Beiträge von Digedag

    Unterstützungen gibt es, von wem kommt auf den Einzelfall an.

    Unterstützung??? Wäre super, wenn es denn so wäre. Aber wer sollte da "in die Bresche springen" wenn die Versicherung nicht zahlt oder keine vorhanden ist? Landessportbund schon mal nicht - die haben i.d.R. kein Geld für so was. Kommune oder Land? Da sieht es noch dünner aus - zumindest in den meisten Bundesländern. DSB? Ich lach mich tot. Bund? Frag mal die Flutopfer der letzten Jahre, ob und was sie von den versprochenen Hilfen bekommen haben. Mit ganz viel Glück ein zinsfreies Darlehen.

    Dennoch wünsche ich den Betroffenen viel Kraft und hoffe für sie, dass evtl. doch von irgendwo das benötigte Kapital herkommt.

    Da hast du wohl was missverstanden.

    Erwischt:X wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    Schlussendlich läuft es aber genau darauf hinaus: sich für die Lieblingsdisziplin entscheiden und eigenes Gewehr zulegen - dann ist schon mal der Grundstein gelegt. Ist am Ende egal, ob Auflage oder Freihand. Gewehr richtig einstellen (lassen) und auch richtig trainieren - dann sollte einer Leistungssteigerung nichts mehr im Wege stehen.

    Moment. Ich habe schon 28 Jahre Vereinszugehörigkeit und werde erst 40 :D .

    Ich möchte schon noch ein bisschen freihand schießen

    Na dann ist wohl Freihand noch die Primär-Disziplin. Für Auflage (zumindest was die DM betrifft) hast du ja noch 10 Jahre Zeit.

    Also begib dich zu einem gut sortierten Fachhändler und probiere unterschiedliche Modelle (auch herstellerübergreifend). Das, womit du dich am wohlsten fühlst und so es ins Budget passt, sollte deins werden. Bei meiner Frau waren es bis jetzt schon mal 20 Ringe mehr - nur durch das eigene, auf sie angepasste Gewehr (hat sie bei MEC von Maik Eckhardt in Dortmund machen lassen). Viel Erfolg und jederzeit "Gut Schuss"!

    Deshalb ist eine Entscheidung für die Disziplin der Zukunft für mich entscheidend und für die nachrangige Disziplin wären mir - wie bisher - die Vereinswaffen ausreichend, was eine spätere Anpassung nicht ausschließt.

    Irgendwie hatte ich genau das bereits geschrieben. Aber gut, dass ich diese Meinung nicht exklusiv habe.:)

    Wenn es ch überlege, wieviel ich an meinem monotec umgebaut habe. Das Itec ist auch nicht mehr original

    Kommt mir sowas von bekannt vor:) An meiner ist auch nichts mehr original. Liegt wohl daran, dass es "out of the box" nicht das "perfekte" Gewehr zu kaufen gibt. Ging bei mir schon beim Griff los. Als Linksschütze hast du schon mal "Pech". Da gibt es eben den Griff nur in Größe M. Dazu kommt, dass es immer wieder neue Dinge am Markt gibt, die einem gewisse Vorteile bringen. Ich nehme mal als Beispiel die neue Schaftbacke "DoubleFit". Möchte ich nicht mehr hergeben:) Und so lässt sich das fast beliebig fortsetzen. Sicher "schraube" ich nun auch nicht dauernd herum, allerdings probiere ich schon hin und wieder neue Dinge aus. Wenn es etwas bringt, bleibt es dran, anderenfalls halt nicht. Natürlich liegt es nicht nur am Material, die meisten Fehler macht der/die dahinter. Wenn ich mir da so auf internationalem Parkett im Freihandbereich die Chinesen anschaue... Die schießen mit einer "normalen" FWB 800 mit Standarddiopter Ergebnisse - da fällt mir nichts mehr ein.

    da ich an der Waffe (FWB 700 Holzschaft) wenig verstell Möglichkeiten habe. Kein Visierlinienerhöhung usw. Daher ist mein Stand, Kopf etwas krumm nach vorne gebeugt. Aber das soll nicht der Hauptgrund sein mir das Gewehr anzuschaffen.

