Beiträge von Digedag

    Leider wird da sehr viel Schindluder getrieben. Das fängt bei eBay an und hört bei anderen Plattformen (nicht) auf. Ich persönlich finde, dass hier die Betreiber dieser Plattformen viel mehr in die Pflicht genommen werden müssten, insbesondere wenn es kostenpflichtige Plattformen sind (meist durch Verkaufsprovisonen).

    Soweit ich weiss prüft egun nicht die Identität der Verkäufer.

    So etwas geht gar nicht!!!

    Aber bei der P8x die bei 700 Eur steht und die Auktion noch bis zum Sonntag läuft, ist mir nichts verdächtiges aufgefallen.

    Ist bei Auktionen sogar "normal".

    In der Auktion steht auch was von Barzahlung und Abholung.

    Das ist eher positiv zu bewerten.

    Nur der Verkäufer selbst hat sich erst angemeldet und 0 Bewertungen.

    Muss nicht zwingend "verdächtig" sein. Jeder "fängt mal an".

    Auf meine Frage zur Selbstsbholung gestern Abend kam bisher keine Antwort.

    Schon seltsam - zumal es in der Auktion angeboten wird. Aber evtl. hat der Verkäufer auch nicht so viel Zeit (nicht jeder sitzt permanent am Rechner oder Handy) oder Erfahrung (wie beantworte ich eine Frage) damit.

    Allein wenn man sich die Angebote anschaut: das Angebot der Steyr aus 6870 Bezau für 450 € und das aus Tübingen für 750 €. In beiden Angeboten wird exakt dasselbe Foto verwendet. Zufall??? Wandert die Waffe zwischen BaWü und Bregenzerwald hin und her???
    Mal ganz abgesehen davon, dass wir preislich hier sinnbildlich auf AliExpress oder Temu-Niveau sind. Wobei das ja schon wieder ein anderes Thema ist, aber nicht weniger interessant.
    In dem Zusammenhang empfehle ich grundsätzlich allen, sich mal die Worte von John Ruskin genauer durchzulesen:

    "Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

    Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist genauso unklug zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Bezahlen Sie dagegen zu wenig, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

    Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten... Das funktioniert nicht. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das eingegangene Risiko etwas hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen."

    denn ist es nicht so, dass deutsche Olympia-Teilnehmer (ich meine, sie haben auch Bronze Medaillien in 2024 mit nach Hause gebracht)

    Leider nicht - bis auf den Bogenbereich gab es für die deutschen Schützen in Paris zu Olympia (bzw. Châteauroux) genau 0 Medaillen! :(

    Jetzt meinen die einen so, die anderen so. Das ist doch die ganze Krux.

    Das Einzige was zählt, ist, was der DSB "meint". Leider gibt es diesbezüglich (noch) keine offiziellen Aussagen zu dem Thema, zumindest sind mir keine bekannt. Ich habe nun wiederholt bei unserem Bundessportleiter nachgefragt und ich lasse da auch nicht locker. Außerdem habe ich das Thema unserem Vizepräsidenten Sport "an die Hand gegeben" zur Sitzung des BA Sportschießen am 15.03. in Wiesbaden. Er hat daraufhin bereits einen offiziellen Beratungsantrag eingereicht. Bin gespannt...

    Da sind wir (wieder mal) bei dem Punkt: "Geiz bzw. Gier frisst Gehirn". Genau das ist der Grund, warum diese Art der Betrügereien nach wie vor so "erfolgreich" ist. Leute, schaltet doch bitte einfach mal euren Verstand ein! Eine Steyer Evo 10 für unter 1000 €... da muss doch der letzte Depp merken, dass da etwas nicht stimmen kann. Und ganz ehrlich - die "Opfer" solcher Fake-Angebote tun mir auch nicht leid. Klassischer Fall von "selbst schuld". Das ist ja fast wie die "echte Rolex" für 10 € vom Strandverkäufer im Nirgendwo.

