Beiträge von scherge

    Man kann seine Augen und Ohren offen halten. Leute, die den sehr beschwerlichen legalen Weg gehen und dann durchdrehen sind psychisch krank. Verbrecher, die aus Habgier oder Mordlust handeln, gehen den illegalen Weg. Meine Frau hat beruflich mit psychisch kranken Menschen zutun und wir haben uns über den Fall unterhalten. Diese Menschen leben in ihrer Blase und halten ihr Verhalten für normal bzw fühlen sich im Recht, Sprich solche Leute teilen irgendwann ihre Phantasien.

    Vom ersten Kontakt im Schützenverein bis zur Erteilung der WBK vergeht einiges an Zeit, in der man diesen Menschen (teilweise) kennenlernen kann. Ich kann nur appellieren, dass jede seine Augen und Ohren offen hält. Äußert sich jemand über Gewalt oder zeigt, dass er am Schießsport kein Interesse hat, dann sprecht diese Person an, so das zumindest klar ist, dass er oder sie aufm Radar ist.. Ich würde dann auch den Vorstand informieren, der schließlich mit seiner Unterschrift den Kopf hinhalten muss. In schlimmen Fällen hätte ich auch kein Problem damit, die Behörden zu informieren. Wir Sportschützen habe eine besonders hohe Verantwortung,, die wir auch wahrnehmen müssen.

    Es lebe der Kontrollstaat im Kleinen, fehlt bloß noch der Blockwart. Mir graust vor den Ergebnissen wenn jeder Amateur jeden Schützen und seine Psyche durchleuchten soll. Da sollte man dann vlt. doch erst einmal mit sich selber ins Reine kommen. Dann doch lieber unter Generalverdacht des BfV stehen als unter dem von Hobbypüschologen.

    Ich hab mehrfach den Anschütz 7002 in 20er-Klick-Variante und weil Du ja auch nach dem warum gefragt hast, was eigentlich viel wichtiger für den Fragenden ist, er war beim ersten Gewehr dabei, er hat mir gefallen, es war damals ein sehr kompakter Diopter mit Verkanntausgleich und deshalb hatte ich ihn auch als Wechseldiopter für die KK-Dreistellung gekauft. Jetzt reicht er mir immer noch, kann die Mitte noch damit zentrieren.

    Laut einer Pressemeldung soll Herr Innenminister Strobel (CDU) dann auch gleich nach einer Verschärfung des Waffenrechts geschrien haben.

    Dann verlinke sie doch wenigstens, wenn Du sie als Grundlage einer weiteren Diskussion sehen möchtest. "soll haben" ist für Verschwörungstheoretiker.

    Leute, das waren die Teiler auf Papier früher auch nicht!

    Leut, das stand doch gar nicht zur Diskussion, du könntest in der Politik groß rauskommen. Früher wurden die mechanischen Teilermessmaschinen auch nicht mit Vor- und Nachteilen gegenüber akustischen, optischen und Hybridmessverfahren verglichen, passt scho´:rolleyes:

    Da sind selbst die hohen Funktionäre schon hintergekommen, dass der Vergleich im übrigen hinkt "Comparison with paper target printing tolerances or plug gauge tolerances is not relevant to electronic scoring systems."

    Alle mir bekannten Anlagen geben eine Messgenauigkeit von 1/10 mm an.

    Soweit ich weiß wird eine Messgenauigkeit von 12,5 Hundertstel Millimeter durch die ISSF gefördert, um Phase I zu überstehen.

    Gibt´s das irgendwo zu lesen? Ist ja interessant, dass viele Preisschießen 10tel-Teiler werten und hohe Preise ausloben obwohl die Korrektheit in diesen Sphären nicht garantiert wird.

    Also da man ja mit einer Schießbrille einen beliebigen Abstand zum Diopter haben kann müsste das gleiche auch für das Monocle gelten weil das Monocle 1 : 1 die Schießbrille in der Funktion ersetzt.

    Mit einer Schießbrille darfst Du den Diopter überhaupt nicht berühren, man kann sich immer Punkte raussuchen die übereinstimmen. Wo wäre der Unterschied zu Vorsätzen mit Dioptrien- oder Astigmatismusausgleich, die von der Funktion her auch nichts anderes sind, ist halt nur ne andere Bauart.

