Beiträge von Parallax

    Habe kürzlich bei uns zwei Meyton PLT2 in die Anlage integriert:

    https://meyton.info/en/product/plt2-precision-laser-target/

    OEM ist Schneider Messtechnik https://www.plt2.de/, angereichert mit dem Meyton Rahmen-Server, d.h. Du arbeitest mit dem Rahmen genauso wie mit einem Black Magic. Stromversorgung erfolgt angenehmerweise über PoE (also übers Ethernet-Kabel, entweder von einem PoE-fähigen Switch oder per mitgeliefertem PoE-Injektor).

    Das System ist kompatibel mit allen UIPM-konformen Lasern (15,6ms Pulslänge).

    Nur ohne Verein, der Mitglied in den entsprechenden Verbänden ist, ist das Einzelmitglied des Vereins auch nicht Mitglied in den Verbänden.(zumindest beim DSB so) Hätte somit auch kein Anrecht mehr auf die Lizenzen/diese zu besitzen

    Wo steht das? Im Qualifizierungsplan des DSB jedenfalls nicht. Dort ist die Mitgliedschaft nur Voraussetzung zur Zulassung zur Ausbildung. In den diversen Kapiteln "Lizenzentzug" ist auch nichts dergleichen als Begründung auffindbar.

    ist EINMAL im Monat mit EINER Überkontingentwaffe zu schießen viel

    Singulär betrachtet nicht. Jetzt wohnste doof und Behörde fordert 12/18. Du hast 4 ÜK-Waffen. Dein Verein bietet einmal pro Woche Training an. Du bist froh das Du überhaupt einen Verein für heiße Gase in Deiner Diaspora in akzeptabler Entfernung gefunden hast. Du bist berufstätig und kannst halt nicht jeden angebotenen Trainingsabend. Einen Kalendermonat kannst Du gar nicht weil $GRÜNDE. Macht 4*18=72 Termine nötig, bei 50 theoretisch angebotenen Trainingsabenden die noch durch Feiertage und andere Ausreden zusätzlich dezimiert werden. Achja, und das ist dann nur zur Erfüllung von formellen Anforderungen, noch nicht zum sportlich sinnvollen Training mit Focus auf bestimmte Waffen und Disziplinen in bestimmten Zeiträumen zur Vorbereitung auf verschieden Wettkampfsaisons.

    Ja, Extremfall, aber was man so liest nicht weit hergeholt.

    Achja... und jedem dauerbesoffenen Vollhonk-Grundi hat man damals beim Bund ein scharfes Vollauto-G3 beim Wachdienst in die Hand gedrückt und damit rumlaufen und in manchen Fällen auch achtlos rumfuchteln lassen. Auf mich wurde ein solches damals auch mal "aus Scherz" von so einem Vollpfosten gerichtet beim allgemeinen Massen-Verlassen der Kaserne Freitags bei Dienstschluß. Haben viele mitbekommen. Konsequenzen? Keine. Und ich war damals zu perplex und zu wenig sensibilisiert um es zu melden. Wage aber zu bezweifeln das es großartig Konsequenzen gegeben hätte. Als genau dieser Vollhorst dann aber mal beim Wachdienst im tiefen Winter eine 7.x62x51 auf Kasernenstreife "verloren" hat, war die Kaserne dann Freitags Nachmittags für mehrere Stunden im Lockdown bis die Patrone gefunden wurde. Schwierig, bei 20cm Schneedecke.

    Und denen man damals ohne mit der Wimper zu zucken mit ein paar warmen Worte hat mit scharfen P1/G3 etc. rumlaufen lassen (auch in der Öffentlichkeit - schonmal im Mediamarkt mitm G3 aufm Rücken CDs gestöbert? War lustig!) - die sehen sich heute dem WaffG unterworfen mit immer kruder werdenden verzweifelten Versuchen der Politik sozialen Problemen über rechtliche Regulation beizubekommen (mit Primärziel Lufthoheit über den Wählerstammtischen, nicht effektive und zielführende Arbeit).

    </rant>

    Die üblichen "double standards".

    Canabis wird verteufelt, aber Alkohol und Rauchen bleiben erlaubt (und staatlich ordentlich Kasse damit gemacht).

    Glückspiel wird reguliert weil hochproblematisch, aber wenns doch stattfindet auch wieder die Hand aufgehalten.

    Spritpreise sind zu teuer - aber rund €1 pro Liter sind Steuern und Abgaben.

    Jede Furzveranstaltung wird durchreguliert, aber beim Fußball wird permanent Gewalt "akzeptiert" und die Kosten vom Staat (uns allen) getragen. Zaghafte Versuche Teile der Kosten auf die Vereine abzuwälzen gestalten sich offenbar "schwierig" (politisch durchsetzbar).

