Beiträge von no.limits

    Dann der erste scharfe Schuss.

    Hi Hawkeys,

    Das war Probe?
    Es ist natürlich überhaupt nichts rund gelaufen, von den maximalen negativen Möglichkeiten hast glaub alle probiert.
    Das hat jeder am Anfang erfahren müssen in irgend einem Stadium.
    Du hattest es jetzt einmal gekostet, nächstes Mal brauchst das nicht nochmal, ist abgehakt.
    Deine Erkenntnisse 1-4 zeigen das Du auf dem richtigen Weg bist.
    Ich denke man sollte auch gedanklich schon in die Probe rein gehen, weniger mit Erwartungen sondern mit dem Analyse Gedanken. So nach dem Motto jetzt erstmal Probe die nutze ich jetzt…..

    Man hat bei Wettkämpfen meist eine andere fremde Umgebung, Grundanspannung, also äußere und innere andere Gegebenheiten je nach Örtlichkeit und Wertigkeit des Wettkampfes.
    Man kann auf Wettkampfstätten treffen wo die Bedingungen weit ab von den eigenen bevorzugten Bedingungen liegen, dann muss man da souverän mit umgehen und nicht im Frust ertrinken.
    Du musst Dich so Programmiert bekommen das eine Probe ausreicht um klare Verhältnisse herzustellen in diesen Bedingungen die jetzt und hier herrschen. Man hat in der Regel die Zeit und die Schüsse dazu.
    Schuss für Schuss zu schauen wie nähere ich mich an MEINE gewollten Voraussetzungen.
    Die letzten 2-3 Probeschüsse bestätigen den Weg.
    Ist manchmal leichter gesagt als getan.
    Frage an der Stelle warum bist Du gleich so hoch eingestiegen, und hast nicht ein zwei Liegen darunter Erfahrung gesammelt, oder hast Du?

    No.limits

    erst seit 3 Monaten

    Ja es braucht Zeit, je nach Investition. Ich habe wenige Schützen erlebt die nach 2 Jahren schon bei den Deutschen waren, aber viele die nach 30 Jahren noch nie am Land geschossen haben.
    Du hast es selbst in der Hand.
    Fokussiere Dich jetzt mal auf diese Einzelverläufe und dabei auch nicht auf das Ergebnis. Es geht darum eine plausible Struktur in Deinen Ablauf zu bringen.
    Simpel einfach erklärt und nicht Zuviel erstmal.
    Du fährst hoch locker in der Mitte der Scheibe drüber hinaus, in eine Höhe die dir zu pass kommt, du senkst den Arm und leitest die Vorbereitungen ein, Visierung beobachten, Druckpunkt nehmen, dabei wird wahrgenommen ob das Augenmerk und die Blickschärfe die optimalen Bedingungen haben, wenn hier schon ein kleinster Zweifel an etwas unpassendem wahrgenommenen wird, raus aus dem Schuss, absetzen, Pause neu konzentriert beginnen. Wenn ein Ablauf ab einem bestimmten Punkt mit Zweifel begleitet wird, ist vorbei. Wenn einbAblauf mit einem Zweifel Gedanken begleitet wird ist vorbei.
    Jetzt am Anfang ist das etwas schwierig weil vieles noch in Unordnung sein wird im Bewegungsablauf aber die Richtung sollte schon da sein.
    Du kommst jetzt von oben in Deinen Halteraum, je nach Empfinden etwas näher oder weiter vom Schwarzen, der Druckverlauf wird aktiviert Gramm für Gramm bis der Schuss bricht. Du bist immer noch unter voller Konzentration mindestens eine Sekunde. Du gefrierst das gesehene Bild im Moment des Knalls ein, speicherst und verarbeitest es. Der Arm hat noch Spannung und wird langsam souverän gesenkt. Die vermeintliche Trefferlage wird analysiert.
    Da ist jetzt schon einiges gar nicht berücksichtigt wie zu Beispiel die Atmung.
    Trotzdem ist es eigentlich viel zu viel für einen Anfänger.
    Der ganze Verlauf wann was geschieht, die Wegpunkte, die Geschwindigkeiten das wird alles mit der Zeit Dein Schießstiel.
    Mir fehlt hier jetzt mein persönlicher Eingriff, aber mit Logig und Hirn einschalten geht das schon. Du hast viel mehr wie wir früher mit diesen Aufzeichnungen vom Scatt.
    Dem kannst hernach alles entnehmen.

    erst seit 3 Monaten

    Beim zweiten Schuss ist es genau umgekehrt, da warst Du im 8ter Bereich und hast den Treffer mit reißen ins Nirwana befördert.
    Die Bilder zeigen uns das die Verläufe kaum unterschiedlicher sein können.
    Der eine Kurz und nichtmal im Bereich des gewünschten Raumes.
    Der andere Verlauf ist lang und sehr Großflächig.
    Du musst als erstes wegkommen das Du den 10er triffst, das der automatisch irgendwann mal dabei ist kannst Du hier erkennen. Der muss aber souverän wiederholbar sein.
    Dazu muss aber der Ablauf und die Technik stimmen, darauf musst Du Dein Augenmerk richten, zu 100%

    Man kann erst rennen wenn man laufen kann.

