Da hätte wir uns heute um ein Haar bei Matze getroffen. Ich wollte nämlich eigentlich mit meiner neuen MG2 bei ihm vorbeikommen zur Griffoptimierung. Was soll ich sagen: Ich _ hab _ sie _ noch _ nicht.
Beiträge von CoolMint
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Ich habe mir gestern einen Lackpunkt auf die Visierung gemacht. Und zwar in der Höhe kurz oberhalb des Kimmengrunds. (...) Meine Hoffnung war, dass man dem Auge einen Referenzpunkt gibt, damit es besser fokussieren kann.
Das habe ich auch schon probiert und darauf gehofft, aber nach einiger Zeit aufgegeben. Erkenntnis: Mit dem Punkt ist es anstrengender als ohne, weil man letztlich zwischen Punkt und Kimmen- Oberkante wechseln muß, weil man sonst entweder nicht zielen oder nicht über den weißen Punkt den Fokus kontrollieren kann.
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Meine MG2 mag es am liebsten, wenn ich den Verschluß ganz sanft nach hinten ziehe.
Dann schlüpft die Patrone wie geschmiert rein. Zu schnell mag sie überhaupt nicht ......
Wow... Gefühlvolle Pistolenerotik...
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Kurzwaffe mit Kümmel/Korn nur mit meiner normalen Brille
Läuft das nicht unter Doping


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Hallo Uwe,
Auch wenn mir aus oben genannten Gründen die Irisblende nicht so gefällt, werde ich sie nun nehmen. Ich bin halt faul
. Jedenfalls sehe ich nun alles scharf.Alles scharf zu sehen, ist nicht automatisch besser, weil kleinste Abweichungen vom idealen Zielbild übertrieben gut sichtbar werden. Dabei sind die unwichtig. Die Aufmerksamkeit wird vom überragend wichtigen Schwerpunkt " Ausrichtung Kimme-Korn" auf die Scheibe gezogen. Damit wird die Ausrichtung Kimme- Korn schlechter und weil Winkelfehler dramatische Auswirkungen haben, gibt es heftige Ausreißer. Um die zu vermeiden, wird dann noch mehr Gewicht auf das Zielbild gelegt, was zu noch mehr Ausreißern führt. Das kann sich zu einem Teufelskreis verstärken. Ist mir auch so gegangen wie vielen Anderen auch.
Abhilfe: Weglassen der Irisblende bei LuPi. Ich schieße sogar mit beiden Augen offen ohne Abdeckung mit einer Müller Dynamik. Das muß nicht sein, aber ich verwende die Brille auch für GK. Und dabei sind die Gläser genau wie bei @HdR gegenüber der Standardauslegung auf meinen Wunsch ganz leicht in Richtung Kurzsichtigkeit verschoben. Ich hätte jetzt nicht gedacht, daß noch jemand den gleichen Trick anwendet, um den Fokus auf die Scheibe zu verhindern.
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Wie genau man anno Schnee welche Staatsbürgerschaft bekam lassen wir mal die Historiker beschreiben die auch rechtliche Dinge aus dieser Zeit verstehen.
Du / Ihr scheinst / scheint nicht sehr viel Vertrauen in das eigene Denkvermögen zu haben. Ist aber gar nicht so schwierig und nicht allzu schmerzhaft: Wer als Österreicher in den Dienst eines fremden Staates trat, verlor schon dadurch automatisch die österreichische Staatsbürgerschaft. Dazu zählte auch Bayern und dessen Militär. Das war auch noch lange nach dem Ende des WK2 der Fall und darum ein Problem für abenteuerlustige Österreicher, die bei der Legion Etrangere anheuerten und die bei ihrer Rückkehr sowohl ein Strafverfahren als auch der Verlust der Staatsbürgerschaft erwartete.
Der fragliche Herr wurde meines Wissens in DE auch nicht eingebürgert und war somit staatenlos. Das war wohl mit ein Grund, warum man ihn nach seiner Festungshaft nicht nach AT abschob bzw. abschieben konnte.
