Beiträge von Miraculix

    Das gleich gilt auch , wenn ich das Gewehr nicht ruhig bekomme.

    Den Schuss nicht abzubrechen, ist auch der Hauptfehler von Anfängern.

    Einfach länger in der Probe bleiben und sich dabei beruhigen.

    Nach meiner Beobachtung und Erfahrung stimmt bei mir meist etwas mit der Auflagenhöhe nicht, wenn der Lauf schwankt. Das macht sich bei der Probe bemerkbar und muss dann korrigiert werden. Manchmal ist es auch Aufregung, dann hilft Atemtechnik und (probe)schießen.

    Eins musst du dir immer einprägen.

    Wenn du beim anvisieren merkst, dass dein Ziel verschwimmt, "nicht abdrücken"

    Den gewollten Schuss abbrechen, die Augen beruhigen lassen und neu anvisieren.

    Viele machen den Fehler und drücken ab und denken "das wird schon"🤔

    Meistens kommen da minderwertige 10er zu Stande

    Werde es konsequenter beherzigen!

    @poobaucenter
    Da hast du richtig getippt! Habe ja meistens schon ca. 100 Schuss Freihand und Stufentraining LGA "in den Knochen". Dann machen die Äuglein irgendwann "schlapp". Gestern habe ich mal mit LGA angefangen, weil ich mit der Kappeneinstellung experimentieren wollte. Komme z. Z. nicht mehr an die höheren Ergebnisse (314+) heran. Bin letztlich aber wieder auf die alte Einstellung zurückgekommen. Serie war aber dennoch nicht "doll", nur 308,0. Die ideale Ringgröße ist auch noch eine "Baustelle". Freihand war dann anschließend zum "Vergessen"! Sollte die Disziplinen wohl doch zeitlich voneinander trennen. LG ganz zu lassen, wie von Dir empfohlen, kann ich leider immer noch nicht! :/

    Hallo wegi82,

    Laut Sportordnung wird für Seniorendisziplinen ein aktuelles Attest mit Begründung verlangt und ist bei einer Dopingprobe vorzulegen.

    Gruß Max319

    Zitat: Seit dem 1. Januar 2023 wurde die bisher gültige Attest-Regelung der NADA für Nicht-Testpool-Athletinnen und -Athleten durch die Regelung des International Standard for Therapeutic Use Exemptions (ISTUE) der WADA ersetzt. In Deutschland gilt der nationale Standard für Medizinische Ausnahmegenehmigungen. Alle Athletinnen und Athleten, die keinem Testpool der NADA und keiner TUE-pflichtigen Liga angehören und verbotene Substanzen oder Methoden anwenden, müssen ab dem 1. Januar 2023 nach einer Dopingkontrolle und nach Aufforderung durch die NADA eine rückwirkende Medizinische Ausnahmegenehmigung beantragen. Die alleinige Vorlage eines fachärztlichen Attests ist nicht mehr ausreichend.

    Quellen: https://www.nada.de/medizin/im-kra…en-und-athleten und https://www.nada.de/medizin/aktuelle-medizinische-hinweise

    Folglich findet sich in der DSB-SO 2025 im Abschnitt 0.17.3 ein Hinweis auf das TUE-Verfahren der NADA und in 0.17.4 auf die Beispielliste der NADA für zulässige Medikamente.

    Ich denke schon, dass ich mich sachlich ausgedrückt habe. Wenn Du es anders interpretierst nehme ich es zur Kenntnis. Nur dann zeige bitte eine Lösung auf. Laut Statistik haben die Schützen der Senioren IV ein Alter erreicht, in dem drei von vier Personen mit Bluthochdruck leben. Sollen die mit dem Schießsport aufhören?

    Mit Schützengruß

    Max319

    Wie schon oben im Beitrag #52 geschrieben: Es gibt andere Blutdrucksenker, die legal sind. Die NADA und WADA-Regeln sorgen dafür, dass niemand aus gesundheitlichen oder medikamentös bedingten Gründen den Sport aufgeben oder unbehandelt bleiben muss. Es ist auch nicht gesagt, dass ein Großteil dieser Altersklasse tatsächlich Betablocker einnimmt. Wie ebenfalls schon angemerkt, gelten Betablocker bei älteren Patienten aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr als 1. Wahl, sondern werden eher bei jüngeren, stressbedingten Hypertonikern bevorzugt.

