Beiträge von Grumpy

    Es bringt auch nichts, das ganze nur regional zu betrachten.

    Es ist uns bekannt, dass es dieses Thema gibt und diese Sichtweise Einzelner Personen für uns alle schädlich ist.

    Carcano

    Ja, die Geschichte meinte ich. ich weiß auch dass eine solche teils ablehnende Haltung und auch fragwürdige Aussagen aus allen Verbänden zu vernehmen sind. Mal etwas mehr, mal etwas weniger.

    Unterschied ist hier eher, dass die Vereine der anderen Verbände nicht so in den Medien vertreten sind, wie DSB lastige Vereine. Daher ist das dort eher sichtbar und stößt eher sauer auf.


    Genau das ist es Problem….egal wer und egal was bislang gemacht wurde, erreicht wird meist zu über 90% nur die eigene Blase und selbst diese nicht in einer wirklich großen Anzahl.

    @ Carcano

    ….

    Bedenkenträger und Selbstdarsteller sollten in einem Projektteam vermieden werden. Es werden für das Projektteam Fackelträger gesucht, die die Fackel auch in den Wind halten.

    Ja und Nein.

    Bedenken zu Aktionen müssen erlaubt sein da nicht jede geplante oder vorgeschlagene Aktion auch wirklich Sinn macht.

    Das ist letztlich in jedem Projekt so, wenn Du schon von Projektteam sprichst.

    Das was meiner bescheidenen Meinung nach nicht wirklich betrachtet sind ist die Grundsatzfragen:

    - Wer ist die Zielgruppe, die ich mit der geplanten Aktion erreichen will?

    Gefolgt von:

    - Wie kann ich sie erreichen?

    Gefolgt von:

    - Wen brauche ich dafür?

    Solche Aktionen können oftmals auch nicht pauschal auf alle Vereine übertragen werden. Oftmals erfordert es unterschiedliche Planungen und Maßnahmen, je naxh Verein und den vorhandenen Gegebenheiten.

    Die Mutter aller Fragen lautet aber immer noch:

    - Wie kann unsere Sportschützenblase kommunikativ verlassen werden und zwar breitgestreut und am besten auch neutral.

    Hier sind die Verbände gefragt entsprechende Maßnahmen zu treffen und offensive PR zu betreiben.

    Die Vereine „müssen“ aus ihrer eigenen Wohlfühlblase des Verborgenen raus und sich öffnen. Hierfür brauchen sie aber auch Unterstützung durch die Verbände, mit entsprechenden Geldern und Sachgegenständen.

    Ich bleibe auch weiterhin bei meiner Meinung dass die großen Verbände hier Hand in Hand agieren sollten, um so auch entsprechende finanziellen Mittel zur Verfügung zu haben, um z.B. TV Werbung zu platzieren, aber nicht um den DSB, den DOSB den BDMP, den BDS oder die DSU zu bewerben, sondern den gesamten Schießsport.

    Vereine, die sich in den Medien negativ über andere Verbände äußern, ja das gab es vor einigen Jahren von einem DSB Verein gegenüber dem IPSC in einer TV Reportage, müssen hier vom Verband auch in den Senkel gestellt werden denn so etwas schadet uns allen.

    Ja und Nein….wegen zahlenden Frauen. Mittlerweile, bei uns zumindest, werden. Bei immer mehr Vereinen auch von Frauen Eintrittsgelder kassiert, es sei denn sie gehören quasi zum personal…..Kuchen für den Verkauf backen, und so.

    Natürlich liegt es in erster Linie an fehlenden Spielern, weil sich die Gesellschaft über die Jahre hinweg verändert hat, nicht unbedingt zum positiven hin. Das Interesse am Vereinsleben, Ehrenamt, etc. ist geringer als es früher war. Die Vereine aber haben sich nicht an die neuen Gegebenheiten angepasst, sondern alles so weiterlaufen lassen, wie bisher. Nicht überall aber in vermutlich den meisten Vereinen.

    Bei vielen Vereinen mit separierter Gastro, ist diese meist verpachtetund somit nicht 100% dem Verein zugeordnet. Nicht immer, aber häufig.

