Beiträge von Hansaxel

    Die Gelbe WBK wurde bereits 1973 eingeführt, ohne Mengenbegrenzung,

    Nein


    Halbautomaten mit Begrenzung der Magazinkapazität auf 2 Patronen, dass gilt nur für die Jagd und steht so im Jagdreccht.

    Aber nicht nach dem alten WaffG.

    Die Einschränkung auf 2 Patronen wurden in den 80er Jahren aufgehoben.

    Aktuell ist die erlaubte Magazinkapazität 10 Schuss bei Lang- und 20 Schuss bei Kurzwaffen. Früher war die frei. Angemeldete Magazine aus Altbestand dürfen nach wie vor besessen werden.

    Das betrifft aber nur eine überschaubare Zahl von Schützen.

    Militärisches Outfit ist von der ISSF verboten.

    Sorry, meine schlampige Formulierung.

    Falls du den Anscheinswaffenparagraphen meinst, der Unsinn wurde von der Regierung Schröder gestrichen, wegen erwiesener Unsinnigkeit.

    Ja.

    Was ist daran so verwerflich?

    Wenn ich mich da an die Diskussion in anderen Foren um die Umrüstung der Waffen erinnere war das für den Waffenbesitzer schon wichtig.

    Da hab ich viel geschrieben und andere haben sicher auch Punkte, da drückt der Schuh auch, nur woanders.

    Wenn es den Sport betrifft sollte man es auch sagen.

    Ich hatte es mir verkniffen, das so zu schreiben, aber besser hätte ich es nicht beschreiben können.

    Bei uns im Verein haben viele den Schwerbehindertenausweis mit dem "G".

    Alleine schon wegen den Vergütungen und da musst du beim Arzt nicht mal drum betteln.

    Da haben wir wieder Regeln eines Landes oder auch nur einer Behörde/Person die dann wieder als Beispiel für Alle herhalten müssen.

    Ich hab noch nichts davon gemerkt, dass Betablocker was bringen. Vielleicht wenn die ein Gesunder schluckt.

    Auf das will gelernt sein, das soll ja wissenschaftlich begleitet worden sein.

    poolbaucenter geht ja von genau dieser Annahme aus:

    Ein kerngesunder und körperlicher topfitter 80jähriger (Wer kennt sie nicht?) führt das Versorgungsamt an der Nase herum, um einen Schwerbehindertenausweis inklusive Merkzeichen G oder besser noch aG zu ermogeln und besticht dann noch einen Arzt, damit der ihm ohne medizinische Notwendigkeit Betablocker verschreibt.

    Der Schwerbehindertenausweis wird schon seit Jahrzehnten nicht mehr schon bei einer Schwangerschaft ausgestellt und auf den Zusatz G oder aG mit Parkplatz vor der Haustür, würden die meisten mit Anspruch darauf gerne verzichten, wenn die Behinderung wegfallen würde.

    Wenn ich mich noch an manche Sportgruppen von früher erinnere waren oft die Älteren und auch Leute mit Einschränkungen wesentlich intensiver dabei als die sogenannten jüngeren Gesunden.

    Meine Aussage bezog sich auf das Handeln der Verbände. Verbesserungen? Welche sollen das gewesen sein?

    Statt zwei Waffen über Verein und eine über Verband, kam die gelbe WBK, halbautomatische LW mit mehr als zwei Patronen wurden wieder erlaubt, später sogar wieder in militärischen Outfi , das Bedürfnisprinzip erlaubte insgesamt mehr Waffen als sich die Schützen vor 1972 leisteten.


    Aber aktuell muss man die Verbände in die Pflicht nehmen. So eine Chance kommt nicht so schnell wieder.

    Was wäre die wichtigen Forderungen an die Sportverbände?

    Einige der Verschärfungen sind damals von den Jägerschaften (DJV und LJVs) selbst gewollt gewesen, im schlechtesten Sankt-Florians-Prinzip, wo man lieber gleich selbst das Haus der anderen anzündet.

    Wenn ich mich noch an Beiträge in Jagd Zeitschriften und offizielle Versammlungen der Jägerschaft erinnere haben wir einen recht großen Teil der Jägerschaft zu verdanken. Wilderei war damals ein Problem. Für sie selbst waren die Einschränkungen erträglich. Die auf dem Land gebräuchlichen KK waren als abgesägte HA gerne genutzte Deliktswaffen. Was musste es damals auch in jedem Kaff eine Poststelle oder Bankfiliale geben. Die Schützen waren zu der Zeit was die Anzahl der Waffen betraf vielleicht zu bescheiden.