    Hast du zufällig Ahnung wie viele nachträgliche TUEs in Deutschland gezogen werden und dann damit auch durchkommen? Habe es jetzt für Österreich auch nachgelesen und dort gibt es die Möglichkeit ebenfalls wobei ich glaube, dass die Argumentation hier mit einer TUE durchzukommen in vielen Sportarten nicht funktionieren wird.

    wegi82
    Sorry, da muss ich passen. Du kannst ja mal auf den Homepages der NADA und WADA recherchieren, ob die Statistiken darüber führen.

    Danke für deine Expertise. Wusste nicht das dies nachträglich möglich ist. Ist hier wirklich die Unterscheidung ob man im Testpool ist bzw. nicht ist? Hast du hier irgendetwas zum Nachschlagen auf der WADA Seite?

    wegi82
    Moin, Du findest es in dem von mir im Beitrag #52 hochgeladenen Anhang der NADA-Beispielliste zulässiger Arzneimittel, S. 5–7. Das ist eine Zusammenfassung einzelner Regelungen, die Du auch auf der Homepage der NADA https://www.nada.de/home unter dem Menü "Medizin" findest:
    https://www.nada.de/medizin/im-kra…genehmigung-tue; https://www.nada.de/medizin/im-kra…en-und-athleten und https://www.nada.de/medizin/im-kra…en-und-athleten.

    Bei der WADA wirst Du hier fündig:

    https://www.wada-ama.org/en/what-we-do/…-use-exemptions

    Guten Abend in die Runde,

    es ist schon bemerkenswert, wie man von der Diskussion über Änderungen der Schießkleidung auf den Betablocker kommt!

    Da gebe ich Dir Recht! Dennoch erlaube ich mir als Fachmann, hier einige Anmerkungen zur Klarstellung beizutragen.

    Wenn jemand Betablocker verschrieben bekommt, kann man sich diese als Attest eintragen lassen und dann darf man auch starten.

    Nur leider werden diese Blocker auch von mehreren Schützen vor dem Schießen genommen um den Herzschlag runter zu fahren.

    Das mit dem "Attest" ist nach den Antidopingbestimmungen von WADA und NADA nicht ganz so einfach. Grundsätzlich werden Spitzenathleten im Leistungssportbereich, die sog. Testpools zugeordnet werden, von den übrigen Sportlern unterschieden. Erstere müssen vor Wettkämpfen darauf achten, ob sie Medikamente einnehmen, die auf der Verbotsliste für die jeweilige Sportart stehen. Wenn diese gesundheitlich notwendig und keine Alternativen verfügbar sind, die nicht auf den Verbotslisten stehen, können diese Sportler eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Dabei muss der behandelnde Arzt begründen, weshalb nicht auf andere Medikamente zur Behandlung ausgewichen werden kann. Die übrigen Sportler, die keinen Testpools unterliegen, können zunächst an Wettkämpfen teilnehmen. Werden bei einer Dopingprobe verbotene Substanzen festgestellt, kann die Ausnahmegenehmigung unter den genannten Auflagen in diesem Fall nachträglich beantragt werden.

    Und niemand verlangt von dem Schützen sich darauf einzustellen wenn möglich darauf zu verzichten, das könnte ja anstrengend sein.

    Wie aus meiner obigen Antwort an poolbaucenter schon hervorgeht, ist die Bemerkung von Hansaxel keineswegs abwegig oder "anrüchig", sondern dieser Gedanke findet in den Antidopingregeln durchaus Berücksichtigung.