    Ich stimme Dir zu, selbst wenn es die Möglichkeiten gibt, kommen kaum Zuschauer in die Schützenvereine, um sich einen Rundenkampf anzuschauen. Einzig Eltern der mindejährigen Kinder eventuell. Liegt aber ggf. auch wieder an der mangelhaften Öffentlichkeitsarbeit, wo wir wieder beim Thema sind.

    Ich bin auch viel auf YouTube unterwegs.

    Aber da sind eine Menge Selbstdarsteller unterwegs, auf der Jagd nach Likes.

    Und mit einer abartigen Art, mit einer Menge Hetze gegen andere Verbände, Hetze gegen Waffengesetze und noch vieles mehr.

    Das braucht keiner und man reist mit dem Arsch das ein, was man vorn versucht aufzubauen.

    Manche sind einfach nur peinlich 🤔

    Ich stimme Dir auf der einen Seite zu, auf der anderen Seite nicht.

    Soziale Medien wie Youtube Arbeiten mit Algorithmen und diese sind abhängig von Followern Views. Hat ein Kanal kaum oder nur wenige Follower/Abonnenten, werden die Inhalte kaum bis gar nicht vom Algorithmus vorgeschlagen. Die Ziel eines Youtubekanals ist aber auch Wachstum, das darf man nicht vergessen.

    Leider ist es nun auch so, dass die rein schießsportlichen Themen, wie Disziplinen, technische Themen wie Waffen reinigen, auseinander und wieder zusammensetzen oder Zubehör anbringen, meist nur wenig Zuschauer finden, da sie gezwungenermaßen meist sehr Modellspezifisch sind und nur den wirklich interessieren, die auch dieses Modell in Besitz haben.

    Dann kommt dazu, dass viele Schützenvereine und Schießstände keine Videoaufnahmen zulassen.

    Damit sind die Themen rund um das Waffengesetz die Themen, die die meisten Views bekommen. Das kotzt mich selber genauso an.

    Ich sage auch ganz ehrlich, sich abfällig und kritisch zum Waffengesetz zu äußern finde ich vollkommen in Ordnung, da das WaffG leider sehr übergriffig ist und nicht das eigentliche Ziel erreicht. Das ist aber ein anderes Thema.

    Selbstdarsteller? Naja, das liegt immer im Auge des Betrachters. Viele kritisieren nunmal die fehlende, frühzeitige Information der Verbände in Richtung Mitglieder, wenn es um waffenrechtliche Themen geht. Hier sind die Verbände der Auffassung, dass das Mitglied da stört. Nur ist der politische Einfluss der Verbände auf Bundesebene eben nicht so, wie sie sich das erhofft haben wie man im Oktober ja leider sehen konnte.

    Ich kann zur internen Kommunikation des DSB an die LVˋs oder Vereine nichts sagen. Bei uns im BDMP bekommen wir einmal im Quartal unsere Verbandszeitschrift, die von Jedermann Online eingesehen werden kann. Da bekommen wir vom Präsidenten im Vorwort meist Infos zu aktuellen Geschehnissen, wie Waffenrechtsverschärfungen o.ä. und dann primär Wettkampfberichte, mit Bildern und so.

    Da die Zeitschrift Online auch von Nicht Mitgliedern gelesen werden kann, ist das auch eine Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit, da dadurch auch einiges über die interene Kommunikation vom Präsidium an die Mitglieder gezeigt wird.

    Zudem gibt es immer wieder Onlineartikel auf der Verbandswebseite bdmp.de. Meist wenn es Kommunikation vom BZL gibt oder besondere waffenrechtliche Themen vorhanden sind, die schnell mitgeteilt werden sollen.

    Aber egal was der Verein, der Landesverband oder der Bundesverband in Sachen Öffentlichkeitsarbeit macht, sie kann nur funktionieren, wenn sie auch gesehen wird und hier sehe ich jedes Mitglied in der Pflicht mitzuhelfen.