    So wie necologne schon geschrieben hat: im Zweifel hilft die Frage nach einer persönlichen Übergabe à la "Geld gegen Ware" und deckt u.U. betrügerische Absichten auf.

    Sie ist u.a. (auch andere) auch der Meinung, dass die 90° "gedachte Linie" nicht heißt, dass diese von der Backe in 90° nach unten geht und daran die 2,5 cm vom oberen Flügel nach unten gemessen werden.

    Das sehe ich genauso. Ist aber nur ein Teil des Problems. Die 1.5.1 Punkt 6 ist für den Auflagebereich so nicht umsetzbar. Im "stehend frei" gar kein Problem, aber im Auflagebereich führt es dazu, dass viele Schützen den Kopf nach vorn strecken müssen. Meine Wange z.B. befindet sich klar hinter der Brust (von der Seite betrachtet) und das kann ich auch bei vielen anderen Schützen erkennen. Da wird es halt unmöglich, den Kopf gerade und ohne Spannung sauber auf der Schaftbacke zu platzieren. Diese unterschiedlichen anatomischen Voraussetzungen und deren Folgen wurde m.M.n. bei der Regeländerung ganz einfach nicht bedacht.

    nur nicht mit kontakt an der Brust. Habe mir dann das untere Stück in die Brust gerammt (habe halt ziemlichen Druck auf der Kappe) tat scheiße weh, weil ja nur punktuellen Kontakt auf der Brust.

    Genau mein Erlebnis (ich habe auch eine MEC Contact IV) - daher Kappe wieder etwas schräger gestellt, da wird es mit den 25mm aber schon verdammt eng. Wenn ich die Schrägstellung der Kappe (Neigung nach unten) so weit optimiere, bis es für meine Brustauflage passt, bin ich bei 35 mm X/

    Eigentlich dürfte man hier bei solchen Themen gar nicht mehr mitlesen. Mir fehlt einfach die Selbstdisziplin, denn ich hatte schon mal geschrieben, ich mache nichts bis es wirklich raus ist. Hätte mich besser dran gehalten, dann wäre meine Motivation noch eine andere ^^

    So wollte ich es eigentlich auch halten. Dummerweise war ich auch in Berlin beim Wettkampf und habe dann daraufhin am Montag versucht, alles regelkonform einzustellen. Blöder Fehler, blöd... Nun bin ich richtig sauer - auch auf mich selbst.

    Ich hoffe, es wird einigen hier klar, dass dieser Thread, je länger er währt, immer mehr Loriot wird.

    Nur mal so als dezenter Hinweis.

    Das mag so sein, aber was ist die Alternative? Sollen sich alle wegducken und den Unsinn (sorry, ich habe dafür einfach kein passenderes Wort), der da gerade verzapft wurde, klaglos schlucken? Ich glaube sogar, dass die Verantwortlichen beim DSB ein gutes Ziel (wie ja bereits beschrieben) verfolgt haben. Leider wurde es (mal wieder), sagen wir mal, äußerst unglücklich umgesetzt. Und das dann seitens der Verantwortlichen beim DSB null Reaktionen kommen, auch auf offizielle Anfragen aus den Landesverbänden, lässt schon sehr tief blicken.
    Und ja, ich bin in diesem Fall sogar selbst als aktiver Schütze betroffen, ich würde mich aber genauso dafür einsetzen, wenn es nicht so wäre.

    Fakt ist: offizielle DSB-Lehrinhalte lassen sich mit den aktuellen Regeländerungen von vielen Schützen anatomisch bedingt nicht umsetzen und umgekehrt.

    Also ich habe auch noch noch keine Antwort vom DSB bzgl. meiner Anfrage erhalten. Und ich habe diese offiziell als Vertreter des Sächsischen Schützenbundes an Otmar Martin geschrieben. Das hätte es unter Gerhard Furnier nicht gegeben!

