Beiträge von Murmelchen

    Hallo Daniel,

    wie Wulfrin schon schrieb, ist mit diesem Sitzend die Ersatzhaltung bzw. der Ersatzanschlag für Dreistellung Kniend gemeint. War früher ab der Altersklasse zulässig und jetzt ab Herren II.

    Wie unter SpO 1.1.4 beschrieben setzt man sich dabei auf den Allerwertesten frontal zur Scheibe und stützt das Gewehr dabei mit den Oberarmen oder Ellenbogen auf den Knien oder Oberschenkeln ab. Am besten geht das wohl im Schneidersitz, wie Wulfrin auch schon angemerkt hat, und ich kenne auch Schützen, die so deutlich besser als Kniend schießen. Und Kniend kann ja auch gerade für uns schon etwas ältere Schützen recht unangenehm bis unmöglich sein.

    Für mich traf oder trifft das aber nicht zu. Ich bekomme so nicht den richtigen Druck hinter das Gewehr und für 'Bauchgrößen' ist das wohl eh nicht der richtige Anschlag. Ich habe aber auch immer Kniend ganz gut auf die Reihe bekommen und so war so ein Anschlag für nicht auch nie eine Option. Kniend ist auch eine Frage der Optimierung und ich kann auch locker 40 Schuss im Anschlag bleiben, ohne dass das übermäßig schmerzt. Und ich bin nicht gerade ein Leichtgewicht. ;)


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    diese Mitteilung gilt für 1.4.6 -> KK

    Da bin ich mir nicht so sicher.

    Ich teile zwar auch die Auffassung, dass 1.4.6 zur Zeit nur für KK gilt und damit auch nur für KK-Auflage.

    Ich vermute allerdings, die neuen Herrn der SpO wollen 1.4.6 wohl zukünftig auch auf LG-Auflage angewandt sehen.

    Sauer ist das zwar nicht aber das kennen wir ja schon.

    Frage: Warum macht man das denn nicht wenigsten ein bisschen eindeutiger und schreibt da dann "Gilt auch für KK- und LG-Auflage.

    Und bei der Gelegenheit sollte man den Punkt 9.7.2 auch gleich ganz streichen. Der wäre dann eh überflüssig und sorgt so nur für weiteren Unfrieden.


    Mein ja nur und mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Bzw. Ich muss keine 380 Ringe in Wettkämpfen schießen. Wäre schön, ist aber kein muss. 365-370 wären ein realistisches Ziel für 2025.
    Dh. 15-20 Ringe Verbesserung… Das wäre mein Ziel.

    Nächste Baustelle: Keine konkreten Ergebnisse als Ziel festlegen.

    Du bastelst Dir damit nur sogenannte Plateaus, die dann später nur schwer zu überwinden sind.

    Nur der nächste Schuss sollte das Ziel sein. Und was dann als Ergebnis dabei rauskommt, ist das Resultat der Qualität der jeweils einzelnen Schüsse.

    Und den Spruch mit dem 'leichter schreiben' verkneife ich mir ab jetzt. ;)


    Und ja, schreib hier bitte weiter so schön ausführlich über deinen Werdegang. Das hat durch die Art, wie Du dich damit beschäftigst und die Art, wie Du es dann beschreibst, durchaus Qualität und taugt so - ergänzt durch die eine oder andere Anmerkung hier - durchaus als kleiner Lehrgang.

    Zu guter Letzt:


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Und es geht wieder los 👍

    Ja, irgendwie sind das hier immer verdammt schwere Geburten.

    Du stehst ihm da aber oft auch nicht groß nach. ;)

    Vielleicht sollten wir das zukünftig einfach wieder den Mädels überlassen. Die kennen sich damit einfach besser aus.


    Mit doch leicht chauvinistischem Schützengruß und sorry Mädels

    Murmelchen

    Auf dem Weg nach Hause wurde mir dann klar warum. Ich habe eine Hornhautverkrümmung und habe ohne Brille geschossen.

    Also bräuchte ich wohl eine Schießbrille.

    Hallo Dennis,

    das kann so sein, muss aber nicht.

    Wenn Du auch so gut siehst und ein zusammenhängendes Schussbild hinbekommst oder noch besser, die Lage der einzelnen Schüsse gut vorhersagen kannst, dann brauchst Du auch nicht zwangsläufig eine Brille.

    Und um die Treffer in die Mitte zu bekommen, ist der Diopter da. Es gibt nicht das eingeschossene Gewehr, da wir alle über eine unterschiedliche Wahrnehmung verfügen und selbst unser Anschlag beeinflusst die Trefferlage, auch beim LG.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    ich will nicht nerven, ich würde lieber dazu lernen und deshalb habe ich dich ja gefragt.

    Die 1.4.7. regelt ja nur das seitliche verdrehen und auch in der 1.5.4. finde ich nichts über das Verbot einer Hakenkappe.