    Im übrigen, das Thema schließender Vereine ist kein alleiniges Thema im Schützenwesen. Normale Sportvereine habe das Problem genauso. Schaut einmal in die örtlichen Fußballvereine, wieviele noch tatsächlich eine eigene Mannschaft oder zei oder drei stellen können und wieviele nur noch mit Spielgemeinschaften etwas auf die Reihe bekommen. Spielgemeinschaften aus zwei, drei oder mehr Vereinen sind da keine Seltenheit.
    Auch hier gibt es massive Probleme mit einem Vereinssterben aufgrund mangelnder PR, fehlender Sponsoren, wegbleibender Zuschauer.

    Hier sehe ich das nächste Thema, Zuschauer!

    Bei einem Fußballspiel, ich meine jetzt nicht Jugend, sondern alles über der A Jugend, gibt es im Regelfall immer Zuschauer. Ich sehe das bei meinen Kindern, beide Erwachsen. Und hier sprechen wir über ein Dorf. Aber da sind gerene mal über 100 zahlende Zuschauer. zwar meist irgendwo Freunde und Verwandte der Spieler, aber auch einfach Interessierte. Sie zahlen Eintritt und konsumieren Kaffee, Kaltgetränke, Kuchen oder eine Bratwurst.

    Ich kenne nur wenige Schützenvereine, wo Zuschauer überhaupt möglich wären. Egal welche Waffenart und welcher Verbandszugehörigkeit.

    Die meisten Schießstände geben das einfach nicht her. Nehmen wir aber als positives Beispiel den Schützenverein Butzbach. Hier sind hinter den Feuerwaffenständen dem dem LP/LG Stand abgetrennte, verglaste Bereiche, wo Zuschauer sein könnten. Bei großen Wettkämpfen passiert das auch hier und da.

    Aber die üblichen Schützenvereine sind für soetwas nicht ausgelegt. Damit bekommt man auch keine Wettkampfinteressierte in die Vereine. Selbst auf Anlagen wie die SAPB oder Alsfeld, wo es theoretisch gehen würde, kommt dann das Problem der Ablenkung durch Gespräche zwischen den Zuschauern. Das hat man bis heute nicht mal bei den Teilnehmern vernünftig hinbekommen…..

    Damit bleiben nur anderweitige Möglichkeiten, wie soziale Medien, die aber zunehmend alles klein halten wollen. Was auch nur im Ansatz mit Waffen zu tun hatud somit erfahren sie im Algorithmus der sozialen Medien nur Nachteile, weil sie nicht nenneswert außerhalb der Followerblase vorgeschlagen werden

    Guten Morgen,

    Ich glaube das Hauptproblem ist das Erreichen der Menschen draußen, wie ich es im andren Beitrag bereits erwähnt hatte.

    Alle Verbände, nicht nur der DSB, haben hier in Sachen Öffentlichkeitsarbeit die letzten Jahre und Jahrzehnte geschlafen und das jetzt aufzuholen wird scher werden, das die die mediale Berichterstattung eine falsche, öffentliche Meinung über das Schützenwesen dem Bürger suggeriert wird.

    Grundsätzlich ist jede Form de Öffentlichkeitsarbeit zu begrüßen und jeder kann da auch seinen Beitrag leisten, so meine Meinung.

    Ich habe mir den Podcast nicht angehört, Podcasts sind nicht so mein Ding. Ich bevorzuge da eher das bewegte Bild.

    Wenn ich somit z.B. auch Youtube unterwegs bin, finde ich einiges an vergleichbaren Formaten, die auch die Grundlagen des Schießsportes behandeln.

    Das können Themen sein wie Waffenrecht und der Weg zur WBK, das können Disziplinerklärungen sein, das können bewegte Bilder und Erzählungen von Meisterschaften sein, usw., usf.

    Diese werden mittlerweile für nahezu alle Verbände und Disziplinen veröffentlicht, aber nicht von den Verbänden, sondern von einzelnen Mitgliedern, wie bei mir (gunvlog), The Ghost TV, Kwannik, Karabiner Cafe, und einige mehr. Da ist im Grunde für jeden etwas dabei. Dem einen gefällt das, dem anderen nicht.