    Poolbaucenter und die übrigen Diskutanten haben das Beispiel der Betablocker genannt, entweder, weil es die für sie bekannteste oder aber auch die einzige ihnen bekannte Arzneimittelgruppe gegen Bluthochdruck ist. Betablocker gehören im Schießsport zu denjenigen Arzneimitteln, deren Einnahme nicht nur im Wettkampf, sondern generell auch davor verboten ist, weil sie nämlich, wie poolbaucenter richtig festgestellt hat, die Herzarbeit und den Puls verringern und damit auch ein mögliches Zittern (Tremor) unterdrücken. Zur Behandlung des Bluthochdrucks stehen jedoch jede Menge Alternativen zur Verfügung. Wie Max319 richtig anmerkt, tritt diese Erkrankung gewöhnlich im Alter von ca. 55 Jahren bei Männern und ab 65 Jahren bei Frauen auf, betrifft also die Auflageklassen ab Sen I (m/w). Schützen dieser Altersklasse betreiben den Schießsport i. A. schon mehrere Jahre, wobei es auch Quer- oder Späteinsteiger gibt, zu denen auch ich selbst zähle. Wenn man an Wettkämpfen, egal welche Sportart teilnimmt, sollte man sich auch mit dem Regelwerk befassen, zumindest für die Disziplinen, an denen man selbst teilnimmt. Dazu zählen auch die Antidopingbestimmungen. Für die Behandlung chronischer Erkrankungen, wie z. B. Asthma und Hypertonie (Bluthochdruck), stehen ausreichend Stoffe zur Verfügung, die sowohl vor als auch während der Wettkämpfe erlaubt sind. Die zulässige Anwendung ist in vielen Fällen dosisabhängig sowie abhängig von der Anwendungsart. So sind beispielsweise inhalative Antiasthmatika innerhalb bestimmter Dosierungen generell zulässig, die orale Anwendung (Tablette o. a., das geschluckt wird), hingegen nicht.

    Ich denke, es ist einem an (höheren) Wettkämpfen teilnehmenden Schützen durchaus zuzumuten, sich damit auseinanderzusetzen, welche Mittel erlaubt sind und bei welchen es Probleme geben könnte, sofern denn Dopingkontrollen durchgeführt werden, was ich z. B. für eine DM nicht generell ausschließen würde, auch nicht für die "nicht olympischen Diszplinen". Wie man den Beispiellisten der NADA entnehmen kann, gibt es zu den Betablockern, die aus unterschiedlichen Gründen für ältere Personen ohnehin nicht mehr als Mittel der 1. Wahl gelten, genügend Alternativen zur Behandlung des Bluthochdrucks, damit der Patient bzw. Schütze eben nicht unbehandelt bleiben muss. Er sollte lediglich rechtzeitig mit seinem Arzt darüber sprechen. Ist aus medizinischen Gründen ein Betablocker unausweichlich, so kann gemeisnam mit dem Arzt immer noch eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden, wie oben geschildert. Bin selbst ebenfalls Hypertoniker und werde mit Candesartan therapiert, einem zulässigen Angiotensin II-Antagonisten. Für Details siehe hier:

    https://www.nada.de/medizin/verbotsliste; https://www.nada.de/service/downloads;

    Interessante Frage. Ich zähle zu denen, die nicht jeden Tag beim Wachsen "hier" gerufen haben und besitze darüber hinaus extrem kurze Arme. In Suhl werden ähnliche Auflageständer verwendet. Allerdings schieße ich nicht LP-Auflage, sondern (bislang) nur LG-Auflage. Da genügt die Auslagerung zum Schützen, zumal man diese in Suhl noch verschieben kann. Aber ob ich bei LP-Auflage hinkommen würde, ohne dabei die Feuerlinie zu übertreten und mit meinem dicken Bauch den Tisch zu berühren, ist zumindest zweifelhaft.

    Habe auch gute Erfahrungen mit den Qiang Yuan "out of the box" gemacht und zwar mit beiden Kopfgrößen. In meiner FWB 700 laufen sie etwa gleich gut. Die 4,49 kommen im Schnitt zwar fünf Zehntel mehr als die 4,50, aber das kann auch daran liegen, dass ich an den Tagen, an denen ich die 4,49 verwendet habe, zufällig besser "drauf" war.

    Das war jetzt eine wunderbare Demonstration, wie es geschafft werden kann, Keile zwischen Menschen zu treiben, die viel besser zusammenarbeiten sollten, als sich anzugiften.

