Verbissenheit bis hin zu Versessenheit
ist allemal eine gute Voraussetzung, und richtig gut wird es dann wenn Ruhe einkehrt und daraus mal souverenität entsteht .............
Verbissenheit bis hin zu Versessenheit
ist allemal eine gute Voraussetzung, und richtig gut wird es dann wenn Ruhe einkehrt und daraus mal souverenität entsteht .............
Hunter,
das ist natürlich krass, diese Einbuse.
Ist etwas verwegen, aus der Ferne, aber zwischen den Zeilen meine ich auch etwas Zwang/ Verbissenheit zu erkennen.
Lasse den Spass wieder einkehren, und ändere nicht zu oft, zu viel !
Schau mal das Du erstmal wieder auf eine gesunde Basis kommst.
Es ist auch ein gewisser Lernprozess, Änderungen erstmal bewerten zu lernen. Nicht nur etwas tun, das was geändert ist. Vorstellungen etwickeln, erspühren, weniger aber schon auch von anderen abkupfern. ( mit Strategie )
Es ist oft nicht einfach eine notwendige Veränderung zu erkennen, dann zu planen, umzusetzen und dann auch noch zu analysieren auf Wertigkeit.
Das sind 4 Stufen, die Notwendigkeit, die Planung, die Durchführung, die Analyse,
Bei vielen Schützen klemmts schon an Stufe eins............nicht nur für Abzug oder Züngelform.
Wann ist was Notwendig und wann ist etwas Endgültig ? schwierig !
Helfen tut bestimmt andere Waffen von Kollegen testen. So lässt sich gleich eine andere Voraussetzung erkennen, ohne das ich mir diese erst vorstelle und plane, bei einem Test erwischt mich die ja kalt, und die Wirkung dazu auch.
Das hat mir anfangs sehr viel geholfen, Dinge zu erleben über die andere nur reden oder lesen.
So lässt sich vieles abhaken oder direkt mit einer erlebten Vorstelllung verfolgen. So bildet man Erfahrung.
Für große AHA Erlebnisse war dann auch in Lehrgängen gesorgt, wenn jeder mal einen Stand weiter rückte, bis die Runde durch war und alle mit 9 fremden Waffen geschossen haben.
Da kann dann schon mal passieren das der eine bei Waffe 5 eine tolle Visier Konstellation erlebt hat, die sein Auge besonders gut mochte, oder die Griffneigung von Waffe 7, oder, oder, oder......
Wichtig ist doch das man die Erkenntniss erlangt, wie ist erstmal egal.......
no.limits
Bei so einer durchdachten, ausgeklügelten Konstruktion wie der MG2 wird man kaum großen Einzelprobleme finden, deren Lösung durch nachträgliche Änderungen einen revolutionären Fortschritt bringt.
Das ist gut analysiert, die Erkenntnis setzt sich langsam durch, vor allem bei Leuten die es blicken.
Vor 2 Jahren erntete ich noch grobes Unverständnis, in der Mehrzahl allerdings von Leuten die in Ihrer Begründung dann anführten, ICH bin zufrieden und meine gefällt mir!!!!
Fachlich fundiert war wenig bis nix.
Manche Mühlen mahlen eben langsam.
no.limits
Diese Geschichte mit dem Züngel, bzw mit dem ganzen Abzugsvorgang ist oder kann sehr individuell sein.
Es gibt unumstößliche wichtige Faktoren, aber es gibt auch sehr viel Spielraum, persönliches und Disziplin oder sogar Waffen spezifisches.
Es gibt auch vieles was man einem anderen Schützen ab einem bestimmten Leistungsstadium nicht mehr vorgeben sollte.
Das fängt an der Art, Form und Beschaffenheit des Züngels an.
Ob jemand ein gerades, geknicktes gebogenes, breites, schmales, geriffeltes, glattes, und was weis ich was noch alles, Zügel mag ist doch weitgehend Empfindungssache.
Auch in einem funktionierenden Rahmen der ganze Abzugscharakter, das betrifft die Wege und Gewichtsverteilung.
Ich kann doch von niemanden verlangen, das er mit einem absolut trockenen Abzug wie an einem Revolver schießen soll mit seiner LP.
Aber so Typen gibt es, die das tun, und gute Ergebnisse erzielen, das ist ja letztlich entscheidend
Am Anfang eines Schützenlebens ist innerhalb bestimmter Parameter Hilfe geboten. Ab einem bestimmten Punkt sollte aber ein Selbstverständnis wachsen.
Das beginnt dann wenn, man langsam bestimmte Abläufe erkennt und formt zu seinem eigenen Schießstiel.
Die Waffe verlangt manchmal Ihr übriges, hauptsächlich in Verbindung mit Griffneigung und, oder kurzen Fingern.
Wenn Gefühl und Wünsche nach Veränderung wachsen, ist am Anfang und nicht nur da, nicht immer alles Zielführend, was man probiert.
Es ist aber Wichtig das man probiert für das Entwickeln und bilden des persönlichen Stils und der Erfahrung!
Als Basis Fakts, für die schnellen Disziplinen sind eher kurze Wege am Abzug anzustreben. ( muss aber nicht sein )
Bei den eher statischen Disziplinen können es längere Wege sein.
Wenn man jetzt aber breit aufgestellt ist und unterschiedliche Disziplinen schießt, ist es von Vorteil soweit es einer Disziplin nicht schadet, die Charaktere der Abzüge aller seiner Waffen an zu passen, in Richtung dem selben Charakter!
Es erleichtert das Training und das Verständnis innerhalbs dieses erheblich.
Geht bei Revolver und FP eher nicht, und verlagt ein weiteres Verständnis und Aufwand im Ablauf und im Gefühl.
Schwierigkeiten die die Sache nicht einfacher gestalten, sind in Ihren extremen die FP und die Revolver.
Fakt ist man kann an der SP und LP sehr schöne Verläufe erstellen, so wie diese auch vom Schützen gut wahrgenommen werden und zum Stil passen.
So ist zum Beispil mit einem längeren Vorzugsweg auch viel Gewicht sauberer zu verarbeiten für den Finger und die Nerven.
Aber wie gesagt es muss harmoniern und das ist das A&O, Empfehlungen sind was Stiel und Empfindung anbelangt hier eher fehl am Platz.
Je mehr der Einzelne hier selbst erkennt und SELBST gestalten kann, je besser ist es für sein weiteres gelingen.
no.limits
Mein Gott was waren wir stolz. Ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich an die Siegerehrung denke.
Hallo Lanfear.
Ja Durchhaltevermögen und Disziplin sind die Basis dafür, Stolz kannst Du sein, mehr als.
Dein Vorteil das Du etwa 1/3 jünger bist wie ich, mir ging mit 60 echt die Puste aus, und das gepaart mit der Erkenntnis das es in dem Umfang wie ich es betrieben habe nicht weiter gehen kann. Wenn ich 2% nachgelassen haben, haben am Ende der Kette 20% oder mehr gefehlt.
Knapp 7 Jahre Vollgas haben auch Ihren Tribut gekostet. Es ist bei mir ähnlich wie bei Dir, die die es Heute machen sind auch alle heran gezogen und von innen heraus gewachsen. Wie bei Dir war ich immer am ausloten, wer könnte denn übernehmen, für entlastung sorgen, oder gar weiter führen. Allerdings ist trotz live erlebten Verlauf die Bereitschaft nicht da, das so weiter zu führen.
Selbst auf mehreren Schultern verteilt sind die Aufgaben nicht zu realisieren. Auch das learning by doing war nicht ausreichend die Power aufrecht zu erhalten. Es reichten nicht die Sportlichen Erfolge, es reichten nicht Öffentliche Anerkennung, es reichte nicht die gelebte Gruppendynamik und es reichte nicht die ganzen Erlebnisse der Events, für die andere Leute im einzelnen sehr viel Geld ausgeben. Es waren gute Erfolge, sportlich wie Gesellschaftlich, es wird auch noch viel darüber geredet, das war es dann, aber anpacken, oh Gott ne Danke!
Sobald die Linie dar Komforzone überschritten wird, ist es vorbei, und die kommt relativ früh.
Es ist ja auch ersichtlich an den Hauptversammlungen, das Wehklagen von früher das es immer die selben sind die sich einbringen in den Vereinsaufgaben, die haben ja nun schon fast gejaule angenommen.
Unser SH ist in ca. 5 Bauabschnitten immer wieder in toller Eigenleistung der Mitglieder erweitert worden, Heute ist daran nicht zu denken. Es ist kaum noch der Erhalt der Anlagen gewährleistet in Eigenleistung. Gerademal dann, wenn etwas wesentliches nicht mehr funktioniert.
Zurück zum Thema, es fehlt hier wie dort an Initiative und Disziplin, da drauf braucht auch kaum einer Stolz sein, in seinem Selbstverwirklichungs Tripp.
no.limits
da scheint ja eine fundierte Ausbildung wie man auch bei Lanfear sieht sicher nicht zu schaden.
Karl,
das ist der springende Punkt, es hängt oft an einer Person, siehe Lanfaer sowie wie auch bei Gunvlog, die müssen nicht nur Motivation für sich aufbringen sondern für den ganzen Laden. Ich hab das erlebt, ohne überheblich zu sein, das war eine ganz normale Beobachtung, aber wenn so einer einer Hustet, hat der Rest vom Verein Schwindsucht......
Ich denke die Erfahrung hat auch Lanfear gemacht er ist nicht von ungefähr an 2 Schlüsselpositionen. Gunvlog wohl auch, Vorstand und Coach!
Das machen die doch nicht aus Jux und Dollerei, das ist doch schon Zwang, denn in manchen Vereinen ist von Oben keine Unterstützung. Du stehst als Trainer oft auf verlorenem Posten hauptsächlich wenn du gut bist, denn man spielst in einer anderen Liga, die verursacht viel Unverständnis.
Es resultiert doch nur oder viel Gegenwind daraus, dann kannst die Energie die der Gegenwind verursacht gleich in den Posten Vorstand mit investierten.
An dieser Kreuzung gibt es drei Möglichkeiten, erstens aufgeben, zweitens weiter wursteln in den totalen Frust, oder ein passendes Umfeld schaffen, wenn keine Personalie da ist selber machen......
stimmts Lanfear ?????
Gunvlogs Hilferuf kommt nicht von ungefähr!
no.limits
Jeder Schuss bringt etwas!
Jeder Schuss mit einem Betreuer bringt viel mehr.
Nicht jeder Schuss muss ein Geschoss enthalten! (Trockentraining!!!)
Daniel,
kein Veriss, das passt.....![]()
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no.limits
Da denkt einer mit ![]()
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Nein kein Problem,
Ist schon 10 Jahre her, das LM Griffstück hab ich jetzt nicht als so erwähnenswert im Hinterkopf. Und das ich etwas über den Verschleiß berichten könnte auch nicht. So lange hatte ich die nicht im Gebrauch. Die ist ja eloxiert und die Beschichtung hatte noch nicht gelitten.
Zuverlässig war sie. Also zumindest meine verursachte nie Störungen.
Der Abzug soweit ich das noch in Erinnerung habe lässt sich bis auf Rollover einstellen, das war mein wesentliches Kriterium. Einen BüMa brauchst dazu nicht, der Abzug gibt das über die Einstellung her.
Wie gesagt in Summe bin ich trotzdem nicht dort gelandet wo ich hin wollte. Es gab keine endgültige Harmonie.
Ja die 1911 lässt sich auch sehr trocken einstellen, Felix ist da schon ein Künstler, wir haben alle Register gezogen. Jeder der die getestet hat, meinte wohl auch ich würde spinnen, so ein Abzug hätte niemand an 1911er.
Ja in der Realität bin ich aber an meinen eigenen ( übertriebenen ) Ansprüchen gestolpert. In dem der Abzugsanspruch auch eigentlich so unsinnig aber dennoch real war, das keine 45er mehr mit kam.
Nicht alles was ich so veranstaltet hab war schlüssig, das ist so ein Beispiel.....
Man sieht es heute an Bartram und Kollegen, es geht auch anders. Auf der Deutschen war das dann so, 9mm Vormittags, und Nachmittags dann 45iger, trotz viel Konzentrationsarbeit und nochmehr Trockentraining in dem Zeitfenster, waren immer 2-3 Schuss wo mir die 300Gramm Vorzugsdifferenz zum Verhängnis wurden.
Wenn Du die kaufen wolltest, ich hab für die Ransom Rest die Griffadapter noch, die kann ich Dir zur Verfügung stellen um einen Einganstest durch zu führen. So Du eine Ransom im Umfeld hast.
no.limits
no.limits
hat jemand praktische Erfahrungen zu Pardini GT45 oder Pardini GT9?
Hallo Cool Mint,
ja ich mit der GT 45,
gekommen bin ich auf die Waffe weil ich meine Waffen streng nach meine Bedürfnissen suche. Mittlerweile nicht mehr nach der optik.
Ich hatte ne 6 Zoll Spezial Edition Schwarz/Gold.
Die Ausgangssituation ist abgeleitet von meiner SIG 210/6 Full Race Gun von Oschatz. Sie passt auf meinen Schießstiel wie keine andere, für diese Disziplin.
Ist halt über viele Jahre so optimiert und zusammen gewachsen.
Dazu brauchte ich das Pondon in 45ACP, ich hab viel getestet, vieles ist schon in der Theorie ausgeschieden. Die wichtigsten Vorgaben sind gewesen Einreihiges Magazin, unheimlich flexiebler Abzug, maximale Präzision.
Nach vielen Test muss ich sagen das gibt es nicht in der 45 Klasse.
Die Praxis von der Sig abgeleitet, die waren wirklich nicht erträumt,sondern Realität war ich konnte austrainiert im Training fast voll schiessen, aber mit der 45 eben nicht, das war aber der Anspruch.
Zu den einzelnen Vorgaben, ich hab kleine Hände und daraus resultiert das sich bei Waffen mit großem Bums und Großraumgriffstück, nach 2-3 Schuss geringfügig drehen in der Hand, das kostet Konzentration und Zeit die man anderweitig besser nutzen kann, z.B. beim Ablauf.
Zum flexieblen Abzug ist zu sagen das ich mir über Jahrzehnte ein Gefühl im Abzugsfinger erarbeitet habe, wie niemend sonst in Good Old Germany.
Das war bei der LP bei der Spo Pi und der SIG so. Extrem hoher Vorzug, scharfer Druckpunkt, kaum Restgewicht. Mit meinen Waffen kann niemend schiessen. Ist so.
Alle die es getestet haben schossen mit der SP in Dreck und mit der Lp ins Nirwana. Mit der SIG gab es nur ungläubiges staunen.
Wobei ich die selten aus der Hand gab, da sind Ideen verbaut die niemand hatte, 1998.
Selbst bei Meisterschaften lag die anfangs weitgehend verdeckt!
Diese Abzugssensibilität die ich anstrebe kann nur die Pardini bei den 45igern. Die hat aber ein Großraumgriffstück, also wieder Kompromisse, Die Präzission war auch nicht so ganz wie ich die wollte. Es hat zum DM Titel gereicht aber nicht zu den ganz großen Ergebnissen. Den ersten DM Titel in der 45iger war mit einer STI. Die Waffe war aber weit weg von meinen Vorstellungen . Da passte nix ..........
Danach Umstieg auf die Felixteam, die wohl präziseste 45iger weltweit. Schussbilder bei 15mm und kleiner. Felix schleift jedes Teil von Hand ein, auch der Verschluss wird von Hand eingeschliffen. Titannitriert kostet der Kracher 7500€ !
War und ist wieder nur ein Kompromiss, hat aber eine elends gute Präzision teils besser wie die SIg, hat auch das kleine Griffstück, ist gut zu halten.
Das Handycap hier der Abzug, beim Coltabzug ist bei 650Gramm Vorzug bedingt durch die Konstruktion Ende, da kann Felix nix dafür.
Unterm Strich war auch hier bei 395 Ende. Trotz aller Anstrengung wenn im fast selben Atemzug mit der SIG 2-3 Ringe mehr drin waren. Oft getestet mit absoluter Konzentration.
Fazit, am Limit sind solche Dinge entscheidend und nicht mehr zu händeln, für jemand der in einem anderen Bereich des Abzugsgewichtes arbeitet ist das unerheblich, bei mir der Schlüssel zum Erfolg.
Ergo, wenn Du große Hände hast, und eine GT45 mit guter Präzision erwischt, was die nicht alle haben, bist Du dabei, der Abzug ist erste Sahne.
grüße no.limits
Für mich liegt die Problematik nicht bei den Verbänden, sondern in den Vereinen
Nein auch nicht, zumindest nicht vollumfänglich.
Ich denke mal es ist der Zeitgeist, Viele Mitbürger WOLLEN nur noch, nicht nur in den Vereinen. Den nehmen ist seliger als geben. Der Einsatzwille ist sehr begrenzt.
In unserem Nachbarverein gibt es keine Jugend, trotzdem benötigte sie einen Jugendleiter, um alle Positionen im Gremium besetzt zu haben.
Es gab dann letztlich einen Freiwilligen der dann das Amt antrat mit dem Worten wenn der erste Jugendliche hier einläuft bin ich weg.
So ist es doch in vielen Vereinen mit vielen Posten. Vorstände, Sportleiter, Abteilungsleiter etc. das zieht sich durch. Da könnt Ihr Euch die Finger wund schreiben hier, die schönsten Bilderbuch Szenarien konstruieren, die Realität ist das was wir haben.
Mal etwas besser bis gut, selten seht gut, aber oft nur unzureichend. Diese ganzen Vereine bestehen aus Leuten quer aus der Bevölkerungsschicht, da gibt es keine erste Mannschaft, mit denen man die aktuellen austauschen könnte. So ist es, der Mensch ist von Haus aus träge, geworden ??
Wenn die vorherrschende Motivation in der Regel schon nicht ausreicht um das eigene Tun zu strukturieren um aus der Komforzone zu kommen, wohl gemerkt hier geht es um den persönlichen Erfolg, wo soll dann die Motivation für die Gemeinschaft plötzlich her kommen.
Jeder ist sich selbst der nächste, und wenn es dafür schon nicht reicht......
Natürlich gibt es ein paar Spezies die anders ticken, das ist aber eben nicht die große Masse, mit der man hier die Defizite händeln könnte.
Das ist die Realität, zumindest meine, gewachsen am erlebten!
ein gutes Neues Jahr Bernd
Hallo Carcano,
unten ist die Definition von Wiki.....
ich denke wir sollten es dabei belassen, wenn einige so Intellektuelle Politkasper was anderes wollen besagt das gar nix.
Als Konkordanzdemokratie wird ein Typus der Volksherrschaft bezeichnet, der darauf abzielt, eine möglichst große Zahl von Akteuren (Parteien, Verbände, Minderheiten, gesellschaftliche Gruppen) in den politischen Prozess einzubeziehen und Entscheidungen durch Herbeiführung eines Konsenses zu treffen...
Was für eine katastrophale und illusorische Unkenntnbis der schweizerischen Tradition und der gelebten schweizerischen Praxis seit ca. 150 Jahren. Genau im Gegenteil: das Stichwort ist vielmehr "Konkordanzdemokratie", und genau die ist von schweizerischen Intellektuellen immer wieder (nicht ganz ohne Grund) angegriffen worden.
Schweizern und verstehe jetzt, wie es besser geht:
CoolMint,
ich lebe und arbeite seit geraumer Zeit dort, im gelobten Land, ja es hat was, allerdings ist das auch gewachsen und erbrobt. Die Leute sind im Schnitt mündiger, souveräner.......
Warum und weshalb würde den Rahmen sprengen, aber eines Sie wachsen mit der Verantwortung auf.
Ich würde denken Deine Ausführung ist der Idealzustand, der von Lanfaer ist der Praktikable unter den aktuell bei vielen Vereinen gegebene Zustand!
Viel Diktatur, ist manchmal notwendig, siehe Tello's Kommentar, sonst verzettelt sich u.U. der ganze Verein.
Ähnlich wie in der Politik, wie von Coolmint angeführt mit der pseudo Demokratie. Ist ja dann im Verein ähnlich, jedem Recht getan ist etwas was keiner kann.
Wenn bei uns ein Politiker einen hervorragenden Vorschlag hat, muss und das ist fast zwingend jede Partei soviel dran rum zerren und sich einbringen bis nix mehr davon übrig ist. Hauptsache man sieht die Handschrift jeder Partei.
In der Schweiz geht ein Vorschlag durch als ganzes, der kann mal knall Rot oder tief schwarz auch mal grün sein, Hauptsache er ist gut für das Volk und oder fürs das Land.
Das ist gelebte Demokratrie, in Reinform. Bei uns nicht mal im Verein um zu setzen.......
no.limits
ist mir egal, wie hoch die Mündung springt, so lange sie das immer gleichmäßig tut.
Bei Präzision und Duell ja, bei der Disziplin Standardpistole und OSP, Nein ! Bei der Disziplin Standardpistole ist mit ein wichtiges Kriterium das die Waffe wenig springt. Zum einen wenn sie weit und hoch springt, muss ich sie auch diesen lange Weg wieder zurückholen, das kostet Zeit,
Zum zweiten wenn sie weit springt schüttelt sie auch stark, bringt instabilität beim Schützen, kostet dann zusätzlich auch noch Zeit wieder den Nullstatus her zu stellen. Wenn der Griff dann auch nicht optimal ist kann schon sein, das man in der laufenden Serie nachgreifen muss. Kostet Zeit.
Ist alles nicht optimal.
Ähnlich OSP
Bei der Präzision und Duell lässt sich das händeln, wäre aber auch nicht unbedingt zu tolerieren. Es lenkt von den eigentlichen Aufgaben ab.
no.limits
Übrigens: Ich finde die laufende Diskussion sehr spannend und hochklassig!
Ja es wird dem Forums Namen echt gerecht was die zwei CoolMint und von Vogel da gerade veranstalten......
Nicht Auto, sondern Formel-1.
Ja, und ich kannte die ganzen ,,Fahrer,, dazu, Glock, Reiniger, und wie Sie alle hießen......
Noch was, ein Teil meiner Griffadapter ist aufgetaucht.
SIG210, Pardini45, GSP, 208/215, ein neutraler, einer den ich nicht zu ordnen kann, die ganzen S&W und Colt fehlen noch.
Den MG2 bestell ich jetzt neu, der fehlt auch, war aber selbst geschnitzt....
no.limits
Ambitionierte jüngere Schützen sollten die Funktionäre nerven, sportpolitische und Waffen-lobbyistische Beschränkungen aufzuheben.
In der sog. "Freien Klasse" beim BDS macht es einfach Spaß, durch Tuning daß Maximale aus seiner Waffe herauszuholen.
Hallo Snarrow,
so ganz verstehe ich Dein ansinnen nicht !
Die Verbände haben unterschiedliche Ausrichtungen, man kann doch beides betreiben je nach Lust und Laune. Das eine hier das andere dort. Eine Angleichung der Disziplinen würde nur noch mehr Unruhe bringen.
Ich könnte Deinen Wunsch verstehen, wenn eines das andere Ausschliessen würde, tut es aber nicht.
Nehmt es doch so wie es ist, und arbeitet an der persönlichen Tolleranzgrenze.
Man kann, könnte es auch als Bereicherung ansehen, das beides geht in unserem Land, so man will.
Ich könnte mir das Geschrei und die Häme lebhaft vorstellen wenn der DSB, Disziplinen von anderen Verbänden kopieren oder übernehmen würde, zu was ?
Im Motorsport kann man auch Rundstrecke oder Rallye fahren, da gibt es so ein Hauen und Stechen nicht, wozu auch, beides hat seinen Reiz und seine Anhänger.
no.limits
Auch ich bin Vereinsvorsitzender, seit Bestehen unserer SLG,
Gunvlog,
in welcher Ecke Deutschlands treibst Du Dein unwesen ?
Kann es sein Dich im Shooting-Club Tamm mal gesehen zu haben ?
grüße no.limits
Der wievielte Schuss ist der Ausreisser ??????
Matze das wäre meine erste Frage auch gewesen. Und als zweites würde ich ein Geschwindigkeitsmessgerät vorbauen!
na Ihr zwei, interessant wäre jetzt Cesare's Gründe zu erfahren warum er das Gehäuse seiner neuen Rf Version im Gewicht so radikal reduziert hat.
Für mich macht das auf den ersten Blick keinen Sinn. Bei mehr Gewicht müsste die Funktion doch die selbe sein, oder irre ich da, Dann würde ja das Mehrgewicht ein übriges dazu beitragen den Sprung kleiner zu halten.
Allerdings so wie ich Cesare kenne, macht das Sinn was er tut, nur warum.......
Interessant wäre sicherlich den ganzen vorderen RF Block für Tests in Plexiglas her zu stellen, dann könnte man mit der Highspeed Kamera die ganzen Innereien also Gewicht und Feder bzw das Zusammenspiel genauer analysieren und abstimmen ?!
Ist das praktikabel ?