Beiträge von Grumpy

    Auch da hast Du recht.

    Nochmal die Frage: Geht es hier um das Ehrenamt oder um viele Waffen für Leute die damit anscheinend keinen geregelten Sport ausüben wollen.

    Genau das ist in meinen Augen eines der Probleme. Viele begreifen nicht, oder wollen nicht begreifen, dass es auch viele Schützen gibt, die den Schießsport nicht auf einem höheren Niveau ausüben wollen, sondern rein breitensportlich, Just4Fun nachgehen.

    Viele wollen einfach nur zum Ausgleich zu Beruf und Familie ein paar Murmeln fliegen lassen. Hier und da ggf. auf den ein oder anderen Wettkampf gehen und fertig. Sie jagen keine Titel, haben aber dennoch im Schießsport ihre Daseinsberechtigung und gehören zum Vereinsleben dazu.

    Auch das gehört zum Ehrenamt dazu, da das Vereinsleben sich eben verändert und das wirkt sich unmittelbar auf das Ehrenamt aus.

    Och Leute, wenn es so gut um das Ehrenamt in Deutschland steht, warum sieht der DSB Handlungsbedarf etwas zu verändern?

    Warum wird in der Öffentlichkeit krampfhaft versucht das Ehrenamt zu bewerben, mit dem Wissen, dass viele Vereine und gemeinnützige Organisationen wie die Freiwillige Feuerwehr zunehmend Probleme haben Nachwuchs zu rekrutieren und zu halten?

    Warum?

    Nur weil es bei einzelnen von Euch in den Vereinen alles toll ist und funktioniert, so lässt sich das nicht immer auf andere Vereine in anderen Landkreisen oder Bundesländern übertragen.

    Der DSB sieht ja Handlungsbedarf, weil es scheinbar nicht mehr Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern die Situation zunehmend ernster wird.

    Ich sehe es doch in vielen Vereinen, keiner hat Lust sich an Arbeitseinsätzen zu beteiligen, um das Vereinsheim, die Schießanlage oder einfach nur das Gelände in Schuss zu halten. Lieber kaufen sie sich frei. Nur wenn sich alle immer nur frei kaufen, wird die anfallende Arbeit eben nicht erledigt. Das können auch Thekendienste oder Schießleiter-/Aufsichtsdienste sein.

    In letzterem Fall, keine Aufsicht/kein Schießleiter oder verantwortliche Aufsichtsperson, kein Schießbetrieb und da hilft es auch dem Verein nicht, wenn einzelne einen Schlüssel haben, um alleine zu trainieren.

    Hier krankt doch vielerorts das Vereinsleben und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement. Die Vereine werden es aber zunehmend schwerer haben, wenn eben genau dieses ehrenamtliche Engagement schwindet und durch ein reines Konsumverhalten der Mitglieder ersetzt wird.

    Frei nach dem Motto: „Ich zahle einen Mitgliedsbeitrag, damit ist alles erledigt und ich muss mich nicht einbringen.“

    Es mag nicht sofort sein, viel eher schleichend, wenn die alte Garde sukzessive ausstirbt.

    Ich kenne auch viele Vereine, da läuft alles super. Enormer Mitgliederzuwachs, immer neue Angebote die das Vereinsangebot erweitern, offen gegenüber Gästen anderer Verbände und interessiert an dem was andere so machen.

    Die werden sich weniger Sorgen machen müssen, stellen aber auch leider sehr oft die Minderheit dar.

    Das ist Unfug. Es ist nur "unaufhaltsam", wenn man Nichtstun als "alternativlos" bezeichnet.

    Aber suhlt euch nur in Selbstmitleid, dann kann man auf seinen Untergang einen Dujardin trinken.

    Ich wiederhole mich sehr gerne an dieser Stelle.

    Es kann auch eine regionale Thematik sein. Es gibt Bundesländer, da funktioniert das wunderbar und die Vereine leben und wachsen.

    Auch bei mir in der Region gibt es genug Vereine, die es verstehen und in der Lage sind neue Mitglieder zu gewinnen, neue Disziplinen aufnehmen und den Mitgliedern wie auch Gästen immer wieder etwas neuen bieten können.

