Vereins eingeplant ist und auch finanziert werden kann. Ob er deswegen schlechtere Arbeit macht? Zumindest kann ich als Verein mehr erwarten, wenn ich ihn finanziell honoriere. Bei einem "Umsonst"-Trainer wird das schwieriger. Interessant ist doch, dass ihr einen Trainer zumindest so lange bezahlt habt, wie ihr noch keinen im Verein hatte. Das erinnert mich an eine Aussage, die ich mal von einem ehemaligen Vorstandsmitglied aus meinen Verein zu hören bekam: "Wieso willst Du ein Trainerhonorar? Du bist doch im Vorstand. Du musst das umsonst machen!". Es ging dabei seinerzeit übrigens nur um die Weiterleitung des Trainerzuschusses vin 1,10 EUR pro TE, den der Landessportbund bei uns zur Beschäftigung von Trainern zahlt. Trainer, die kein Honorar für Ihre Tätigkeit verlangen, halte ich für ein Grundproblem, das wir im Schießsport haben.

    Wenn ich das hier lese, bin ich froh in einen großen Verein zu sein (ich glaube es waren 6-800 Mitglieder). Wir haben ein Luftgewehrmannschaft in der ersten Bundeslieger, einen schönen Stand (10m Luft, 25 und 50m KK) mit einem gut besuchten "Kneipenbetrieb" und regen Vereinsleben.

    Trainer sind bei uns Vereinsmitglieder, die dies ehrenamtlich machen.

    - es muss nicht immer teuer sein.... Engagement ist das A und O.

    Auch bei uns machen die Trainer das ehrenamtlich. Keiner erhält bei uns ein Honorar, das über den Freibetrag von 2.400 EUR aus § 3 Nr. 26 EStG (Übungsleiterpauschale) hinausgeht. Ehrenamtlich wird von Dennis hier evtl. mit kostenlos verwechselt. Auch die Ehrenamtspauschale aus § 3 Nr. 26a EStG von 720 EUR ist ein klares Zeichen dafür, dass auch Ehrenamtler nicht alles kostenlos machen müssen. Diese Annahme ist besonders unter Schützen sehr weit verbreitet. Bei der Aussage "Engagement ist das A und O" gebe ich Dennis völlig Recht. Das habe ich aber auch zuvor geschrieben. Engagement steht nicht im Widerspruch zu Honoraren für Trainer. Für einen Tageslehrgang Schießsport erhalte ich zwischen 100 und 150 EUR. Beruflich ist die Besteuerung von Unternehmen mein Ding. Für einen vergleichbaren Lehrgang dort bekäme ich zwischen 600-1000 EUR. Das Finanzielle ist also nicht mein Antrieb. Davon mal abgesehen, zahle ich lieber einem meiner Nachwuchsschützen, der sich als Trainer hat ausbilden lassen und der auch noch Kadererfahrungen ins Training einbringen kann 8,75 EUR die Stunde, als ihn evtl. an der Tankstelle oder im Getränkemarkt arbeiten zu lassen. Warum soll er sich denn nicht bei uns was dazu verdienen? Gefällt mir viel besser. Ohne Bezahlkultur ist das aber sehr schwierig. Ich wiederhole mich: Trainer, die kein Honorar verlangen, sind Teil dieses Problems. Sie haben einen großen Anteil an der Atmosphäre des Nichtbezahlenwollens von Trainerengagement.

    Ich kenne den Stand in Wiesbaden. Das ist die IWS-Halle im Berufsschulzentrum. Eine große multifunktionelle Schießhalle. Da sind je 20 Stände 25m links und rechts vorhanden. In Hessen gibt es sonst keine größere 25m-Anlage. Die Anlage kann auch für 50m genutzt werden. Sollten dann etwa 15-20 Stände sein. Ich kenn die Anlage aber nur in der 25m-Version. Die Schnellfeuerkader trainieren dort regelmäßig. Elektronik gibt es dort aber meines Wissens nicht. Alles auf Scheibe. Zumindest bei 25m.

    Wir schießen fast ausschließlich Pistolendisziplinen. Kostenlose Vereinswaffen kann ich über ein Probetraining hinaus nicht nachvollziehen. Training, das nichts kostet ebenso wenig. Wer bei uns eine Vereinswaffe nutzen will, muss dafür was bezahlen. Eine Luftpistole oder Sportpistole kosten 15 EUR im Monat für Erwachsene und 10 für Jugendliche. Dafür schießt damit auch niemand anderes. Munition müssen die Schützen also auch die Jugendlichen bezahlen. Trainingsstunden kosten bei uns Geld. Jeder Neueinsteiger muss einen Kurs besuchen, damit er dann ohne besondere Betreuung am Trainingsbetrieb teilnehmen kann. Wir reden da über 250 EUR pro Kurs für etwa 8-10 Trainingsabende und einen Tageslehrgang. Da ist alles inklusive. Wer sich entscheidet Mitglied zu werden, bekommt 50 EUR auf die 100 EUR Aufnahmegebühr angerechnet. Außerhalb der Einsteigerkurse bieten wir 1x pro Woche angeleitetes Training im Erwachsenenbereich. Wer darüber hinaus Bedarf hat, kann unsere Trainer für 40 EUR für 2TE buchen. Dazu kommen kostenpflichtige Tageslehrgänge am Wochenende mit eigenen oder auch mal mit externen Trainern.

