Beiträge von jomei

    Guten Morgen in die Runde,

    es würde mich interessieren, was die Beweggründe der TK sind, um diese Regel in die Sportordnung zu schreiben. Sinn der Schaftbacke ist es doch, den Kopf so zu platzieren, damit ich mittig durch die Iris sehe.
    Andernfalls können Zielfehler entstehen. Um die Zu vermeiden, gibt es aber reichlich Anbauteile.
    Abgesehen davon habe ich meine Schaftkappe im Wettkampf noch nie verstellt.

    Gruß Max 319

    Meines Wissens war schon immer so, dass die Schaftbacke und -kappe bei LG und Standardgewehr nur mit Werkzeug verstellt werden durfte. Die werkzeuglose Verstellung blieb den freien Waffen vorbehalten.

    In der Sportordnung steht unter „Festlegungen“ Punkt H: Die Schaftbacke darf während des Wettkampfes nicht verändert werden. Der Einsatz von Werkzeug macht es für die Aufsichten leichter erkennbar.

    Naja, bissl doof der Kommentar.

    Das Thema ist viel eher, dass die Forderung nach Schalldämpfern bei vielen weniger etwas mit Lärmreduzierung an sich zu tun hat, sondern viel mehr mit Neid und Coolness.

    Sie fühlen sich gegenüber den Jägern benachteiligt, die SDs verwenden dürfen und sehen halt in anderen Ländern wie Cool das sein kann.

    Um Lärmreduzierung geht es den meisten nicht.

    Ich neige zu zugespitzten Kommentaren.

    Sicher wird vieles an die Waffen gebaut, dass im wesentlichen nicht über „nice to have“ hinausgeht. Davon lebt ein ganzer Wirtschaftszweig. Das fängt beim stinknormalen LP/LG Schützen an. Jeder kennt vermutlich einen Schützen der versucht, oder versucht hat mit allerlei teurem Zubehör die Leistung zu steigern, aber die Ausbildung der notwendigen Voraussetzungen darüber völlig ignoriert hat.

    M. E. spricht absolut nichts dagegen Schalldämpfer zu erlauben und diese komplett aus dem Waffengesetz herauszunehmen. Der Schalldämpfer ist ja nicht gefährlich.

    Wie und ob das die verschiedenen Verbände in ihre Regularien aufnehmen ist erst mal nicht relevant.

    Der Einsatz wird sowieso erst ab Kleinkaliber interessant. Ich sehe da aber doch Vorteile in der reduzierten Lärmbelastung für Schützen und Aufsichten. Gerade bei geschlossenen oder teilgedeckten Ständen ergeben sich ja oft Verstärkungen durch Schallreflektionen. Wenn die Stände dann noch nahe an Wohngebieten stehen, betrifft es auch die Nachbarschaft.

    Wenn die Nachfrage da ist, dann werden auch Schalldämpfer auftauchen die 200 Schuss .308 aushalten.

    Grundfrage ist, wieviele Stände habt ihr und wieviele wollt ihr umrüsten. Als wir die ersten elektronischen Stände aufbauten hatten wir vorher Teststände von den verschiedenen Herstellern. Damals hatte nur Meyton das Messsystem mittels Lichtschranke. Es stellte sich schnell heraus, dass Meyton die größere Akzeptanz hatte. Disag war noch nicht auf dem Markt.

    Verbrauchsmaterial sollte es noch geben, da ist die Fa. Krüger ein guter Lieferant.

    Ersatzteile könnte es noch, falls überhaupt, von Intarso geben. Die haben Häring übernommen. Einfach mal nachfragen.

    Als Knackpunkt sehe ich die Software, die war ja für uralte Betriebssysteme konzipiert.

    Schaut euch doch mal nach gebrauchten moderneren Anlagen um, für die es dann auch noch Support und ggf. Ersatzteile gibt.

    Die Häring haben bewegte Teile, da kann mal was klemmen. Meine Erfahrung mit den Meytonmessrahmen zeigt, dass die über Jahre problemlos funktionieren. Voraussetzung ist, dass die gereinigt werden. Papierflußen und Staub stören die Messungen. Aber mit nem Staubsauger absaugen oder mit Luft ausblasen reicht.

    uodalrich

    Naja, einige fordern letztlich genau die Verpflichtung Schalldämpfer verwenden zu müssen und genau da ist der Fehler der ja hier auch in Sache Haltbarkeit erläutert wurde.

    Die Krux wird eher sein, wenn es jedem freigestellt ist, einen SD zu verwenden, ist in Punkto Lärmbelästigung nichts gewonnen, da immer noch genug Schützen in einem Verein/auf einer Schießanlage ohne SD schießen werden.