    Ich als x-fach nach WaffG und LuftSiG durchleuchteter und freigestempelter Bürger darf nicht mal ein 08/15 Multitool mit Einhandöffnung führen auf dem Weg von/zu einer Veranstaltung wo ich als Techniker beschäftigt bin. Vor Ort darf ich dann aber inmitten von Horden bisweilen tätlich werdener Besoffener (Publikum) damit wieder am Gürtel rumlaufen da ich ja ein berufliches Bedürfnis dazu habe. Aber blos nicht vergessen es nach Feierabend um 3 Uhr Nachts vor der Heimfahrt in nem Koffer wegzuschließen, weil ich sonst bei ner Kontrolle schnell der schweren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit beschuldigt werden könnte und meine Zuverlässigkeit in Zweifel gezogen würde. Oma mit dem gerade gekauften Küchenprachtsäbel in der Plastiktüte läuft aber nachm Kauf durch die Altstadt ohne Konsequenzen befürchten zu müssen - der Küchensäbel is ja nich als Waffe "gedacht" (ein Multitool auch nicht, aber das is ja egal). Kannste Dir nicht ausdenken.

    Liste der kognitiven Dissonanzen kann beliebig weitergeführt werden.

    Dann schießt man eben mit den Waffen, dafür beantrag man doch das Bedürfnis, oder? 🤷‍♂️

    Je nach Kreativität der Behörde und Anzahl der Waffen kann das schnell zum Fulltimejob mutieren.

    Es gab/gibt da Behörden die erwarten mit JEDER Überkontigentwaffe 12/18 Termine pro Jahr incl. Wettbewerbe jenseits Vereinsmeisterschaft - für Bedürfniserhalt. Achja, und mehr als ein "Termin" pro Tag (z.B. mit unterschiedlichen Waffen am gleichen Tag)... zählt nich! Und es gibt Gerichte die die solcherart Forderungen für rechtmäßig und im Sinne des Gesetzes halten.

    Ergo: kommt sehr darauf an wo man wohnt inwiefern sich der kleine Privatzoo an Gerät zeitlich und finanziell leisten kann/will. Ich würde das nicht so herablassend kommentieren.

    im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung

    Das dürfte der Knackpunkt sein. Bei Egun unzweifelhaft gegeben. Bei einer privat organisierten AntisocialMedia-Gruppe wo die organisierenden Akteure nicht wirtschaftlich in dem Dunstkreis tätig sind (falls dem so ist), wäre das wohl eher schwierig zu verargumentieren. Aber Rechtsgelehrte sind sehr kreativ im taktischen Herbeireden von Sachverhalten wenns in den Kram passt. :P

    da fällt man wohl ziemlich schnell darunter, denn auf eine Gewinnerzielungsabsicht kommt es offenbar nicht an

    Diese Einschätzung bezieht sich vermutlich auf das "gewerbsmäßig". Im Gegensatz zum gesunden Menschenverstand bedarf es zum "gewerbsmäßigen Handeln" nämlich in der Tat keiner Gewinnerzielungsabsicht. Das müssen viele schmerzhaft lernen die viel privat auf Ebay/Kleinanzeigen etc. handeln um den angesammelten Privattrödel endlich mal ausm Haus zu bekommen... plötzlich interessiert sich nämlich dann das Finanzamt dafür. Ein paar Urteile dazu:

    https://www.e-recht24.de/ecommerce/1044…-ebay-verkaufen

    Da die Organisatoren der Gruppe aber den Darstellungen nach keinerlei wirtschaftlichen Interessen daran haben (geschweigedenn Gewinnerzielungsabsicht), liegt in meiner naiven Sicht der Dinge kein wirtschaftliches Handeln vor.
    Aber vielleicht gibts ja auch dazu kreative Rechtsprechung die das herbeifabuliert. :)

    Oder es wird einfach mal behauptet und dann hat man erstmal den Salat und darf sich einem entsprechenden Verfahren stellen und zu wehren versuchen.

    Wie sieht das eigentlich mit Lärm bei Kompressoren aus? Die die ich bisher "erlebt" habe waren so laut, das ich mir nicht vorstellen kann, die in einem Mehrparteienhaus laufen zu lassen - es seie denn man ist in dem Spiel "Nachbarterror" engagiert.