    Hier wären aber die Verbände deutlich mehr gefragt auch aus Verbandssicht Inhalte zu erstellen.

    Der BDMP macht dies auf zwei Methoden. Einmal haben sie eigene Kurzvideos zum visuellen Zeigen, wie bestimmte Disziplinen geschossen werden erstellen lassend dann haben sie eine einen Kanal BDMP.Info wo mehr im Interviewformat die Inhalte erstellt werden.

    Beides hat seine Vor- und seine Nachteile. Aber sie machen etwas.

    Die Krux ist aber, wie bekommt man diese Inhalte nach draußen? Dafür gibt es kein Patentrezeptndda sehe ich im Grunde die Mitglieder in der Pflicht, die Inhalte nach draußen zu tragen. An Interessenten und an neue Mitglieder sollten diese Inhalte immer geschickt werden, damit sie sich einen Einblick verschaffen können.

    Wenn hier jede harmloe Aussage als Kritik oder Seitenhieb gewertet wird ist das wohl so. Die Frage nach der Uhrzeit sollte ich bei einem Waffenbesitzer nicht hören, denn die Antwort ist bei mir bestimmt ein hinterhältiger Angriff.

    Hansaxel

    Sorry, aber außer Kommentaren wie: ich muß kein Koch sein, um schlechtes Essen zu erkennen, kommt halt nichts.

    Ich behaupte nicht, dass ich den vollen Durchblick habe oder alles richtig mache. aber ich mache etwas und haben auch nachweislich durch meinen Kanal viele in den Sport gebracht.

    Nun mögen meinen Themen, die ich in erster Linie beackere, für Dich nicht nennenswert von Interesse sein, Du magst sie ggf. auch für schlecht halten. Das ist auch in Ordnung, denn es gibt viele, die meine Videos anschauen und Infos für sich mitnehmen können.

    Auch wenn ich nicht viele außerhalb unserer Blase erreiche, so erreiche ich schon einige und einige davon finden in den Sport rein. Sei es Bogenschießen, sei es im IPSC oder auch im DSB.

    Ich habe einige Arbeitskollegen in den Sport gebracht, weil ich meinen Sport nicht verheimliche. Einige sind Jäger, andere Sportschützen, davon manche im DSB, andere im BDS und BDMP und wir sind teilweise im gleichen Verein.


    Das gehört letztlich alles dazu, unseren Sport positiv nach außen darzustellen.

    Also hast Du nichts gehaltvolles beizutragen, außer Kritik und Seitenhiebe.

    Großes Kino

    Wilhelm

    ich stimme Dir durchaus zu, allerdings gehört die Identifizierung der Problemstellungen zu einer Lösungsfindung unweigerlich dazu.

    Hansaxel

    könntest Di ein einziges Mal einfach Mal Deine Spitzen beiseite legen?

    Ich habe vor Dir noch keinen Beitrag mit gehaltvollem und hilfreichen Inhalt gesehen, außer Seitenhiebe.

    Ich habe nie behauptet, dass ich mit meinen Formaten die Blase nicht bediene. Ich sehe das Problem, genauso wie ich es auch oben geschrieben habe, genauso bei meinem Youtube Kanal und habe aktuell selber noch leine Lösung, wie die Blase verlassen werden kann.

    Was ich aber definitiv weiß, diese konstanten Sitenhiebe von Dir helfen rein gar keinem weiter.


    Du sagst, Werbung geht anders. Dann erhelle uns doch einmal wie das geht, und zwar nicht nur im kleinen rein auf Vereinsebene, sondern wie der Sport ann sich in der Fläche und in seiner Vielfalt beworben werden kann.

    Das ist verhältnismäßig einfach zu erklären, spiegelt aber nur meine eigene Meinung wieder.

    1. Viele Schützenvereine, egal in welchem Verband sie organisiert sind, verstecken sich, zeigen sich nicht nennenswert öffentlich, machen keine wirkliche Werbung, etc.