    Es gibt aber auch unzählige Vereine, die eben sterben, weil die Vorstände es nicht geschafft haben, den Verein voran zu bringen.

    Ein weiterer Aspekt ist, viele Menschen haben weder privat noch beruflich die Zeit um sich ehrenamtlich einzubringen. Vielen haben schlicht keine Lust. Und viele lassen sich in Posten wählen, nur um einen Posten zu haben, machen aber nichts.

    Deutschland und seine Gesetze und Regularien macht es auch nicht wirklich leicht für das Ehrenamt im Verein, als Mitglied des Vorstandes. Alles viel zu kompliziert, zu viele Risiken, zu viel Stress, zu viel Arbeit, als das sich das jemand noch ans Bein binden möchte.

    Hier ticken die Menschen meist nicht mehr, wie es vor 20, 30, 40 Jahren oder mehr gewesen ist. Wo die Vereine, egal welche Sportart, quasi Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft gewesen sind.

    Diese Zeiten sind rum und das trifft eben das Ehrenamt hart, denn in allen Bereichen fehlt es, im Sport, bei den freiwilligen Feuerwehren, soziale Dienste, etc.

    Das Ehrenamt ist am aussterben. Nicht jetzt sofort, aber schleichend

    Leider hast Du deinen Kommentar in das Zitat eingefügt….;-)

    Untergang des Abendlandes nicht, aber ein Meer aus Rosen ist es auch nicht.

    Ist richtig, es gibt viele neue Vorstände, jüngeren Semesters und das ist auch gut so. Ob sie es schaffen das Ruder wieder herumzureißen wird sich aber noch zeigen.

    Sehr guter Punkt. Bei uns generieren wir den Nachwuchs auch aus der Sportsektion. Die "jüngeren" Leute haben einfach Bock auf Schießsport.

    Bier trinken, feiern und tanzen können sie auch woanders, dafür braucht es nicht exklusiv den Schützenverein.

    Noch niemals ist bei uns jemand eingetreten, der explizit und ausschließlich ins Traditionskorps wollte. Das Interesse daran kommt eher mit der Zeit, wenn sich die Neumitglieder im Verein eingelebt haben :)

    Leider haben das noch nicht alle Vereine begriffen. In den letzten 10 Jahren haben 2 Traditionsvereine in der Nachbarschaft aufgeben müssen.

    Richtig, die junge Generation hat Boch auf Schießen. Die Tradition und Brauchtumspflege aber leidet.

    Das Ding ist, um Schießen zu können, braucht man keinen Verein. Das kann man auch auf gewerblichen Schießanlagen wie Schießkinos.

    Ich sehe das ja durchaus im Bereich der alternativen Verbände. Die dort angeschossenen Schießgruppen, mietensich irgendwo ein, treffen sich regelmäßig zum Schießen und gehen dann alle wieder ihren Weg. Da wird nicht mehr viel zusammengesessen und geschnackt.

    diese Beschreibung trifft nur zu, wenn Emotionen im Spiel sind.
    Denn wer so denkt, hat sich schon lange vom rationalen Handeln, des Zusammenschlusses, verabschiedet

    Jain, es trifft zu, wenn die Vereine keinen ausreichenden Nachwuchs mehr bekommen und die Vereinsvorstände nichts mehr machen, um den Nachwuchs zu gewinnen.

    Wenn keiner findet, der die Verantwortung für einen Verein übernehmen kann und will, keine weiteren Posten besetzt werden, weil sich keiner findet, werden Vereine sterben, sukzessive.

    Das Ehrenamt im Verein stirbt somit sukzessive aus, und das ist unaufhaltsam.

    Gründe sind vielschichtig und unterschiedlich. Es fehlt aber am Willen des Nachwuchses die Verantwortung übernehmen zu wollen. Das mag auch eine regionale Thematik sein, aber es ist nun mal so.

    Nur weil manche einen florierenden Nachwuchszuwachs verzeichnen können, kann das keinesfalls auf alle Vereine im Land übertragen werden.

    Wenn man das liest, erkennt man schnell, woran das Ehrenamt krankt.

    Will man das Ehrenamt fördern, müssen sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändern.