Dafür braucht man doch wirklich keinen Historiker. Es reicht ein wenig Geschichtswissen, das etwas über das Schulwissen hinausgeht. Und es ist sogar nützlich, denn als Österreicher wird man ja nicht selten recht kritisch auf diesen Herrn angesprochen. Da bin ich lieber informiert und gewappnet, als mangels Wissen in eine Büßerhaltung gedrängt zu werden, die mir nicht zukommt.
Und noch etwas: Je mehr Sachinformation von den Vorgängen zur Zeit unsere Großväter man hat, um so weniger kommt man in Versuchung, heute dem Bürger eines Nachbarlandes in einem Forum Gehässigkeiten an den Kopf zu werfen.
Man kann sich natürlich dumm stellen:
Klar kann man das. Und so bleibt nur, die vorgekaute Meinung aus der "Presse" zu verinnerlichen.
Nebenbei ist es hier nie um eine sympathische Sportschützin gegangen. Das war erst nach der "Ostmark" der Fall.
Und das hast Du jetzt davon, daß Du Deine Meinung aus "diePresse" beziehst: Während sich das Thema auf erfreuliche Weise in Richtung ungarisches SportschützInnenwesen weiter entwickelt, kaust Du weiter auf einem verstaubten Unwort herum. Ist doch schade um die Zeit.
Holla die Waldfee, mit SP einfach so draußen posen - da würd bei uns nach 1 Min 30 Sek das SEK die Fotosession beenden.

Wäre bei uns leider ähnlich.
In Ungarn würden die Männer vom SEK die Dame höflich um ein gemeinsames Selfie bitten und sich über ihren Erfolg freuen und stolz auf sie sein.
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War dann ganz schnell Deutscher und wurde ja auch mit offenen Armen von euch aufgenommen.
Entschuldige bitte, aber meines Wissens wurde der Angesprochene zum Beginn des WK1 durch seinem Eintritt in den Bayerischen Militärdienst automatisch staatenlos. Und das blieb er so weit mir bekannt auch bis zu seinem Ende, wurde also nie deutscher Staatsbürger. Dazwischen wurde er in DE verurteilt und saß in Festungshaft in Landsberg. "Mit offenen Armen" ist für mich da nicht so leicht erkennbar.
An die Macht wurde er ursprünglich nicht gewählt, sondern von den Mehrheitsparteien dazu bestimmt, die annahmen, ihn mit ihren Mehrheiten in Schach halten zu können. Ein verhängnisvoller Irrtum, wie wir heute wissen. Zu diesem Zeitpunkt (Machtergreifung) hatte die von ihm gegründete Partei nur rund 1,3% der Bevölkerung als Mitglieder...
Wie eine Diskussion über eine talentierte und sympathische Sportschützin über das Wort "Ostmark" so in schnell in nationale Animositäten abgleiten kann, ist mir ein Rätsel. Wie machst Du das?
Man muss da ja auch froh sein wenn so mancher "Einheimischer" geht. So quasi "Geh mit Gott aber geh!"
Müsste man. Könnte man.
Aber die am meisten davon reden, tun es selbst dann doch nicht.
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In Österreich bekommt man halt gerade mit, dass die Entnazifizierung nicht wirklich was gebracht hat. Da nützt es auch nicht, dass man sich in die Opferrolle wirft.
Darum weichst Du von der Opferrolle auf Humorlosigkeit als Bewältigungsstrategie aus?
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Wir trainieren auch unsere Anfänger und ebenso die erfahreneren Schützen mit bewusst "unscharfen" Scheiben (selbst gedruckte Schießscheiben, die keinen scharf abgegrenzten Spiegel haben).
Selbst gedruckt heißt, ihr habt eine brauchbare Druckvorlage mit einem kreisförmigen Verlauf? Im Verein haben wir nur meyton- Anlagen, was ausgestanzte Scheiben voraussetzt, weil man sie sonst nicht montieren kann. Ich habe angefangen, mir solche Druckvorlagen zu basteln, die einen kreisförmigen Verlauf samt Referenzmarken enthalten, damit man den Verlauf mittig auf die meyton- Scheiben kleben kann, damit auch die Messung funktioniert. Das will aber nicht so recht gelingen und ich bin unzufrieden. Vor Allem brauche ich einen Verlauf mit der richtigen Größe, so daß er dem Scheibenbild auf 10 m entspricht. Und das ist eine Sache des Probierens.
