Beiträge von no.limits

    Es ist erstaunlich,

    Was liest Du hier ?

    Es fehlt an der Einstellung der Schützen, erstmal und an der Bereitschaft auf zu machen. Betreuer und Trainer haben keine Lust mit Leuten zu arbeiten, die die Handbremse angezogen haben.

    In 47 bin schon drauf eingegangen und da steht nix mit Lizenzen.

    Die Problematik ist doch eher so, das wenn sich einer im Verein so einer Aufgabe annimmt, das viele zu Resis mutieren. Warum weshalb ist zur genüge schon erklärt.

    Ich seh das von einer ganz anderen Warte, von einer vielfach liefe erlebten Warte aus, als Trainer als Betreuer, auf allen möglichen Ebenen.

    In Kadern, Mannschaften, Vereinen. Von ganz oben bis ganz runter.

    Kannst Du auf so eine Erfahrung zurück greifen ?

    Mein langjähriger Co Trainer, hat in 18Monaten jetzt gerade aktuell 3x den Verein gewechselt als Coach, wohl gemerkt alle Vereine wollten Ihn erstmal. Bis zu dem Zeitpunkt als er Responce mehr Engagement verlangte. Ich kenne Ihn, ich hätte mehr verlangt. Plötzlich war man dann Mutter, Geschäftsmann, Familenvater, oder nur noch Freizeitsportler.

    Jeder Trainer / Betreuer möchte auch Früchte wachsen sehen. Er verbringt seine Freizeit mit der Tätigkeit, verarschen können wir uns selbst. Für ein Tipp auf Zuruf braucht es keinen Betreuer.

    Wasch mir den Pelz mach mich nicht Nass, so geht das nicht!


    no.limits

    Interessantes Beispiel.

    Nicht in Wunschdenken verlieren,


    strukturiert weiter machen, die Fehler sind auf der Ebene noch relativ grob, so das diese bei vielen Schützen gut zu beheben wären.

    Aber man muss sein Tun in Frage stellen, denn wie man es ausführt und umsetzt reicht eben nur für diese 265, wenn andere 285 schiessen, machen die Zwangsläufig etwas anders, und dieses zu ergründen um das gehts.

    Nicht stur am eigen Tun festhalten das mich auf Jahre schon auf der Ebene 265 fest nagelt.

    was möglichst viele Vereine an der Basis brauchen - aber leider nicht haben - und nicht gleich der Trainer C.

    so ist das, und wir sind Meilen weit weg, von so einer Struktur.

    Die Schützen sind es überhaupt nicht gewöhnt mit Instruktoren zu arbeiten. Schönes Wort, somit haben wir die Trainer und die Übungsleier zusammen gewertet.

    Jeder wertig auf seiner Ebene.

    Es ist doch klar erkennbar, das wenn ich hier High End Tipps gebe, der meiste Gegenwind von den größten Dampfplauderern kommt. Sie können es nicht stehen und wirken lassen.

    Es ist nicht an der Tagesordnung Tipps zu bekommen und damit um zu gehen.

    Wenn das von Grund auf wäre wie es Carcano angesprochen hat, wäre die Situation nicht nur entspannter, sondern auch fruchtbarer, weil alltäglich.

    Es muss eine Akzepanz vorhanden sein, und auch eine vernünftige Selbsteinschätzung, die geht häufig am Stammtisch über viele Jahre verloren. 265 plus x mit der Spo Pi werden über die Jahre am Stammtisch nicht besser........da steckt noch viel Luft drin. Und Ergo werden viele Fehler begangen!

    Ich will sagen da sind mehr Baustellen bei einem selbst, als das man als großer Instuktor auftreten könnte.

    dass diese Grundbetreuung, wie oben beschrieben, nicht mal stattfindet.

    Nein sie finden kaum statt, und ich hab das schon x-mal beschrieben,

    Der gemeine Schütze erwartet zu viel, im Verhältnis zu seinem Bereitschaftswillen.

    Möchte man was bewegen als Trainer, und es geht dann ans eingemachte, kommt die Antwort wir machen das doch nur aus Hobby.

    Verlogener kann eine Basis nicht sein.

    Es wird erwartet das mit ein bischen Stand korrektur, Finger zurecht rücken an der Waffe, etwas mehr darf es gerade noch sein, das war es dann aber, alles getan ist.

    So ist es nicht!

    Und das wissen nach kurzer Zeit, bzw nach kurzem Aufeinandertreffen beide Parteien. Je besser der Trainer ist, je schneller geht das.

    Einer der wenigen die hier im Forum eine Basis dazu hätten ist CoolMint, aber in der Regel fehlt es bei solchen Leuten an der Zeit.

    So Perlen gibt es auch unter der Jugend, solche kann man aber auch heran führen, mit viel Geduld, Califax kann das, Lanfear auch.

    So wursteln die Unbelehrbahren alleine Jahre, Jahrzente vor sich rum, auf einem Neveau, die belehrbaren auch, weil die andere Gruppe Zahlenmässig viel stärker ist und die Trainer verprellt hat. Nein so einfach ist es nicht....... wäre aber ne Erklärung.

