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Aber eine Ausbildung für die Kampfrichter, damit sie Pinguingang erkennen und ahnden, finde ich seltam und kurios.
Was ist eure Meinung dazu?
Ich glaube diese Ausbildung wird in einem Zoo durchgeführt, oder Alternativ am Südpol.
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Aber eine Ausbildung für die Kampfrichter, damit sie Pinguingang erkennen und ahnden, finde ich seltam und kurios.
Was ist eure Meinung dazu?
Ich glaube diese Ausbildung wird in einem Zoo durchgeführt, oder Alternativ am Südpol.
Wenn alle Klamotten weg sind, nur noch kurze Badehose oder Badeanzug, dann nimmt man uns das Gewehr weg. So wird es weitergehen, jeder hat die Möglichkeit zu entscheiden, ob er da mitmachen will oder nicht. Aktuell mache ich es, weil es mir Spaß macht und wegen der Geselligkeit nach dem Training/Wettkampf, somit lasse ich das ganze auf mich zukommen. Bin aber auch nicht bei der Elite dabei.
Ist das jetzt gefordert oder Deine Interpretation?
Wenn man es nicht haben will, sollte man es schon definieren. Wenn eine flexible Sohle vorgeschrieben ist, braucht es aber auch kein Verbot.
Hansaxel , bitte schau einmal in Beitrag #24 von meier31, der hat die Vorschläge aus dem ISSF Workshop übersetzt.
Wenn der meier31 uns nicht in den April geschickt hat, dann sind die Vrschläge ernst gemeint.
Das muss nicht kommen und der DSb müsste das nicht übernehmen, aber es könnte kommen.
Gild nur für die Teilnehmer eines Finals, aber hier sind ja Meisterschützen vertreten.
Richter müssen künftig strenger sein, was Bewegungen und Verhalten auf dem Wettkampffeld betrifft.
Ich habe das schon gelesen, daher auch meine Frage.
Gemeinsame Verantwortung von Jury und Regeln für sportliche Präsentation.
Gedacht für die medienwirksamen Wettkämpfe auf oberster Ebene und durchgeknüppelt bis nach unten wo "Breitensport" betrieben wird. Wie viele Regeln haben wir die nur für die (nicht vorhandene) mediale Darstellung gemacht wurden.
Danke für deine Expertise. Wusste nicht das dies nachträglich möglich ist. Ist hier wirklich die Unterscheidung ob man im Testpool ist bzw. nicht ist? Hast du hier irgendetwas zum Nachschlagen auf der WADA Seite?
wegi82
Moin, Du findest es in dem von mir im Beitrag #52 hochgeladenen Anhang der NADA-Beispielliste zulässiger Arzneimittel, S. 5–7. Das ist eine Zusammenfassung einzelner Regelungen, die Du auch auf der Homepage der NADA https://www.nada.de/home unter dem Menü "Medizin" findest:
https://www.nada.de/medizin/im-kra…genehmigung-tue; https://www.nada.de/medizin/im-kra…en-und-athleten und https://www.nada.de/medizin/im-kra…en-und-athleten.
Bei der WADA wirst Du hier fündig:
Da geht also die Meinung auch schon auseinander.
Nicht falsch verstehen, Max meint, es bringt nichts, wenn jemand der schon Blocker nimmt und die Dosis für einen Tag erhöht.
Absolut richtig.
Ich meine, wenn man sich eine einwirft, der sonst keine braucht.
Für mich war das Ergebnis absolut erschreckend, damals habe ich noch KK 60 liegend geschossen.
Damals dachte ich mir, um mitreden zu können, mußt du es auch mal testen . ![]()
Null Puls und Null Herzschlag auf der Waffe.
Für mich war das Ergebnis so erschreckend, dass ich ganz schnell wieder davon Abstand genommen habe.
Das ist eine Zusammenfassung einzelner Regelungen
Hast du zufällig Ahnung wie viele nachträgliche TUEs in Deutschland gezogen werden und dann damit auch durchkommen? Habe es jetzt für Österreich auch nachgelesen und dort gibt es die Möglichkeit ebenfalls wobei ich glaube, dass die Argumentation hier mit einer TUE durchzukommen in vielen Sportarten nicht funktionieren wird.
Nicht falsch verstehen, Max meint, es bringt nichts, wenn jemand der schon Blocker nimmt und die Dosis für einen Tag erhöht.
Da geht es mir nicht um die Erhöhung der Dosis sondern die Einnahme allgemein.