    Doch - genau das sollte der Hauptgrund sein. Du hast damit genau die Ursachen genannt, die eine weitere Leistungssteigerung behindern. Es ist nunmal unerlässlich, dass das Gewehr perfekt auf den Schützen eingestellt werden kann. Damit wären auch automtisch die anderen Beweggründe abgedeckt. Ein wichtiges Kaufkriterium also.

    Grundsätzlich ist es tatsächlich so, wie bereits geschrieben. Es hilft nur selber probieren, was einem liegt. Ein guter Fachhändler hat die gängigsten Modelle herstellerübergreifend vorrätig. U.U. muss man ein paar Kilometer fahren, aber das lohnt sich aus meiner Sicht immer.
    Als ich mich vor ca. einem Jahr nach einem neuen Gewehr umschaute, war ich voll auf Anschütz "fixiert", da ich bis dahin eine Anschütz 2002 Alu hatte. Am Ende ist es eine Steyr Challenge E geworden. Die hatte hatte ich bis dato noch nicht mal "auf dem Schirm".

    Auf Grund deiner Anforderungen:

    Es sollte sowohl Freihand also auch zum Auflage schießen geeignet sein bzw. mit wenig aufwand umbaubar sein. Ein Aluschaft würde ich bevorzugen.
    Preislich sollte ein unter 3000€ liegen.

    schränkt es den Kreis der potentiellen Kandidaten ohnehin schon stark ein.

    Eigene Erfahrungen sagen mir, dass das Ansinnen, Freihand und Auflage zu schießen, nicht wirklich optimal funktioniert bzw. immer mit etwas Aufwand verbunden ist. Meine Frau schießt auch beides. Angefangen hat sie 2008 mit Freihand (mit meiner damaligen Anschütz 2002 Alu). Als sie dann mal mit mir gemeinsam in einem Finale stand, musste sie ein Gewehr eines Schützenbruders nehmen, da ich meins ja selber benötigte. Dies war damals eine Feinwerkbau 700. Was soll ich sagen, es war, als hätte sie schon immer mit dieser geschossen. FWB war ab da für sie "gesetzt". Ich habe ihr dann im gleichen Jahr (2014) zu Weihnachten eine FWB 800 Alu geschenkt - in erster Linie zum Freihand schießen. Da sie aber dennoch gern Auflage schießt, haben wir noch diese kleine Auflage (140mm) dazugekauft, somit hatte sie eine 800 Alu Hybrid. Das funktionierte einige Jahre so la la und war immer mit Aufwand verbunden (ja, der Umbau muss sein, da die Anforderungen an die Einstellungen von Freihand und Auflage zu verschieden sind). Das Gewehr wird im Übrigen davon auch nicht unbedingt besser. Irgendwann hatte sie dann mal die FWB 800X in Champagner bei Holme an der Wand hängen sehen. Wie sagt man? "Liebe auf den ersten Blick". Es kam wie es kommen musste, ich habe ihr dann diese zu ihrem 50. Geburtstag geschenkt. Seitdem schießt sie Freihand mit der 800X und Auflage mit der 800 Alu. Beide Gewehre sind nun perfekt für die jeweilige Disziplin auf sie angepasst. Sie hat sich sehr schnell um 20! Ringe im Freihand schießen verbessert und die ganze nervige "Umbauerei" hatte ein Ende.

    Fazit: beides mit einem Gewehr schießen geht zwar, ist aber nicht optimal und auf die Dauer nervig. Ganz zu schweigen von dem erhöhten Verschleiß (Schrauben, Gewinde usw.). Eventuell wäre es eine Möglichkeit, sich für die "Hauptdisziplin" ein eigenes Gewehr anzuschaffen und die "Spaßdisziplin" weiter mit einer Vereinswaffe zu schießen. Schont zumindest den Geldbeutel.:)

    Wir haben zur Zeit 10/11 jährige, da muss man wieder anders vorgehen, um da hin zu kommen wo man sie gerne hin haben möchte. Da ist auch noch spielen angesagt.

    Ein sehr wichtiger Aspekt. In jeder Altersgruppe muss man "anders vorgehen". Liegt in der Natur der Sache und ist nicht nur im Schießsport so.
    Schießspiele können durchaus auch in höheren Altersgruppen sinnvoll sein und werden i.d.R. auch gut angenommen.

