Meines Wissen nach steht das Schützenwesen im DSB auf drei Säulen wovon eine Tradition/Brauchtum und eine andere das Sportschießen ist
Als kleine Ergänzung zu den durchaus zutreffenden Anmerkungen sollte man auch noch beachten, dass die Mehrheit dieser traditionellen historischen Vereine gar nicht im DSB bzw. den Landesverbänden organisiert ist. Und zu diesen Vereinen dürfte wohl auch die https://www.wildeshauser-schuetzengilde.de/ gehören.
Ich halte es zwar, nachdem was ich jetzt weiß, auch für etwas problematisch, bei einer quasi offenen stadtbekannten Veranstaltung für Kinder Mädchen pauschal auszuschließen, ansonsten halte ich aber reine Männerbünde - oder auch reine Frauengruppierungen - auch nicht für völlig aus der Zeit gefallen. Zumal es die ja in unserer Gesellschaft auch nach wie vor auch in anderen Bereichen jenseits des Schützenwesens gibt. Ist halt auch eine Frage der Toleranz.
Auch vertrete ich die Auffassung, dass man nur schlecht mehr Toleranz gegenüber der eigenen gesellschaftlich auch oft problematisch eingestuften Sportart einfordern kann, wenn man gleichzeitig sofort mit Ablehnung oder gar Empörung reagiert, wenn eine Gruppierung, die ja quasi noch zum eigenen Dunstkreis gehört, abweichendes oder unbekanntes Verhalten zeigt. Uff!
Mein ja nur und mit bestem Schützengruß
Murmelchen