    Ich habe am Montag versucht, die Einstellungen an meinem Gewehr komplett regelkonform zu gestalten.
    Das konnte ich ganz schnell vergessen - ich musste meine Schaftkappe soweit gerade stellen, dass ich diese nicht mal ansatzweise mehr vernünftig einsetzen kann. Dazu kommt, dank 1.5.1 Punkt 6, dass ich meinen Kopf entsprechend nach vorn strecken muss. Folge: nach 20 Schuss extreme Verspannungen und Schmerzen in der Nackenmuskulatur. Prima DSB, habt ihr super hinbekommen! Ich hoffe inständig, dass da vernünftig nachjustiert wird.
    Ich kann (und will) mir nicht vorstellen, dass es so bleibt, da die neuen Regeln völlig konträr zu den Ausbildungsinhalten sind - eine aufrechte und gerade Kopfhaltung ist nach diesen Regeln für Leute mit Brust(muskel) (etwas korpulentere wie ich z.B. und nahezu alle Frauen) nicht mehr möglich. Das wird sicher auch Iris so sehen und dafür eintreten, dass das wieder geändert wird. Oder eben die Lehrmappe "SenTra" des DSB.:amused:

    Die Ursache des ganzen Zinnobers sind nicht nur die Schützen - die gehen sowieso immer bis an die Grenzen des Erlaubten und darüber hinaus - sondern m.M.n. die Inkonsequenz der Kampfrichter. Schlussendlich sollte mit diesen Regeländerungen erreicht werden, dass keiner mehr sein Gewehr auf der Schulter auflegen kann - aber wieso? Weil es die Kampfrichter geduldet haben, obwohl es verboten war (und ist).
    Viel einfacher wäre doch gewesen, zu dem Passus, der ein Auflegen des Gewehres auf der Schulter verbietet (SpO. 9.7.2), ein Bild zu zeigen, auf dem genau zu sehen ist, wie weit oben die Schaftkappe sein darf bzw. ab wann es ein "Auflegen auf der Schulter" ist - das hätte die ganze Sache klar geregelt und den Rest der Änderungen komplett überflüssig gemacht - inklusive der Diskussionen für welche Disziplinen es überhaupt anzuwenden ist.
    Wenn die verantwortlich handelnden Personen zu den LM und vor allem zu den DM in Hannover und Dortmund alle disqualifiziert hätten, die gegen die Regeln verstoßen, bin ich mir ziemlich sicher, dass sich die überwiegende Mehrheit ganz schnell daran gehalten hätte.
    Dieses extreme Theater gibt es schon immer nur im Auflagebereich - im stehend frei sind die fast alle "brav". Ok - ein paar schwarze Schafe gibt es immer und überall. Ich fahre seit über 15 Jahren fast jedes Jahr nach München, ich weiß, was dort abgeht - die disqualifizieren alles und jeden, der sich nicht an die Regeln hält und das ist auch genau richtig so. Ansonsten könnten wir die "Furniersche Bibel" auch gleich ganz abschaffen und die Kampfrichter gleich mit. Oh - bin ja selber einer :X

    Ich bin mittlerweile auch gerade an einem Punkt, wo ich absolut mit Mike konform gehe und mir überlege, alles hinzuwerfen. Das macht so überhaupt keinen Spaß und vor allem keinen Sinn mehr!

    Das ist ja das Dilemma. Ausgetauscht bzw. nachgeliefert wurde nur 0.7.1 und 9.1 - also die Altersklassen. Die TK-Mitteilungen haben wie so oft (man könnte auch sagen wie fast immer) keinen Einzug in die SpO. gefunden. Wobei man in diesem Fall zu Gute halten muss, dass die TK-Mitteilungen deutlich später herauskamen als die gedruckte SpO.-Version. Aber wie auch immer - leider schon x-mal festgestellt und kritisiert: der DSB schafft es einfach nicht, bestehende Regeländerungen- bzw. anpassungen in die (jeweils neue) SpO. einfließen zu lassen. Wenn ich mir so anschaue, was da seit über 10 Jahren! an teilweise heute noch gültigen TK-Zetteln oder "Der KaRi weiß das"-Blättern so "herumfliegt" und bis heute nicht in der SpO. steht... Na lassen wir das lieber.