    Vereinsleben und Vereinsrecht, gekoppelt mit dem BGB ist das letztlich zu kompliziert gestaltet.

    Will man Nachwuchs im Ehrenamt haben, nehmt ihnen die Angst vor den Gesetzen und den möglichen Folgen durch Fehler.

    Nur lösen sich im Normallfall die Fußballvereine nicht auf, sondern bleiben weiterhin bestehen und oftmals gründen sich dann wieder neue Mannschaften.

    Im Schützenverein ist es meiner Meinung nach etwas komplizierter, aber nicht was das Vereinsrecht als solches betrifft, sondern eher wegen dem Theme Waffenrecht.

    Was ein Verein machen könnte, wäre ggf. einen anderen Verein suchen, der den Verein mit seinen Mitgliedern und dem Vereinseigentum übernimmt.

    Wenn es z.B. ein SV ist mit Feuerwaffenständen, könnten ggf. auch Vereine der anderen Verbände in Frage kommen.

    Ich finde es immer sehr schade, wenn Vereine schließen und abgewickelt werden müssen, leider kommt das aber nicht von ungefähr, meist werden aber Warnsignale nicht rechtzeitig erkannt.

    Problem auch, wie schon mehrfach hier von verschiedenen angemerkt wurde, ist der Vorstandsnachwuchs, der zunehmend ausbleibt. Die Aufzucht der Vorstandsnachfolger durch die alten Vorstände haben keine Lust auf die Arbeit, und es ist nunmal Arbeit und das meist nervenaufreibend und zeitraubend. Es lässt sich immer weniger mit Beruf und Familie überein bringen.

    Allerdings muss den Mitgliedern auch klar sein, wenn sich kein Vorstand zur Wahl stellt und findet, dass der Verein dann der Liquidation unterliegen wird.

    Du weist aber schon, dass dieser Sport international geschossen wird und das Bleiverbot EU Weit kommen soll.

    Schaut doch bitte auch zwischendurch mal über den Tellerrand hinaus. Die Welt dreht sich hier nicht nur um die Belange von Deutschland, sondern hier geht es um die gesamte EU.

    Hi Grumpy,

    Dann ist das aber echt ein Problem der Fild Target Gemeinde.

    Dann benötigen die Lösungen.

    da es bei den Field Targets meines Wissens ja nicht soo um das letzte 10tel geht, können die wahrscheinlich am ehesten umsteigen, oder?

    Wenn man sieht wie FT geschossen wird, sieht man sehr schnell, dass das eine sehr hohe Prözision erfordert, da auf ganz anderen Entfernungen geschossen wird. Ist ein wenig wie Lonrange KK auf 300m.

    Wo man auf 10m 10er Stanzt, spielt die Ballistik auf den größeren Distanzen eine deutlich größere Rolle und damit auch die Präzision der verwendeten Munition.

    Und Nein, ich denke nicht, dass die FT Schützen am ehesten umsteigen könnten.

    Es ist defakto nicht erweisen, welchen Schaden Bleigeschosse auf kontrollierten Schießständen tatsächlich anrichten. Die Kommission arbeitet erneut mit falschen Zahlenmaterial und fälscht sich so ein Bleiverbot herbei.

    Wenn die 10 größer wird ist es aber mit schlechten Trefferkreisen der Munition immer noch ein Glücksspiel, das hat mit Wettkampfmässigem Sportschießen nichts zu tun.

    Was hat das mit "Alternative" oder "ihr habt gewählt" zu tun, meinst du das die DSU, BDMP, oder wie die alle heißen davon nicht betroffen wären? Oder schießt ihr da mit Kieselsteinen oder Wattebällchen?

    Die Einzige sportlich nutzbare und sehr präzise Alternative ist die 10er bzw. 30er Armbrust!

    Es sind letztlich alle Verbände betroffen, weshalb auch alle Verbände den Forderungskatalog unterschrieben haben.

    Das Problem ist doch letztlich, dass es in Sachen Präzision eben keine wirkliche Alternative zu Blei gibt. Alle anderen Materialien sind entweder weniger Präzise und/oder mit vielen modernen Waffen nicht kompatibel.