Ich wäre da für jede Information dankbar, weil ich genau mit den Verläufen und mit den klassischen Balken- und Dreiecksscheiben das Training für meine Mädels aufpeppen möchte.
Notfalls investiere ich in ein Stanzwerkzeug und lasse Scheiben auf normgerechtem Scheibenkarton drucken. Wäre jemand interessiert?
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Ihr Brüder aus der Ostmark solltet da doch noch etwas näher dran sein, oder?
Das mit der Sprache sind noch alte Bindungen aus der Zeit, als Ungarn noch zu K.u.K. Österreich gehörte. Das war ein interessantes Reich mit einer großen, korrupten und verträumten Hauptstadt, in der weltfremde, abgehobene Personen sich selbst abfeierten und ein vielsprachiges europäisches Vielvölkerreich so verwalteten, daß alle nur noch raus wollten.
Irgendwie erinnert mich das an irgendwas? Nur an was?
Das ist aber schon sehr lange her. Das war sogar noch vor der Zeit, als Deutschland zu Österreich gehörte.
Ein Freund und Schützenbruder aus Neuseeland meinte, das wäre ein echter Cracker.
Murmelchen - findet Renata großartig
Das Video vom Finale ist stark! Mir gefällt im Video besonders, wie im Finale ihre Gefühle sichtbar werden. Danke dafür.
Die Frau Renata schießt nicht nur ausgezeichnet - sie hat auch zwei Uni- Abschlüsse und ist als Chemikerin tätig.
Und sportiv- attraktiv ist sie auch noch:
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"Kilövi-e egy 200-as közepét Péni Istók 50 méterről"
Ob wohl Péni Istók aus 50m (Entfernung) die Mitte eines 200ers (Münze) herausschießen wird?
https://www.leftovercurrency.com/exchange/hunga…n-forints-coin/
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Da geht Frau ganz schnell mal wieder arbeiten... 98 Tage bei 80% Lohn daheim dann gibts nix mehr. Da lob ich mir zumindest das österreichische System.
Beschreib doch bitte mal unser österreichisches System mit den 3 Jahren. (Ich kenne es nur von der Dienstgeber- Seite.)
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Soso, Du meinst zu wissen.....in Deutschland waren es 72 Jahre früher, 1918.
Bezogen auf das Frauenwahlrecht in der Schweiz war Deutschland damit tatsächlich früher dran.
- Ein Punkt für Liane
Das erste Deutsche Wahlrecht in Frankfurt gab es 1848 und es war ein Männerwahlrecht. Das wären dann auch ein paar Jahrzehnte so bis 1918
- Ein Punkt für no.limits
Nachzulesen in der halbwegs unverdächtigen https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlrecht#Deutschland
"Die Schweiz ist neben Liechtenstein das einzige Land, in dem die Männer den Frauen das Wahlrecht in einer Volksabstimmung erteilt haben." Also freiwillig und im Vertrauen auf die Vernunft ihrer Frauen mit 2/3 Mehrheit. Finde ich eigentlich gut. In Waadt gab es das schon vorher 1959. In Appenzell aber sehr viel später.
Ebenfalls nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlrecht#Schweiz
Zur Erinnerung: Angefangen hat alles mit einem Stoßseufzer von Geronimo über die kommenden Upload- Filter. Der wird einige Forenbetreiber zu Maßnahmen zwingen, eine Infrastruktur für die Filterung von Inhalten einzurichten. Das sind genau jene Mechanismen, die eine automatische Zensur benötigt. Das sollte zu denken geben.
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Die Schweiz wird ja immer als vorbildliche Demokratie gelobt, dabei darf ruhig auch mal erwähnt werden, daß sehr sehr lange der Hälfte der Bevölkerung das Stimmrecht vorenthalten wurde.