Hallo poolbeucenter,
Danke dass Du Aufpasst und Wegi82 den richtigen Weg weist. Ich denke manchmal drei Schritte weiter und setze voraus , dass man meinen Gedankengängen folgen kann.
Da fehlen manchmal wohl Jahre um Erfahrungen zu sammeln. Ich bin bestimmt kein Freund von Doping. Es ist ja unter Betrug einzuordnen. Aber wer hier im Auflagebereich glaubt, mit der Einnahme von Betablocker einen Sieg einzufahren oder eben weil einige Mitstreiter diese aus gesundheitlichen Gründen nehmen müssen, dass sie dadurch nich gewinnen, der glaubt auch noch an den Klapperstorch. Die Mitstreiter, die in dieser Auflageklasse schießen haben doch bis auf wenige Ausnahmen genug Möglichkeiten, durch Fehler Ringe zu verschenken und sie werden auch genutzt. In der besagten Seniore - Klasse I waren 220 Schützen am Start. Beim 15 Rang stand schon eine 315,x auf der Anzeigetafel. Also was soll es? Ab Senioren III hat zudem ein Großteil zum Bluthochdruck noch weitere gesundheitliche Schäden. Man nimmt den Betablocker doch in erster Linie, um den Puls/Bluthochdruck zu senken. Z.B. von 160 auf 125. Um nun in eine weitere Ruhephasen zu kommen, muss ich nachschmeißen und die Dosis erhöhen. Und da wird es schon gefährlich. Auch so ein Selbstversuch ist riskant. Denn wie dein Körper auf die Zufuhr reagiert, ist nicht vorhersehbar. Ich denke da wird er im materiellen Bereich Manipulieren. Sinn macht es doch nur im Professionellen Bereich. Hier ist die Leistungsdichte sehr hoch und das Finanzielle spielt keine Unerhebliche Rolle. Der Mensch ist halt so veranlagt, sonst währen die 10 Gebote auch nicht in Stein gemeißelte .
Mit Schützengruß
Max319
Hast du zufällig Ahnung wie viele nachträgliche TUEs in Deutschland gezogen werden und dann damit auch durchkommen? Habe es jetzt für Österreich auch nachgelesen und dort gibt es die Möglichkeit ebenfalls wobei ich glaube, dass die Argumentation hier mit einer TUE durchzukommen in vielen Sportarten nicht funktionieren wird.
wegi82
Sorry, da muss ich passen. Du kannst ja mal auf den Homepages der NADA und WADA recherchieren, ob die Statistiken darüber führen.
Max319 wie oben bereits geschrieben geht es mir nicht um die Erhöhung sondern um die Einnahme im allgemeinen.
oder eben weil einige Mitstreiter diese aus gesundheitlichen Gründen nehmen müssen, dass sie dadurch nich gewinnen, der glaubt auch noch an den Klapperstorch
Wie bereits Miraculix aufgezeigt hat gibt es hier ja eine medizinisch bedingte Ausnahmemöglichkeit. Leider hat hier der DSB ja vor einiger Zeit den Betablocker so quasi legitimiert.
Wer nun glaubt, die nicht regelkonforme, (auch wenn sie im "normalen" Leben notwendig), Einnahme von Medikamenten kein Doping ist, glaubt auch an den Klapperstorch. Da geht es dann nicht mal um den Sieg sondern um die einfache Teilnahme an einem Bewerb.
Deine Argumentation beschreibt leider die Legitimierung von Doping.
Deine Argumentation beschreibt leider die Legitimierung von Doping.
Ich denke schon, dass ich mich sachlich ausgedrückt habe. Wenn Du es anders interpretierst nehme ich es zur Kenntnis. Nur dann zeige bitte eine Lösung auf. Laut Statistik haben die Schützen der Senioren IV ein Alter erreicht, in dem drei von vier Personen mit Bluthochdruck leben. Sollen die mit dem Schießsport aufhören?
Mit Schützengruß
Max319
Ich denke schon, dass ich mich sachlich ausgedrückt habe. Wenn Du es anders interpretierst nehme ich es zur Kenntnis. Nur dann zeige bitte eine Lösung auf. Laut Statistik haben die Schützen der Senioren IV ein Alter erreicht, in dem drei von vier Personen mit Bluthochdruck leben. Sollen die mit dem Schießsport aufhören?