    Kannst Du mal überprüfen welchen Zeitraum die blaue Linie umfasst ?

    Super danke,

    siehst Du wo Du zu 95% auf Deiner Route unterwegs warst?
    Der Beste Schuss der Serie war nicht souverän erarbeitet sondern Zufall.
    Die blaue Linie sind die letzten Bruchteile von sec. wo den Schuss von der 7 in die 10 geschleudert hast mit nach links Abdrücken. Die Rote Linie ist das führen der Waffe nach dem Schuss. Auch total ohne Souveränität.
    Der ganze Aktionsradius ist weit ab vom gewünschten Bereich.

    Noch eines, ich möchte Dich hier nicht vorführen, wir müssen die Dinge aber beim Namen nennen……

    Zum einen die Halteunruhe des Schützen

    Gut definiert 👍, ist sicher vielen in dem Umfang nicht bewusst. Ich würde es gerne auf Kurzwaffe beschränken, da kann ich noch mit reden. Bei Langwaffe musst meinen Kumpel fragen der ist Jäger 🙈

    Um den Anfängern etwas Hilfe zu geben simple Ausgedrückt, es gibt an der Mündung die vom Schützen verursachten Bewegungen. Die entfernteste entsteht aus den Fußgelenken, die nächste dann aus der Schulter, und die kürzeste aus dem Handgelenk.
    Knie, Hüfte, Ellbogen können wir denke ich vernachlässigen.
    Ein Schütze kann erst vernünftig arbeiten wenn er dessen bewusst ist und diese Bewegungen erstmal wahrnehmen kann. Solange er die nicht wahrnehmen kann, kann er die nicht ,,behandeln,,!
    Er wird den optimalen Stand nicht finden solange er die Bewegungen nicht realisiert die von dort die Ursache haben.
    Für einen Beginner oder leidlichen Schützen der nur ,,scharf,, trainiert ist das eher nicht zu ermitteln.
    Steht erstmal hin im Anschlag und schwankt bewusst aus den Fußgelenken und versucht die Bewegung die daraus entsteht zu verstehen.
    Danach dasselbe mit der Schulterbewegung und zum Schluss mit dem Handgelenk.
    Ihr werdet feststellen das die Bewegung aus dem Handgelenk die aggressivste ist die beiden anderen sind eher träge. Aber alle Bewegungen sind unterschiedlicher Art.
    Als erstes sollte daran gearbeitet werden.
    Diese drei Bewegungen spielen sich an der Mündung ab. Wenn es dann nur auch die 3 bleiben ist ok, es kann dann noch die vierte dazu kommen, eben durch bewusstes Abziehen oder Abdrücken.
    Bei Rechtshändern ist das dann wenn man die Waffe beim Auslösen nach links wegdrückt oder den Abzug nach Rechts in die Hand zieht.
    Wenn wir jetzt zurück gehen zu dem Schussbild von Proton sind daraus zwar diverse Schussgruppen und Einzelschüsse zu erkennen, aber die Ursache dazu absolut nicht.
    Zur Vollständigkeit kommen dann noch Bewegungen dazu die je nach Waffentyp durch den Antrieb / Rückstoß verursacht werden. Die möchte ich im Detail erstmal vernachlässigen. Die erleichtern aber das lesen und zuordnen eines abgegebenen Schusses für den Schützen nicht gerade. Das zuordnen ist aber ab einem bestimmten Leistungsniveau zwingend. Je früher man das erlernt je schneller geht es vorwärts.
    In Spitzenzeiten war es mir im Radius von 2-3cm möglich Schüsse anzusagen.
    Fragen dazu ?


    No.limits

    Die 2-3 cm mit der Sp oder 9mm, bei der LP war es 1cm

    "Natürlich hat jeder der Ausreisser seinen eigenen Grund.