    Dann kommen Vereine dazu, die der Meinung sind, ihren Mitgliedern die Verwendung von SDn vorschreiben zu müssen, oder einzelne Stände/Vereine erhalten von der Behörde die Auflage, dass nur noch mit SD geschossen werden darf.

    Wir wissen alle, wie sowas laufen kann und die Gefahr dass es zu einem Rohrkrepierer und Flickenteppich würde, ist viel zu groß.

    Man kann aber auch aus Angst vor dem Tod, einfach Selbstmord begehen. 😏

    no.limits

    Da muss ich noch grübeln, aber ich gehe mal von völliger Straffreiheit aus. 😂😂😂

    Ich muss dich enttäuschen, ich bin weder Ober- noch Niederbayer. Ich bin aus Franken, aber bekanntlich war Nürnberg schon Reichsstadt, da hat man sich in München noch mit Semmelknödeln beworfen. Aber nachdem Franken zu Bayern gehört ist deine Einschätzung nicht ganz falsch.


    Nix für ungut 😀

    Die Stellungnahme des DSB ist gut, es wurde teilweise zu zaghaft gefordert.

    Beim Mindestalter hat man sich ohne Not, auf Luftdruck und KK beschränkt. Warum wurde GK nicht mit aufgenommen? Gestrichen wird sowieso. Diese Beschränkung gilt zudem exklusiv für Sportschützen, ansonsten für keine andere Gruppe.

    Waffenerwerb außerhalb der Verbandsstruktur.
    Hier geht es ja um einen Sonderfall, dies ist immer eine Einzelfallentscheidung der Behörde. Die Forderung des DSB kann man schon als übergriffig ansehen.

    Der DSB hat vieles angesprochen das dringend geändert werden muss. Auch wurde das Gewicht des Verbandes betont und in die Waagschale geworfen.

    Völlig misslungen und daneben sind die Stellungnahme des BDMP und der GDP.

    Dagegen sticht die Stellungnahme des BDK sehr positiv hervor. https://www.bdk.de/der-bdk/was-wi…affenrechts.pdf

    Wir haben auf unserem 100 m Stand (bis 7000J) einen Granulatkugelfang, Eigenbau und bestens bewährt. Der stoppt zuverlässig auch .308.

    Für die Front und Füllung ist ein Polyethylencopolymer im Einsatz mit 18% (kann auch mehr sein) Vinylactat. Das sollte mit etwas Glück bei einem Folienhersteller zu bekommen sein.

    Waschbaer

    Ich hab auch schon drüber nachgedacht ob Schalldämpfer sinnvoll sein können. Ich hatte da ehr die völlig andere Gewichtsverteilung im Kopf. Grundsätzlich ist es eine Idee, die Vorteile bringt.

    Das es Probleme mit der Haltbarkeit gibt ist mir nicht in den Sinn gekommen. Wenn ich jetzt an die 300 m Disziplinen denke, in der Spitze sicher über 150 Schuss, dann werden die Dinger richtig hart beansprucht. Da kommt der Leichtbau an seine Grenzen und vermutlich funktioniert dann nur noch Stahl und die werden noch schwerer.

    Schalldämpfer zu bauen, die das aushalten ist sicher machbar. Ob das Handling noch funktioniert wage ich zu bezweifeln.

    Steffen 71

    FWB - meiner ist zwar keine Diva, mag aber noch lange nicht alles. Ich würde den als leicht zickig einordnen.

    Als ich das erste mal bei RWS zum Test war hat noch Janson getestet. Als er mein Feinwerkbau sah, kam der Kommentar: „Versteh mich nicht falsch, ich sag nicht das Feinwerkbau schlecht ist, aber es könnte sein, dass wir nicht die richtige Munition dafür haben.“ Also bin ich reichlich desillusioniert mit ihm zum Stand gedackelt. Dort war dann die dritte oder vierte Serie top. Die Chose ging dann aufs Haus. 😃

    So am Rande, ich war die Tage Munition testen. Ich bin nicht auf einen Hersteller fixiert, das Zeug soll treffen. Lt. dem Händler sind SK und Eley im Augenblick voll ausgelastet und kriegen kaum die Mengen her, zudem soll, gerade bei Eley, die Qualität nicht mehr so gut wie früher sein. Betrifft die Qualitätsschiene à la Rifle Match. Bei der SK gefällt mir der Schussabgang, der ist weicher wie bei der RWS Munition. Aber wie beim letzten Mal, nix dabei von SK was mein Lauf sauber verdaut. Also wurde es wieder die Rifle Match.

    Statt X Munitionslose zu kaufen und mir die Arbeit mit Einschießbock und Einschießen zu machen, gehe ich lieber zum Händler meines Vertrauens und hab die Auswahl. Dafür wird nicht soviel verlangt, bei mir waren es inkl. Munition 25 €. Dafür kriege ich drei max. vier Schachteln Munition, von denen ggf. keine vernünftige Schußbilder liefert.