    Califax
    Das ist unseren Politikern bei Corona in Perfektion gelungen und die Taktik wird auch weiterhin angewendet, etwa bei den Themen Klimawandel, Energiewende u. a. Auch für "Neiddebatten" sind Deutsche offenbar sehr empfänglich und lassen sich gegeneinander aufbringen. Darüber hinaus sind sie leidenschaftliche Spitzel und Denunzianten. Da lässt sich doch etwas mit anfangen! Zur Ablenkung gibt es dann außerdem noch die drei "B": Bier, Bild und Bundesliga. Es hat sich nichts geändert, Hauptsache "panem et circenses". Die Deutschen scheinen ziemlich geduldig und leidensfähig zu sein. Aber wehe, das Bier wird teurer oder die Bundesliga fällt aus! ;)

    Miraculix

    Jetzt muss ich mich schon fragen - wie du es zu deinem Dr. geschafft hast - ein Apotheker der evidenzbasierte Medizin wegwischt. Seriöse Berichte mit "Systempresse" abtut. Querdenker nahestehende Seiten, die belegbar widerlegt wurden mehr zu glauben als renommierten Medizinern... da mache ich mir schon Gedanken.

    Aber was brauchen wir gut ausgebildete Mediziner und evidenzbasierte Forschung.

    Elysium Pharmazeuten sind keine Mediziner. Meine Dissertation kannst du gern käuflich erwerben, entweder im Buchhandel oder ich schicke dir ein Exemplar gegen Vorabzahlung zu: ISBN 978-3-8047-3768-6. Du kannst Dich auch gern bei der Uni und meinem Doktorvater erkundigen, der als eine Kapazität auf seinem Fachgebiet gilt. Wie sieht es denn mit Deiner Diss aus?

    Was bei der Entwicklung der Corona-Impfstoffe und den sog. Maßnahmen gelaufen ist, war so ziemlich das Gegenteil von evidenzbasierter Medizin und Epidemiologie.

    Im übrigen halte ich eine weitere Diskussion für sinnlos und nicht in dieses Forum bzw. diesen Thread gehörig und schließe mich Digedag bzw. jogo08 an: "Schlussendlich ist es aber irrelevant, da wie jogo08 bereits so treffend festgestellt hatte: "..., es wird keine Einigung geben, dazu sind die Meinungen auf beiden Seiten zu verhärtet." Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen."

    Meine Frau arbeitet tagtäglich mit PCR, wenn auch nicht in der Virologie. Als sie sich die Anzahl der Zyklen angeschaut hat, die zur Bestimmung von Corona-Virus genutzt wurde, meinte sie: "Bei 40 Zyklen kannste alles finden, was du willst. Ob das für Ansteckung relevant ist, kannst du nicht wissen".

    Exakt! Die Anzahl der Zyklen ist einer der Parameter, die ich in meiner Stellungnahme zu Elysiums Bemerkungen zum PCR-Test meinte. Wenn man die PCR beliebig lange laufen lässt, findet man sogar noch einzelne RNA-Moleküle. Die Aussage Deiner Frau bestätigt ebeno mein Argument, dass der PCR-Test untauglich für eine Diagnose ist, ob jemand akut mit SARS-CoV-2 infiziert oder gar ansteckend ist. Daraus leitete man dann die sog. Inzidenzen ab, die wiederum als Grundlage für die Anti-Coronamaßnahmen dienten.

    Um noch kurz auf Dr. Muck einzugehen:

    Und ich präzisiere meine Frage wo in den RKI Files steht, dass es die Politiker waren - die den Experten die Anweisungen gegeben haben?

    Das Magazin ‘multipolar’ hat die RKI-Protokolle freigeklagt und ausgewertet. Die Quellen hatte ich in meinem letzten Post angegeben, aber gern hier noch einmal: https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-1; https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-2; https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-3. Bereits in der Einführung zum ersten Artikel ist zu lesen: "Die im März 2020 verkündete Verschärfung der Risikobewertung von „mäßig“ auf„hoch“ – Grundlage sämtlicher Lockdown-Maßnahmen und Gerichtsurteile dazu – gründete, anders als bislang behauptet, nicht auf einer fachlichen Einschätzung des RKI, sondern auf der politischen Anweisung eines externen Akteurs – dessen Name in den Protokollen geschwärzt ist." Näheres ist den genannten Artikeln zu entnehmen.

    Den PCR Test erfand Kary Mullis 1985 - da wurde gar nix mal so eben schnell zusammengezimmert.

