Beiträge von Hansaxel

    Dazu müsste man dem Schützenmeister beweisen können, dass er verantwortlich gewesen sei.

    Das muss nicht zwingend der Schützenmeister sein, spätestens das Gericht wird einen Verantwortlichen finden.

    So einfach ist das rechtlich nicht, schon gar nicht, wenn keine Vorsätzlichkeit vorliegt.

    Auch wenn es sich um Fahrlässigkeit handelt kann das eine Haftung begründen.

    Zudem ist in modernen Vereinsstatuten die Haftung der Mitglieder ausgeschlossen.

    Selten wirksam für strafbare Handlungen oder Unterlassungen.

    Es war dann nur länger langweilig….., auch mit stundenlangen Tennismatches konnte ich nix anfangen. Formel 1 ist da auch nicht viel besser. Für einen Fan, sicher was großartiges und jedem gegönnt.

    Du warst offensichtlich dabei oder kannst Dir es denken wie Du es brauchst.

    Jedenfalls hatten die Ubertragungen ihre nicht unbedeutenden Zuschauer.

    Heute gibt es aber viele Möglichkeiten an die Öffentlichkeit zu gehen. Wenn ich mir die Schützenkanäle auf YouTube ansehe, dann sehe ich viel Aufwand und leider wenig Reichweite.

    Vielleicht liegt es doch am Interesse.

    Beispiel https://www.youtube.com/live/KbW8zExLP9M?si=bR0yIICZCiUvVnx1, die Virnsberger Schützen machen das gut.

    Dann ist ja alles gut.

    Ich mach mal Werbung, Anschauen, Abo und Like da lassen, die haben es verdient😀.

    Zumindest ist das alles erklärende/entschuldigende Grinsemännchen angehängt.

    Einer der größten Unterschiede zwischen dem von hier genannten TSV und den meisten Schützenvereinen ist, neben Wertschätzung für Ehrenamtler, dass diese dort im Rahmen des Übungsleiterfreibetrags Geld bekommen. Bei Schützenvereinen muss der Trainer oft noch Geld mitbringen. Da wird dann erwartet, dass der Jugendtrainer mit dem eigenen Auto die Kids zu Wettkämpfen fährt. Mit etwas Glück gibt's einen Spritkostenzuschuss.

    Einzelne positive Beispiele finden sich da sowohl bei Sportlern und auch bei Schützen.

    Die Realität ist, dass viele Schützenvereine geistig noch in den 1970ern hängen und sich nicht als Sportverein begreifen. Kann man so machen, darf sich dann aber nicht beschweren, wenn dieser Verein dann über kurz oder lang ausstirbt.

    Wen wundert es, wenn ernsthaftes schießen erst bei Auflage stattfindet?

    Beispiel Ballkids (Fußball 4 - 5 Jahre):

    Jede Woche sind vier (!) Übungsleiter da, die mit rund 20 Kindern trainieren. Neben den rein fachlichen Trainerschein haben alle zusätzliche Qualifikationen im Bereich Pädagogik und speziell für den Umgang mit Kindern. Die Trainings sind dementsprechend altersgerecht aufgebaut und auch der überfachliche Teil kommt nicht zu kurz. Kids und Eltern fühlen sich hier sehr wohl.

    Bei anderen ist immer alles besser.

    Toll wenn ein Verein auf unbegrenzte Ressourcen zurückgreifen kann, vermutlich noch ehrenamtliche Kräfte mit Beiträgen die auch von Normalverdienern bezahlt werden können.

    Und wie läuft es in vielen Schützenvereinen?

    Die leben in der Realität, und beklagen sich dass ihre Jugendbetreuer zum Erwerb der Jubali genötigt werden während die Fußballer den wählen können der sich nicht rechtzeitig drückt.

    Das sieht man in diesem Training sehr schön.

    An welchen Training sieht man was?

    Unsere Tochter ist beim Kinderturnen und beim Fußball. Da ist es völlig normal, dass immer, ich wiederhole: immer, mindestens ein entsprechend qualifizierter Trainer/Übungsleiter anwesend. Hat keiner mit entsprechender Qualifikation Zeit, entfällt das Training.

    Und wie ist im Schützenverein? Ja, im Schützenverein stellt solche Selbstverständlichkeiten wieder ein mittelprächtiges Drama dar.

    Vorgeschrieben ist eine Ausbildung bei den Anderen aber nicht.

    Ein Beispiel, warum Dynamik vielleicht auch nicht alles ist: Radrennen. Wobei die Dynamik in diesem Sport dann auch wieder irgendwie halb statisch ist. Ein Batzen Fleisch, gemischt mit viel Carbon und Speichen rollt über die Straße und an ein paar Stellen, alle paar Stunden versucht einer auszureißen whow, yeah...... Ich kenne einen einzigen Menschen der sich im Fernsehen Radrennen ansieht - und der ist auch Radrennfahrer.

    Manche sind halt noch jung und erinnern sich nicht mehr an die Zeiten als die Tour de France täglich mehrere Stunden live übertragen wurde.

    Zu #140

    Nach meinem dafürhalten ist so ein Einzeiler Provokation, und einer Antwort nicht lohnend.

    Niemand muss antworten.

    Über die Gründe, warum der Schießsport nicht Publikumsinteressant ist, fand im Forum schon öfter ein Meinungsaustausch statt. Zuletzt ging es da um Pauken und Trompeten, oder waren es Rasseln? Ist aber egal, denn auch in dieser Verbindung kann man kein Volk unterhalten. Nicht umsonst rennen Woche für Woche Tausende ins Fußballstadion oder in die Biathlon-Arena.

    Mehr Zeilen aber auch kein Aussage.woll

    Nur was können wir machen, um unseren Sport einer größeren Anzahl von Bürgen näher zu bringen.

    Müssen wir uns für alles verantwortlich sehen, reicht es nicht wenn wir uns um uns selbst kümmern.

    Wie ist es denn in anderen Ländern?

    Teilweise auch nicht besser.

    Ich widerspreche allerdings der hier vorgetragenen Meinung #***, dass der Schießsport von der olympischen Bildfläche verschwindet. Einige Nationen sind mittlerweile sehr Erfolgreich geworden und haben dazu noch Weltweit sehr großen Einfluss. Da wird man wohl nicht auf diese Goldmedallien verzichten wolen.

    Eine Meinung, auch erfolgreiche Nationen können in nachrückenden attraktiveren Erfolg haben.

    Was bringt es eigentlich wenn man als Anfänger große Summen investiert und nach 2 Jahren das Handtuch wirft?

    Kleine Summe wäre in diesem Fall genauso fürn Ar.....

    Man kann es sich leisten, wobei natürlich bei Auflage die Ausrüstung eine größere Rolle spielt.

    Wir hatten auch einen Neuling im Verein der über 5.000,-- Euro in Gewehr und Ausrüstung gesteckt hat, sich Videos und Online-Seminare zum Thema antat und trotzdem nur auf 306 Ringe kam. Er hat keine Anregungen von Kameraden angenommen mal etwas an seiner Einstellung zu überprüfen da er alles so mache wie von "Profis" empfohlen wurde. Ein älterer Schütze hat ihn mal zu einem Vergleich aufgefordert, er mit seinem alten FWB 300 in "Straßenklamotten" gegen ihn mit der Profiausrüstung. Der Herausforderer hat mit 299,7 gegen 303,9 verloren aber das lag ja nur an der Ausrüstung. Als "Profi" hat der Ältere mit seiner Anschütz und Jacke bei der letzten KM 313,9 geschossen.

    303,9 sind jetzt für einen Könner auch allkeine besondere Leistung.

    Ausrüstung ist gut - schießen können ist aber Voraussetzung für gute Ergebnisse.

    Nichts neues, jeder fängt mal an, am Willen weiter zu kommen wenn es anstrengend wird fehlt es vielen.

    Was ich damit sagen will: Nutze die Vereinswaffen bis du damit konstant 300 Ringe bringst und schau dann nach einer eigenen Waffe, sie kann ruhig gebraucht sein.

    Warum gerade 300?

    Glaubst du das wirklich?

    Ich vertraue darauf, das beruht auf Erfahrungen aus der Vergangenheit.

    Glauben dürfen gerne andere.

    Regelungen in den höheren Ebenen dienen doch meist dazu sich unangreifbar zu machen.

    Was Du im ersten Satz noch bestreitest.

    Die negative Einstellung scheint Charaktermerkmal der Schützen zu sein.

    Es ist sicher sinnvoller wenn man einmal von Fachleuten eine Richtlinie erstellen lässt als sich in jedem Verein etwas gut gemeintes zu basteln.

    Die höheren Ebenen sind genau dafür da.

    Mit dem Verweis auf er/sie/es hätte sich doch an die Regeln halten müssen und im Führungszeugnis stand auch nichts, kann man die Hände weiter in Unschuld waschen. Wenn es Versäumnisse gab, dann stehen die Mitschuldigen fest.

    Richtig, zumindest kann dann niemand mehr behaupten nicht gewusst zu haben was selbstverständlich sein sollte.


    Früher war es nur anders bescheiden. Genau dort, wo die größte Betroffenheit und Schockierheit geheuchelt wird, dort werden doch die dicksten Regularien aufgesetzt.

    Für Organisationen im weiteren trifft das zu.