    Um aber auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: der Regelkreis "Trainingssteuerung" veranschaulicht das Prinzip sehr deutlich und ausreichend. Auf inhaltliche Dinge gehe ich jetzt nicht weiter ein, da dies zu weit führen würde.
    Im Gegensatz zur Meinung von poolbaucenter, glaube ich nicht, dass es ausreicht einen guten Leistungsschützen zu haben, der einem etwas vormacht und zeigt wie es geht. Vielleicht ist oder war das speziell bei ihm so, generell und auf alle Schützen lässt sich das nicht anwenden. Im Gegenteil, ein vormals eher durchschnittlicher (evtl. ehemaliger) Schütze, kann, wenn er das fachliche Wissen und die analytischen und pädagogischen Fähigkeiten besitzt, viel mehr vermitteln und damit sportlich bei seinen Schützlingen erreichen.
    Ausschlaggebend ist m.M.n. zuallererst die Bereitschaft des Schützen, die erforderliche Zeit, Anstrengung und Disziplin aufzubringen. Dann natürlich eine gutes und konsequent eingehaltenes Training sowie die Fähigkeit des Schützen, es im Wettkampf umzusetzen (auch das ist zumindest teilweise erlernbar). Aber genau da trennt sich die Spreu vom Weizen. Viele Schützen (gerade im Auflagebereich) sind gar nicht gewillt oder haben (nehmen sich) keine Zeit, ein richtiges Leistungstraining umzusetzen. Vielen reicht es eben aber auch, auf den Stand zu kommen, "ihr Programm runterzuschießen" und dann wieder zu gehen. Denen kann und braucht man aber auch nicht helfen.

    Da bin ich ja mal gespannt. Führt vielleicht wieder zu einem neuen "Zettel" der TK. :amused:

    Ich würde diese Haltung nicht beanstanden - zumindest lese ich nach aktueller SpO. nicht, dass es verboten wäre.
    Die Dinge, die nicht erlaubt sind, werden ja auch explizit angeführt.
    Punkt 5 ist für mich ebenfalls eindeutig: da geht es um das Umgreifen der Auflage.
    Wobei das m.E.n. bereits in Punk 1 "abgefrühstückt" ist: Kein Körperteil darf die Auflage berühren.

    Wir haben das Problem, dass bei zwei "Disziplinen" der QR-Code nicht angezeigt wird. Das betrifft den Punkt Sportordnung>>>LG Eigen und LP Eigen. Beide habe ich angepasst zu LG Marathon und LP Marathon (jeweils 100 Schuss und 7200 s Gesamtschießzeit).
    Bei allen anderen "Disziplinen", egal ob aus dem Punkt Sportordnung oder Luftgewehr oder Luftpistole funktioniert der QR-Code.

    "nur" 316 Ringe - ist ja Klasse. Die muss man im Wettkampf erst mal schießen. Und in Dortmund erst recht.
    Da spreche ich aus eigener Erfahrung =O Hatte dieses Jahr das erste Mal Gelegenheit dazu und hab jämmerlich versagt.

    Ich habe größten Respekt vor denen, die das schaffen (sooo viele sind das nicht)!

    Aber ich war trotzdem stolz, es überhaupt bis dorthin geschafft zu haben - kann ja auch nicht jeder von sich behaupten.
    Bei 2-3x "Training" im Monat braucht man auch nicht viel erwarten, das ist mir auch klar. Trotzdem versuche ich nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Allein schon weil es eine tolle Veranstaltung ist und es Spaß macht, denen zuzuschauen, die es können.

    Und ein riesen Kompliment an Andreas und sein Team.

    Die ganze Planung und Durchführung war einfach nur "Spitze"

    Man merkte sofort, dass ihr mit viel Liebe und Hingabe dabei seit.

    Vielen Dank für die Blumen. Das gebe ich gern so weiter.

    Und jetzt stehen 2 sächsische Wanderpokale in Thüringen 👍

    Und das völlig zu Recht! Auch die Bad Dürrenberger waren ziemlich stark. Da müssen wir nächstes Jahr ganz schön "Gas geben".

    Mich persönlich ärgern auch nur die ersten beiden Serien. Die habe ich ja mal so richtig versemmelt.

    Aber was soll's - einer muss ja auch das Finale leiten :amused:

    Es hat uns allen viel Spaß gemacht und das Niveau war auch nicht das schlechteste. Klar hat Mike schon Recht, mit Dortmund nicht im Ansatz vergleichbar, aber das wollen wir auch gar nicht. =O