    Mit der Fassung 1976 wurden dann noch einige Unklarheiten, wie Vorderladerrevolver und führen von 4mm Waffen geklärt.

    Geronimo
    16. Dezember 2009 um 15:07

    Das solltest du am besten mal dem DSB erklären.

    Auszug aus der Ausschreibung des letzten Bundeskönigsschießens:
    2.4 Körperbehinderten Teilnehmer ist die Verwendung von Rollstuhl/Hocker und/oder Federbock bzw. anderer zugelassener Hilfsmittel gem. gültiger Sportordnung gemäß ihrer Klassifizierung erlaubt.

    Auch noch bei anderen Anlässen?

    Da schreiben wir hier schon mehr als 10 Jahre über Inklusion und so wichtige Begriffe und dann kommen solche Beiträge.


    Mir erscheint das so als würde alles beim alten bleiben, so wie seit Anfang der 70er Jahre.

    Das hat immerhin die ersten 30 Jahre für den Sportschützen überwiegend Verbesserungen gebracht und in den folgenden Jahren vielleicht doch einige Verschärfungen verhindert oder abgemildert. Möge man mir nachsehen daß ich mich auf den Schießsport beschränke.

    Für Walther sind die Sportschützen allerdings eher eine Nebensparte. Das Geld wird hier mit Großaufträgen für staatliche Institutionen wie Polizei oder Militär verdient. Letztes Jahr gab es einen Auftrag über 4.500 Pistolen für die Polizei.

    Was kostet dann eine Pistole, auch mit Reservemagazin wenn vorgesehen?

    Gemeint ist hier die Pistole im Kasten wie sie dann auch im Zivilmarkt verkauft wird.

    Mag sein daß der Zivilmarkt die kleinere Sparte ist, er ist aber möglicherweise noch größer als das Geschäft einzelner Mitbewerber die nur den Zivilmarkt beliefern.

    Oft ist ja erst die Militär- Behördenwaffe die Basis für die sportliche Verwendung, AR 15, AK 47, Glock...und ein nicht unattraktives Zivilgeschäft auch für Mitbewerber.

    Wenn ich so 30/35 Jahre zurückdenke, damals spielte Walther keine Rolle.

    Bei den Langwaffen vielleicht, aber mit der GSP, OSP einer neuen Sportpistole in der Entwicklung und damals noch mit CO 2 bei der LP waren die auch nicht gerade hinten dran.

    Das KK 500 ist sicher ein Erfolg geworden, das war aber auch nicht als Einsteigerwaffe gedacht, so zumindest der Vertrieb bei der Vorstellung. Warum soll man so einen Erfolg nicht verwerten.

    Daher verstehe ich es schon, dass man sich für die Schiene Grundservice beim Händler und erst ab einer gewissen Stufe im Werk entschieden hat.

    Das würden Mitbewerber vermutlich auch machen müssen wenn ihr Geschäft den Umfang hätte.

    Wie machen das die Besitzer von Waffen aus der oberen Kategorie, mal schnell in die Schweiz zum Büchsenmacher ist doch recht aufwendig?

    Der Vertrieb gewinnt die Kunden, der Service hält sie.

    Liegt es nur Hersteller wenn die Händler nichts taugen?

    Natürlich sollte dann auch der Vertrieb bei Bedarf angepasst werden. Wenn dann als Folge mancher "Schlafzimmerhändler" mit besten Preisen nicht mehr beliefert wird werden die hohen Preise beklagt.

    viele sagen auch, dass es an der "Atmosphäre" liegt...Kommentator/Moderator, Publikum, Hintergrundgeräusche

    An allem was andere Wettbewerbe wie die Bundesliga attraktiv macht?

    Richtig gearscht sind wir Schützen vom WSB (und auch des RSB).
    Wir schießen auch unsere LM in Dortmund.
    Da ist es sehr schwierig die Quali für die DM zu schaffen.

    Sind die Limitzahlen für eine DM wirklich so anspruchsvoll?

    Landesmeisterschaften vergleichen. Ist schließlich die DM, und das ist der höchste Wettkampf für Auflage, der möglich ist.

    Das braucht keine weitere Erklärung.

    Was ein Problem ist, das ist KK. Da gibt es zu viele verschiedene Stände in Deutschland, Wind und Licht sind da schon sehr verschieden. Aber leider nicht lösbar.

    Wie in allen anderen Disziplinen auf derartigen Ständen sogar im Ausland.