Beiträge von Hansaxel

    Es ist gar nicht gesagt, dass die Messerattacken tatsächlich soviel zugenommen haben, ich habe sogar den starken Verdacht, dass es in den 1950er und 1960er Jahren deutlich schlimmer war. Aber damals wurde darüber eben nicht mit derartigen Schlagzeilen der Presse sensationalistisch berichtet, das war eine ganz normale Begleiterscheinung jeder Dorfkirmes: ab 24:00 Uhr Tanz in den Morgen, Belästigung der Jungfrauen, Messerstecherei. Dafür brauchte man im Übrigen auch keine (damaligen) Gastarbeiter, das schafften die Burschen mit Unterstützung derer aus dem verfeindeten Nachbarort auch ganz allein.

    Was die Häufigkeit betrifft stimme ich Dir zu, mag sein dass man früher aufgehört hat. Über sexuelle Delikte hat man einfach nicht gesprochen. Mit den Ausländern war das mehr regional beschränkt und nicht Sache für unserer Behörden.

    Ein alter und sehr weiser Mann (wenn auch eine Romanfigur), Dr. Siri Paiboon, sagte: "Vergiss den Planeten, rette den Garten"

    Mit "wir" ist jeder Einzelne für sich gemeint. Wenn jeder auf seinem kleinen Gebiet nach seinen Vorstellungen effektiv "seinen Garten" beackert, dann wird es überall schön bunt.

    Dann darf ich sogar mit Licht......

    Aber ich fahre bei dem Wetter lieber Motorrad, in Tirol wo die Freunde mit den lauten Tröten nicht mehr dürfen.

    Bei uns hat der Breitensport den meisten Zuwachs bekommen.

    Wo ist da das Problem?

    Eine systematische Auswahl wie es früher in straffer geführten Staaten gab, will doch niemand (zumindest für sich und seine Kinder)

    "die Überalterung der Vereine" .

    Der TSB sieht das ganze anders und präsentiert immer seine tollen Zahlen.

    Nur leider ist das ein riesen Fake. Durch den enormen Zuwachs an jungen Bogenschützen wird der Altersdurchschnitt extrem nach unten gedrückt.

    Wo ist da das Problem, ist ein Auflageschütze erstrebenswerter?

    Der Verband hat die Bogenschützen nun muss er auch mit ihnen leben.

    Gibt's da nachprüfbare Zahlen, oder sind das wieder geglaubte Meinungen und darauf basierende logische Schlüsse?

    Mit welchen neuen (?) Wegen können wir unser Hobby und unseren Sport (was nicht das Selbe sein muss!) weiter voranbringen, damit uns die Politik nicht in die Parade fahren kann?

    Wer ist denn "wir",die User hier im Einhornforum oder auch die User in anderen Waffenforen deren dortige Sprüche hier nicht immer geteilt werden. Carcano hat da schon deutlicher geschrien.

    Motorradfahrer dürfen sich von anderen Motorradfahrern distanzieren, bei den Waffenbesitzern scheint das anders.


    Die erste Frage ist, was brauchen wir eigentlich am Wichtigsten - oder brauchen wir von allem etwas:
    - Leistungssport
    - Breitensport
    - Tradition
    - sonstwas, was ich vergessen habe

    Über die Tradition konnten wir ja zuletzt einiges lesen. Selbst wenn das Sauerland da eine Hochburg ist, bin ich überzeugt dass die Traditionalisten sich auch in anderen Regionen sich selbst besser um ihre Belange kümmern können?

    Das ist schon mal eine Baustelle weniger.

    Jeder Schütze der auf dem Niveau einer DM schießt, gibt im Jahr mind. 1000€ für sein Hobby aus. Ich liege so bei 3500€ pro Jahr.

    Aus Ballermanns Stammtischwahrheiten.

    Ab 10 000 ist dann ein Treppchen Platz sicher?

    Wer sparen muss kann ja Golf spielen oder zum Skifahren gehen.

    Es soll auch heute noch Leute geben die wie früher einfach nur trainieren.

    Ich halte diesen Modus das man automatisch (es sei den das man sich ausdrücklich dagegen Entschieden hat) bei erreichen der Limitzahlen weitergemeldet wird für Schwachsinn, .....

    Wie kann man auch eine Regelung aus dem Sport für Schützen einfach so übernehmen.

    Teilnahmeberechtigung – Einzelschützen Sartberechtigung für EU-Bürger / Ausländische Sportler


    Warum dürfen diese Sportler nicht gleichzeitig an (nationalen) Meisterschaften ihres Heimatlandes und in Deutschland teilnehmen ? Was ist der Sinn einer solchen Regelung, kann mir das jemand erklären ?

    Isso, dazu nicht mal ein Alleinstellungsmerkmal für die Schützen.

    Aber die schießen doch gar nicht nach Sportordnung.

    Und sind trotzdem noch nicht ausgestorben.

    Vielleicht macht diese deutliche Trennung für sie vieles einfacher. Die müssen dann nicht darauf achten dass Sport, Tradition und Mitläufer ausreichend gewürdigt werden.

    Könnte es am Ende nicht so sein dass der hier gepredigte frühe Einstieg mit möglichst dicken Kalibern nicht die einzige Lösung ist.

    Ihr habt euch eure Gedanken gemacht über den Einstieg und eure Erfahrungen. Ich denke in erster Linie kommt es doch darauf an, was will der Jugendliche, was hat er für Vorstellungen und wie unterstütze ich ihn dabei. was ist machbar was nicht. Wenn ich als Trainer dann mir mein Bild darüber gemacht habe, versuche ich doch den Jugendlichen dort hin zu führen. Wenn ich nicht ganz den Wunsch oder der Vorstellung des Jugendlichen erfüllen kann, weil die Voraussetzungen fehlen, versuche ich doch den Jugendlichen durch Gespräche dort hinzubewegen das was ich anbiete, für ihn das Beste ist. Das zeigen doch dann auch für ihn die Ergebnisse. Ich weiß nicht wie es bei euch war als Kind, ich habe vier oder fünf Sportarten probiert.

    Wir wussten das dort nach Regeln geschossen wird und nicht mit Spezln hinterm Haus auf Dosen oder sonst was.

    Mit ende 20 bin ich durch Kollegen zum Schießsport gekommen. Leider zu spät um noch große Ergebnisse zu erreichen. Es fehlten auch die Trainer die es einen beibringen konnten.

    In dem Alter könnte man sich selbst nach einem geeigneten Verein umschauen. Bei Fußballern ist das üblich.