    Ja Trainer oder Prediger, das ist hier die Frage, in der Regel ist es doch so das der Trainer auf Grund seiner Erfahrung Dinge sieht, warum auch immer, aber in der Regel hat er ne andere Sichtweise und Erfahrung, eventuell auch in seiner Laufbahn 50 Ringe mehr geschossen als sein Probant, die er dann ins Spiel bringen muss, die geändert gehören, das ist die Aufgabe!

    Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Hier hat CoolMint absolut Recht, wenn er von innerer Bereitschaft spricht, von zielstrebigen, selbstmotivierenden, Einzelkämpern.

    Nicht limitiert..........

    grüße no.limits

    Danke an beide,

    ich kannte es nicht, ist sehr umfangreich, aber der Kern mit den 20 sec. ist nicht sehr detailiert, das geht tiefer und deutlicher.

    Unbestritten ist Markus der beste GK Schütze den wir haben, wobei es zwei Schützen zur Zeit gibt die sich seht gut entwickeln. Er war es auch der mir die Deutschen Rekorde nach 5 Jahren abgenommen hat. Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr aktiv.

    grüße no.limits

    Danke, wir schauen mal wie lange das Konto aktiv bleibt......?

    ja, manchmal weht hier ein rauer Wind, und beim Thema Trainer gibts dann schon auch mal Gegenwind.

    viele nicht nur hier sondern auch in den Vereinen brüllen nach einem Trainer, und dann geht es oft nur solange gut bis es ans eingemachte geht.

    Wenn es ein guter Trainer ist, geht es halt auch mal in die Komforzone!

    Wie groß und drückend das Problem ist, nicht nur auf der unteren Ebene, kann ich dir erklären.

    Alle Bundesliegvereine müssen um Ihre Lizenzen zu bekommen einen B-Trainer unter Vertrag haben. Die haben zum Teil eher Probleme Trainer zu bekommen als Schützen. Ein Hilferuf der besonderen Art ging dann vor knapp einem Jahr beim DSB ein. Eine Mannschaft hier aus dem Süden hätte trotz starken Bemühungen einen Trainer zu finden nicht starten können.

    Sie hatten einfach keinen.

    Der DSB hat dann alle B-Trainer im Süddeutschen Raum kontaktet, händeringend. Eigendlich war das Thema auch bei mir abgehakt, aber so wird man dann Bundesligatrainer!

    no.limits

    Aber es gibt Eigeninitiative und das Internet und wer ausreichend gut Englisch kann, findet fast jede Info zum GK- Schießen. Damit wird GK von der "Ballerei" gewissermaßen zur Sportart......

    CoolMint,

    das must Du mir nachsehen, englisch kann ich nicht. In so fern hab ich den Bogen auch nicht weit gespannt. Der angesprochen Makel mit ,,olypisch,, hätte Dich auch bei uns erwischen können.

    Der ist auch bei uns realität.

    Diese Geschichte mit dem Großkaliber ist halt auch spezifisch und oft auf Länder oder Regionen bezogen. In der Schweiz z.B. unserer beider Nachbarland ist das schon ganz anders. Dort hat das eine andere Akzeptanz.

    Wobei wenn ich richtig informiert bin, ist bei Euch in Österreich der Schießsport in einem Verband organisiert. Ich würde jetzt mal von meiner heutigen Sicht aus sagen wenn das so ist dann hat das auch gewisse Vorteile. Die Verbandsquerelen und der nutzlose Futterneid der durch die ewige Reibung entsteht, fällt weg.

    Aber du kannst uns ja mal aufklären wie es in der, Euerer Realität ist. Und ob ich richtig liege.

    Richtiges Großkalibertraining ( DSB ) ist nur mit viel eigeniniziative zu betreiben. Ein großer erfahrungsaustausch unter den Schützen findet kaum statt.

    Ist eher die Ausnahme, man ist weitgehend von der Spitze ,,Olymisch,, getrennt, weil man es denen kaum oder gar nicht gestattet.

    Hat zur Folge, und das ist mein Eindruck wer es im GK geschafft hat, gibt kaum was preis. Man trifft sich auf LM oder DM Basis, hat auch nette höfliche Gespräche untereinander, aber keiner lässt sich gerne in die Karten schauen.

    no.limits

    Aber alleine der Zeit- und Kostenaufwand und diese Tippeltappeltour, Lizenz auf Lizenz zu holen, wie du ganz richtig beschrieben hast, schreckt viele davon ab

    Califax,

    wie möchtest Du es sonst machen, der Stoff muss vermttelt werden, und es ist viel dabei wovon ein normaler Schütze keine Ahnung hat.

    Zudem wird so eine gewisse Klientel die keine Disziplin bzw. durchhalte Vermögen hat, abgescheckt.

    Und @Lanfer hat da absolut Recht, hab ich ja schon eingangs geschrieben, der Schein als soiches beinhaltet nicht die Qualität eines Trainers.

    Die Intension den Schein zu machen war bei vielen Schützen / Trainer, eben nicht wissen weiter zu geben sondern zu erhalten, für sich.