    Nochmal: die Vorsatzscheiben sind für die Messung völlig irrelevant. Die winzigen Bewegungen die die an den Haltepunkten noch machen könnten kann Dein Auge in 10m Entfernung unmöglich auflösen.

    Nochmal, ob mein Auge es auflösen kann ist doch nicht entscheidend, eine 10,9 wird zu 99,99% eine 10,9 bleiben. Aber es handelt sich um Messrahmen, die mit Messungen von 1000tel-Milimeter beworben werden und nach meiner vielleicht immer noch falschen Denkweise kann es doch passieren, dass sich der Messrahmen mechanisch zwischen einzelnen Schüssen über die gesamte Serie verteilt verstellt, indem der Vorsatz in diesen "Größen"-Ordnungen nachgibt, also im 1000tel-Milimeterbereich. Sei es durch Beschuss der Vorsatzscheibe oder durch stete minimale Erschütterungen durch Beschuss des Kugelfanges.

    Aber dieser minimalst labile Vorsatz definiert somit den Mittelpunkt des höchst exakten Messsystems.

    Davon ab, der Einfluss verschiedenster Größen an der Schusslinie (Munition, Schütze, Waffe,...) ist zweifelsfrei um Läääääängen größer.

    OK, ich kann hier nur für Meyton sprechen, da verwenden wir die Gummischeiben und die zentrieren sich ja durch die Spannung selbst. Bei den Pappscheiben habe ich auch das Gefühl das die sehr stramm sitzen.
    Bei den anderen Systemen weiß ich nicht wie die Scheiben befestigt sind.

    Die sitzen gefühlt schon stramm, aber wenn man in der Industrie 1000tel-Milimeter verlässlich messen will, dann wird schon anders befestigt.

    Zu der Anmerkung von Scherge wegen dem Scheibenmittelpunkt: das ist eigenlich egal, da die Scheibe ja nur das Ziel für den Schützen zeigt.

    Naja aber während des Wettkampfes gibt es ja besagte minmale Erschütterungen durch die Schüsse oder evtl. schießt auch mal jemand auf die Vorsatzpappscheibe, dann verändert sich die Lage der Virsatzdoch doch bestimmt.

    ... sage ich jetzt mal so als Techniker, der durchaus mit den Methoden, Möglichkeiten und Grenzen der elektronischen Messtechnik vertraut ist.

    Mir kam letztens der Gedanke, die Messrahmen aller Hersteller ermitteln 10tel-Teiler. Der Mittelpunkt auf dem Messrahmen wird aber durch ne Pappscheibe definiert. Die ist doch nie und nimmer auf Dauer auf 1000tel Millimeter genau, durch Beschuss der Vorsatzscheibe oder des Kugelfanges ist da doch sicherlich Bewegung zumindest in dieser Größenordnung drin oder denke ich da falsch?

    Das glaube ich nicht. Meines Wissens musste die vorliegende Ausgabe nicht genehmigt werden, da keine waffenrechtsrelevanten Änderungen vorgenommen wurden. Auf der BVA-Seite gibt‘s auch nur die 2019 er Ausgabe. Bei genehmigten Versionen gab es diese dort früher als beim DSB selbst.

    In den letzten Jahren ist "eigentlich" jede SpO bzw. Änderung/Ergänzung beim BVA sichtbar gewesen und hatte auch dort den Zusatz "genehmigt mit Bescheid vom ...". Mal interessehalber, bei was für Änderungen muss denn die SpO neu genehmigt werden? Reicht das schon, wenn ne volle Ringwertung auf 10tel-Wertung umgestellt wird oder geht´s eher darum, wenn komplett neue Wettkämpfe/Disziplinen beschlossen werden?

    Davon ab liest man aber auch dieses Jahr beim DSB: Nach der aktuellen (Stand 01.01.2020) vom Bundesverwaltungsamt (BVA) genehmigten Sportordnung können die olympischen Wettkämpfe ausgetragen werden in den Wettbewerben...

    Leider hat man da die Fehlerkorrektur der Seiten 1-11 und 1-12 nicht eingearbeitet. Hatte man aber auch nur drei Monate Zeit dazu... :(

    Das wird die Ausgabe sein, die dem BVA zur Genehmigung vorlag und die bekommt i.d.R. Mitte des Jahres ihren Segen. Nur weil/seit es dort veröffentlicht wird, gibt´s den unfreiwilligen Dienst am Kunden auch beim DSB selber.