Mit Schützengruß
Max319
Wie schon oben im Beitrag #52 geschrieben: Es gibt andere Blutdrucksenker, die legal sind. Die NADA und WADA-Regeln sorgen dafür, dass niemand aus gesundheitlichen oder medikamentös bedingten Gründen den Sport aufgeben oder unbehandelt bleiben muss. Es ist auch nicht gesagt, dass ein Großteil dieser Altersklasse tatsächlich Betablocker einnimmt. Wie ebenfalls schon angemerkt, gelten Betablocker bei älteren Patienten aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr als 1. Wahl, sondern werden eher bei jüngeren, stressbedingten Hypertonikern bevorzugt.
Sollen die mit dem Schießsport aufhören?
Nein müssen sie ja nicht. Aber ich glaube da würde der Großteil bei einem Dopingtest positiv getestet werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier der Sportler die rückwirkende medizinische Ausnahmegenehmigung bekommen würde da sich im Vorfeld sich zu wenig Gedanken gemacht wurden. Das fällt dann halt unter Doping. Ob ich dieses unwissentliche Doping in einen Bewerb tragen will sollte jeder eigentlich vorher entscheiden.
Laut Statistik haben die Schützen der Senioren IV ein Alter erreicht, in dem drei von vier Personen mit Bluthochdruck leben.
Würde sich die Statistik ändern wenn man in jüngeren Jahren dagegen gesteuert hätte oder ist hier eine Tablette der einfachere Weg? Medikamenteneinnahme (ich spreche hier gezielt ja nicht nur von Betablockern) betrifft ja nicht nur ältere Personen in allen Sportarten sondern betrifft die Allgemeinheit an sich. Kenne einen Fall da ging es nicht um irgendeine Seniorenklasse sondern um den EM Titel in der Juniorenklasse. Auch hier musste man genau zwischen NADA/WADA/ISSF unterscheiden und dies sauber zusammenfassen was geht und was nicht. Wenn dann die ISSF mit der WADA prozessiert sollte es uns bezüglich der Einnahme vom Medikamenten dann jetzt auch nicht ganz egal sein.
Hallo wegi82,
Sicher spielt der Lebenswandel eine Rolle. Alkohol, Rauchen, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Stress, und und und. Nur sind die Möglichkeiten an Hypertonie zu erkranken so umfangreich, dass es hier den Rahmen sprengen würde. So ist berufsbedingter Stress seit Anfang der 80er Jahre ein nicht zu ignorierender Auslöser.
Zu deinem ersten Absatz habe ich keine Lösung. Laut Sportordnung wird für Seniorendisziplinen ein aktuelles Attest mit Begründung verlangt und ist bei einer Dopingprobe vorzulegen.
Gruß Max319
Hallo wegi82,
Laut Sportordnung wird für Seniorendisziplinen ein aktuelles Attest mit Begründung verlangt und ist bei einer Dopingprobe vorzulegen.
Gruß Max319
Zitat: Seit dem 1. Januar 2023 wurde die bisher gültige Attest-Regelung der NADA für Nicht-Testpool-Athletinnen und -Athleten durch die Regelung des International Standard for Therapeutic Use Exemptions (ISTUE) der WADA ersetzt. In Deutschland gilt der nationale Standard für Medizinische Ausnahmegenehmigungen. Alle Athletinnen und Athleten, die keinem Testpool der NADA und keiner TUE-pflichtigen Liga angehören und verbotene Substanzen oder Methoden anwenden, müssen ab dem 1. Januar 2023 nach einer Dopingkontrolle und nach Aufforderung durch die NADA eine rückwirkende Medizinische Ausnahmegenehmigung beantragen. Die alleinige Vorlage eines fachärztlichen Attests ist nicht mehr ausreichend.
Quellen: https://www.nada.de/medizin/im-kra…en-und-athleten und https://www.nada.de/medizin/aktuelle-medizinische-hinweise
Folglich findet sich in der DSB-SO 2025 im Abschnitt 0.17.3 ein Hinweis auf das TUE-Verfahren der NADA und in 0.17.4 auf die Beispielliste der NADA für zulässige Medikamente.
Sinn macht es doch nur im Professionellen Bereich. Hier ist die Leistungsdichte sehr hoch und das Finanzielle spielt keine Unerhebliche Rolle.
Ob es Sinn macht kann man gerne hinterfragen. Umsatz wird jenseits bei Nichtprofis teilweise Hobbysportlern ohne Wetkampfambitionen gemacht. Sollten die Schützen da wirklich eine Ausnahme darstellen?
Daß da vieles laienhaft mit wenig Erfolg, teilweise sogar leistungsmindernd eingesetzt wird macht es auch nicht besser.
Einige Kilos weniger weg vom BMI adipös können mehr Lebensqualität bieten als die Mittel aus der Apotheke und das über der Stand hinaus.