    Normalerweise kenne ich das nach grob gesagt: Anzahl Stände multipliziert mit Anzahl Durchgänge. Also z.B. bei 10 Ständen und 6 Lagen = 60 Starts. Bei Damen 2 2023 hat man z.B. 4 Durchgänge vorgesehen, macht 40 mögliche Starts. Jetzt haben aber die Schützen folgende Quali-Platzierungen geschossen:

    Schütze 39: 345 Ringe
    Schütze 40: 344 Ringe
    Schütze 41: 344 Ringe
    Schütze 42: 342 Ringe

    Würde man das Limit auf 344 setzen, müßte man einen 5. Durchgang (mit nur einem belegten Stand) planen. Ergo wird das Limit auf 345 gesetzt, und in der letzten Lage bleibt der letzte Stand frei. So (u.A.) kommt es bei gleichen Standkapazitäten und gleichen Anzahl Durchgängen zu jährlich unterschiedlicher Anzahl Schützen. Es gibt dabei variablen "Verschnitt" bedingt durch die konkreten Qualiergebnisse.

    Zumindest bei uns im Bezirk macht sich der Sportleiter richtig lang um es möglichst vielen möglichst recht zu machen und ihnen die Starts zu ermöglichen. Das kostet ihn viel Zeit und Mühe die Startzeiten passend manuell umzusortieren.

    Ich benutze https://www.tfa-dostmann.de/produkt/digita…oppuhr-38-2010/ bei der ich den Piezo-Summer abgeklemmt habe, wurde bisher auf Kreis- und Bezirksebene nicht angemeckert. Auf Landesebene schieße ich nur LP, da gibts eh elektronische Ziele mit Timeranzeigen. Im Zweifel hab ich aber immer eigenen Timer am Start, es wäre bizarr wenn der nicht zugelassen würde. In der Armbanduhr steckt mehr "Elektronik", ganz zu Schweigen von Smart Watches. Wurde irgendwer mal irgendwo angewiesen die Armbanduhr abzulegen?

    Update: die Puste war bei Steyr zum Service. Was wirklich genau und warum gemacht wurde bin ich mir noch unsicher und werde ich noch schriftlich (am Ösicrypt am Telefon bin ich weitgehend gescheitert) mal nachhaken. Laut Lieferschein/Telefonat Dichtungen getauscht, Druckminderer "eingestellt", Schlagfeder gegen eine "verbesserte Version" getauscht, Stabilisator eingestellt, Stabilisator-Fanghebelfeder getauscht, Einbau des "Dämpfers" (was immer auch das sein möge, mir vorliegende Explosionszeichnung kennt das Teil nicht - jedenfalls nicht unter der Teilenummer und -Namen). Was ich noch nicht verstanden habe ist, was nun für den drastischen V0 Abfall konkret gesorgt hat. Vermute mal ein Dichtungsproblem.

    Turnaround ca. 1 Woche, Kosten incl. Rückversand gerade mal €60. Kann man absolut nicht meckern. So sieht Service aus.

    Und das Ergebnis? Wieder traumhaftes Schußverhalten, Stabilisator tut seinen Job exzellent. Gestern leider nur Zeit für 20 konzentrierte Schüsse gehabt... aber gleich mal mit nem 370er Schnitt (91+94, und da hab ich ne 7 rausgezuckt). Vorher habe ich gekämpft um die 360 zu knacken. Bekomme den Eindruck das der Leistungsabfall im Training in den letzten Jahren von stabilen 365-370 auf unter 360 nicht nur an der Corona-Zeit lag...

    Zu diesem Behufe kann man sich einen Flüster-Kugelfang bauen.

    Das Problem ist nicht der Kugelfang, sondern der Schußknall. Muß ich den Nachbarn im Haus nicht erklären müssen... glaube zwar nicht das die auf die Idee kommen da nen SEK mal vorbeizuschicken (dafür kennt man sich doch gut genug), aber belästigend dürfte der Lärm sehr wohl sein.

    Update: Hab herausgefunden was mit dem Stabilisator faul ist. Der Stabilisator klinkt nicht im Fanghebel ein... Der Druck auf den Stabilisator gegen die Feder beim Spannen des Systems reicht nicht um den Stabilisator weit genug gegen die Feder unter den Fanghebel zu schieben und diesen einrasten zu lassen. Wenn ich manuell nachhelfe gehts, aber auch dann fliegt er nicht weit genug nach hinten. Hab mal bischen die Stabilisatorfeder justiert, hat aber keine merkliche Veränderung gebracht. Auch hier wieder: Sekundärproblem. Erstmal muß der Stabilisator korrekt einrasten.

    Hab übrigens noch Fotos von ner v0 Messung von 2019 gefunden - da lag die Puste noch bei 147m/s +/- 2m/s.