    Ich hab jetzt nicht alles hier gelesen - aber bei der letzten KaRi-Beratung wurde uns gesagt, die SpO 2025 würde nicht gelten, es würde erstmal nach der von 2024 weitergearbeitet und für 2026 käme die neue heraus. Auch könne man die 2025er einschicken und bekäme ggf. sein Geld zurück, wenn man sie gekauft hätte.

    Stimmt das? Oder war der Kaffee / Stollen schlecht gewesen?

    Da war definitiv etwas im Kaffee / Stollen drin, was da nicht reingehört. :amused:
    Der aktuelle Stand ist folgender: SpO. 2025 ist vollumfänglich gültig, es gibt entsprechende Ergänzungs- bzw. Austauschseiten die man sogar drucken kann und sich dann in sein Büchlein legen oder kleben darf. Ein bisschen wie früher mit dem Ringordner - nur in total doof ;)

    Offizielles Schreiben dazu vom DSB: 24-11-26_Infoblatt.pdf

    Da ja in der neusten TK Meldung das Gewicht und die Schaftbacke gleich gesetzt wird.

    Ich habe Schützen die durch ihren Körperbau die Backe über die Kappe raus stehen haben.

    Genau da liegt das Problem.

    Die neue Regel sagt: 6. Hinterschaftgewichte / Schaftbacken dürfen nicht länger sein als der tiefste Punkt der Kappe, der die Schulter berührt. (siehe Zeichnung)

    Das mag in der Praxis für den „stehend frei“ Anschlag passen, im Auflagebereich definitiv nicht! Zum einen berührt die Schaftkappe dort meist nicht die Schulter, sondern den Brustbereich neben der Schulter und zum anderen würde eine Umsetzung dazu führen, dass rein physiologisch der Kopf nach vorn gestreckt werden muss, da die Schaftbacke im Verhältnis zur Schaftkappe zu weit vorn ist. Das kann doch so nicht gewollt sein.

    Die Hersteller von Auflage-Gewehren bauen diese doch auch nicht ohne Grund so.

    Beispielbild:

    Hier ist die Schaftbacke (spezielle Auflageversion) deutlich hinter dem tiefsten Punkt der Schaftkapppe, was auch genau so beim Auflageschießen gebraucht wird.

    Die von den meisten Auflageschützen benötigte Schrägstellung der Schaftkappe verstärkt diesen Effekt noch. Der Brustmuskel ist eben deutlich weiter vorn als die Schulter und verläuft auch nicht gerade nach unten, sondern schräg.

    Um eine aufrechte und gerade Kopfhaltung zu gewährleisten, so wie es auch das Technikleitbild in der Lehrmappe SenTra des DSB vorsieht, ist diese Regel - mit Verlaub – absoluter Quatsch und völlig konträr zu den offiziellen Lehrinhalten.

    Auch ich habe ganz offiziell bei OM angefragt. In diesem Zusammenhang habe ich auch eine Änderung bzw. Prüfung der Regeländerung 1.5.1 Punkt 6 angeregt. Diese ist m.M.n. völlig daneben und absolut kontraproduktiv im Bereich Auflage. Falls es jemanden interessiert, kann ich meine Einlassungen zum diesem Thema gern teilen.

    Mal schauen, ob und wenn ja, wann ich eine Antwort bekomme und vor allem, wie diese lautet.

    Und auch hier nochmal: Der 1.4.6 gilt ausschließlich für Kk Auflage!!!!

    Da bist du falsch informiert. Gilt generell für Auflage. Darfst gern Ottmar Martin fragen.