    2. Die Medien schießen sich immer wieder stark auf die legalen Waffenbesitzer ein, wenn irgendwo irgendeine Straftat geschieht, die medienwirksam ausgeschlachtet werden kann

    3. Die Politik glaubt aus dieser medialen Aufbauschung einen Handlungsauftrag zu sehen, um das ebenfalls a) sich gegen den legalen Waffenbesitz aussprechen zu müssen und b) reflexartig das WaffG verschärfen zu müssen. Meist sind hier die Sportschützen die Betroffenen

    4. Die Verbände, wie auch Interessensgemeinschaften sind nicht in der Lage, vernünftig ihre Argumente zu platzieren, um ein Gegengewicht zur Politik und den Medien zu erzielen. Meist werden uns die Verschärfungen dann als "fauler" Kompromiss verkauft, denn es hätte ja schlimmer kommen können

    5. Die Verbände und Interessensgemeinschaften sind nicht in der Lage an einem Strang zu ziehen, selbst in den Landesverbänden und Vereinen ist es nicht möglich. Ergo, gerade die Sportschützen untereinander sind sich spinnefeind und gönnen dem Anderen die Butter auf dem Brot nicht. das reduziere ich nicht auf eine bestimmte Verbandszugehörigkeit, sondern sehe das bei allen als Problem.

    6. Die Verbände und IG`s sind nicht in der Lage so zusammenzuarbeiten, dass der Schießsport als solcher, in seiner gesamten Breite und Vielfalt öffentlich und medial dargestellt wird.

    7. Da wir alle uns meist eher verstecken, erreichen wir diese Menschen außerhalb der Blase eben nicht.

    Thema ist ebenfalls, die häufig sehr einseitige Sichtweise vieler auf unseren Sport. Leider sehen häufig, Druckuftschützen nur sich selber und vertreten die Meinung, dass ist der einzig wahre Schießsport. Sie verteufeln alles was mit heißen Gasen geschossen wird. Reine Großkaliberschützen betrachten Druckluftwaffen als Spielzeug und bezeichnen die Schützen disrespektierlich als Luftpumpen o.ä.

    Auch sehen GK Schützen die KK Waffen und deren Schützen ebenfalls vergleichbar wie die Druckluftschützen.

    Das muss aufhören. Es ist doch total egal, ob einer Druckluft, Kleinkaliber, Großkaliber, Statisch oder Dynamisch schießt, lang oder kurz. Zum Spaß, auf Wettkämpfen oder im Kader.

    Wir sind alle Sportschützen und wollen unseren Sport weiterhin in Frieden und ohne Drangsierung weiter betreiben. Das geht aber nur, wenn wir mit den internen Vorurteilen und Anfeindungen aufhören, die Vereine aufhören Schützen anderer Verbände zu diskreditieren und die Verbände Hand in Hand für uns alle Werben und damit auch dem Sport.

    Dann sollten wir ein positives Bild erzeugen können, dass auch nach außen trägt und dann entziehen wir den Medien und der Politik einen großen Teil der Basis für weitere Verschärfungen.

    Meine Hoffnung liegt da tatsächlich in der letzten Novelle, da hier gerade bei den Messerkontrollen, nicht mehr nur Waffenbesitzer betroffen sind, sondern letztlich jeder Bürger ein Opfer der anlasslosen Kontrollen werden kann, ohne dabei im Vorfeld ggf. zu wissen, dass er/sie sich in einer Verbotszone befindet, durch eine hindurch muss, o.ä.

    Damit werden sie ggf. etwas aufgerüttelt und erkennen wie schwachsinnig und insbesondere wie über griffig das WaffG mittlerweile ist und welche Einschränkungen, auch im Grundrecht, damit einhergehen ohne die Innere Sicherheit zu verbessern, da es eben nicht die einschränkt die das Unheil verursacht haben oder verursachen, sondern Onkel Alfred, Tante Liselotte, Opa Günther und Oma Trude auf einmal von der Polizei ohne Grund durchsucht werden können und bei Auffinden einfachen Schweizer Taschenmssers am Schlüsselbund ggf eine saftige Bußgeldstrafe mit Anzeige wegen Verstoßes gegen WaffG kassieren.