    Die höheren Kosten mal außen vor gelassen

    Ich verstehe überhaupt nicht warum Diabolos hier ein Problem sein sollen. Es gibt nahezu keine offenen Stände mehr wo sich ab und an mal ein Diabolo in die Pampa verirren könnte. In den Hallenständen sind sicher fast 100% der Diabolos unter Kontrolle. Die paar wenigen die sich da noch zwischen den Sockelleisten verirren sind nicht das Problem ins Erdreich gelangen die nicht.

    Die Diabolos sind nicht das Problem sondern die wenigen offenen Stände die es noch gibt. Hier sollte man ansetzen für den Luftdruckbereich, dann fällt die ganze Argumentation in sich zusammen.

    Es gibt neben den Hallenständen eine durchaus wachsende Fiel Target Gemeinde, die ebenfalls auf internationaler Ebene unterwegs ist. Diese Disziplin wird oft auch auf offenen Ständen geschossen, wo die Ziele in die Wiese gesteckt werden.

    Das eigentlich schlimme ist, dass hier aus den eigenen Reihen, von denen die den Sport eigentlich bis aufs Blut verteidigen und am Leben halten sollten, eine Befürwortung des Bleiverbots kommen.

    Im dem eher peinlichen Forderungskatalog der Verbände steht etwas sehr wichtiger drin. Viele Waffen, egal ob Jagd- oder Sportwaffen sind mit alternativen Geschossmaterialien nicht kompatibel. Diese alternativen Materialien können die Waffen sogar beschädigen bis hin zu zerstören.

    Da wird es egal sein, ob Kalt- oder Heißgasantrieb.

    Wenn ein Sportschütze in der Lage ist, wiederholt im hohen "10," Bereich zu treffen, dann natürlich will er das dauerhaft. Wenn aber alternative Materialien das nicht in der Lage sind zu ermöglichen, bringt Euch ein Bleiverbot auch nichts, denn egal wie gut Ihr Schießen könnt, die Kombination aus Waffe und Munition kann es nicht mehr umsetzen.

    Was man auch nicht außer acht lassen sollte sind die Preise. Aktuell sind die Preise für jedwede Munition recht hoch, leider. Bleifreie Munition nochmal teurer als aktuell eh schon. Und der Preis hindert aktuell schon viele an der Ausübung unseres Sportes, wenn nur noch Bleifreie Munition erlaubt sein sollte, wird es noch weniger werden, befürchte ich, da der Schießsport zunehmen zu einer Sportart wird, die nur noch für gut betuchte Personen ausübbar sein wird.

    Ja es haben zwar alle Verbände unterschrieben, dieser Forderungskatalog entstand aber auf Initiative des DSB und genauso liest er sich auch.

    Ich hätte mir einen Forderungskatalog (naja dieser Begriff ist im Zusammenhang schon lachhaft) mehr Neutralität gewünscht, kein mehrfachen Bezug zu Brauchtum, Biathlon, Olympia.

    Nein das ist kein DSB Bashing, eher ein generelles Unverständnis gegenüber allen Verbänden, dass hier die Bedürfnisse der anderen Verbände kaum Berücksichtigung finden, bzw, gar nicht erst erwähnt werden.

    Für mich liest sich das Schreiben, als wolle Deutschland seine nationale Schießstandrichtlinie aufd die gesamte EU ausweiten, als Standard sozusagen.

    Tatsache ist doch am Ende, der normale Deutsche Schießstand verfügt meist über entsprechende Geschossfänge, die ein entsprechendes Recycling erlauben.

    Standbetreiber, egal ob Verein oder gewerblich, müssen regelmäßig die Geschossfänge vom Blei befreien und das ausgesiebte Blei nachweislich einem zertifizierten Recycler zukommen lassen.

    Selbst Tontaubenstände verfügen meist über entsprechende Auffangmatten. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die sind vermutlich aber eher selten in der heutigen Zeit. Immerhin müssen Schießstände, egal welche, alle paar Jahre von einem Sachverständigen überprüft und freigegeben werden. Entsprechen sie nicht den Richtlinien, können die Stände gesperrt werden.

    Was den Schießsport betrifft, sehe ich in Deutschland keine wirklichen Gründe ein Bleiverbot hzu verhängen.

    Auch die Menge an Jagdgeschossen ist eher zu vernachlässigen.