Das Frauenstimmrecht wurde erst in den 1970er Jahren als Bundesgesetz eingeführt. In den beiden Appenzeller Kantonen dauerte es sogar noch bis 1989 bzw. 1990 und selbst da wollten die Männer die Frauen nicht wählen lassen, sie wurden durch das Bundesgesetz dazu gezwungen. Sogar einige muslimische Länder waren da schon fortschrittlicher.
Dazu ein paar erklärende Ergänzungen, wie es dazu kam:
Das Stimmrecht war ursprünglich jenen Schweizern vorbehalten, die das Land mit der Waffe verteidigten. Also durften auch längst nicht alle Schweizer Männer wählen. Der Ausweis für das Stimmrecht war ursprünglich das bewaffnete Erscheinen bei der Abstimmung. Frauen wollte man nicht in die Schlacht schicken und so erschienen sie unbewaffnet und darum ohne Stimmrecht. Das wurde im Laufe der Jahre den Gegebenheiten angepasst. Bedächtig, wie es in der Schweiz eben angegangen wird. Jetzt ist es perfekt, denke ich.
Was aber übersehen wird:
- Außerhalb der Schweiz ist das Stimmrecht auf das Wahlrecht beschränkt. Man darf sich jemanden aussuchen, von dem man sich die nächsten paar Jahre herumkommandieren läßt. Wenn einem das nicht gefällt, kann man (nach Voranmeldung und mit Genehmigung durch die Verwaltung) friedlich demonstrieren. Tatsächlich aber ist der Bürger machtlos, was zu Wut und Zorn führt, der sich dann wie bei der WAA am Ende in Prügeleien entlädt zwischen Bürgern und der Staatsmacht. Am Ende lebt man trotzdem im großen Ganzen fremdbestimmt.
- In der Schweiz wird alles, was wichtig ist, regelmäßig vom Volk selbst abgestimmt. Das Volk hat sich die wichtigen Sachentscheidungen vorbehalten, weil es sich eben NICHT blind auf das gewählte Personal verlassen will. Die Schweizer leben selbstbestimmt.
Wenn Selbstbestimmung das Merkmal einer Demokratie ist, dann haben wir nirgends außerhalb der Schweiz eine Staatsform die dem inhaltlich entspricht. So lange die Bürger es nötig haben in Bittprozessionen (=Demonstrationen wie bei er WAA) die Mächtigen darum zu bitten, doch in ihrem Sinn zu regieren, ist das keine Demokratie.
Der verstorbene Schweizer Entertainer Kurt Felix sagte einmal:
"Deutschland hat ein unglückliches Volk und glückliche Politiker,die Schweiz hat ein glückliches Volk und unglückliche Politiker"
Wie das läuft, kann man hier nachlesen: https://www.zeit.de/2012/23/A-Direkte-Demokratie/seite-2 -
Glaubst Du wirklich dass sich die Waffenbesitzer hier oder in Österreich besser gestellt werden wenn über Waffenbelange demokratisch abgestimmt würde?
Gute Frage! Es gibt tatsächlich nur ein einziges Land, in dem so etwas wirksam abgestimmt werden könnte. Eigentlich wird dort alles direkt vom Volk abgestimmt und das regelmäßig vier mal im Jahr. Auf Gemeinde, Kantons- und Bundesebene. Und die Abstimmungsresultate sind keine Empfehlung, sondern abschließend und verbindlich. Darum sind die Bürger auch interessiert und machen mit, statt nur am Stammtisch zu schimpfen. Im eigentlichen Wortsinn von Demokratie (Volksherrschaft) ist streng genommen die Schweiz also die einzige Demokratie.
In der Schweiz wurde schon über die Verlängerung des gesetzlichen Urlaubs und die Abschaffung der Wehrpflicht abgestimmt. Beides wurde stets abgelehnt. Also scheinen die Schweizer eher das Gesamtwohl des Landes im Auge zu haben als einen vordergründigen persönlichen Vorteil. Das spricht für ihr Augenmaß.