    Hallo Ronny,

    die SpO liefert dazu erstens unter den jeweiligen Gliederungspunkten recht eindeutige Darstellungen von KK mit Haken und LG ohne Haken, mittlerweile auch sogar richtig zugeordnet. Was will man mehr.

    Zudem kannst Du ja mal versuchen, bei einer Hakenkappe die unter Punkt 1.5.4 G vorgeschriebene maximale Pfeilhöhe des Bogens von 20 mm einzuhalten. ;)

    Und früher war es noch einfacher. Ich hatte hier doch die bis zum Jahre 2014 noch in der SpO verwendete Skizze für LG und GK-Standard eingestellt. Schau Dir mal an, wie die Schaftkappe da aussieht. Darauf bezieht sich Punkt 1.5.4 G. Und siehst Du da etwa einen Haken?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen :)

    aber eindeutig begrenzt durch den 9.7.2

    Hallo holgär ,

    ich bin ja voll bei Dir, nur der Punkt 0.7.2 ist für mich ganz und gar nicht eindeutig.

    Ich habe ja schon erläutert, dass ich das mit 'auf der Schulter' anders sehe als die Mehrheit hier. Und bisher hat mir auch noch keiner überzeugend und nachvollziehbar darlegen können, wo 'an der Schulter' aufhört und 'auf der Schulter' anfängt. Ich sehe da das Problem, dass das einfach Ansichts- und Auslegungssache bleibt und so der Willkür Tür und Tor geöffnet sind.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Diese Bild das mir heute morgen geschickt wurde zeigt sehr genau um was es geht und lässt sich jederzeit an der Waffe überprüfen.

    Lieber Gerd59 und Freunde,

    das schöne Bild hätte man Dir gar nicht zuschicken brauchen, das findet sich so nämlich selbst in der aktuellen SpO unter der mittlerweile berühmt berüchtigten Regel 1.4.6 - Stichwort 25 mm, die übrigens nicht nur meiner Meinung nach bisher überhaupt noch nicht für LG und LG-Auflage gilt. holgär hat es ja auch schon mehrfach gesagt.

    Auch das Bild mit dem Feinwerkbau-KK, findet sich so in der aktuellen SpO, wenn auch schon nicht mehr im aktuellen Rule Book der ISSF. Nur geht es da um Zusatzgewichte und wie weit die den Schaft überragen dürfen.

    Kann man natürlich auch zur Verdeutlichung des Sachverhalts heranziehen, nur wie auch schon von holgär gesagt, die Skizze zeigt ein KK, wenn auch ohne Haken.


    Ich vertrete ja eh die Auffassung, es ist generell sinnvoll, möglichst nur am Originaldokument, sprich der aktuellen SpO, zu arbeiten und nicht das Chaos durch mehr oder weniger kunstvoll gestaltete Eigenkreation noch zu vergrößern, selbst wenn die im Zweifel aussagekräftiger sind als die Darstellungen in der SpO.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Freunde,

    der DSB veranstaltet wieder ein Webinar mit dem Titel:

    „Von Goldträumen und Treffsicherheit“ – Olympioniken erzählen

    mit Anna Janßen und Maximilian Ulbrich (Olympische Spiele 2024), dem neuen Gewehr-Bundestrainer Wolfram Waibel (Olympische Spiele 1992 bis 2004) und Mario Gonsierowski (Olympische Spiele 1980).

    Dürfte sicher ganz interessant werden.

    https://www.dsb.de/aktuelles/arti…-am-10-dezember

    Man kann sich für das Webinar anmelden, ist aber auf 500 Personen begrenzt. Und ich hoffe ja mal, dass der DSB das Webinar später auch wieder als Video eingestellt, denn ich habe - auf meine alten Tage - keine Lust mehr auf so eine Hampelei mit einer Plattform wie Zoom. Und ich will auch nich ins 'Fernsehen'. :refusing:


    Und unter welche Rubrik das hier im Forum am besten passt, weiß ich auch nicht. :/


    Ansonsten geht es mir aber ganz gut und mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Die Bundeswehr kann Dir da weiterhelfen.

    Ja, oder aber auch das Bundesheer oder die glorreiche Schweizer Armee. ;)


    Aber zumindest die Disziplin GK-Standard gibt es ja auch noch für Zivis beim DSB und auch bei der ISSF.

    Wobei man ja eh sagen muss, so richtig 'Standard' wie in den guten alten Zeiten sind die zugelassenen Gewehre sowohl bei GK-Standard als auch bei CISM heutzutage auch nicht mehr.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    und wer sagt denn das die Schussverlagerung immer nach außen gehen muss😁

    Vermutlich niemand oder sagen wir womöglich besser kaum jemand, nur ist bei einer Scheibe mit konzentrisch angeordneten Ringen die Fläche mit den schlechteren Werten eben deutlich größer. Das heißt aber auch, die Wahrscheinlichkeit für ein schlechteres Resultat durch die Streuung ist damit auch schlicht deutlich größer.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Das ist keine Regelung.