    Fakt ist leider, egal welche Formate wir Schützen bereitstellen, ob Webseiten, YouTube Filme, Podcasts oder sonstige Inhalte in den sozialen Medien, wir bedienen damit zu über 90% nur die eigene Blase.

    Dabei ist es egal, ob es Berichte (in welcher Form auch immer) über Wettkämpfe und deren Ergebnisse handelt, über die Ausübung des Sports, Waffenrechtliche Inhalte sind.

    Was wir aber brauchen, sind Inhalte, die auch Menschen in möglichst großer Anzahl, die außerhalb der Blase interessant und beworben werden können.

    Und da haben wir sxhon das nächste Thema: Wie kann die Blase verlassen werden?

    Will man den Schießsport als solchen in einem positiveren Licht darstellen und auch aktiv bewerben, sind die Dachverbände gefragt, also DSB, BDMP, BDS, DSU usw., usf, nicht die Landesverbände, denn die denken weiaus mehr in Schubladen, als die o.g.


    Ich bekomme nicht mit, dass ein DSB sich abfällig oder negativ über die anderen Verbände äußert und umgekehrt. Das vernimmt man meist nur in der Vereinsebene und Landesebene und genau deswegen müssen die aus der Gleichung rausgenommen werden

    Genau hier liegt allerdings auch eines unserer Probleme. Wir haben zu dieser medialen Falschdarstellung unseres Sportes kein wirkliches Gegengewicht anzubieten, da der gesamte Schießsport nahezu unsichtbar in der Öffentlichkeit ist.

    Damit meine ich nicht lokal im eigenen Ort, sondern medial.

    Es gab und gibt hier und da positive Darstellungen, die aber nicht aufgegriffen werden und das Momentum nicht genutzt wird, wie seinerzeit im Schlag den Raab Pistolenschießen (ich glaube es war damals LuPi oder war es sogar KK?).

    Positive Reportagen über das Waffenwesen und den Schießsport gab es ja auch hier und da, sind aber schnell wieder weg und bleiben meist nicht in den Köpfen. Vermutlich sind die meisten Zuschauen aus dem Dunstkreis der Waffenbesitzer.....LoL

    Ja, im eigenen Ort oder Kreis, insbesondere im ländlichen oder in sehr stark traditionsbewußten Kreisen und Bundesländern, mag es noch halbwegs eine heile Welt sein, das gilt aber nicht Bundesweit, nicht in jedem Bundesland, nicht in jedem Kreis, nicht in jeder Stadt oder jedem Kreis.

    Das ist wie mit der Politik. Auf der lokalen Ebene mag die Politik noch einigermaßen hinter dem Schützenwesen stehen, manche den Sport sogar selber nachgehen. Auf Landes- oder Bundesebene, da wo die Gesetze und Entscheidungen gefällt werden aber, sieht das eher anders aus, was wir gerade dieses Jahr sehen konnten.

    Wir brauchen aber ein mediales Gegengewicht zu den ganzen eher negativen Medienberichten über den legalen Waffenbesitz, da wie Du geschrieben hast:

    Zitat

    Die haben dieses Zerrbild immer wieder in die Köpfe der Bevölkerung getrichtert und sie verdienen ja auch ganz gut daran.

    Und zu diesem medialen Gegengewicht gehört es auch, dass der Sport selber sich nach Außen positiv präsentiert. Das geht auf vielfaches Art und Weise, moderne Webauftritte, Werbung in Printmedien (nicht nur Wettkampfergebnisse oder Artikel und Veranstaltungen), Tag der offenen Tür (wobei diese in meinen Augen nur rein regional hilfreich sind und meist nur von eh schon Interessierten besucht werden) oder eben auch Auftritte in den den sozialen Medien wie Facebook, "X", youtube, etc.

    Keine Sorge Freunde,

    hier wurde bisher noch jeder Ansatz von guter Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege erfolgreich bekämpft und klein gekriegt.


    Mit bestem Schützengruß und auch hier schon mal schönen Sonntag

    Murmelchen

    Genau das ist einer unserer Probleme. Es ist egal wer was macht, es wird alles zerredet und nieder gemacht.

    Aber der Hansaxel weiß und kann ja alles besser als alle anderen.