Der Waffenbesitz in der Schweiz ist überraschend liberal geregelt und die Bürger können nach dem Militärdienst für einen lächerlichen Bagatellbetrag ihr persönliches Sturmgewehr erwerben. Waffenbesitz ist also weit verbreitet. Da es in der Schweiz recht einfach möglich ist, eine Volksabstimmung zu erzwingen, wäre es für das Volk einfach, der Waffenbesitz nach belieben zu beschränken. Das tun sie aber nicht.
So gesehen beantwortet sich die Frage vielleicht dahingehend, daß nach einer Gewöhnung der Stimmberechtigten der beiden von Dir angesprochenen Länder an eine direkte Demokratie ein ähnliches Ergebnis wie in der Schweiz zu erwarten wäre. https://de.wikipedia.org/wiki/Waffengesetz_(Schweiz)#Erwerb
Die oben geschilderten Erlebnisse von Liane bei der WAA hätten in der Schweiz vermutlich anders ausgesehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Volksinitiative_(Schweiz) Man hätte einfach abgestimmt.
Und genau das ist in der Schweiz auch tatsächlich und mehrfach geschehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kernenerg…weiz#Geschichte
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Ja, der Strauß. Ich hatte damals wie heute keine gute Meinung über ihn. Er war mit seinen Wackersdorfplänen dafür verantwortlich, dass ich damals als Jugendliche auf meine erste Demo gegen die WAA ging. Die Brutalität, mit der er friedliche Demonstranten niederknüppeln ließ, lässt mich heute noch schaudern.
Ein geborener Machtmensch und begabter Redner. Ob er auch ein moralisches Leuchtfeuer war? Auf jeden Fall hat Herr Strauß niemanden kalt gelassen. Man war damals und scheint auch heute noch klar für oder gegen ihn zu sein. Dabei ist das nicht so ganz einfach, alleine schon, wenn man nur seine Aktivitäten im Bereich Luftfahrt betrachtet: Die fragwürdige Kaufentscheidung für die Starfighter (Witwenmacher) einerseits und das massive Eintreten für Airbus andererseits, das Deutschland dauerhaft eine nennenswerte Luftfahrtindustrie sichert. Ob und in wie weit dabei persönliche Vorteilsnahme im Spiel war?
Die Proteste mit der WAA haben wir sogar hier in Österreich, also auf der damaligen "Insel der Seligen" mitbekommen. Im TV gezeigt wurden besonders zu Beginn sogenannte "Autonome", die gezielt auf die Polizei losgingen, sich dabei aber hübsch in der sonst friedlichen Menge deckten. So wurde wohl damals schon für "interessante" Fernsehbilder gesorgt. Meine Eltern waren damals bestürzt über die auflodernde Gewalt und sorgten sich um die "jungen Leute, die doch gar nicht wüßten, in was sie da hineingezogen würden".
So gesehen bist Du damals mutig und offen für Deine Anliegen eingetreten. Hut ab dafür!
Und Du hattest das Glück, nicht zur Märtyrerin der Gewaltspirale zu werden. Gratulation!
Nun zurück zum Thema dieses Fadens: Heute finden ähnlich wichtige Entscheidungen weit weg in Brüssel statt und werden von einer "Kommission" vorbereitet, die nicht mal im Ansatz demokratisch legitimiert ist. Fünf mio Gegenstimmen aus dem Volk (meine war auch dabei) werden weggewischt. Alles bleibt ruhig und geht seinen gewohnten Gang.
Man hat viel dazugelernt in den Jahrzehnten seit der WAA. Man verbietet Foren und Blogs nicht einfach mittels Polizei. Man beschäftigt sie mit Verwaltung und hängt den Betreibern neue Risiken und Kosten um den Hals. So entsteht schrittweise immer mehr Selbstzensur. Und das Ganze sieht auf den ersten Blick gut aus und wird über die Medien den anständigen Bürgern als sinnvolle Maßnahme verkauft. Weiter oben sind solche Stimmen zu lesen, die alle von vernünftigen Leuten kommen, die sogar selbst in einem Forum sind und somit aktive Internet- Benutzer. Die Tragweite solcher Regelungen wird aber anscheinend nur jenen bewußt, die so etwas selbst betreiben und verantworten.