    Moin und womöglich gleich wieder eine dumme Frage: Wie sollte man denn etwas reglementieren, wenn es dafür keine Regel gibt.

    Nochmal, wie viel Grad Abweichung von der Waagerechten bzw. von der Laufachse wäre denn für Dich noch legitim? Und wie soll man das Pi mal Auge denn überhaupt erfassen. Haben wir denn nicht schon genug Willkür?

    Ich habe ja schon geschrieben, dass ich das mit dem 'auf die Schulter' anderes sehe und auslege als ein Teil der Schützen, die sich hier an der Diskussion beteiligen.

    Nach der Grenze, ab der das Gewehr auf die Schulter aufgelegt werden kann. Da jede Schulter + die getragene Kleidung einen anderen Außenradius hat, kann es der Logik zur Folge keine Zahlen geben.

    Die Zahlen gibt es doch schon, aber an der Waffe und nicht an der Schulter. Und da gehören sie auch hin.

    Ist die Kappe so eingestellt, dass du persönlich sie deutlich sichtbar auflegen kannst und das auch tust, verhältst du dich regelwidrig.

    Du meinst es sicher gut, keine Frage. Ich befürchte allerdings, 'deutlich sichtbar' ist in diesem Fall ein weites Feld. Nach meinem Verständnis legt Gerd59 noch gar nicht 'auf der Schulter' auf sondern 'an der Schulter' an. Und nun?

    Das ist inhaltlich sehr einfach zu verstehen, wenn man es nur zu lässt und gedanklich nicht immer wieder Auswege aus dieser Regel sucht.

    Nur mal so zum Verständnis, ich schreibe das hier nicht, weil ich Auflage schieße, sondern im Zweifel als Schießleiter oder Waffenkontrolleur, der bei einer Meisterschaft vor Ort dann über solche Sachverhalte entscheiden soll. Bisher drücke ich mich allerdings erfolgreich vor den Auflagemeisterschaften. :)


    Aber es gibt doch auch schon handhabbare Lösungen, bei denen man nicht auf Pi mal Auge und Wohlwollen - oder Unverständnis - angewiesen ist.

    Das Bogenmaß von von 20 mm nach 1.5.4 für LG gibt es schon ewig und das soll hier ja nach Gerd59 eingehalten werden.

    Bliebe nur noch der Winkel der gesamten Schaftkappe zur Laufachse. Das will man doch gerade mit der eindeutigen Festlegung der Regel 1.4.6 auch für LG-Auflage erreichen und darum dreht sich hier doch die ganze Diskussion.

    Aber das passt etlichen Betroffen wie ja auch Dir, lieber Ronny, ja auch wieder nicht, oder?

    Nur wäre das eine Lösung, die man auch in der Praxis handhaben und überprüfen könnte im Gegensatz zu diesem 'auf der Schulter' und 'an der Schulter' und sich in das Fleisch bohrenden Flügelchen.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Der Schütze ein Opfer der Industrie, da bleibt ja nur noch die Hoffnung auf das seit Generationen beschworene Aussterben und einen Neuanfang mit Sportlern.

    Nein, mal wieder falsch und reine Polemik. "Der Auflageschütze ein willkommenes Opfer der Zuberhörindustrie, da bleibt ja nur noch die Hoffnung auf das seit Generationen beschworene Aussterben und einen Neuanfang mit richtigen Schützen." So ergibt der Satz Sinn.


    Sagt mal, ihr Zwei, ihr hab euch hier aber auch gesucht und gefunden, oder?


    Mein ja nur und mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Siehe #01 der obere Flügel der Kappe ist zu sehr abgewinkelt

    Nach welcher Regel und wenn ja um wie viel?

    Und läuft fast mit der Laufachse mit

    Und nach welcher Regel darf das nicht sein und wo ist denn da die Grenze?


    Bitte nicht falsch verstehen, ich will hier nicht ketzern, ich will es nur nachvollziehen und das dann auch plausibel anhand der SpO belegen können.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Freunde,

    bevor ich mir hier jetzt bezüglich 'Kalibrierung' einen Wolf schreibe, verweise ich auf den folgenden Artikel in der Wikipedia. Der sollte zumindest für ein Grundverständnis reichen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kalibrierung

    Und ja, natürlich ist ein Munitionstest auf einer elektrischen Scheibe einem Test auf einer herkömmlichen Scheibe von der deutlich besseren Auflösung und auch der vermutlich auch besseren Genauigkeit vorzuziehen.

    Nur sollte man das, was man da dann angezeigt bekommt, aber auch nicht völlig unkritisch betrachten. Auch das Messergebnis ist immer fehlerbehaftet.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen