Beiträge von Snowpatrol

    ;) Gut Schuss :peaceful:

    hab ich mir schon verdenken können.. :amused:

    Naja, das war durchaus auch mein erster Gedanke aber Vermutungen ohne gemachte Erfahrungen (mit dem gleichen Pistolenmodell!!!) in der Praxis sind oft nicht hilfreich. Denn es ging um ähnliche Beobachtungen von GSP500-Besitzern und damit um echte eigene Erfahrung. Du lagst zwar mit deiner Vermutung richtig (wie ich auch), Gewissheit brachte aber nur die Untersuchung im Werk. Du hättest (wie ich auch) aber auch total daneben liegen können, denn Mike Pries sagte mir am Anfang dass er das nicht aus der Ferne beurteilen könne und dazu den Abzug brauche. Und wenn der das nicht kann, wer dann? Du und ich sicherlich nicht. ;)

    Moin,

    hat jemand schon mal länger (mindestens 45 Minuten) draußen bei um die 0°C mit der GSP500 geschossen und Veränderungen am Abzugsverhalten festgestellt?

    So, Problem gelöst. Ich hatte den Triggerstop im Vereinsraum bei etwa 21°C sehr knackig eingestellt, d.h. nach Auslösen sofort Stop (Weg vielleicht ca. 0,2mm). Dadurch, dass sich bei Kälte die verschiedenen Materialien, insbesondere das Alu, unterschiedlich schnell zusammenziehen, hat es dann Probleme beim Auslösen gegeben (es waren draußen um die 0°C, auf einem Indoorschießstand bei ca. 16°C gab es keine Veränderungen). Jetzt hat er ca. 1mm. Ich merke so gut wie keinen Unterschied und es funktioniert auch bei klirrender Kälte.

    Sehr kompetente, schnelle, unkomplizierte und freundliche Hilfe hat es bei Walther von Mike Pries gegeben. Das war wirklich top und spricht einfach für Walther mit einem Full-Service hier in Deutschland. Das war auch eines meiner Kaufargumente pro Walther und gegen Pardini, Morini oder Match Guns. Ich weiß nicht, wie das bei denen ausgegangen wäre und wie lange das gedauert hätte. Bewährt hat sich dabei auch die entnehmbare Abzugsgruppe: Walther schickt den Tauschabzug und man selbst schickt nach Erhalt den eigenen Abzug ein. Kein teurer Waffenversand - alles gut!

    Vor Ort vermessen?

    Ja. Ich hatte zwar schon 3 Maßgriffe (Steyr LP10, Hämmerli 280, Match Guns MG5E) von ihm, aber die sind nicht zu 100% übertragbar. Der sichere Weg ist immer das Ausmessen vor Ort. Bei dem hier ist er ans Limit des Machbaren gegangen, was die Länge der Handkantenauflage nach hinten angeht. Das Ausreizen des Limits kriegt man mit Übertragen nicht hin.

    ich würde nie durchziehen , wenn einmal druckpunkt überwunden ist halten und wieder in ausgangstellung

    Lass doch mal bitte deine Binsenweisheiten. Du hast mangels eigener GSP500 (gem. deiner Auflistung) doch gar keine Ahnung, worauf ich hinaus will.

    Und zum 2. Mal: es geht um GSP500-spezifische Eigenheiten - nicht um Binsen der Technik des Abziehens. Außerdem ist ein Triggerstop dazu da, genau das für dich zu erledigen, was du offenbar manuell versuchst zu erreichen: die Bewegung des Abzuges unmittelbar nach Überwinden des Druckpunktgewichts (und damit Auslösen des Schusses) zu stoppen. Täte er das nicht, könnte das Durchfallen des Züngels nach hinten eine ungewollte Microbewegung der Waffe ausführen während die Kugel noch im Lauf ist.

    Unser Stand ist im freien. Wenn ich mit der GSP trainiere, dann immer knapp 1h - 1h 30min. Ich habe für mich hier keinen merklichen Unterschied ab einem Zeitpunkt X merken können.

    Wie hast du den Triggerstop eingestellt? Sehr knapp (Stop sofort nach Überwinden Druckpunkt) oder eher mit einem Weg bis zum Beginn des Stops?

    Moin,

    hier ist alles gesagt:

    Jader35
    3. Juli 2022 um 21:58

    Ich darf dabei insbesondere auf Post #40 verweisen.

    ja sicher ...alles Physik.. :coffee: ..jede Materie je nach Temperatur, Feuchte ,Druck usw bewegt sich ...mal gut mal schlecht , man muss sich immer an den Gegebenheiten anpassen ..darum notieren alle in den Heftchen...um immer wenn möglich den 10 zu treffen..

    :peaceful:

    Es geht um die GSP500 und selbst gemachte Erfahrungen mit ihrem Abzug bei um die 0°C - nicht um Binsenweisheiten... Sorry...

    .... der eine Steilvorlage für die Verschärfung des Waffenrechts darstellt. Ob uns das gefällt oder nicht.

    Warum soll das ausgerechnet eine Steilvorlage sein? So sieht es Frau Faeser - und vielleicht der dumme, waffenrechtsunbedarfte und oberflächliche Wähler.

    Zugegeben, von denen gibt es dank unseres tollen Bildungssystems mittlerweile genug.

    Aber politisch gesehen (Siehe Stellungnahmen FDP u. CDU) ist das total durchsichtig. Frau Faeser braucht endlich mal Erfolge - hat sich ja auch dumm genug angestellt. Da wird das medial inszenierte Hochnehmen einer völlig verwirrten und irren Rentnergang als "willkommener" Anlass genommen, um Symbolpolitik gepaart mit der Verfolgung egoistischer politischer Ziele (Wahl zur Ministerpräsidentin in Hessen) auf dem Rücken von Sportschützen und sonstigen legalen Waffenbesitzern auszutragen. Niemand will Reichsbürger und sonstige Extremisten - aber genauso will niemand Symbolpolitik und egoistische Politiker, die letztlich damit nur den Wähler betrügen. Also: schreibt an eure Wahlkreisabgeordneten!

    ja das könnte stimmen, da wurden Serien auch noch mit links geschossen, fand aber keinen Zuspruch.

    Daran kann ich mich nicht erinnern, aber ziemlich genau daran, dass die GK-Disziplin (damals offen von .32 bis .45) auf einzelne Kaliber aufgeteilt wurde. Demnach müssten in der damals neuen Sportordnung von 1992 auch die noch heute gültigen Nummern gestanden haben.

    Na hoffentlich nicht.
    Eine Unterstützung extremistischer Parteien braucht das Schützenwesen nicht und sollte es auch tunlichst vermeiden - und zwar sowohl das traditionelle wie das sportliche.

    Carcano

    Mal völlig wertneutral: zunächst einmal sind es beides in erster Linie auch demokratisch gewählte Parteien - ob man will oder nicht!

    Und jetzt wertend: das, was du als extremistisch bezeichnest (dem ich in Teilen durchaus folgen kann), ist vor allem das, was uns unsere Medien als Ausschnitt dieser Parteien präsentieren. Im Übrigen hänge ich keiner dieser Parteien an - ich stelle nur fest.

    Bei anderen Sportarten würde man sich freuen dass die eigene Sportart dort vertreten ist, der Schütze sieht nur Probleme.

    Das ist lediglich deine Interpretation meines Beitrages. Aber da du die Probleme schon ansprichst: mit dem nichtssagend aber politisch korrekt formulierten Ziel bleibt ja völlig offen, was die tatsächliche Zielrichtung ist und ob nicht andere Richtungen unseres Sports damit unterdrückt werden...

    Interessant ist die Kommentierung auf der DSB-Seite bzgl. des parteiübergreifenden Charakters dieses Kreises:

    "...dass es ein Gremium über die Parteigrenzen hinaus ist, ca. 50 Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU, SPD, Grünen und der FDP sind bereits Mitglied...". Ich zähle da jetzt nur vier von sechs im BT vertretenen Parteien... Sind die anderen auch gefragt worden? Überhaupt würde mich mal die Verteilung der Zugehörigkeiten zu den Parteien innerhalb dieses Kreises interessieren. Kennt jemand die Mitgliederliste bzw. hat einen Link dazu gefunden?