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Insb. Politik und Religion ist - gerade in der heutigen Zeit - ein vermintes Gebiet, wo schnell die Emotionen hochkochen können!
Ganz so neu sind diese Themen nicht. Loriot war in einem Gespräch mit Marianne Koch der Gesprächsführung der Gastgeberin entglitten und hatte im Fernsehen ein paar Dinge auf seine intelligente, kritische und unterhaltsame Art öffentlich gemacht.
https://youtu.be/r4BUEE05-0U?t=327
Nicht nur ist Loriot unterhaltsam und brillant. Er verhilft dem Betrachter mit seinem Humor zu einer entspannteren Sicht auf Politik und Medien, was vielleicht auch in diesem Faden jetzt ganz brauchbar sein dürfte.
Der Link zeigt auf eine passende Stelle für den Einstig. Empfehlen kann ich aber das gesamte Gespräch zur Unterhaltung, Entspannung und als Anregung zum Nachdenken.
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Lieber Gott, was ist denn das auf einmal für eim durchgeknallter AfD-Unflat hier? Ist irgendwo das geistige Rückhaltebecken gebrochen und ergießt sich jetzt hier, anstatt ins braun-blaue Forum?
Admin: bitte einschreiten. Danke.Ich mag mich irren und etwas übersehen haben aber ich kann in diesem Faden bis jetzt keine Parteiwerbung oder parteipolitische Ausrichtung erkennen. Einzig in einem verlinkten YouTube- Video aus dem deutschen Bundestag stellt ein gewählter Abgeordneter einige Sachfragen. Beantwortet werden sie vom beigezogenen Fachmann aus meiner Sicht klar, sachlich und unparteiisch. Bis jetzt finde ich weder am Inhalt noch an der Wortwahl etwas, woran sich jemand stören könnte.
So wie ich das einschätze, gehört der fragende Abgeordnete zu einer von Dir nicht nicht gewählten Partei, was Dir gegen den Strich geht und Dich öffentlich losschimpfen und nach Zensur rufen läßt. Das erstaunt mich dann doch etwas.
Ich mag auch nicht alle Abgeordneten in unserem Parlament. Aber ich respektiere die Tatsache ihrer Wahl und damit indirekt auch jene Wähler, die ihnen ihre Stimme und ihr Vertrauen gegeben haben, damit sie in der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung mitwirken. Andere müssen ja auch mit den Abgeordneten leben, die ich gewählt habe und die sie nicht mögen.
Sogar hier in diesem Faden gibt es ein Beispiel, wie man ganz gut miteinander an einer Diskussion teilnehmen kann und dabei unterschiedliche Ansichten vertritt, ohne gleich "Zensur" zu rufen. Meine Aussagen scheinen wegi82 nicht zu passen und so schießt er mich gelegentlich an. Mir dagegen ist sein Stil etwas zu polemisch und so schieße ich gelegentlich zurück, wenn es mir gar zu viel wird. Aber obwohl er mich offen dazu auffordert, ihn per Forenfunktion zu blocken, tue ich das nicht, denn er hat immer wieder mal inhaltlich Interessantes zu bieten. Also warum soll ich das ausblenden, nur weil wir nicht ein Herz und eine Seele sind? Ich bin in diesem Forum, weil ich andere, abweichende Meinungen mitbekommen will. Meine eigene kenne ich ja schon.
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Die großen Konzerne dürfen sich bereits darauf freuen, ihre vorhandenen Uploadfilter (bei YouTube bspw. Content ID genannt), ihren Konkurrenten zu verkaufen. Die Großen profitieren, die Mittleren bezahlen und die Kleinen verlieren.
Am meisten werden aber Verwertungsgesellschaften wie GEMA, VG WORT, etc. profitieren, denn sie waren fast überflüssig geworden, da Urheber ihre Inhalte selbst vermarkten konnten, aber an ihnen wird zukünftig wie früher kein Weg mehr vorbei führen, denn die Plattformen verhandeln mit ihnen und nicht mit den einzelnen Urhebern, und wer sich ihnen nicht anschließt, läuft Gefahr leer auszugehen.