    So,

    heute wieder das PB auf Papier gesteigert.


    Können aus dem Schussbild irgendwelche Fehler abgeleitet werden?

    Mal die Sichtweise vom Gewehrschützen, das Schussbild ist ziemlich rund. Daher passt das soweit. Aufgabe für die nächsten Wochen, keine Weißen mehr. Also erkennen wenn man den Punkt zum sauberen Schuss verpasst oder noch nicht erreicht hat. Dann konsequent absetzen und nochmal neu aufbauen.

    Nicht die 10er machen ein gutes Ergebnis, die Ausreißer verhindern es. 😃

    Bei deinem Ergebnis würde ich sagen 8er passt, 9er aufwärts ist gut, vereinzelte 7er „kann passieren, 6 abwärts sollte/darf nicht passieren. Wenn du die Weißen weg bekommst und längerfristig auch die 7er bzw. diese reduziertest wird das Ergebnis von selbst besser. 8 x 7 und 2 x 6 macht 12 Ringe auf die 8 gerechnet.

    Genau das ist der Grund, warum Deutschland inzwischen als innovationsfeindlich und rückständig gilt. Ein Teil der Schützen verteufelt Elektronische Stände und Pressluftgewehre. Der nächste lehnt Kartenzahlung ab, weil nur Bargeld Freiheit ist und der übernächste will bis zu einem Lebensende Diesel fahren und Heizöl daheim verbrennen, weil Luftwärmepumpen ja nur in aufwendig sanierten Gebäuden funktionieren und das auch nur in milden Wintern. Und Strom, ja Strom muss aus einem Atomkraftwerk kommen.

    Die Welt dreht sich eben weiter und Technik entwickelt sich. Alles andere wäre auch gruselig.

    Ich bin überzeugt, dass es nur eine sehr kleine Minderheit ist, die die von dir beschriebene Einstellung haben. In der öffentlichen Diskussion wird man sehr schnell als Gegner und ewig gestriger abgestempelt. Dazu reicht es wenn man was nicht vorbehaltlos bejubelt und eine kritische Einstellung hat, die Dinge hinterfragt.

    Ich kenne jetzt selbst keine Schützen die total gegen elektronische Stände sind. Oft hat es mit Gewohnheit zu tun. Ich musste am Anfang immer aufpassen, bei elektronischen Ständen nicht zu schnell zu schießen. Daher sind Schützen, die auf Scheiben schießen manchmal nicht begeistert. Aber die werden immer seltener.

    Das musst du hinfummeln, Ringkorn so verstellen, dass du etwas gegenhalten kannst und dann vorsichtig kontern.

    Ich stell die so ein, dass der Querbalken im Anschlag waagerecht ist. Je nach Korntunnel, kannst den auch etwas verdrehen und damit die Feineinstellung machen.

    Es ist einfach eine Entwicklung. Ich hab angefangen mit manueller Auswertung. Ich war noch in der Jugend, da hat der Jugendleiter vom Gegner versucht parteiisch zu werten. Dann sind die Auswertemaschinen gekommen. Die erste eine Disag, die mit den breiten Streifen. Irgendwann wurde es in den Bezirksklassen zum Standard auf elektronische Scheiben zu schießen. Also haben wir vor ca. 22 Jahren 10 Meytonanlagen angeschafft. Inzwischen wurden die durch 20 neuere Meytons ersetzt.

    Papierscheiben gibt es nur für Zimmerstutzen und KK. Wir haben auch noch 10 Freiluftkurbelstände, die werden aber nur zum Bürgerschießen benutzt, Minimierung der Kollateralschäden. 😏

    Meyton gehört mittlerweile zu Sius, ist aber eigenständig. Daher gehe ich davon aus, dass nichts passiert.

    Sicher, 20 elektronische Stände baut man eben mal so auf. Da steckt man ordentlich Geld rein.

    Die Vorteile für mich sind, keine Diskussionen um Schusswert, schnelle Auswertung, keine Möglichkeit zum mogeln.

    Der Spaß am Schießen ist der gleiche.

    So nebenbei, am Anfang hatte ich ein Knicklauf LG, heute ein Pressluft-LG mit Aluschaft.

    https://www.dsb.de/aktuelles/arti…zur-evaluierung


    Ich hätte erwartet daß die Senkung des Einstiegsalters noch dazukommt, da konnten sich die Bayern anscheinend nicht durchsetzen.

    Steht doch drin von 10 auf 12 und von 14 auf 12 leider nur eine Absenkung statt einer Streichung. Und natürlich nix von Großkaliber. :cursing:

    Anscheinend hatte hatte da einer Angst bei der nächsten Sekt und Häppchenrunde nicht eingeladen zu werden. 😉