    Am Ende ist man bei GK aber fast alleine auf sich selbst gestellt

    CoolMint,

    GK ist keine Olympische Disziplin, noch nicht mal International, da wird niemand investieren. Als ich seiner Zeit eingestiegen bin, habe ich auch Quellen dazu gesucht. Die gibt es offiziell bis heute nicht. Ich hab dann in intensiver Arbeit diese Disziplin aufgearbeitet, und in einigen Lehrgängen weiter gegeben. In WT macht das heute M. Böttger über den Verband wenn er Zeit hat gerade mal mit einem Lehrgang pro Jahr.

    no.limits

    Zu den Kosten... rund 250,-€ Eigenanteil

    Gunslinger,

    das ist nur ein Teil des Problems, aber Du hast das ja auch erkannt.

    Es gibt in einigen Landesverbände längere Listen von Leuten mit Lizenzen C und B , die alle Inaktiv sind.

    Viele davon haben die seiner Zeit nur aus eigennutz gemacht, mit dem Hintergedanken mit erhalt der Lizenz das Schiessen erlernt zu haben.

    Die Ernüchterung und der Frust ist hernach dann dementsprechend.

    Die kannst aber auch nicht wirklich auf Jungschützen loslassen.

    In dem Film von Post 1 der erläutert das doch, die Alten sind so überzeugt von sich. Die Emo's auch. Und wenn es im training über die Komfortschwelle geht, meutert der Rest.

    Du kämpfst als Trainer mit vielen Besserwissern, warum auch immer, es ist im Schießsport eklatant.

    Ich würde fast sagen man erlebt das doch drüben im Walther Verlauf, im parallel Post

    Wasch mir den Pelz mach mich aber nicht nass, dicke Lippe riskieren und Jahrelang mit ein und den selben Problemen rum machen.......


    no.limits

    Aber dann schau ich nach Verbesserungen und nicht nach dem Namen. Und da könnte mein bester Kumpel Vertriebschef beim Hersteller sein, ich nehme das Produkt das meinen Ansprüchen gerecht wird.

    Ja Matze,

    Du gehörst genau wie Ich zu den Ratio's , Volker eher zu den Emo's.

    Man kann auch an der vergabe der Likes sehen wer in welches Lager zählt. Ausser hier jetzt das betrifft beide Lager.

    Als ich 79 begonnen habe mit diesem Sport, musste unbedingt eine SAKo her, ich glaube damals für rd. 2800DM mehr als doppelt soviel als alle anderen, Das müssten heute über 5000€ sein. Emotion pur. Die plackerei war entsprechend, nix hat gepasst. Und noch weniger war zum direkten anpassen. Der Leidensweg und die Lernphase war entsprechend.

    Eigentlich ging die schießerei erst richtig los als ich diese Dinge trennen lernte. Zuerst war das noch unbewußt. Aber irgend wann wurden mir die Spielregeln klarer. Es kristalisierte sich raus was Volker anführt. Das ist ja nicht verkehrt.

    Und mit erkennen der Situation, geht auch beides, gell Volker. Das Beispiel mit den Autos trifft es, ich fahre meistens ein Auto der Marke der ganz großen Emotionen. Auch bei den Waffen muss man das nicht außen vor lassen, nur trennen sollte man es. So geht das wenn man Zweigleisig fährt, die einen für den Sport gnadenlos rational, die anderen für die Emo's Unterhebelrepetierer, 08 große Revolver etc......

    Die Provokannte Art die Volker anführt ist ein Stück konzertiert von mir, sonst bewegt sich nix. Der Lernprozess hier ist eher träge, manche wollen NICHT, die brauchen auch NICHT.

    Mir hätte es seiner Zeit geholfen die Dinge früher zu verstehen. das ist der Zweck der Übung hier. Dem einen oder anderen hilft es sein Tun besser zu verstehen und Prozesse zu verkürzen.

    Jungs noch immer bin ich Trainer, und auch ein Stück verantwortlich für Methoden die zum Ziel führen. Hart aber Fair war es doch bislang oder ?

    Da wollte ich hin.

    Wem es nicht sein Ding ist der klinkt sich einfach aus, fertig!

    Erfolg ist das was ich erfolgen lasse, und so kommt das der Erfolgreiche, reichlich was erfolgen hat lassen, im Umkehrschluss hat Misserfolg was mit (ver)missen zu tun.

    Und für seinen Erfolg, sprich was einer tut oder nicht, ist er selbst verantwortlich. Nicht die Eltern nicht die Lehrer und noch weniger der Chef......

    no.limits

    jeder Autokauf geht zu 95% über Emotionen,

    warum nicht auch bei LP´s?

    Hallo Holger,

    es ist in der Tat genug geschrieben, die Standpunkte sind klar. Ich hätte die passenden Antworten. Vieles davon ist auch schon schlüssig erwähnt. Im wesentlichen sind es zwei Standpunkt, der eine eher rational, der andere eher emotional.

    Jetzt kann jeder nachvollziehen wo er bei seiner Handlungsweise steht oder was zu erwarten hat. Mit zu viel Emotionen dürfen die Erwartungen nicht so hoch sei.

    no.limits