    Gerd59: die Schaftkappe liegt deutlich auf der Schulter (oder eben Schlüsselbein - macht in meinen Augen aber keinen Unterschied). Die DQ wäre absolut gerechtfertigt gewesen. Sorry, aber wenn ich dort Kampfrichter gewesen wäre, hätte ich den Einspruch aabgewiesen. Noch mal Glück gehabt, würde ich sagen.

    Nochmal. Hier sind doch genug Kampfrichter im Forum.

    Zum einen ist das kein "Qualitätsmerkmal" und zum anderen auch ein Stück weit abhängig davon, wie man die SpO. interpretiert.

    Gilt die 1.4.6. auch für LG???

    Ich sehe das so: grundsätzlich gilt 1.4.6 erst einmal für alle Gewehre. Unter "Hinweise" steht dann ja auch, wofür es NICHT gilt. Da die Hakenkappe aber nicht für LG zulässig ist, könnte man argumentieren dass nun 1.4.6 generell nicht für LG anzuwenden ist. Dann wäre es aber viel sinnvoller den Punkt "Schaftkappe mit Haken" zu bezeichnen. Die bloße Streichung der "Auflage" in der Aufzählung wäre ja somit nur für KK-Auflage gültig und nicht für LG. Für mich gehört das Ganze eher in Punkt 1.4.7 bzw. 1.5.4 rein - oder noch besser: in Teil 9 der SpO., da es ohnehin nur die Auflage betrifft. So ungefähr: abweichend von Punkt X.X.X der SpO. gilt, ... (hier nun rein, für was es gilt z.B. KK, LG und ein nettes Bildchen mit entsprechenden Maßen und Bezeichnungen). Dann wäre es m.M.n. eindeutig und klar definiert. Die Anwendung und Umsetzung bei Wettkämpfen ist dann noch einmal eine andere Geschichte.

    ...behandelt "sein" schon....aber bestimmt nicht vom Schützen vor dem Wettkampf behandelt WERDEN....wo immer das steht, wenn Du da Klebeband drauf machst, ist Dein Wettkampf schneller beendet, als Dir lieb ist....

    Auch so eine weit verbreitete Unsitte. Ich bastle erst mal munter drauf los. An "vom Ausrichter gestellten" Auflagen hat keiner auch nur irgendetwas zu manipulieren, es sei denn, es ist vorher mit Ausrichter und Wettkampfleitung abgesprochen.
    Dieses Jahr im Ligafinale selbst erlebt: Schützin kommt auf den Stand, holt ein paar Gummiringe raus und stülpt diese über die Auflage.
    Angeblich, um eine seitliche "Orientierung" für ihren Auflagepunkt zu haben. Glücklicherweise hat der Ligaleiter richtig reagiert und diese "Mätzchen" schnell beendet. Auch hier kam wieder der "Standardspruch": aber wieso denn, das machen wir zu Hause schon immer so... *kopfschüttel*

    Das eigentliche Problem ist doch folgendes: viele halten sich (zumindest weitgehend) an die SpO. und andere eben nicht und die Kampfrichter und/oder Jurymitglieder lassen es durchgehen. Selbst auf Hinweise wird nicht oder falsch reagiert. Habe ich erst wieder in Dortmund erlebt - da war eine Schützin mit der X-Line-Schaftkappe von FWB, wo das obere Segment seitlich nach rechts verdreht war und die beiden anderen nach links (Regel 1.4.7). Der Kampfrichter wurde darauf aufmerksam gemacht und er hat mir Recht gegeben - ein Jury-Mitglied hat es sich dann angeschaut und "für gut" befunden...
    Dass die Schaftkappe nicht auf der Schulter aufliegen darf, ist ja schon geregelt (9.7.2) - es interessiert nur niemanden. Genau wie die Tatsache, dass die Schaftbacke während das Wettkampfes nicht verändert werden darf (1.5.4) - da habe ich auch schon einige gesehen, die genau das machen.