    Die Polymerasekettenreaktion (PCR) ist ein Verfahren, mit dem sich winzige Spuren von Erbmaterial verfielfältigen lassen und damit nachweisbar werden. In jungen Jahren habe ich übrigens selbst damit gearbeitet. Der Nachweis von SARS-CoV-2-Erbmaterial sagt lediglich aus, dass das Virus vorhanden ist oder war. Eine Aussage, in welcher Menge, ob diese pathogen ist oder eine akute Infektion vorliegt kann mit dem PCR-Test nicht getroffen werden. Weiterhin wird die Durchführung von zahlreichen Parametern beeinflusst, von deren Beachtung seine Genauigkeit und Aussagefähigkeit abhängt. Der von Drosten et al. entwickelte PCR-Test stand außerdem im Peer-Review unter Kritik: https://zenodo.org/records/4298004; https://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/PCR-Test; https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundhei…test-ungeeignet; https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundhei…-unzuverlaessig sowie Stockmann (Hrsg.): Wissenswertes zur Corona-Impfung. 2. Auflage, Berlin März 2021, S. 23f.).


    Und auch bei den Impfstoffen konnte auf bereits erforschte Stoffe aufgesetzt werden, zumal das Geld dann von den Regierungen großzügig aufgebracht wurde etc..... auch da wurde nichts an Kontrollmechanismen über Bord geworfen.

    Beispielhafte Erklärung: https://naturwissenschaften.ch/covid19-vaccin…wickelt_werden_

    Die zitierte Begründung für die kurze Entwicklungszeit der Corona-"Impfstoffe" wurde nicht nur in der Schweiz dafür angeführt. Das sog. Telescoping, wie die Verkürzung und das Ineinanderschieben der Entwicklungsphasen genannt wird, ist dabei aber durchaus kritisch zu betrachten. Nicht ohne Grund dauert die herkömmliche Entwicklung von neuen Arzneimitteln und Impfstoffen i. d. R. 8–12 Jahre, in Einzelfällen durchaus auch länger. Diese Zeit wird dazu benötigt, die Ergebnisse der einzelnen Phasen der Präklinischen und Klinischen Prüfungen sachgerecht zu bewerten. In den Präklinischen Prüfungen wird u. a. die akute Toxizität und Wirksamkeit der Stoffe getestet. Es leuchtet sicher ein, dass vernünftiger Weise erst wenn der Nachweis der Unbedenklichkeit und Wirksamkeit erbracht wurde, zum ersten Mal an (gesunden) menschlichen Probanden klinisch geprüft wird. In dieser Phase scheiden gewöhnlich bereits bis zu 90 % der getesteten Substanzen wegen mangelnder Wirksamkeit oder zu hoher Toxizität aus. Ebenso entspricht es keinesfalls einer Good Clinical Practice, wenn auch die übrigen Klinischen Phasen schon begonnen werden, bevor die vorherigen Phasen abgeschlossen und ausgewertet sind. Langzeitwirkungen lassen sich schon bei der herkömmlichen Entwicklungszeit nur schwer abschätzen (siehe hierzu u. a. https://impfentscheidung.online/covid-19-impfs…-der-zulassung/; Gøtzsche, Peter C.: Impfen. Für und Wider. Die Wahrheit über unsere Impfstoffe und ihre Zulassung. München 2021, S. 158–183 sowie Stockmann (Hrsg.): Wissenswertes zur Corona-Impfung. 2. Auflage, Berlin März 2021, S. 5–17).
    Übrigens wurden die mRNA-Impfstoffe nach späteren Aussagen der Hersteller, anders als von den Politikern behauptet, auch nie darauf getestet, ob sie die Übertragung der Erkrankung COVID-19 zwischen Personen verhindern.

    Mitnichten konnte bei den mRNA- oder DNA-Impfstoffe vollkommen "auf bereits erforschte Stoffe aufgesetzt werden". Das mag vielleicht auf die Technik zur Herstellung von mRNA- und DNA-Strängen zutreffen, in keinster Weise aber auf deren klinische Erprobung. mRNA- oder DNA-Impfstoffe wurden nie zuvor zugelassen und es gab keinerlei Erfahrungswerte zu ihrer Anwendung am Menschen. Die beschleunigte Zulassung erfolgte allein aus politischen Gründen und man ist damit bewusst ein hohes Impfrisiko eingegangen. Umstritten ist unter Fachleuten ebenfalls, ob es sich bei den mRNA-Impfstoffen nicht vielmehr um Gentherapeutika, also um Arzneimittel, handelt. Die Definitionen für "Impfstoffe" wurden 2009 im deutschen Arzneimittelgesetz sowie 2021, also kurz vor Beginn der Impfkampagne, in den Wörterbüchern von Merriam-Webster, die im Englischen Sprachraum dem Duden entsprechen, dahingehend angepasst, dass auch die neuen mRNA-Impfstoffe darunter fielen, mutmaßlich auch deshalb, um die strengeren Auflagen für Gentherapeutika zu umgehen (siehe hierzu https://multipolar-magazin.de/artikel/fakten…der-gentherapie).