    Ich denke man muss hier schon mal die Frage stellen was ist ein Ausreißer?
    Ich habe im Trade 135 die zwei Verläufe eingestellt.
    Dabei habe ich ja mal verzichtet auf eine tiefer gehende Analyse. Wenn ihr genau hinschaut werdet ihr erkennen das der letzte Zentimeter der Linie des verlaufes Rot gehalten ist.
    Das Kennzeichnet einen Ausreißer der wurde ganz klar durch wegdrücken nach links leicht unten verursacht.
    Diese Rote Linie zeigt eindeutig das der natürliche Verlauf hier beeinflusst worden ist durch Abdrücken.
    Wenn ein Schuss und sollte er auch ganz außen in der natürlichen Verlaufslinie sein ist es erstmal kein Ausreißer sondern einfach ein schlechter Schuss der durch mangelnde Haltekraft usw. an diesem Punkt eingeschlagen hat.
    Den kann man durch genaues Analysieren dann gesondert beurteilen.
    Dazu diese Frage, wieviele unterschiedliche Bewegungsarten haben wir u.U. an der Mündung zum Zeitpunkt wenn das Projektil das Rohr verlässt, wer traut sich zu Antworten?

    No.limits

    Ein "Paket" aus Rohling und Spachtel wäre je eine Idee?

    Im ersten Moment hab ich gedacht es wäre eine gute Idee, es geht sich aber nicht aus.
    Es ist kaum abzuschätzen wer wieviel Spachtel braucht, den Spachtel gibt es in jedem Baumarkt für kleines Geld in so fern ist der nicht das Problem.
    Das größere Problem ist eher der Dremel die passenden Fräser dazu und der Umgang damit.
    Die Grundqualität des Probiergriffes die sollte man genau ausdiskutieren mit allem für und wieder. Diese Geschichte birgt wohl Chancen und Risiken zugleich.
    Das Du jetzt einen Drucker hast und wohl auch damit umgehen kannst ist eher kein Thema für die breite Masse. Wenn du das optionieren möchtest oder kannst, braucht es nicht unbedingt einen Probiergriff der Firma dazu. Dann kannst Dir einen Alten verbastelten aus dem Egun kaufen dann hast dieselbe Basis. Du umgehst dann auch die Qualitätsfrage Holz ist Holz.
    Aus langjähriger Erfahrung kann ich sagen das das erleben der Grundmodelllage und die daraus zu gewinnenden Erkenntnisse der wichtigste Punkt ist in der ganzen Geschichte.
    Es ist trotzdem keine Garantie für ein gelingen bei der do it yourself Vorgehensweise.

    Was man vielleicht andiskutieren könnte wäre ein Filmclip im Beipack, oder abrufbar über einen Code beim Kauf. Es sollte auch hier gesichert sein sofern das geht das der nicht über kurz oder lang die Runde macht und das Geschäftsmodell anderer erleichtert.
    Ob das wünschenswert und oder praktikable ist, sollte auch ausdiskutiert werden.

    No.limits

    Die Behauptung dass das Schussbild rund ausschaut kann ich nicht bestätigen. Auffällig sind rechts / rechts oben Schüsse und links unten Schüsse.

    Matse da kann man geteilter Meinung sein, welche Schüsse sind den überhaupt die guten? Als erstes gehört mal 1-2 Klicks nach oben gedreht. Dann rutscht zwar der obere 5er noch weiter aus dem Bild aber der ist eh der gravierendste Fehler und gehört nur unwesentlich zur Analyse weil nicht wiederkehrt.
    Dann gehört bevor man solche Feststellungen trift mit Fehlerzuweisung das Schussbild an ein zwei weiteren Tagen wiederholt um zu schauen welche Schüsse in welche Kategorie gehören, vor allem wo die mittlere Trefferlage genau ist, welche Schüsse dazu zählen. Dann kann man erst fixieren ob es außerhalb der mittleren Trefferlage eine signifikannte wiederkehrende fehlerhafte Ausführung gibt! Wenn die bestätigt ist geht es an die Ursachensuche.
    Oder siehst Du das anders ?

    No.limits

    Wie soll das mit dem Probiergriff funktionieren?

    Die Handlungsweise lässt tief blicken spricht für Deine Analytischen Fähigkeiten und Denkweise. 🙈
    Zum einen habe ich einige Ansätze geliefert, zum anderen trifft man keine Entscheidungen wenn solche Fragen noch offen sind.
    Man kann ein Pferd auch von hinten aufzäumen.

    Aufpreis einen Rohling zu bekommen und den in Ruhe so weit zu bearbeiten, bis alles passt. Den scannen wir ein und setzen ihn endgültig um. So muss der Originalgriff nicht bearbeitet werden.