    Die gesamte Ausbildung wird über Luftpistole und Sportpistole abgebildet. Wir haben keine Großkalibervereinswaffen. Großkaliber schießen wir gerne. Dennoch vertreten wir im Hinblick auf die einfachere Ausbildung und die von uns gewollte Teilhabe der Schützen an LP und SP-Wettkämpfen die Linie, dass Großkaliber im ersten Jahr keine allzu große Rolle spielen sollte. Aufgrund dieser vergleichsweise engen Begleitung unsere Neuzugänge haben wir keine Probleme mit Nachwuchs (auch bei den Erwachsenen) mit Luftpistole. Einen Kompressor haben wir uns schon vor Jahren angeschafft. Würden wir auch jederzeit wieder.

    Aufgrund unserer günstigen Infrastrukturbedingungen können wir uns derzeit Beiträge von 85 EUR für Erwachsene und 50 EUR für Jugendliche leisten. Aufgrund passabler Nachwuchsaktivitäten werden wir von der örtlichen Sparkasse fast jedes Jahr mit 1.000-1.500 EUR unterstützt. Dazu nutzen wir intensiv die Sponsoring-Angebote der regionalen Energieversorger und des Flughafens, um unsere Schützen mit Vereinsbekleidung auszurüsten. Weitergehende Sponsoringaktivitäten scheitern nicht an den potentiellen Partnern, sondern an unserer Fähigkeit unsere Leistungen klar zu präzisieren und jemand mit der Akquise und der Nachbetreuung betrauen zu können. Die verbundenen Tätigkeiten würden ausreichen eine verantwortliche Person auszulasten. Leider haben wir niemanden dafür.

    Trotz der vielleicht wie Gängelei wirkenden Vorgaben und trotz der finanziellen Beanspruchung, freuen sich die Kandidaten, wenn sie einen Platz in einem Kurs bei uns bekommen. Obwohl wir mit rd. 100 Mitgliedern bei weitem nicht der größte Verein in unserem Kreis sind, konnten wir bei der Kreismeisterschaft Luftpistole im Januar mit 32 von 146 Startern den größten Anteil aufbieten. Gegen den Trend in unserem Kreis gehen wir ab März mit 3 Mannschaften Sportpistole in die Rundenwettkämpfe. Da wir dort bisher nicht allzu hochklassig vertreten sind, haben wir unseren Topschützen an befreundete Vereine vermittelt, damit sie dort höherklassig schießen können.

    Wenn ich das für mich zusammenfassen sollte:

    1. Der Verein brauchst ein Konzept. Wenn niemand weiß, wo die Reise hingehen soll und welche Ziele erreicht werden soll, wird nichts daraus. Der Verein muss und kann es nicht allen recht machen. Wo hat der Vereins seine Kompentenzen? Was wollen die Mitglieder? Alles kann keiner. Wer alles macht, ist in nichts gut. Die Mehrheit der Mitglieder muss das Konzept unterstützen.
    2. Der Verein braucht Personen, die dieses Konzept umsetzen und tragen. Das muss nicht der aktuelle Vorstand sein. Wer das Konzept nicht mitträgt und umsetzt, sollte nicht unbedingt im Vorstand sitzen. Nichts ist schlagkräftiger als ein Team, bei dem alle hinter dem Konzept stehen. Eine Allianz der fähigen Willigen. Nörgler, Besserwisser und Bedenkenträger gibt es ohnehin schon genug.
    3. Der Verein muss sich von der Mentalität lösen, dass er jeden nehmen muss und froh sein kann, wenn sich mal einer für den Sport interessiert. Außerdem muss die Sichtweise verschwinden, dass das alles nichts kosten darf. Es ist ein spannender Lernprozess, den ich aus eigener Erfahrung kennen lernen durfte. Es ist schwer, einem sympathischen Interessenten zu sagen, dass er zur Zeit kein Probetraining absolvieren und auch nicht eintreten kann, da unser nächster Kurs erst in einem halben Jahr beginnt. Man hat Angst davor, einem Interessenten nach dem kostenlosen Probetraining zu sagen, dass er für den sich anschließenden Kurs 250 EUR bezahlen muss. Wenn der vielsprechende Interessent erfahren muss, dass Großkaliber frühestens nach 6 Monaten ein Thema bei uns ist, dann fürchtet man sich erneut, dass er enttäuscht NEIN sagen könnte. Ich will nicht leugnen, dass das passiert. Aber viel weniger als man annehmen würde. Wenn das Konzept, das Angebot stimmt und das noch kompetent vermittelt wird, schreckt davor kaum jemand zurück. Kurzum: Lerne NEIN zu sagen.
    4. Der Verein muss den Blick in die Zukunft richten. Die aktuellen Mitglieder müssen das Konzept stützen, umgesetzt wird es mit den Neuzugängen. Die kennen es nicht anders. Da gibt es keinen Rechtsfertigungsdruck, warum die Dinge jetzt anders sind. Wenn jemand von den Altmitgliedern mitmacht ist das super. Zuviel Energie würde ich da nicht investieren. Die ist bei den Neuen besser aufgehoben.

    Sorry für den umfangreicheren Beitrag. Aber wenn ich mal so am Schreiben bin, dann fließt das bei dem Thema nur so aus mir raus.