Es reiht sich in die üblichen Maßnahmen ein, die auch dafür sorgen, daß in DE und AT die bäuerliche Landwirtschaft verschwindet und EU- subventioniert nach Osten verlagert wird, wo sich Konzerne das Land billigst unter den Nagel gerissen haben. Hebel dafür ist der Energiemais und die grünen Gesetze dazu. Und der kleine Mann glaubt, die Grünen wollen seine Umwelt verbessern und wählt die fleißig. Somit verdient er es nicht besser. Leider erwischt es mich mit.
Und wenn noch mehr Land benötigt wird, zündet man in der Ukraine einen Aufstand an und plündert das Land vollständig aus. Alles im Namen der Menschlichkeit und auf Kosten der EU Steuerzahler. Und der kleine Mann liest die Zeitung oder sieht fern und wird passend informiert, um "dafür" zu sein. NATO muß auch hin, um die Ausgeplünderten zu schützen. So hat man als Soldat die Möglichkeit, noch dazu freiwillig ein wenig für Profite zu bluten.
Die Verwendung von Anrißtexten aus Zeitungsartikeln durch Google soll laut Gesetz angeblich kostenpflichtig werden. Daß ich nicht lache! Das wird sie natürlich nicht. Google wird bekannt geben, daß Suchergebnisse ohne Anrißtexte wegen geringerer Aussagekraft zurückgereiht werden. Man landet so auf Seite 2 bei Google und das ist tödlich, weil man nicht gefunden wird. Also wird jede überlebenswillige Zeitung Google ganz schnell einladen, die Texte doch bitte, bitte, bitte gratis einzubinden. Kleine Suchmaschinen werden die Marktmacht von Google eben nicht haben und so wird das Monopol von Google noch gestärkt. Und der kleine Mann glaubt, daß es gegen Raubkopien und um Ehrlichkeit und Gerechtigkeit im Internet geht. Ich fasse es nicht. Wenn es nicht zum Weinen wäre, müßte ich laut und bitter lachen.
Wer als einfacher Bürger außerhalb der Schweiz annimmt, daß Politik in seinem Auftrag und seinem Sinn handelt, der nehme sich 10 Minuten Zeit: https://www.youtube.com/watch?v=wmlcLZLuGAY
Die immer enger werdenden Gesetze zur Beschränkung der Handlungsfreiheit des Einzelnen im Internet werden dafür sorgen, daß der brave Bürger ruhig und infrormationsbefreit weiterdöst und nicht plötzlich beunruhigt erwacht und tätig wird. Die Bevölkerung der Nationalstaaten, die gelegentlich aufbegehrte mit dem Ruf: "Das lassen wir uns nicht gefallen" wird durch ein buntes Gemenge an Personen ersetzt, für die es mangels Gemeinsamkeit dieses "wir" nicht mehr gibt. Damit entfällt jeder gerichtete und damit wirksame Druck auf die jeweilige Regierung und die EU- Bürokratie hat völlig freie Hand. Wer das noch nicht bemerkt hat, besteige einen Bus oder gehe durch eine beliebige Innenstadt.
Ein schwarzer Tag.
Warum mein langer Beitrag? Weil es genau so ein schwarzer Tag ist. Aber dieser Tag ist kein dramatischer Wendepunkt sondern einfach nur ein kleiner von vielen Schritten in immer die selbe Richtung. Können wir als "jene die schon länger hier wohnen" diese Entwicklung in eine bessere Richtung lenken? Ich bezweifle das, weil das nur in einer Demokratie mögliche wäre. Wer immer noch glaubt, in einer zu leben, konsumiere nochmals das youtube- Video von oben. Wozu also mit- oder nachdenken? Um wenigstens offenen Auges wahrzunehmen, was abläuft.
Wenn ich schon in der langen unaufhaltsamen Prozession der Lemminge mitlaufen muß, will ich wenigstens ein paar davon aufwecken, bevor es über die Klippe geht.