    Anders, als bei konventionellen Impfstoffen, konnte bei den mRNA-Impfstoffen etwa gar nicht bekannt sein, welche exakte Dosis für eine ausreichende Immunantwort notwendig ist, denn niemand kann vorhersehen, wie viel Spikeprotein die körpereigenen Zellen nach Verabreichung der modifizierten viralen mRNA denn tatsächlich bilden und wohin diese gelangen. Es wurde behauptet, dass die Bildung des Spikeproteins als Antigen für die Immunisierung auf die Muskelzellen am Injektionsort und zeitlich beschränkt ist. Wie sich nun allmählich zeigt, trifft dies offenbar keinesfalls zu und sowohl das (ursprüngliche) Virus, als auch das als Impfantigen verwendete Spikeprotein besitzen eine extreme Toxizität. Viele Befürchtungen der Impfstoffkritiker scheinen sich nun leider zu bewahrheiten bzw. werden sogar von der Realität noch übertroffen (siehe hierzu https://multipolar-magazin.de/artikel/corona-biowaffe).

    Übrigens, bevor wieder Unterstellungen kommen: Mit Arzneimitteln, Impfstoffen und deren Entwicklung kenne ich mich als Apotheker schon ein wenig aus.

    Dass ich der Meinung wäre, es gab keine Corona-Pandemie oder den Klimawandel, ist eine bewusste Unterstellung, denn das habe ich gar nicht behauptet oder geschrieben. "Sog. Pandemie" deshalb, weil die WHO anfangs die Verbreitung von SARS-CoV-2 zu einer Pandemie erklärt hat, ohne selbst jedoch zuvor Kriterien dafür festgelegt zu haben, wann die Ausbreitung einer Infektionskrankheit als "Pandemie" zu bezeichnen wäre (z. B. Deutsches Ärzteblatt vom 11.03.2020). Auch habe ich nicht "sog. Klimawandel", sondern "vermeintlich menschengemachter Klimawandel" geschrieben. Klimawandel hat es in der Erdgeschichte schon immer und wiederkehrend gegeben. Dies zu leugnen, wäre ignorant. Strittig ist indes, inwiefern die gegenwärtig zu beobachtende Klimaveränderung anthropogenen Ursprungs ist. Auf die bestehenden Zweifel habe ich mit dem Begriff "vermeintlich" hingewiesen. Ich bin kein Geologe, aber meiner bescheidenen Kenntnis nach, befinden wir uns im erdgeschichtlichen Vergleich eher am Ende einer "kühleren Periode". Häufig wird in Darstellungen zum Thema fälschlich auch "Wetter" mit "Klima" vermengt.

    In der "Corona-Pandemie" diskreditierte und angefeindete Wissenschaftler waren u. a. die Professoren Bhakdi, Gøtzsche, Homburg, Ioannidis, Kekulé, Kuhbandner, Streeck, Wodarg (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

    Ich habe nirgends behauptet, dass in den RKI-Protokollen "etwas Schlimmes" steht, sondern sie als Beispiel dafür angeführt, dass nicht die Politiker dem Rat der Experten gefolgt sind, sondern diesen offenbar Anweisungen gegeben haben, die gewünschten Zahlen und Begründungen für die beabsichtigten oder getroffenen Maßnahmen zu liefern. Darüber hat u. a. das Magazin ‘multipolar’, das die Herausgabe der Protokolle erfolgreich eingeklagt hatte, eine Artikelserie publiziert (https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-1; https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-2; https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-3).

    Wie schon andere Forenmitglieder und auch Geronimo bin ich aber der Ansicht, dass dieses Forum für die von uns geführten politischen Diskussionen eigentlich nicht der geeignete Ort ist.