    Das ist der Weg den ich bislang vermisst habe.
    Wie aufwendig und praktikabel das ist wird sich zeigen.
    Ich habe das ja oben schon ausgeführt das es auch wenn man nicht in unmittelbarer Nähe dieser Firma wohnt schon aufwendig werden kann. Zeitlich und finanziell mit den Anfahrten.
    Wer sich selbst dran wagt benötigt auch das passende Equipment und handwerkliches Geschick.
    Was hilfreich und ein gangbarer Weg sein könnte um mehrfach Anfahrten zu sparen, ist bei der erst Modelllage durch wen auch immer sehr genau auf zu passen und zu fragen was wie und warum gemacht wird, dann ist eine Korrektur in eigen Regie wesentlich einfacher. Wie gesagt das Equipment dazu muss vorhanden sein.
    Wenn man in bestimmte höher Leistungsbereiche vordringen will ist es unerlässlich diesen Part zu beherrschen.
    Noch was zu dem Thema dickere Hand, man sollte es nicht zu hoch hängen, ein Gurkengriff bringt mehr und zu allen Zeiten Probleme mit sich, vor allem ganz wesentlichere als einer der mal etwas spannt wenn es heißer ist.
    Es ist löblich wenn ein Griffhersteller Wege geht die ich immer gewünscht aber letztlich in der Breite nicht für realisierbar gehalten habe. Es wäre sicher super wenn es von den Schützen angenommen werden würde.
    Es ist ein Angebot mit diesem 50€ Probiergriff der ungeahnte Möglichkeiten eröffnet.
    Es ergibt sich ein Zeitfenster in dem man ohne Druck modellieren und endfertigen kann.
    Der Modellagengriff bleibt einem ja auch erhalten und eröffnet jederzeit auch für spätere Änderungen testweise arbeiten ohne den Topgriff an zu greifen.
    Also für Leistungsorientierte Schützen ein absoluter Hit, man kann nur gewinnen.

    Ich habe das Thema immer abgehakt weil es unvorstellbar war, das ein Griffhersteller in der Breite gar nicht so viele Leihgriffe für so viele Modelle an Waffen und Größen in Rechts und Links vorhalten kann die ständig über Monate irgendwo rum schirren.

    Wir werden sehen ob es angenommen wird und klappt, es liegt an Euch.

    No.limits

    Was meinst du mit Boyer und welches Schussbild?

    „Jo mei, dann schaug ma amoi.“ (Übersetzung aus ChatGPT) dann wollen wir mal schauen!

    Ja Du hast eine Erklärung verdient, ich muss dazu etwas ausholen.

    Ich hatte lange Jahre mal einen Freund aus dem tiefsten Bayrischen Wald, bei Ihm fing jeder 2-3 Satz mit jo mei an, daher bin ich etwas vorbelastet, ich bitte um milde.
    Wenn ich von Dir einen Post sehe muss ich immer daran denken und assoziiere einen typischen Boyer der gelassen und souverän an eine Sache heran geht. Es ist keines Wegs negativ belegt eher das Gegenteil. So stelle ich mir einen gestandenen Bayer vor, so habe ich ihn auch erlebt, der dann seine Souveränität im ,,Nick Namen,, manifestiert!
    Ich hoffe doch sehr das ich Recht habe mit Deiner Herkunft und Du nicht aus der Kieler Bucht oder der Gegend von Rostock stammst sondern eher aus Oberammergau.
    Im anderen Fall hoffe ich Du fühlst Dich als ,,Bayer,, nicht diskriminiert und forderst mich um 12 Uhr mittags zum Duell, für einen Tod am Marterpfahl wird es glaub nicht reichen?

    Zum zweiten Punkt, mit der Scheibe, das ist wohl meiner beginnenden Demenz zu zu schreiben, ich habe die Namen verwechselt ich meinte die letzte Scheibe von Proton.

    Grüße No.limits


    Hi Sem,

    ist das verwendete faserverstärkte Material

    Faserverstärktes Material hört sich erstmal gut an. Die Griffe von CB3D auf der Homepage sind von der Anatomie her was die Fotos zeigen die am weitesten Entwickelten aktuell. So würde ich das mal beurteilen.
    Passen müssen die trotzdem. Bei der Entscheidung wie Du das angehst spielen einige Dinge eine Rolle. Die Prioritäten musst selber setzen, dabei spielt das Material tatsächlich eine nachgeordnete Rolle. Das wesentliche um das es geht ist die Passform, wie gehst Du das an das Du zuerst einen Griff angepasst bekommst.
    Mit wem willst das machen, was bietet sich an, bei CB3D direkt, von Matse, von mir, von sonst jemanden,aus Deiner Nähe oder ob Du das selbst hinbekommst.
    Der sollte bevor er in den endgültigen Druck geht über eine bestimmte Zeit geschossen werden um den Live zu testen und eventuell auch noch Korrekturen vor zu nehmen. Da spielen dann die Entfernungen zwischen Dir und dem ,,Bastler,, eine wesentliche Rolle. Es geht um die Faktoren Zeit und Geld.

    No.limits