    Anders sieht es in meinen Augen bei den Militärs aus. Ich glaube wir haben deutlich mehr Blei im Boden durch Kriege, als durch die Jagd oder den Schießsport.

    Dies hätte der Forderungskatalog wesentlich deutlicher beschreiben müssen in meinen Augen.

    Aber so wie er jetzt geschrieben ist, liest es sich für mich nach einem Einknicken der Verbände.

    Der Markt für zivile Waffen in Deutschland ist schlicht zu kompliziert und wenig rentabel.

    Hinzu kommt, die Perspektive, mit der auf das Angebot geschaut wird.

    Ich hatte oben eine Frage/Aufforderung formuliert, auf die nicht geantwortet wurde:

    "Definiere bitte Sportwaffe?"

    Wenn ich aus Sicht eines "Traditionsschützen" (nicht abwertend oder negativ gemeint) ist das Angebot eher dünn, vollkommen richtig. Gründe dafür sind vielseitig, wie hier auch dargelegt wurde.

    Aus Sicht eines "Modernen-Schützen", ist das Angebot gar nicht mal schlecht.

    Ich finde dort für die dynamischen Kurzwaffen-Disziplinen der DSU, des BDS und des BDMP eine Vielzahl unterschiedlicher Sportwaffen.

    Ich finde dort für die dynamischen und statischen Langwaffendisziplinen der DSU, des BDS und des BDMP eine Vielzahl unterschiedlicher Sportwaffen.

    Somit kann man die Aussage nicht wirklich bestätigen, dass die Auswahl an Sportwaffen gering ausfällt. Einzig die Auswahl an LP/LG sowie Match KK Waffen ist geringer.

    vermutlich... ich dachte bisher immer, dass es mehr Sportschützen wie Jäger gibt. Kenne aber die Zahlen nicht, wobei die Jäger in der Regel nicht zu den Ärmsten zählen und das Geld lockerer sitzt.

    Definiere bitte Sportwaffe?

    Ich habe heute einen Angebotsprospekt von Frankonia erhalten mit lauter Sportwaffen drin von lauter unterschiedlichen Herstellern.

    Das was vermutlich bei Frankonia und vielen anderen Händlern weniger gut verkauft wird, sind die Sportwaffen für die olympischen Disziplinen. Das ist auch recht einfach zu erklären.

    Achtung Mutmaßung und weder abwertend noch negativ gemeint:

    Wo ein Sportschütze sich eine SpoPi kauft, oder eine Match Einzelladerbüchse, so wird er Jahre und/oder Jahrzehnte an diesen festhalten, gleiches trifft auf Match Druckluftwaffen zu, gehe ich von aus.

    Sportschützen aus dem GK Bereich neigen eher dazu relativ regelmäßig neue Waffen zu kaufen. Insbesondere wenn sie in unterschiedlichen Verbänden unterwegs sind. Je nach Verband ist das Angebot an zusätzlichen Disziplinen schon recht groß und jede Disziplin hat oftmals eigene Anforderungen an die einzusetzende Sportwaffe.

    Anforderungen wie Größe, Gewicht, Zieloptik, Kaliber, Pistole/Revolver, etc.

    Diese lassen sich somit deutlich mehr verkaufen, als eine Match LuPi, ein Match Luftgewehr, eine SpoPi oder Match KK Büchse.

    Disziplinen wie das neue Longrange Rimfire, also bis zu 300m oder mehr mir der KK Büchse, bringen da ganz neue Sportwaffen auf den Markt, die aktuell wie warme Semmeln über den Ladentisch gehen.

    Wie gesagt, das ist nicht abwertend oder negativ gemeint, spiegelt aber vermutlich die Realität wieder.

    Was die Jäger angeht, naja, die Zahl der Jäger ist stetig am steigen. Es gibt da viel jüngeren Nachwuchs, die sehr oft aber auch eher auf modernere Waffen setzen, als eine € 10.000,- BDF oder € 30.000,- 98er Edelbüchse.

    Viele dieser jüngeren Jäger sind auch Sportschützen, weshalb dieses Verhältnis zwischen Jägern und Sportschützen nicht wirklich definiert werden kann